Schusskopf für windauflandige Strände

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
Gast

Beitrag von Gast »

Bruno hat geschrieben:Mirko: Demjenigen, der mir zeigen kann, wie ich mit einer (normalen Einhand-) Fliegenrute gegen 5-6 Bf, also bayerische 8 ...von vorn 15 Meter werfen kann, binde ich 10 Winterfliegen :+++:
Oh, Oh,

schnell editieren - auch wenn er ( Ostseesilber) es nicht zugibt.

Er kann es !!!

Hat er erst letzten Sonntag in WH demonstriert.

Solltetst du dein Angebot aufrecht erhalten ( selbst schuld !!!) :spass:

nehm ich auch 10 Stk. ;) :oops

Gruß Smölfen :wink:
Gast

Beitrag von Gast »

Der-Lübecker hat geschrieben:Und wenn Sebi es nicht packt, was ich mir bei seinen ganzen Geschicken nicht vorstellen kann,dann bindet er im Dezember im Bayern Trikot ! :lol:
Das Angebot steht :wink: ahhhhh Bayern.....

Ich hab noch Zeit zum Üben :grin: und die OptiS. und die Waffe, schaffen das schon irgendwie alleine :lol:

Bin denn mal wedeln, ist hier gerade schon windig, ich muss jede Böe ab sofort ausnutzen :roll:
Gast

Beitrag von Gast »

Bayern ?!? ...

... Go, Sebi, Go ... :grin: :spass:

Gruß Smölfen :wink: ;)
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Vossi
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Beitrag von Vossi »

Sonntag in WH....da kam der Wind aber eher von links vorne :lol:
(wenn Ihr Richtung Sehlendorf geworfen habt :lol: :lol: :lol: )

oder trinkt Ihr :q: :q:

ich hatte den Wind eher aus Richtung neun Uhr (15:00 Uhr in Sehlendorf ;) )

Mirko....lass den Versuch mit'm zerschnibbeln.......
Du schaffst dann zwar die Weite, aber bei 'ner 6 direkt auf die Kiepe wird sich Dein Vorfach einfach nicht am Schusskopf vorbeischummeln (es sei denn, Du tüddelst einen Gladsax dran :grin: )

:wink:
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Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Herr Smölfen, besten Dank für die Lorbeeren ;) aber ich möchte 25 Meter werfen :grin: :spass:

Vossi, Du hast Recht mit der Windrichtung, doch am weitläufig sandigen Abschnitt Richtung Hotelburgen hatte sich aufgrund der Winde der letzten Woche die Sandbank so verlagert, das wir darauf geklettert sind und immer in den Wind warfen :grin: so weit habe ich da noch nie im Wasser gestanden.

Der Wind war allerdings noch angenehm und kam nur leicht an die Winde ran, welche ich meine.

Habe gestern noch eine Intermediate auf 7 Meter geschnitten, 18 Gramm Gewicht, 4 Meter Vorfach (geknotet und verjüngt), dazu eine Fliege mit 3 mm Kugelaugen und leichter Bleiwicklung :D was soll ich sagen, das klappt (mit meiner #7er Rute)!

Die Fliege saust an der Schnur vorbei und landet vorne, streckt aufgrund ihres Gewichtes das Vorfach und das Ganze sieht sogar noch halbwegs anständig aus. Halbwegs natürlich nur, aber es soll ja am Strand nicht hübsch aussehen, sondern werfbar sein :oops

Einen Versuch mache ich noch mit einer #6er Rute und einem somit dünnerem Schusskopf, vielleicht bringt das noch einen Meter.

Ach ja, bin froh, dass mir Niemand gezeigt hat, wie es richtig geht :+roll: :lol:
Fjorden
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Beitrag von Fjorden »

Hallo,
als Nichtschußkopffischer greife ich zu einer kurzen Keulenschnur, Loop Distance 75 in WF 8 F, Polyleader I dran (Länge variabel) und als Fliege eine etwas beschwertere. Mit etwas experimentieren geht es dann, teilweise Backhand, etwas seitlich...direkt von vorn ist manchmal besser als auf die Wurfhand...aber wann ist das schon, das der Wind aus einer Richtung kommt. Meines Erachtens muss die Fliege im Wasser sein..nur dort fängt sie und ob 15 Meter oder "nur" 10 Meter ist relativ egal. Bei starken Winden ist das Problem mehr die Trübung und das die MF unsere Fliegen nicht wahrnehmen und wir von daher gegen Spöket und co schlechtere Karten haben. Probieren würde ich es immer, und das der "Glaube" Berge versetzt...kennen wir ja.
Gruß
Fjorden

p.s. Vor Jahren habe ich die Basstaper von Lee Wulff gefischt. Mit dieser Schnur kam ich bei frontalem Wind überhaupt nicht klar, kam mir fast wieder entgegen, ob es am Triangelafbau liegt oder an meiner damiligen mangelnden Erfahrung?
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uwe vom immentun
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Beitrag von uwe vom immentun »

Hallo Ostsee-Silber,
warum soll der Fisch denn gerade fünf Meter weiter in Richtung offene See stehen? Bei unangenehmen Winden stelle ich mich so, das ich als Rechtshänder den Wind halbwegs von links bekomme und fische dann gegebenenfalls auch parallel zum Ufer (meine letzte Mefo habe ich übrigens keine zehn Meter vom Spülsaum vor einem Blasentangfeld gefangen). Eine kurze Keule ist an der Küste schon angesagt, doch ich persönlich habe mit reinen Schussköpfen an der Einhand nicht so gute Erfahrungen gemacht. Ich bevorzuge fertig konfektionierte Schnüre, wie z.B. die Loop Opti Stream, die eine sehr kurze Keule, fließende Übergänge und dennoch gute Präsentationseigenschaften besitzt. Der Preis ist natürlich stolz, doch wenn Du durch die Tryanderrormethode mehrere DTs zerschnippelst, hast Du auch Geld ausgegeben.

Liebe Grüße aus dem Oldenburger Münsterland

Uwe
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Ralph Hertling
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Beitrag von Ralph Hertling »

Moin zusammen!!

Mal ein ketzterischer Denkansatz zum Thema:

Warum überhaupt Schußkopf wenn eh' nur so kurz geworfen werden kann?

Wäre eine 9er oder 10er Volleine die die Rute, je nach Klasse, auf 6-8 Metern vom Gegenwind unterstützt auflädt nicht viel besser zu handeln?
Ich denke da zuerst an die gute alte Shakespeare Glider Intermediate als DT.

Also ... macht eine echte Schußleine nach dem zur Aufladung nötigen Leinengewicht auf so kurze Distanz einen SO großen Unterschied?!?
Jetzt ... in der Praxis, denn so weit ist es bei mir reine Theorie.

TL
Ralph
Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Vossi hat geschrieben:ich hatte den Wind eher aus Richtung neun Uhr (15:00 Uhr in Sehlendorf ;)
Vossi, habe noch mal nachgeschaut und überlegt, nöö, der Wind kam mindestens aus 11 Uhr :oops und wir waren nicht am geschützten Riff ;)

@ Fjorden, aus meiner bisherigen Erfahrung zog ich folgende Schlüsse bei Wind:

1. eine WF 8 oder sogar eine WF 9 sind einfach zu dick, so dass die Keule wesentlich mehr und schneller vom Wind gefangen wird, zudem eher von den Wellen verdriftet wird, als eine dünnere Schnur. Die Bass Taper habe ich auch versucht, bin aber ebenfalls nicht zufrieden damit, zumindest bei Windspielen. Bei ruhigem Wasser mit einer schwimmenden Basstaper macht das Werfen aber viel Spass. Ein sinkendes Triangletaper wirft sich dagegen ganz hervorragend, kommt schnell unter die Welle und fischt die wenigen Wurfmeter effektiver aus, rede ich mir zumindest ein :roll:

2. Backhand ist anstrengend und auch nervig, da der Wurf ungewohnt ist und mir nur jeder dritte Wurf so annähernd Freude bringt. Meine persönliche Kondition und Motivation reicht so nicht aus, um 3 oder 4 Stunden durchzufischen.

3. Meine Erfahrungen mit dem gelb-orangenen Gladsax habe ich auf meine Fliegen für solche Bedingungen übertragen und fische nur sehr farbenfrohe und beschwerte Muster. Daran bastel ich noch, Vorraussetzungen im Vergleich zum Gladsax sind die Größe bzw. Länge der Fliege, die Fischchenoptik sowie kontrastreiche Farben. Daher binde ich für dieses Wetter in Gelb-Orange, Rot-Weiss und Schwarz-Weiss, wobei Gelb-Orange immer meine erste Wahl wäre.

Da der vordere Gewässerteil meist unter solchen Winden trüb, aufgewühlt und durchzogen ist mit Kraut, muß meine Fliege einfach einen kräftigen Kontrast haben.

@ Uwe, auf die Optistream warte ich gerade :grin:

Meine letzte Forelle, die leider ziemlich braun war, nahm meine Fliege höchstens einen Meter vor dem Spülsaum. Sie hat sich vorher an der Oberfläche verraten und so wurde mir klar, dass diese Forelle tatsächlich direkt am Spülsaum, vielleicht zwei bis drei Meter vor dem Ufer, entlang schwamm und nach Nahrung suchte. Es war zu sehen, wie sie das erste Mal gut 20 Meter vor mir buckelte, mit dem Kopf in meine Richtung. Die nächsten beiden Würfe ließ ich parallel zur Strandkante segeln und beim dritten Wurf hing sie.

Zumindest diese Forelle konnte also sehr gut unterscheiden zwischen Treibgut und möglicher Nahrung, obwohl meine Fliege eher Krautfarben hatte, allerdings einen roten Hintern :D

Bei fertigen Schnüren hat mich bisher die etwas zu dicke Running Line gestört, so habe ich zum Beispiel meine 8er Pounch zersäbelt und fische nun einen 10 Meter langen Schusskopf daraus mit einer sehr dünnen RL, mit dem ich wunderbar werfen kann.

Aber vom Spülsaum mal abgesehen und Parallelwürfen, so rede ich mir zudem ein, dass eine geradeaus geworfene Fliege zwar schnell Richtung Ufer gedrückt wird, aber womöglich in der kurzen Zeit noch eine Forelle anlockt, welche etwas weiter draußen vorbeizog und so vielleicht auf die Fliege aufmerksam wird :+roll:

@ Ralph, Schusskopf aus meiner Sicht deshalb, weil die Rute mit nur ein bis zwei Rückschwüngen geladen und feuerbereit ist, daher auch die Kürze des Kopfes.

Eine 9er oder 10er mit halb ausgelassener Keule könnte aber genauso funzen, um die Rute zu laden, wobei dann beim Abwurf eine dickere Schnur durch die Ringe muss, als bei einer dünnen Running Line. Habe ich noch nicht ausprobiert.

Das Handling eines kurzen Schusskopfes fällt mir persönlich aber leichter bisher und die richtige Schnurlänge ist einfach zu erkennen, wenn der Wind die Augen flüssig macht 8)

Dennoch werde ich von Zeit zu Zeit auch einfach mal wieder meinen Gladsax ins Wasser werfen :grin:

@ all: vielen Dank für Eure Antworten! :+++: :wink:
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Moin moin :wink:

@Bruno: Ich nehme die ganze Rute mitsamt Rolle und werfe sie Dir wie einen Speer auf sicher 20m auch gegen WS 6 oder 7 :grin: 8)
Auf die herkömmliche Art wird das grenzlastig ! ;)

@Mirko:
Beachte folgende Punkte bei Deinen Überlegungen:

Je kürzer der Kopf, desteo größer die zu schiessende Distanz.

Höhere Schußlängen gehen oft einher mit zunehmendem Kontrollverlust über die Vorfachstreckung.

Der Windwiderstand steigt im Quadrat zur Schnurgeschwindigkeit !

Deshalb bringt ein extrem beschleunigter Kopf, der dann auf Teufel komm raus schiessen soll, meiner Meinung nach nicht das gewünschte Ziel.

Ich würde einen Kopf in ca. 11m verwenden und sehen, dass ich eine Sinkschnur wegen des geringeren Durchmessers verwenden kann.
Die geht auch gleich unter die Wellen...

Ein kurzer Kopf mit viel Gewicht bedeutet weiterhin: viel Durchmesser = viel Windwiderstand im Frontbereich (und genau der ist entscheidend) ... ;).

Eine gewisse Grenze kann man gegen den Wind einfach nicht überschreiten.
Heiko hat bereits ein paar gute Tips gegeben :+++: .

Wenn Du in den Wind fischt, ist eine beschwerte Fliege ein Muss.
Sonst verschenkst Du die Vorfachlänge und vermuztlich manch einen (unbemerkten) Anbiss.

Gruss,
Bernd
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Fliegenfischerschule
Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Hier sind mal meine ersten Versuche, um solche "Windfliegen" herzustellen :+roll:

Die Muster sind auf Einzelhaken upsidedown und als Tuben gebunden, das steifere Bucktail in den Schwingen soll ein wenig das Kraut "ableiten". Dazu hat jede Schwinge noch zwei Stückchen 50er Monofil in Richtung Hakenspitze.

Somit also Muster, die einfach durch ihre Farbe und Größe präsent sind, da ist kaum Spiel im Wasser. Vorschläge sind gerne willkommen :grin: :wink:
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Windfliegen Detail.jpg
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Windfliegen.jpg (66.2 KiB) 4125 mal betrachtet
Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Guten Morgen Bernd und schon mal vielen Dank :wink:
Bernd Ziesche hat geschrieben:Deshalb bringt ein extrem beschleunigter Kopf, der dann auf Teufel komm raus schiessen soll, meiner Meinung nach nicht das gewünschte Ziel.
Ich fürchte, Du hast damit absolut Recht :c auch der dickere Durchmesser einer kurzen und schweren Keule könnte ein falscher Ansatz sein.
Bernd Ziesche hat geschrieben:Ich würde einen Kopf in ca. 11m verwenden und sehen, dass ich eine Sinkschnur wegen des geringeren Durchmessers verwenden kann.
Die geht auch gleich unter die Wellen...
Naja, mit 9 bis 10 Metern könnte ich mich anfreunden :oops muss ja erstmal üben, wobei diese Länge inzwischen ganz anwenderfreundlich ist :grin:

Natürlich habe ich nach Deinem Tipp gleich mal gekramt und eine sehr dünne Sinkschnur aus der Schublade geholt, ein Schusskopf für Klasse 7-8.
Der ist fast so dünn wie meine Running Line, hat wohl einen Bleikern (ist ein älteres Modell von Fenwick).

Die Länge ist 13 Meter, den montiere ich heute abend mal und werde probewerfen. Ist leider sehr windstill heute, aber für ein erstes Gefühl ;)

Vielleicht ist das Gewicht nicht so entscheidend, immerhin würde ich wohl bei 10 Metern aus diesem Kopf bei maximal 16-17 Gramm ankommen, aber vielleicht ...

Mit den Fischchenfliegen könnte ein vollsinkender Kopf gut passen (zum Glück sind meine Laxschnüre noch ganz) :wink:
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uwe vom immentun
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Beitrag von uwe vom immentun »

Moin liebe Schusskopfgemeinde,

habe mal eben nachgeguckt. Ich fische die Opti Stream in #6 mit einer Herstellerangabe für die Keulenlänge von 7,9 m und bin damit mehr als zufrieden. Anheben und Rückschwung, Vorschwung und gegebenenfalls noch etwas Schnur rauslassen, Rückschwung, Doppelzug und weg. Ich brauche selten mehr Schwünge um rauszukommen. Ich denke mal auf Grund der kurzen Keulenlänge ist das so möglich. Bei etwas widrigeren Windverhältnissen habe ich zum Beispiel mit der normal gekeulten Vision-Schnur so meine Probleme. Ich habe sie seit nun mehr zwei Jahren nur noch als Reserve im Auto.

Liebe Grüße aus dem Oldenburger Münsterland

Uwe.
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Mattes36
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Beitrag von Mattes36 »

Hallo Mirko,

das beste Mittel gegen starken Wind von vorne ist für mich immer noch das "Herausdrehen", so daß der Wind mehr von links vorn kommt als direkt oder gar von rechts (als Rechtshänder). Dann fische ich eben parallel zum Ufer oder werfe nach hinten oder suche mir ein etwas lauschigeres Plätzchen (da reicht manchmal schon ein kleiner Knick in der Küstenlinie ;)). Dabei empfinde ich Wind von links vorne immer noch angenehmer, als von rechts hinten.

Zur Schnur/SK ... bei richtig starkem Wind von vorne würde ich auch einen richtig kurzen und schweren Kopf verwenden (so 7-8m). Bei nicht ganz so krassen und noch halbwegs ordentlich fischbaren Windstärken empfinde ich einen längeren Schußkopf (so 10-11m) bei Gegenwind inzwischen sogar besser und bei Wind von hinten eher einen kürzeren. Wenn Du noch Material zum testen brauchst, meld Dich einfach ... ich habe ein paar alte und schwergewichtige DTs rumliegen, die dafür viel besser geeignet sind, als eine teure Lachsschnur ;)

@Fjorden:
Fjorden hat geschrieben:p.s. Vor Jahren habe ich die Basstaper von Lee Wulff gefischt. Mit dieser Schnur kam ich bei frontalem Wind überhaupt nicht klar, kam mir fast wieder entgegen, ob es am Triangelafbau liegt oder an meiner damiligen mangelnden Erfahrung?
Ich denke, es liegt am TriangelTaper ... das Hauptgewicht der Keule liegt ja dabei eher hinten, was bei Gegenwind sicher suboptimal ist. Ich würde mir aus der Keule der Basstaper einen SK bauen und den bei Gegenwind einfach mal umgedreht - also mit dem schweren Teil nach vorne - ausprobieren ;)

@Ralph: Das wurde schon oft genug diskutiert und erklärt ... der Vorteil eines Schußkopfes ist die Flexibilität beim Zuschnitt (mehrere SKs mit gleichem Gewicht, aber unterschiedlichen Längen, Sinkraten oder Taper für eine bestimmte Rute) und in der Anwendung (mit unterschiedlichen Runninglines kombinierbar, schneller Wechsel am Wasser). In Bezug auf Mirko's Frage macht ein SK also insoweit Sinn, daß er sich eben recht günstig an die Lösung herantasten kann und nicht viele teure Vollschnüre durchprobieren muß. Und warum sollte man das Schießenlassen - was durch den Gegenwind ja ohnehin schon eingeschränkt wird - noch durch die Verwendung einer DT behindern? Ich sehe da absolut keine Vorteile im Vergleich zu einer herkömmlichen Runningline hinter dem SK. Eine passende WF läßt sich ganz bestimmt besser händeln als ein SK-Runningline-System, aber da sind wir wieder beim alten Problem: welche nehmen?

Viele Grüße, Matthias
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Ralph Hertling
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Beitrag von Ralph Hertling »

Hai!
Mattes36 hat geschrieben: @Ralph: Das wurde schon oft genug diskutiert und erklärt ... der Vorteil eines Schußkopfes ist die Flexibilität beim Zuschnitt (mehrere SKs mit gleichem Gewicht, aber unterschiedlichen Längen, Sinkraten oder Taper für eine bestimmte Rute) und in der Anwendung (mit unterschiedlichen Runninglines kombinierbar, schneller Wechsel am Wasser). In Bezug auf Mirko's Frage macht ein SK also insoweit Sinn, daß er sich eben recht günstig an die Lösung herantasten kann und nicht viele teure Vollschnüre durchprobieren muß. Und warum sollte man das Schießenlassen - was durch den Gegenwind ja ohnehin schon eingeschränkt wird - noch durch die Verwendung einer DT behindern? Ich sehe da absolut keine Vorteile im Vergleich zu einer herkömmlichen Runningline hinter dem SK. Eine passende WF läßt sich ganz bestimmt besser händeln als ein SK-Runningline-System, aber da sind wir wieder beim alten Problem: welche nehmen?
So ein Schußkopf hat so viele Vorteile ... vor allem das Schießenlassen.
Man könnte auch die Schußleine auf 5-6 Meter Länge begrenzen, jetzt im speziellen Fall. Da passt dann auch viel mehr Backing drauf.
Mal konsequent zu Ende gedacht reicht sicher auch eine Vorfachlänge von 1,50m 0,30er als Spitze.

TL
Ralph
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