Seit ich fast immer ohne die Spinnrute auskomme, hat sich meine Fangqoute bedenklich verschlechtert. Ich weiche den stärkeren Winden aus und fische zwar ruhiger aber somit oft halt da, wo kein Fisch ist :c
Mit der Spinnrute und meinen geliebten 27 Gramm Gladsax konnte es gar nicht genug drücken im Gesicht, heute habe ich Bammel, mir das dritte Mal die Fliege ins Ohr zu wedeln
Die schönsten Erlebnisse und erfolgreichsten Tage verbrachte ich mit meiner Spinne am auflandigen Strand, die Wellen klatschten und in der aufgewühlten Suppe kamen Bisse.
Nun überlege ich: es muss doch einen Weg geben, einen Schusskopf so zu schnippeln, dass man selbst bei Windstärke 5 bis 6 noch auf so 15 Meter kommt und zwar nicht hinter einem, sondern ins Wasser.
Mein Versuch dieses intermediate Schusskopfes war zuletzt zu leicht und zu lang, nun spiele ich mit dem Gedanken, aus einer 12er DT einen maximal 6 bis 7 Meter langen Kopf zu schnippeln, den ich einfach nur kompromisslos feuern kann. Intermediate odergar sinkend, einfach raus damit und schnell einstrippen, bevor die Brandung die Schnur an den Strand legt. Schnelles Fischen mit einer großen Mickey Finn und einer Waffe als Schusskopf, was meint Ihr oder gibt es gar den Schusskopf für mich
Oder liegt es einfach nur an meinen fehlenden Wurfkenntnissen
Danke

