Hardcore FliFien auf kapitale Dorsche?!?!

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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Mattes36
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Beitrag von Mattes36 »

Hi Karsten,
André hat geschrieben:wieso??? er brauch doch nur nen guten kilometer backing und ne rolle, die hohen temperaturen gewachsen ist :lol:
damit hat er nicht ganz unrecht ;) ... hatte ich zwar an anderer Stelle schonmal gepostet, aber weil's gerade so gut zu Deinem Vorhaben paßt: klick :grin:

@Bernd: tolle Fotos! :+++:

Viele Grüße, Matthias
Karstein

Beitrag von Karstein »

Also Heilbutt/ halibut/ kveite ist noch eine der letzten bösen Aufgaben, die Fliegenfischer so zu erledigen haben - in Alaska und Canada demonstrieren die Kollegen das ja schon, aber hier ist noch ein breites Betätigungsfeld, wenn ich mir das IGFA-Jahrbuch mal so anschaue. ;)

By the way: ohne Antireverse-Rolle geht bei Kumpel Großbutt ohnehin nix... Also wer da einen netten günstigen Tipp für eine gebrauchte #12er Antireverse hat: immer her damit! 8)
Gast

Beitrag von Gast »

Irgendwie reizt mich das Thema immer mehr :+roll:

Habe noch diesen Artikel gefunden.....

8+) ich seh jetzt schon das Gesicht meines Vaters.... :-o

"der Stecken is aber krumm, alter Schwede :lol: :lol: "

@Sts+Thomas:

Was meint ihr, die 8er FT, wäre die geeignet :?: :!:
oder doch eher die 9ner :q:
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sts
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Beitrag von sts »

Sebi,
leider kann ich Dir bezüglich der Fischerei in Norwegens Fjorden mangels Erfahrung keinerlei Rat geben. Die Ausführungen der Spezialisten habe ich selber gespannt verfolgt.
Ich denke, dass Du mit einer FT908-4 überwiegend schon ganz gut bedient ist - insbesondere da auch dieser Blank "reichlich" ausfällt. Die hätte dann aber auch noch ein wenig "Allroundeigenschaften" und könnte beispielsweise zum Hechtfischen herhalten.
Zur 9er FT kann ich leider nichts sagen, die 10er fällt dann wieder sehr kräftig aus, die 12er ist eher eine leichte 12er oder schwere 11er und von der 10er nicht weit entfernt.
Schau ich mir Karsteins Foto mit dem 13 Pfund Pollack an ... dann vielleicht doch lieber die 10er?
Mehr kann ich leider nicht dazu beitragen.
Gruß
Stefan
Hardi

Beitrag von Hardi »

Ich Würde auf Pollack und Köhler über Unterwasserbergen nicht unter #9, eher zur # 10 tendieren. Wenn die Fische nicht abtauchen können, kennen die keine Gnade mit dem Gerät. Evtl. sollte auch über einen 2. Griff nachgedacht werden. Die machen die Fliegenrute zum Flitzebogen.
Das zeight sich dann auch im Backing die qualität der Ringe. :lol:

Habe hier einen Artikel eines Iren. Klick mich
Karstein

Beitrag von Karstein »

Ab #9 Einhand geht es los mit größeren Pollacks und Seelachsen vom Boot. Wir haben auch schon Pollacks bis 8 Pfund vom Ufer aus mit einer 10ft #7-8 plus Teeny T-300 erfolgreich gelandet, aber Fische ab 10 Pfund sind dann doch nochmal eine andere Liga, zumal im freien Wasserraum.

Wie geschrieben, unser Stecken ist eine #12er Penn - böse schwer, aber auch mit genügend Rückgrat versehen.

Immens wichtig ist aber der richtige Superfast Sinker, und den gibt es nicht überall. Ab 600 Grain sollte es losgehen.
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Nico
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Beitrag von Nico »

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Mattes36
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Beitrag von Mattes36 »

Hallo,
hier der direkte Link zum Pollack-Bericht auf unserer Fario-Seite: *klick* ;)

Gruß, Matthias
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Achim Stahl
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Beitrag von Achim Stahl »

Hallo zusammen,

ich kämpfe jetzt schon seit geraumer Zeit mit drei wirklich guten Pollaks.

Die Mistviecher wollen sich einfach nicht hier einstellen lassen. :x :x :x

Erst hatten sie zu viele Pixel, dann war plötzlich die Webseite weg :+x

Eigentlich wollte ich nur mal den dokumentarischen Beweis liefern, dass man mit achter Meerforellengerät tatsächlich große Pollaks fangen kann. Die hier sind alle über 90 cm und 7 kg. Der größte von uns gefangene hatte 98 cm und geschätzte 8,5 kg. Er war mal in einem Brinkhoff Katalog abgebildet. Ich habe leider nur ein Dia davon.


Viele Grüße

Achim
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pollak1.jpg
pollak1.jpg (44.62 KiB) 2584 mal betrachtet
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Wenn du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Fischlein her.

www.serious-flyfishing.de
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balticflyfisher
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Beitrag von balticflyfisher »

hat was :+++:
... stui :wink:
Gast

Beitrag von Gast »

@Achim

hast du geankert???

oder haben die dich übers wasser gezogen?? :grin: :lol:


Muss echt rocken :l: , glückwunsch :+++:
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Achim Stahl hat geschrieben: Eigentlich wollte ich nur mal den dokumentarischen Beweis liefern, dass man mit achter Meerforellengerät tatsächlich große Pollaks fangen kann. Viele Grüße
Achim
Hallo Achim.
Ich hatte auf Los Roques mal für 30 Minuten einen ca. 50 Pfund Tarpon auf einer Klasse 5 Fliegenrute gedrillt. Die Fliege war ein Crazy Charly - gedacht für einen Bonefish. Da man uns auf der Hinreise Gepäck geklaut hatte, und wir nur 0,45mm Vorfachmaterial übrig hatten, hielt das Vorfach entsprechend lange. Am Ende war die Rolle leer (250m Backing), und der Fisch kam frei. :grin: Mit einem Boot wäre dieser Kampf anders ausgegangen.
Trotzdem würde ich dies Gerät nicht empfehlen.
Und Stuis Empfehlung für die Fischerei in tiefem Wasser vom Boot finde ich goldrichtig. Da draußen wirst Du hoffentlich ;) auch nicht vom Bellyboot fischen 8) :grin: . Das Bellyboot ist wohl eher etwas für die inneren Fjorde mit Stellen ohne allzu große Gezeitenströmung.
Ansonsten schöne Bilder :+++: . Und für die ufernahe Fischerei nehme ich auch gerne die 8er Rute. Wenn dann mal ein großer Pollack kommt, wirds halt richtig spannend 8) . Doch die Mehrzahl der Pollacks sind im Uferbereich zumeist die kleineren Exemplare. Und vor allen Dingen gehts eben nicht auf 30m Tiefe runter...
Gruß,
Bernd
Zuletzt geändert von Bernd Ziesche am 06.11.2007, 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Fliegenfischerschule
Karstein

Beitrag von Karstein »

Sauberst, Achim - Petri Heil im Nachhinein! :+++: So ein Pollack muss erst einmal an die Fliege gelockt werden!
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