Habe die Hechte und die Trutten fast immer mit dem selben Gerät gefangen ( ok., 'ne Rute mit bis zu 60gr.WG is für Trutten ein bißchen "dicke".....
und das kann dauern. Am besten gleich'ne gescheite Trutte und die Landen und dann kann kommen was will.....
Die Schnur und die Rolle(n) waren/sind auch die gleichen, ich denke wenn man sein Gerät ( das zum Fischen, nur das zum Fischen....
kennt dann weiß man auch wie weit man beim Forcieren des Drill's gehen kann....
Und die Rolle mit Frontbremse wird bei mir eigentlich seeehr selten verstellt, es sei denn es kommt wirklich richtig Fett und das merkt man meistens an den zuerst sehr verhaltenen Bewegungen des Fisches, der weiß schließlich "was er ist" und somit auch seine Kraft + Masse einzusetzten....
Und wie du schon sagst, die Flexibilität der Rute ist eher bei den "Spritzern" von nöten, die machen durch ihr quirliges Rumgezappel eher die Biege, wenn der Haken nicht richtig sitzt. Deswegen auch die Triangelwirbel um zumindest ein wenig "Schadensbegrenzung" zu betreiben.
Und ich bin der Meinung, man sollte dem Fisch unnötige "Drillorgien" ersparen, denn auch da entsteht dem Fisch Schaden durch Streßfaktoren wie erhöhte Stoffwechselfunktion bis hin zum "Übersäuern" und die Fische muß man dann ewig lange im Wasser festhalten, bis sie wieder zu Kräften kommen.
Wenn ich manchen (egal wo...!) beim Drillen von eher kleinen Fischen zuschaue, könnte ich
Da wird mit mehr als ausreichendem Gerät Gedrillt als hätten die'n Riesenfisch am Seil und raus kommt dann so'n Mickerling, den man in wesentlich kürzerer Zeit ins Netz hätte bringen können ( und selbst da stellen sich einige an wie "in der ersten Nacht"....
Also so kurz wie Möglich / Nötig Drillen, dem Fisch zuliebe.....
"Kf"





