nachdem ich meiner letzten Nullnummer (der dritten oder vierten in Folge) für die ich dem starken Wind zumindest eine Mitschuld gebe frage ich mich wie ihr das handhabt.
Bevor ich losfahre recherchiere ich natürlich im Windfinder und beim BSH Richtung und Stärke und gleich dass dann mit meinen Lieblingsspots ab. Bis 3 ist mit der Wind zum Werfen Latte - da such ich nach Welle, Temperatur und Bauch aus. 4 bis 5 sollte schon aus der zum Werfen richtigen Richtung kommen, Abdeckung ist aber auf jeden Fall erwünscht. So, und nun wie am Sonntag: Vorhersage 5, abnehmend 4 aus der richtigen Richtung plus Abdeckung von der Steilküste. Ab ins Auto!
Im Wasser wate ich schneller aus der Abdeckung als mir lieb ist und kriege gute 6 zwar nicht auf die Wurfhand aber parallel zum Strand. Wurfweite Richtung Kante der Sandbank: Fehlanzeige.
Ohne Frage war das dramatische Licht, die türkise Ostsee gegen tiefschwarzen Himmel mit Forschungsschiff dazwischen den Weg wert aber bei meinen (Roll-) Wurfkünsten hat das mit Fliegenfischen eher wenig zu tun.
Wenn ich dann wieder im Auto sitze beschliesse ich ein um's andere mal in Zukunft die Spinnrute mit 28er Kupfer im Auto zu haben um gegen den Wind eine schärfere Waffe parat zu haben, aber wenn ich das nächste Mal losfahre und die Bedingungen sind auf der Kippe werde ich sicher wieder nur die 7er mit der OptiStream dabei haben weil ich mir einrede dass es schon klappen wird. Immerhin werden meine Rollwürfe besser ....
Habt ihr bei Wind
- schweres Gerät dabei?
- bleibt zuhause und tüddelt Mücken?
- werft das Pattegrisen problemlos gegen die Böe
Lasst mal hören.
Schönen Montagabend, Boris





