Thomas090883 hat geschrieben:Eine ganz gute Alternative ist auch eine leichte Sinkschnüre bzw. ein Sinkkopf...(Sink 1-2).
Die haben nämlich den Vorteil, dass sie-je nach Sinkrate- ein ziemlich dünnes Taper haben. Die "schneidet" sich prima durch den Wind...
Das geht allerdings nur, wenn der Küstenabschnitt auch einigermaßen Tief ist und du bissel Welle hast.
Moin Felix, da möchte ich mich Thomas gern anschliessen.
Einen sinkenden Schusskopf oder eine schnellere Intermediate fische ich bei kräftig auflandigem Wind, allerdings ist Stärke 5 ja eher noch "etwas bewegter Ententeich".
Wie Thomas schreibt, haben sinkende Köpfe meist ein dünneres Coating als eine Schwimmschnur und bieten dem Wind so weniger Wiederstand. Zudem sind sie gefühlt schwerer und erleichtern den Wurf, mein Sinkkopf für gut auflandigen Wind ist 7 Meter lang und wiegt 19 Gramm für die 8er Rute, der zieht eigentlich immer so 15-20 Meter Runningline hinterher (mit kurzem Vorfach). Bei Sturmböen fische ich einen nur 6 Meter langen Kopf gleichen Gewichts als Sink 3, man führt dann ja sowieso schneller wegen des Schnurbogens und kommt mit der auflandigen oder schrägen Welle selten mit dem Grund in Kontakt.
Jedoch fische ich keine Mono Runningline, die wird gern vom Wind verpustet und das macht wenig Laune, lieber eine 20 lbs RL mit Coating, am Liebsten eine Intermediate, welche wieder etwas schwerer ist und besser im Körbchen bleibt.
Gut zum Ausprobieren ist auch eine sinkende WF entsprechend der Rutenklasse (Cortland hat z.B. echt sehr leckere sinkende WFs mit schön dünner Keule) oder der eigenen Vorlieben, das ist Geschmacksache, jedoch würde ich den Gedanken an eine monofile RL streichen und mir bei auflandigem Wind Plätze suchen, an denen ich möglichst angenehm halbwegs parallel mit dem Wind werfen kann, um auf z.B. einer Sandbank stehend die Schwimmbahn der Fische absuchen kann.
Kommt der Wind dann schräg oder leicht von hinten, man kann sich im Wurf ja auch mal drehen, passt ein schön dicker Kopf als Intermediate wieder besser, da die dickere Keule besser mit dem Wind geht und beim Einstrippen mehr Wiederstand hat, was einen besseren Kontakt zur Fliege mitbringt.
Das schöne am Küstenfischen ist ja, das man fast immer viel Platz hat.