Lift and Drift

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
Benutzeravatar
tangathotty
...
Beiträge: 1767
Registriert: 09.05.2005, 11:09
Wohnort: 24211 Preetz

Beitrag von tangathotty »

hups...

bloß gut ihr schlingel, dass ihr das gesehen habt.
ich hab mich da wohl ziemlich "verklickt.." :-q:

hier isser...: Göran Andersson

grüßung
Thotty
-- dry or die --
Benutzeravatar
Svartdyrk
...
Beiträge: 288
Registriert: 26.07.2009, 19:18

Beitrag von Svartdyrk »

Servus,
wusste garnicht das Göran Andersson Türke ist?? :roll:
Aber das muss ja heute alles nix mehr heißen, ....alter Schwede sag ich da nur :+++:

Fish On!
Svart :+wink:
Wishin' I wuz fishin', g <*))))><
Benutzeravatar
Svartdyrk
...
Beiträge: 288
Registriert: 26.07.2009, 19:18

Beitrag von Svartdyrk »

Thotty???
Du kommst soweit klar mit Deinen Verlinkungen??
Der Link ist Blind!
Göran ist sicher grad konkrete Döner kaufen oder so, mit alles! :+++:

Fish On!
Svart :+wink:
Wishin' I wuz fishin', g <*))))><
Benutzeravatar
tangathotty
...
Beiträge: 1767
Registriert: 09.05.2005, 11:09
Wohnort: 24211 Preetz

Beitrag von tangathotty »

bin ich denn doof ???

jetzt aber

grüße
Thotty
-- dry or die --
Heiko

Beitrag von Heiko »

tangathotty hat geschrieben:bin ich denn doof ???
Ehrliche oder höfliche Antwort? :+p :-p :+grin:


:wink:
Benutzeravatar
Sundvogel
...
Beiträge: 860
Registriert: 16.03.2009, 12:05
Wohnort: Fredenbeck

Beitrag von Sundvogel »

tangathotty hat geschrieben:hoffe dir konnten die clips ein wenig weiter helfen, denn du liest dich, als hättest du die geschichte in der theorie echt schon verstanden.

und ja, hüfte eindrehen + den oberkörper rumschwingen ist nicht schlecht
um das rückdriften auch erfolgreich ansehen zu können.. ;)
nur musste dann die rute trotzdem auf der bahn halten.
Thotty, ganz vielen Dank für die Links.

Ich glaube auch, dass ich das grundsätzlich kapiert habe und auch die Funktion richtig einschätzen kann. Mein Problem ist in erster Linie ein rhythmisches bzw. die Bewegungswechsel zu koordinieren.

Wenn ich die Rutenspitze im kleinen Arbeitswinkel nach innen drehe, dann ist die logische Folge ein Tailingloop. Richtig?

Danke!!!

Uli
The beach is a place where a man can feel
he's the only soul in the world that's real. (P.T.)
Benutzeravatar
rappalameerforelle
Eine geht immer!
...
Beiträge: 232
Registriert: 17.12.2007, 20:48
Wohnort: Niebüll

Beitrag von rappalameerforelle »

So werfe ich auch immer meine Knoten ins Vorfach :lol:
Torsten
Eine geht Immer!
Benutzeravatar
Sundvogel
...
Beiträge: 860
Registriert: 16.03.2009, 12:05
Wohnort: Fredenbeck

Beitrag von Sundvogel »

:lol: :lol: :lol:

So, ich habe jetzt mal 35min trainiert. Das war gut.

Ich habe zunächst mal mit einer WF mit sehr langer Keule angefangen und diese mit einer Rute geworfen, die deutlich mehr Biegung zu lässt, als die Ruten, mit denen ich sonst fische und übe. Nach 10min einwerfen und üben, bin ich dann zurück zu meinem normalen Gerät gewechselt und das war verblüffend viel besser als gestern. Woran das liegt? :q: :q: :q:

Keine Ahnung.

Dann habe ich noch 10min Backhand gecastet, was verblüffend gut funktioniert hat, allerdings war dabei der DZ etwas uneinheitlich. Trotzdem ist natürlich interessant wie mühelos man auch mit dem kleineren Aktionsradius gute Weiten erzielt. Ich denke, ich sollte meinen Krafteinsatz beim normalen Werfen kritisch betrachten... ;)

Wenn ich euch jetzt mit meinen Trainingsbeschreibungen auf den Keks oder auf sonst was gehe, dann sagt Bescheid, mir jedenfalls nützen das Aufschreiben und die Tipps ziemlich viel.

Gruß,

Uli
The beach is a place where a man can feel
he's the only soul in the world that's real. (P.T.)
Benutzeravatar
janw
...
Beiträge: 2963
Registriert: 22.10.2008, 21:55
Wohnort: Travemünde

Beitrag von janw »

Hi Uli,

beim Backhand-Cast hat mir dieser Link geholfen.

:wink:
LG Jan
Benutzeravatar
Martin 1960
...
Beiträge: 919
Registriert: 20.09.2010, 10:58
Wohnort: Niedersachsen, Rosengarten

Beitrag von Martin 1960 »

Hallo Uli,

das mit dem "kleineren Aktionsradius" ist der Weg :!: :!: :!:

Bewegst Du beim hinteren Stopp oder beim vordern Stopp die Rute zu weit "nach unten" dann muß Deine Schur folgen,
immer und ohne Ausnahme, die Schnur kann nicht anders als Deiner "Vorgabe" zu folgen.

Was passiert :?: , Deine Schur bewegt sich nicht nur horizontal (wie Du es ja willst),
sondern auch vertikal, (also von oben nach unten), und bildet eine WEITE Schlaufe.

Was gut hilft ist folgendes, sage bei jedem gewollten laut "Stopp",
und mach nach 3-4 Leerwürfen die Augen zu und versuche zu fühle wann sich die Schnur streckt,
immernoch stopp sagend!,
Weil auch wenn Du vorne oder hinten zu spät/zu tief stoppst, fühlst Du die Schnur, aber eben mit der Schnur auf dem Weg nach "unten",
konzentriest Du Dich, dann merkst Du wann die Schnur nach unten geht und wann sie perfekt "gerade" in der Luft liegt.

Uli hat geschrieben:Ich habe zunächst mal mit einer WF mit sehr langer Keule angefangen und diese mit einer Rute geworfen, die deutlich mehr Biegung zu lässt, als die Ruten, mit denen ich sonst fische und übe. Nach 10min einwerfen und üben, bin ich dann zurück zu meinem normalen Gerät gewechselt und das war verblüffend viel besser als gestern.
Benutze deine parabolische Rute zum üben, und vielleicht auch immer, die Ruten mit der hochgelobten "spitzenaktion" sind nicht wirklich besser, nur teurer :!:
Mit freundlichen Grüssen Martin.

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
Benutzeravatar
Sundvogel
...
Beiträge: 860
Registriert: 16.03.2009, 12:05
Wohnort: Fredenbeck

Beitrag von Sundvogel »

Martin 1960 hat geschrieben:Benutze deine parabolische Rute zum üben, und vielleicht auch immer, die Ruten mit der hochgelobten "spitzenaktion" sind nicht wirklich besser, nur teurer :!:
Martin, erst Mal danke für die Hinweise. Ich denke, dass es mir werferisch einfach an regelmäßiger Übung fehlt. Am Wasser komme ich ganz gut zu recht, solange mir die Bedingungen entgegen kommen. Wird es schwierig, dann geht nur noch wenig. Deshalb habe ich beschlossen - da das Wetter eh eine Katastrophe ist - täglich zwischen 30-45 Minuten konsequent zu üben.

Frage: Beim Lift bewege ich die Rutenspitze doch auch in der Vertikalen, allerdings nach oben, das macht die Schlaufe kleiner? Oder lifte ich und drifte ich gleichzeitig, so dass zwar meine Hand höher kommt, aber die Rutenspitze in der vertikalen Ausrichtung gleich bleibt? Also Winkelvergrößerung und GLEICHZEITIG Lift?

Meine "flotte" Rute war nun nicht sooo teuer, allerdings hat sie schon eine ausgeprägte Spitzenaktion. Ich vermute, dass ich wenn ich mit weicheren Ruten trainiere mehr auf das Timing achten muss, richtig? Morgen werde ich mal eine uralte Daiwa Triforce aus dem Schuppen nehmen und mich damit einwerfen.

Mittelfristig tendiere ich schon zu einer Rute mit weniger Spitzenaktion, aber das ist eine andere Geschichte...
The beach is a place where a man can feel
he's the only soul in the world that's real. (P.T.)
Benutzeravatar
Martin 1960
...
Beiträge: 919
Registriert: 20.09.2010, 10:58
Wohnort: Niedersachsen, Rosengarten

Beitrag von Martin 1960 »

@Sundvogel

sein nicht zu stolz, das mit dem "Stopp-sagen" hilft :!:
Hat auch bei Fliegenfischer geholfen die schon fast ein Jahrzehnt geworfen haben.

Wenn jeder kleine Wind probleme macht, dann sind auch die Schlaufen nach "unten" da, das ist so!, immer.

Beim Lift bewegst Du Deine Rute "leicht" nach oben, ja, um Deine Schlaufe noch enger zu machen,
bringt aber nichst wenn die Stopps zu früh oder zu spät setzt :!: , dann ist Dein Loop auf dem Weg nach unten, und Deine Schlaufe/Loop wird wieder weit.

Rede doch einfach mit Dir selber und werfe dabei :+++: und wenn Du Dich traust mach die Augen zu. :+q:
Mit freundlichen Grüssen Martin.

"jetzt kann ich es, ...." nur eine kurzer Moment!
Benutzeravatar
Sundvogel
...
Beiträge: 860
Registriert: 16.03.2009, 12:05
Wohnort: Fredenbeck

Beitrag von Sundvogel »

Martin, das hast du falsch verstanden. Ich finde deinen Hinweis gut und werde ihn auch nutzen. Gerade im Training ist das sicherlich sehr sinnvoll.

Um eindeutige Stopps zu setzen bzw. um das Gefühl dafür zu verbessern ist das bestimmt ein super Tipp.

Danke dir!
The beach is a place where a man can feel
he's the only soul in the world that's real. (P.T.)
Benutzeravatar
tangathotty
...
Beiträge: 1767
Registriert: 09.05.2005, 11:09
Wohnort: 24211 Preetz

Beitrag von tangathotty »

huhu Uli,

um es philosophisch zu sagen
Frage: Beim Lift bewege ich die Rutenspitze doch auch in der Vertikalen, allerdings nach oben,
das macht die Schlaufe kleiner? Oder lifte ich und drifte ich gleichzeitig, so dass zwar meine Hand
höher kommt, aber die Rutenspitze in der vertikalen Ausrichtung gleich bleibt?
Also Winkelvergrößerung und GLEICHZEITIG Lift?
der lift ist die drift... :-q:

zumindest bei kurzen leinenlängen.

bei langen leinenlängen bleibt der stop natürlich auf 13.oo uhr oder 14.oo und du driftest aber
nach hinten und nicht nach oben (vgl. den andersson + den lasse clip) damit du dann einen fulminanten
cast von absolut hinten!! im stile eines echen speerwerfers abdonnern kannst.

und nein, du machst damit die schlaufe nicht kleiner, die ist ja schon längst 5m hinter dir auf ihrer reise..
du formst die schlaufengröße echt überwiegend im moment des stops, den du mehr oder weniger
knackig im handgelenkt setzt. der leinenlauf wie martin es auch schreibt ist aber zugegeben ein anderer,
das ist aber eher "schönheit"

und ja, die langsame rute ist töffte... denn sie lässt dir schlich mehr zeit im wurf und du musst
nicht wie bei der schnellen rute (unsauber) hudeln..

grüße
Thotty
-- dry or die --
Benutzeravatar
Reverend Mefo
Sonntagspfarrer
...
Beiträge: 4667
Registriert: 12.03.2009, 20:44
Wohnort: Hundekackeallee

Beitrag von Reverend Mefo »

tangathotty hat geschrieben: auf dem video von sven kalmarder hier ziemlich übel vermutlich
25m leine in klasse 9 in der luft hält, sieht man wie wahnsinnig viel zeit
diese drift phase hat, auch wenn der gute nicht nach oben, sondern nach hinten driftet..
(das ist aber das typische symptom, bei den distanzwürfen..)
sieht man auch hier bei forums memberLasse Karlssonnochmal
Hmm, bei den beiden Vids, die wirklich extrem dynamisch aussehen, erkenne ich überhaupt keinen Stop mehr. Für mich sieht das eher aus wie ein 3 to 9 Winkel mit Doppelzug bis zum Anschlag. Aber vielleicht ist da ja auch schon die Schwelle zwischen geschmeidigem Stop to Drift und absolut flüssigem Übergang überschritten, den man nur noch fühlt und nicht mehr sieht?

Sehr anschaulich finde ich da das GIF von Paul Arden. Wenn man da wie er den Doppelzug noch vernünftig getimed bekommt, sieht das schon nach ner echten Küstenwindwaffe aus, die es anzustreben lohnt. Vielen Dank für die Theoriestunde, es wird Zeit für die Praxis ;) :wink:
Kann ich nicht beurteilen.
Müsste ich nackt sehen.
Antworten