Hallo Norbert, das tut mir leid für Fabian, gute Besserung wünsche ich.
Noch ein Wort zur Borelliose, da wir ja alle mehr oder minder gefährdet sind.
Meine Frau war ebenfalls infiziert, was sich an einer deutlichen Rötung (Wanderröte) rund um den Zeckenbiss erkennen liess.
Diese auffällige Rötung ist ein sicherer Indikator für eine Borelliose-Infektion, und lasst euch von Eurem Hausarzt nichts anderes erzählen, denn die haben in der Mehrzahl leider keine Ahnung von dieser Erkrankung.
Bei meiner Frau wurde auf unser Drängen hin eine mehrwöchige Antibiotika-Behandlung durchgeführt und diese führte letztendlich zum Erfolg.
Unbehandelt kann diese Erkrankung schlimme Folgen haben und deshalb, Norbert, ist es wichtig einen kundigen Arzt zu finden, der die richtige Behandlung einleitet.
Eine Schutzimpfung gibt es nicht.
Ist man von einer Zecke gebissen worden, sollte man diese unbedingt aufbewahren, denn nur an der Zecke kann man sehr schnell feststellen ob sie Borelliose überträgt.
Eine Untersuchung des Patienten kann negativ ausfallen und der Patient kann trotzdem infiziert sein, das ist das heimtückische an der Geschichte.
Seriöse Information dazu gibt es auf den Seiten der deutschen Borelliose Gesellschaft.
Nochmals gute Besserung an Fabian.
Gruss Manni
