Hallo Micha, alles klar.
Ich wollte eigentlich in die Richtung gehen, Dir aufgrund Deines Mitgliednamens etwas helfen zu können, den Rutenwald einzuschätzen.
Langsam bedeutet ja nicht auch gleich schlecht, wie Bernd schreibt, da sollte nur kein falsches Bild entstehen.
Aber Du hast ja mehr Ruten geworfen als ich.
Von den Winstonruten bin ich aus ähnlichen Gründen ebenso überzeugt, die kleine # 6er wirft sich "langsam", dafür aber sehr präzise und bei Bedarf mit einer 5er DT oder einer 7er DT auf Meeräsche, so eine Vielfalt habe ich lange gesucht und sie nun gefunden.
Bei der 8er ist es ähnlich, da kommt eine WF 8 oder 9 zum Einsatz, wenn es eher um die Präsentation geht oder halt Schussköpfe, mit denen ich an der Küste je nach Wind die eher "langsame" Aktion ausgleiche. Sicherlich nicht die perfekte Lösung, aber neben der 2 x als Zweihand besitze ich nur noch jeweils zwei der Boron 2x in # 6 und # 8 und decke damit seit nun fast zwei Jahren meine gesamte Fischerei ab.
Hätte ich die Möglichkeit, regelmäßig an kleinen Bächen zu fischen, würde sich bestimmt noch die # 4er dazu gesellen, denn Deinen Eindruck kann ich so teilen.
Hallo Bernd, wie Du aus meinen Worten sehen kannst, kann ich eine Rute nicht so gut einschätzen. Ich gehe rein nach meinem Gefühl und fische damit ganz gut.
Fehlende Wurfweite aufgrund der Rutenaktion mit überdimensionierten Schussköpfen auszugleichen, oje, das brennt bestimmt in Deinen Augen. Tut mir leid, ich habs ja nie gelernt, aber fange ziemlich regelmäßig.
Vergleichen möchte ich daher auch gar nicht mehr, ich möchte keinen Rutenwald, solange ich mit dem breiten erhältlichen Schnursortiment so viele Dinge gezielt beeinflussen kann.
Und die 8er Boron ist da nach nun zwei jahren meine erste Wahl geworden, schlichtweg auch, weil sie eben so viel Spaß am Fisch macht. Nur dahin werfen, wo der Fisch ist, muß man eben.
