Umfrage: Schonmaß
Also ich entnehme nur eine oder zwei und dann darf ich mit dem Gedanken den Rest zu releasen weiter fischen aber wenn ich 3 habe muss ich aufhören?Vom Gedanken her gegen den alles totknüppelnden Kochtopfangler gut aber vorher hieß es jeder maßige Fisch muss entnommen werden c&r ist verboten.Also die Regel ist mir zu sehr nach eigenem Wunschdenken aufgebaut und würde sicher niemals Anwendung finden hier bei uns an der Küste.
Ich finde es nach wie vor besser geregelt wenn man auch nach 3 Mefos weiterfischen darf.Man kann die weiteren Mefos doch releasen und man hat immer noch die Chancen auf Dorsch und Hornhechte.
Ich finde es nach wie vor besser geregelt wenn man auch nach 3 Mefos weiterfischen darf.Man kann die weiteren Mefos doch releasen und man hat immer noch die Chancen auf Dorsch und Hornhechte.
Zuletzt geändert von Olli am 30.03.2010, 10:20, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß Olli
Das ist nicht Bestandteil der Umfrage. Die Lage ist halt so und selbst wenn sich an dieser Umfrage alle beteiligen würden, daran ändert sich wohl leider erstmal nichts. Ich denke nicht, dass hier irgendwer für das Abschlagen der Absteiger plädiert.Olli hat geschrieben:gnilftz hat geschrieben:Das bedeutet dann aber auch die Entnahme von jedem maßigen Fisch!!Also kein Spielraum und auch die hier so oft kritisierten blanken Absteiger müssten entnommen werden sicher das ihr das wollt?der kleine Muck hat geschrieben:Außerdem ist c&r von maßigen Fischen nicht erlaubt!:
Wenn mal ein Fisch aus der Hand rutscht kann man halt nichts machen.
Ja!!!!
Denn wenn ein/zwei weitere so verletzt wären,daß ein Zurücksetzen nicht sinnvoll ist und Du sie tötest, bist Du immer noch im Limit!
Ich bin ganz entschieden der Meinung,daß das Fischen nach drei Toten Einzustellen ist!
Alles vorher liegt komplett in DEINER Hand!
Gruß Mik
Denn wenn ein/zwei weitere so verletzt wären,daß ein Zurücksetzen nicht sinnvoll ist und Du sie tötest, bist Du immer noch im Limit!
Ich bin ganz entschieden der Meinung,daß das Fischen nach drei Toten Einzustellen ist!
Alles vorher liegt komplett in DEINER Hand!
Gruß Mik
Zuletzt geändert von mik1 am 30.03.2010, 10:28, insgesamt 1-mal geändert.
The worst day salmon(-fly-)fishing,
is better than the best day working!
is better than the best day working!
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Gnilftz
Rechtlich gesehen ist es so, wie ich geschrieben habe, das ist Fakt!Olli hat geschrieben:Das bedeutet dann aber auch die Entnahme von jedem maßigen Fisch!!Also kein Spielraum und auch die hier so oft kritisierten blanken Absteiger müssten entnommen werden sicher das ihr das wollt?gnilftz hat geschrieben: Außerdem ist c&r von maßigen Fischen nicht erlaubt!:
Also ich entscheide gerne selber welcher maßige Fisch mitkommt und wann ich mit Angeln aufhöre.
Was Du daraus machst, ist eine andere Geschichte. Ich lande fast alle Fische mit der Hand, dass mir da mal der eine oder andere entgleitet ist wohl nicht zu vermeiden.
Wer jetzt seinen Hals nicht voll bekommen kann und gleich 3 Fische abschlägt, der muss dann halt in Familie machen.
Greetz
Heiko
Zuletzt geändert von Gnilftz am 30.03.2010, 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
-
Peter/Allgäu

- Beiträge: 7
- Registriert: 26.04.2009, 19:03
Wehrte Herren von der Küste,
ich lese mit viel Interesse diesen Thread und die Argumente, daß die " Weitgereisten" eben doch (viel) Fisch entnehmen wollen.
Meine Frau und ich fahren zum wiederholten mal nach MeckPom und unsere Marken an den Ruten sind bei 50cm angebracht. Es würde auch keinem von uns einfallen 3 Fische zu entnehmen, da diese schlicht und ergreifend für uns nicht verwertbar sind, ganz abgesehen davon, daß sie erst mal gefangen werden müssen.
Wir fahren 1000km eine Strecke und haben kein Problem wenig zu fangen, Fische <50cm (die unbeschädigt sind) zu releasen oder den Tag einfach nur zu geniessen.
es grüßt
Peter
ich lese mit viel Interesse diesen Thread und die Argumente, daß die " Weitgereisten" eben doch (viel) Fisch entnehmen wollen.
Meine Frau und ich fahren zum wiederholten mal nach MeckPom und unsere Marken an den Ruten sind bei 50cm angebracht. Es würde auch keinem von uns einfallen 3 Fische zu entnehmen, da diese schlicht und ergreifend für uns nicht verwertbar sind, ganz abgesehen davon, daß sie erst mal gefangen werden müssen.
Wir fahren 1000km eine Strecke und haben kein Problem wenig zu fangen, Fische <50cm (die unbeschädigt sind) zu releasen oder den Tag einfach nur zu geniessen.
es grüßt
Peter
der mit dem Weib fischt !
Ich frage mich bloss bringt eine solche Regelung was.Ich denke wie schon gesagt nur in Verbindung mit starken Kontrollen.Weil wer jetzt alles mitnimmt egal wie gross und wie viel der wird sich auch von solchen Regelungen kaum abschrecken lassen.Angel selber gerne in Wh kenne also die Problematik wie es teilweise an den Stränden abgeht.Dort gab es letztens übrigends eine Kontrolle leider in meinen Augen nur halbherzig ausgeführt.Ich stand schon am Land und wartete auf meine Freundin und wurde kontrolliert.Naja die 3 sind dann gerade mal bis hinter die erste Landspitze haben 2 Leute mitgenommen die Schein im Auto hatten und das wars dann.Hätten ruhig mal bis hinter Steilküste alles abchecken können bis dahin standen noch einige Angler die man hätte kontrollieren können.Schlau wär es auch gewesen von beiden Richtungen die Leute "einzukesseln" Schwarzangler hätten sich doch schnell verpieseln können wenn sie die 3 Männer schon aus der Ferne kontrollieren sehen.Aber wenigstens mal etwas und als Abschreckung vllt mal ganz gut. 
Aber ansich bin ich auch für die MV Regelung mehr als 2 Fische entnehme ich eh nicht pro Tag.
Aber ansich bin ich auch für die MV Regelung mehr als 2 Fische entnehme ich eh nicht pro Tag.
Gruß Olli
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Volker Hagin

- Beiträge: 17
- Registriert: 17.03.2010, 13:15
- Wohnort: Darmstadt
Wer sein Fanglimit erreicht hat und weiter fischt unterscheidet sich für einen Außenstehenden nicht vom unerlaubten Angler der mehr fische mitnehmen will V&R hin oder her. Bei uns am Flüßchen kontrollier ich als Vereinsmitglied auch schon mal die Erlaubnis etc. und sollte es Probleme geben... 110 anrufen. Bis ich unseren arbeitenden Vorstand ans handykriege, das dauert mir zu lange.
Das Meer ist gehört leider keinem Verein, aber dürfen Angler dort nicht ihre Kollegen kontrollieren?
Gruß
Volker
Das Meer ist gehört leider keinem Verein, aber dürfen Angler dort nicht ihre Kollegen kontrollieren?
Gruß
Volker
Moin,Volker Hagin hat geschrieben:Das Meer ist gehört leider keinem Verein, aber dürfen Angler dort nicht ihre Kollegen kontrollieren?
Gruß
Volker
nee zum Glück nicht das würde sicher ausarten wenn jeder jeder kontrollieren darf.Kontrolle ja aber wenn nur von befugten Personen die sich ausweisen können.
Gruß Olli
- bellyboater

- Beiträge: 301
- Registriert: 09.03.2007, 17:08
- Wohnort: Schönewörde
Du darfst aber auch nur fragen, ob sie dir die Sachen zeigen möchten. Sie müssen sich nämlich nicht vor dir ausweisen, nur weil dir danach ist. Dafür werden extra Aufseher bestellt. Aber das ist jetzt hier OT.Volker Hagin hat geschrieben:...Bei uns am Flüßchen kontrollier ich als Vereinsmitglied auch schon mal die Erlaubnis etc. und sollte es Probleme geben... 110 anrufen...
Ich bin übrigens auch für die MCPomm-Regelung, und das dann nach dem 3. Fisch das Angeln eingestellt wird. Man läuft immer Gefahr einen Fisch zu verangeln.
Schönen Gruß
Gunnar
Gunnar
Regelunsgbedarf
Moin moin.
Ich selbst habe 200 km Anfahrt zur Küste und war noch nie in der Verlegenheit, nach der dritten Mefo aufhören zu müssen, weil es noch nie zu drei Mefos an einem Tag gereicht hat. Dennoch halte ich eine solche Regelung für durchaus sinnvoll.
Ich kenne stattdessen die Situation von unseren heimischen Bächen, an denen ebenfalls eine Fangbegrenzung von 3 Forellen pro Tag gegeben ist.
Es gibt Tage, an denen geht deutlich mehr und an solchen Tagen würde man sicherlich auch nicht unbedingt freiwillig nach der dritten Forelle aufhören, weil der verhaltensbedingte Jäger und Sammler in uns massiv in den Vordergrund tritt. Genau für solche Tage fand ich es schon sehr hilfreich, die Begrenzung im Kopf zu haben.
Was die Maßigkeit der Fische betrifft würde ich eine Heraufsetzung durchaus begrüßen, zumal die Situation an der Küste nicht anders ist, als in den Fließgewässern im Binnenland. Auch dort ist an den Tieren, die sich an der Untergrenze der Maßigkeit bewegen, im Grunde nichts dran. Ich kenne von daher einige Angelkollegen, die maßige aber gefühlt viel zu kleine Fische, zurücksetzen sofern dies möglich ist. Dies entspricht zwar nicht nicht rechtlichen Vorgaben, dass maßige Fische entnommen werden müssen, wird aber so gelebt, wobei es den Kollegen nicht darum geht, nur die kapitalen Exemplare zu bekommen.
Ganz generell schätze ich es so ein, dass Regelungsbedarf zumindest bzgl. der Mindestmaße besteht. Es wurde in den Beiträgen mehrfach darauf hingewiesen, dass dies dann bitteschön auch kontrolliert werden muss. Ich sehe nicht unbedingt, dass die Kontrolle immer und überall zu realisieren ist. Manches kann auch über den eigenen Kopf kontrolliert werden.
Die Freunde der Meerforellen, die in der Vergangenheit bewußt mit der Kreatur umgegangen sind, werden dies auch in Zukunft tun. Die betrachten eine solche Regelung sicherlich nicht als Einschränkung.
Die Tütenfischer wird man in gewissem Umfang dazu zwingen können, ein paar sinnvolle Dinge einzuhalten. Die Hardliner unter den Tütenfischern wird man, egal mit welcher Regelung dies versucht wird, nicht erreichen. Die sind vermutlich nicht einmal in diesem Forum anzutreffen.
Eine letzte Überlegung noch zur Idee der Jahresfangbegrenzung. Ich denke nicht, dass wir die Kollegen die das Glück haben an der Küste wohnen, reglementieren sollten und ihnen Grenzen setzen sollten, die ein Angelverrückter in einem dreiwöchigen Urlaub erreichen kann, wenn er täglich im Wasser steht.
Wir sollten es den Kollegen vor Ort einfach gönnen, dass sie einen Standortvorteil haben und öfter am Wasser sein können als wir Binnenländer.
Gruß Ulf
Ich selbst habe 200 km Anfahrt zur Küste und war noch nie in der Verlegenheit, nach der dritten Mefo aufhören zu müssen, weil es noch nie zu drei Mefos an einem Tag gereicht hat. Dennoch halte ich eine solche Regelung für durchaus sinnvoll.
Ich kenne stattdessen die Situation von unseren heimischen Bächen, an denen ebenfalls eine Fangbegrenzung von 3 Forellen pro Tag gegeben ist.
Es gibt Tage, an denen geht deutlich mehr und an solchen Tagen würde man sicherlich auch nicht unbedingt freiwillig nach der dritten Forelle aufhören, weil der verhaltensbedingte Jäger und Sammler in uns massiv in den Vordergrund tritt. Genau für solche Tage fand ich es schon sehr hilfreich, die Begrenzung im Kopf zu haben.
Was die Maßigkeit der Fische betrifft würde ich eine Heraufsetzung durchaus begrüßen, zumal die Situation an der Küste nicht anders ist, als in den Fließgewässern im Binnenland. Auch dort ist an den Tieren, die sich an der Untergrenze der Maßigkeit bewegen, im Grunde nichts dran. Ich kenne von daher einige Angelkollegen, die maßige aber gefühlt viel zu kleine Fische, zurücksetzen sofern dies möglich ist. Dies entspricht zwar nicht nicht rechtlichen Vorgaben, dass maßige Fische entnommen werden müssen, wird aber so gelebt, wobei es den Kollegen nicht darum geht, nur die kapitalen Exemplare zu bekommen.
Ganz generell schätze ich es so ein, dass Regelungsbedarf zumindest bzgl. der Mindestmaße besteht. Es wurde in den Beiträgen mehrfach darauf hingewiesen, dass dies dann bitteschön auch kontrolliert werden muss. Ich sehe nicht unbedingt, dass die Kontrolle immer und überall zu realisieren ist. Manches kann auch über den eigenen Kopf kontrolliert werden.
Die Freunde der Meerforellen, die in der Vergangenheit bewußt mit der Kreatur umgegangen sind, werden dies auch in Zukunft tun. Die betrachten eine solche Regelung sicherlich nicht als Einschränkung.
Die Tütenfischer wird man in gewissem Umfang dazu zwingen können, ein paar sinnvolle Dinge einzuhalten. Die Hardliner unter den Tütenfischern wird man, egal mit welcher Regelung dies versucht wird, nicht erreichen. Die sind vermutlich nicht einmal in diesem Forum anzutreffen.
Eine letzte Überlegung noch zur Idee der Jahresfangbegrenzung. Ich denke nicht, dass wir die Kollegen die das Glück haben an der Küste wohnen, reglementieren sollten und ihnen Grenzen setzen sollten, die ein Angelverrückter in einem dreiwöchigen Urlaub erreichen kann, wenn er täglich im Wasser steht.
Wir sollten es den Kollegen vor Ort einfach gönnen, dass sie einen Standortvorteil haben und öfter am Wasser sein können als wir Binnenländer.
Gruß Ulf
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es vergeblich, sie beim Fischen zu suchen.
Abgewandelt nach Francois de la Rochefoucauld
Abgewandelt nach Francois de la Rochefoucauld
- der kleine Muck

- Beiträge: 220
- Registriert: 17.12.2008, 08:52
- Kontaktdaten:
Das ist genau der Punkt...Die Tütenfischer wird man in gewissem Umfang dazu zwingen können, ein paar sinnvolle Dinge einzuhalten. Die Hardliner unter den Tütenfischern wird man, egal mit welcher Regelung dies versucht wird, nicht erreichen. Die sind vermutlich nicht einmal in diesem Forum anzutreffen.
Ich möchte auch nochmal klarstellen, dass meine Beiträge keinesfalls so zu verstehen sind, dass ich JEDEN TAG MEINE 3 MITNEHMEN WILL! Ich halte nur das Verhältnis zwischen allseits praktiziertem C&R und dem geheuchelten "nach dem Dritten darf man das nicht mehr" etwas schräg...
Bitte nicht falsch verstehen, möchte niemanden angreifen...
Genauso sehe ich es auch.Finde auch das die Regelung zu sehr nach Wunschdenken entstanden ist.Blanke maßige Absteiger oder andere Fische die nicht in das Beuteschema passen weil zu dünn oder so zurückzusetzen ist ok aber nach dem 3. muss aufgehört werden und dann ist releasen plötzlich nicht mehr ok bzw. wird nicht mehr geduldet.Solch eine Regelung wird nie durchkommen und derjenige der blanke maßige Absteiger oder andere Fische die maßig sind zurücksetzt bevor er 3 Stück hat macht sich praktisch genauso strafbar wie jemand der nachdem 3. Fisch weiterangelt und die weiteren Fische released.der kleine Muck hat geschrieben:Ich halte nur das Verhältnis zwischen allseits praktiziertem C&R und dem geheuchelten "nach dem Dritten darf man das nicht mehr" etwas schräg...Die Tütenfischer wird man in gewissem Umfang dazu zwingen können, ein paar sinnvolle Dinge einzuhalten. Die Hardliner unter den Tütenfischern wird man, egal mit welcher Regelung dies versucht wird, nicht erreichen. Die sind vermutlich nicht einmal in diesem Forum anzutreffen.
Gruß Olli
Mahlzeit,
nun ist hier ja schon eine Menge zu dem Thema zusammengekommen. Einige gute Ideen die über das MV Schonmaß hinausgehen sicherlich auch, allerdings denke ich, dass man sich erst einmal auf eine Sache konzentrieren sollte. Eine generelle Entnahmeregelung für Salmoniden zu regeln halte ich für nicht zielführend, da dann auch die entlaufenen Regenbogenforellen darunterfallen und die können IMHO unbegrenzt entnommen werden, da die in der Ostsee nix zu Suchen haben. Zudem halte ich den Anteil der Lachse die in SH beim Trolling gefangen werden auch für recht gering.
Zudem möchte ich aus meiner Sicht noch einmal die Argumente für ein jetziges Handeln und eine Übernahme der MV Regelung aufführen:
1. Die neue Küstenfischereiordnung wird dieses Jahr verabschiedet. Wenn nicht jetzt, wann dann?
2. Eine Limitierung der Entnahme kommt sicherlich den Beständen entgegen und könnte die bislang erfolgenden Besatzmaßnahmen verringern. Mit viel Glück würden sich stabile, selbst reproduzierende Populationen aufbauen.
3. Eine Anhebung des Mindestmaßes kann in meinen Augen dazu führen, dass sich die Alterspyramide bei den Beständen verbreitert. Je später (bezogen auf das Alter) die Forellen entnommen werden, desto mehr Fische haben die Möglichkeit kapital zu werden und entsprechend zu laichen, bzw. qualitativ hochwertige Laichfische zu werden.
4. Den Anglern, die derzeit maßlos Forellen fangen wird die Rechtfertigung für ihr handeln genommen. Bei der bisherigen Gesetzeslage sind diese nämlich nicht nur im Recht, sondern handeln sogar dem Gesetz entsprechend. Diejenigen die Catch an Release betreiben, handeln hingegen gesetzwidrig.
Man sollte sich bewusst machen, dass die als Kochtopfangler verschrieenen "Kollegen", diejenigen sind, die nach geltendem Recht handeln. Im Grunde gibt es zu jeder Änderung ein Argument dagegen. sicherlich wird nicht oft genug kontrolliert und auch eine tote 45er ist ein Fisch der nicht wieder laichen wird. Die Frage ist, ob man sich davon abhalten lassen soll etwas zu verändern? Das zurzeit kein/kaum Kontrollen durchgeführt werden, heißt ja nicht, dass dies für immer und alle Zeit so bleiben muss. Wenn jedoch, wie auch vom Landessportfischerverband gefordert, endlich mal mehr Kontrolle stattfindet, haben diejenigen die sie ausführen, nach einer Änderung der Maße/Entnahmeregelung wenigstens etwas in der Hand. Ich finde das sollte es wert sein, sich dafür einzusetzen.
T
nun ist hier ja schon eine Menge zu dem Thema zusammengekommen. Einige gute Ideen die über das MV Schonmaß hinausgehen sicherlich auch, allerdings denke ich, dass man sich erst einmal auf eine Sache konzentrieren sollte. Eine generelle Entnahmeregelung für Salmoniden zu regeln halte ich für nicht zielführend, da dann auch die entlaufenen Regenbogenforellen darunterfallen und die können IMHO unbegrenzt entnommen werden, da die in der Ostsee nix zu Suchen haben. Zudem halte ich den Anteil der Lachse die in SH beim Trolling gefangen werden auch für recht gering.
Zudem möchte ich aus meiner Sicht noch einmal die Argumente für ein jetziges Handeln und eine Übernahme der MV Regelung aufführen:
1. Die neue Küstenfischereiordnung wird dieses Jahr verabschiedet. Wenn nicht jetzt, wann dann?
2. Eine Limitierung der Entnahme kommt sicherlich den Beständen entgegen und könnte die bislang erfolgenden Besatzmaßnahmen verringern. Mit viel Glück würden sich stabile, selbst reproduzierende Populationen aufbauen.
3. Eine Anhebung des Mindestmaßes kann in meinen Augen dazu führen, dass sich die Alterspyramide bei den Beständen verbreitert. Je später (bezogen auf das Alter) die Forellen entnommen werden, desto mehr Fische haben die Möglichkeit kapital zu werden und entsprechend zu laichen, bzw. qualitativ hochwertige Laichfische zu werden.
4. Den Anglern, die derzeit maßlos Forellen fangen wird die Rechtfertigung für ihr handeln genommen. Bei der bisherigen Gesetzeslage sind diese nämlich nicht nur im Recht, sondern handeln sogar dem Gesetz entsprechend. Diejenigen die Catch an Release betreiben, handeln hingegen gesetzwidrig.
Man sollte sich bewusst machen, dass die als Kochtopfangler verschrieenen "Kollegen", diejenigen sind, die nach geltendem Recht handeln. Im Grunde gibt es zu jeder Änderung ein Argument dagegen. sicherlich wird nicht oft genug kontrolliert und auch eine tote 45er ist ein Fisch der nicht wieder laichen wird. Die Frage ist, ob man sich davon abhalten lassen soll etwas zu verändern? Das zurzeit kein/kaum Kontrollen durchgeführt werden, heißt ja nicht, dass dies für immer und alle Zeit so bleiben muss. Wenn jedoch, wie auch vom Landessportfischerverband gefordert, endlich mal mehr Kontrolle stattfindet, haben diejenigen die sie ausführen, nach einer Änderung der Maße/Entnahmeregelung wenigstens etwas in der Hand. Ich finde das sollte es wert sein, sich dafür einzusetzen.
T
Arguing on the Internet is like running in the Special Olympics. Even if you win, you´re still retarded...
Ich geh mal auf den Post von Alex ein:
Irgendwie bin ich etwas irritiert .....
..... und nicht nur ich ...
Ich hätte ja damit gerechnet, das wir mindestens 350 bis 500 Stimmen bekommen, als ich das Thema gelesen habe.
Woran liegt es?
Kein Interesse?
Keine Meinung?
Irgendwie schon komisch.
Ich selbst habe abgestimmt. ABER: Ich versuchwe mal eine Erklärung zu finden, warum die abgegebenen Stimmen so wenige sind:
Ich selbst habe im letzten Jahr 1 (in worten EINE) wunderschöne Meerforelle gefangen. Und weil ich mir gut vorstellen kann, das viele "normal Fischer" wie mich gibt und nur wenige "ich geh mal eben 230 Tage im Jahr ans Wasser und fange dabei jedes zweite mal, weil ich alle geheimen-geheim-Plätze kenne" gibt, ist das interesse an so einer Abstimmung eher Mäßig. Die jenigen, die es betrifft sind sicher wenige und wenn von denen die hälfte hier abgestimmt hat (ca. 200 Stimmen) dann kommt das doch gut hin mit der Beteiligung.
Was nicht heissen soll, das man hier nicht trozdem ein Statement setzen sollten und sein "Wahlrecht" nutzen sollte!!! Das trift sicher für Dorsch, Bach-, Regebogenforllen, Äschen und alle anderen Fische genau so zu.
Das ist meine Meinung. Ich bin für eine Fangbegrenzung auf 3 Meerforellen im Jahr 8)
Irgendwie bin ich etwas irritiert .....
..... und nicht nur ich ...
Ich hätte ja damit gerechnet, das wir mindestens 350 bis 500 Stimmen bekommen, als ich das Thema gelesen habe.
Woran liegt es?
Kein Interesse?
Keine Meinung?
Irgendwie schon komisch.
Ich selbst habe abgestimmt. ABER: Ich versuchwe mal eine Erklärung zu finden, warum die abgegebenen Stimmen so wenige sind:
Ich selbst habe im letzten Jahr 1 (in worten EINE) wunderschöne Meerforelle gefangen. Und weil ich mir gut vorstellen kann, das viele "normal Fischer" wie mich gibt und nur wenige "ich geh mal eben 230 Tage im Jahr ans Wasser und fange dabei jedes zweite mal, weil ich alle geheimen-geheim-Plätze kenne" gibt, ist das interesse an so einer Abstimmung eher Mäßig. Die jenigen, die es betrifft sind sicher wenige und wenn von denen die hälfte hier abgestimmt hat (ca. 200 Stimmen) dann kommt das doch gut hin mit der Beteiligung.
Was nicht heissen soll, das man hier nicht trozdem ein Statement setzen sollten und sein "Wahlrecht" nutzen sollte!!! Das trift sicher für Dorsch, Bach-, Regebogenforllen, Äschen und alle anderen Fische genau so zu.
Das ist meine Meinung. Ich bin für eine Fangbegrenzung auf 3 Meerforellen im Jahr 8)
Neue Studie belegt:
57% aller Würmer fressen lieber selbst
Suche Anschluss an Lübecker Fliegenfischer und Umkreis!
57% aller Würmer fressen lieber selbst
Suche Anschluss an Lübecker Fliegenfischer und Umkreis!
- bellyboater

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Es heißt doch aber, das man den Fisch auch einer "sinnvollen" Verwertung zuführen muss. Einen ausgehungerten Fisch kann ich für mich nicht sinnvoll verwerten. Also ist in dem Moment das Zurücksetzen in Ordnung. Wenn ich aber nach dem 3. Fisch weiter angle, nur wegen des Fangens willen, ist das wiederum Vorsatz und somit gesetzeswidrig.Olli hat geschrieben:Genauso sehe ich es auch.Finde auch das die Regelung zu sehr nach Wunschdenken entstanden ist.Blanke maßige Absteiger oder andere Fische die nicht in das Beuteschema passen weil zu dünn oder so zurückzusetzen ist ok aber nach dem 3. muss aufgehört werden und dann ist releasen plötzlich nicht mehr ok bzw. wird nicht mehr geduldet.Solch eine Regelung wird nie durchkommen und derjenige der blanke maßige Absteiger oder andere Fische die maßig sind zurücksetzt bevor er 3 Stück hat macht sich praktisch genauso strafbar wie jemand der nachdem 3. Fisch weiterangelt und die weiteren Fische released.
Schönen Gruß
Gunnar
Gunnar


