Hallo IngoPolar-Magnus hat geschrieben: b) ich die Rückstellkraft der Rute eben nicht zur Fischermüdung einsetze. Bei einem 90 Grad
Winkel der Rute zum Fisch arbeitet der Fisch doch immer geradewegs gegen die Rückstellkraft der Rute.
Zusammengefast würde ich doch sagen, dass bei einer Flucht ein etwa 90 Grad-Winkel eine gute "Gegenkraft"
Irgendein Denkfehler![]()
Gruß,
Ingo
Ja, der Denkfehler besteht darin, dass die Rückstellkraft der Rute keinen Anteil an der Ermüdung des Fisches hat.
Lege Deine Rute mal auf den Rasen, dann siehst Du wieviel Kraft sie auf den Fisch ausüben kann.
Exakt NULL
Die Kraft wird immer AUSSCHLIESSLICH von Dir ausgeübt.
Die Rute ist ein effektiver Hebel und eine Feder zugleich, welche es uns ermöglicht, einen deutlichen Teil unserer aufgewendeten Kraft in Geschwindigkeit umzuwandeln.
Allerdings stecken wir immer mehr Energie rein, als am Ende rauskommt.
Um Druck auszuüben, ist dieser Hebel ineffektiv.
Und, je länger die Rute zum Beispiel ist, desto ineffektiver wird das Ganze, sprich das dírekte Ziehen an der Schnur wäre am effektivsten.
Und genau hier würden wir uns wundern, was das Vorfach tatsächlich aushält (sofern es frei im Wasser ist).
Du hast natürlich Recht: Die Rute im Null Grad Winkel zu halten ist keine Lösung. Wie so oft: Die goldenen Mitte.
Darüber hinaus darf man das nie statisch sehen. Wenn ein starker Fisch flüchtet, soll man ihn gehen lassen. Der rechte Winkel erhöht übrigens hier die Reibung Schnur / Ringe + Schnur / Blank! Auch dies sollte man bedenken, wenn man die Gefahr des Vorfachbruches durchdenken möchte
Gruß
Bernd




