Hallo Manni
Du kannst die Fliege mit oder ohne Augen binden.
Ich denke nicht, dass die Meerforelle Wert auf die Augen legt.
Dafür allerdings lege ich selbst Wert darauf, dass die Hakenspitze nach unten ausgerichtet ist. Wenn der Schwanz nicht sehr lang ist, binde ich Augen unter den Schenkel - und zwar kurz vor die Hakenspitze. Das ist wie ein Kiel beim Segelschiff, und der kleine Schwanz ist quasi das Segel. So richtet sich die Hakenspitze konstant nach unten aus.
Bei einem langem Schwanz richtet sich die Fliege durch das Gewicht des Hakenbogens und das "große Segel" bestens aus - auch ohne Zusatzgewicht in Form der Kettenaugen.
Hallo Lars
Jürgen hat einen von zwei Punkten bereits genannt:
1. Weiches und (ich füge mal hinzu) wenig Material in der Schwinge machen es unmöglich die Unechtigkeit leicht zu erkennen = sie fasst vehement solange nach, bis sie hängt.
2. Hohe Einholgeschindigkeit = sie fasst von vorneherein kräftiger zu und hat beim auf den Schwanz fassen kaum die Chance, die Unechtigkeit zu bemerken.
Ich habe grundsätzlich sehr wenig Fehlkontakte und die wenigen fassen zu 95% sofort nach und hängen fest. Bei jeden Fehlkontakt starte ich sofort mein Maximaltempo beim Einholen. So hake ich die Meerforelle beim Nachfassen am besten.
Sehr ineffektiv ist:
Hartes und viel Material im Schwanz der Fliege bei langsamen Einholen der Fliege.
Gruß
Bernd