Spey Hecheln
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Ostsee-Silber
Hallo zusammen!
Taumeln ist ja manchmal auch prima, aber ansonsten soll die PG ja so laufen, wie Ingo schreibt.
@ Ralph, hab gerade nur ein Beispiel da und versuche es mal mit Worten. Wenn das unklar bleibt, gönne ich mir sicher heute abend noch eine halbe Stunde am Stock.
Das mit dem Schaumstoff war mal so eine Idee, die auf Anhieb funktionierte. Stichwort Schwebegarnele, die letzte Mysis ist so gebunden und hat trotz des schweren flexiblen Klebers nur ein sehr langsames Absinken, sie steht beinahe im Wasser.
Der Schaumstoff hat mir dazu verholfen, die Schwimmlage in der Normal- als auch der USD-Art zu optimieren, wie ich finde. Zudem bietet der Schaumstoff, unter der Panzerfolie bei einer Garnele versteckt, eine weiche Unterlage, welche die Rippungen noch besser hervor bringt. Über dem Haken Schaum, unter dem Haken Bleidraht als Kiel also.
Von der Speygarnele (als Tube) hatte ich schon mal ein Bild eingestellt, ist aber schon etwas her. Die Bindeschritte passen natürlich auch auf einen Einzelhaken und beginnen mit einer schönen Speyhechel als Fühler. Dann folgt etwas Dubbing als Ausrichtunbg für die Augen, nun eventuell noch Gummifühler, die Augen und dahinter wird das Garn abgeschlossen.
Nun wird eine Dubbingschlaufe angelegt, eventuell nochmal Gummibeine eingebunden, der Bindefaden etwa zur Mitte des Körpers geführt und hier folgt der Schaumstoff. Ich habe ihn so groß und breit gewählt, das er einen kleinen Knick unter dem nachfolgenden Panzer verursachen soll (hat eine echte Garnele auch). Dann folgen zwei identisch große Speyhecheln (oder halt nur eine), die mit der Spitze zu den Fühlern zeigend eingebunden werden. Das Garn bildete auch bei der Beispielfliege die Rippung, also den Faden lang genug lassen und abschneiden als spätere Rippung. Nun das Dubbing anspinnen und auf den gelackten Körper zum Öhr winden, abschliessen, das Dubbing ausbürsten.
Die beiden Speyhecheln nun mit den dicken Kiel-Enden stramm zum Öhr ziehen und kurz hinter der Körpermitte abbinden und abschneiden (eine Garnele hat am Schwanz keine Beine). Mit einem Zahnstocher kann man prima die Grannen gleichmäßig links und rechts aufteilen. Nun hinten die zuvor passende Rückenfolie einbinden, ein paar Tröpfchen Lack auf Federkiele und Dubbing geben (gibt den Federn und der Folie Halt) und nach vorne legen.
Die Panzerfolie mit dem Rippungsfaden am Köpfchen zweimal überfangen und ausrichten, dann wieder den Zahnstocher zur Hand nehmen und die Grannen bei jeder Rippung vor dem Einbinden schützen. Die Rippung bis zum Öhr führen und fertig.
Diese Tubengarnele hat Blei am Bereich vor dem Öhr zum leichten Jiggen. Bei meinen Garnelen auf Einzelhaken (CS 54 Größe 6) bin ich bei einer Beschwerung von ca. 0,6 Gramm angekommen, das sind etwa 6 Zentimeter Bleidraht der Stärke 2,5 mm plus das Material der Fliege (Haken, nasses Dubbing). Der Bleidraht wird als Kiel gelegt (gebogen) und mit einer Zange flach gedrückt. Der passende Schaumstoff dazu ist normales Polycelon und 1,6 cm lang und 0,4 cm breit. Geschnitten aus den herkömmlichen 2 mm Matten.
Diese Kombination gefällt mir ganz gut, was leichtes Jiggen, Absinken, Auftrieb und Schwimmhaltung betrifft. Die Tube hat den Vorteil, wenn das Gebiet hängerträchtig ist, kann ich den Haken umdrehen und sie schwimmt dennoch richtig. :grin:
Hoffe, ich habe nix vergessen, war auf die Schnelle.
Taumeln ist ja manchmal auch prima, aber ansonsten soll die PG ja so laufen, wie Ingo schreibt.
@ Ralph, hab gerade nur ein Beispiel da und versuche es mal mit Worten. Wenn das unklar bleibt, gönne ich mir sicher heute abend noch eine halbe Stunde am Stock.
Das mit dem Schaumstoff war mal so eine Idee, die auf Anhieb funktionierte. Stichwort Schwebegarnele, die letzte Mysis ist so gebunden und hat trotz des schweren flexiblen Klebers nur ein sehr langsames Absinken, sie steht beinahe im Wasser.
Der Schaumstoff hat mir dazu verholfen, die Schwimmlage in der Normal- als auch der USD-Art zu optimieren, wie ich finde. Zudem bietet der Schaumstoff, unter der Panzerfolie bei einer Garnele versteckt, eine weiche Unterlage, welche die Rippungen noch besser hervor bringt. Über dem Haken Schaum, unter dem Haken Bleidraht als Kiel also.
Von der Speygarnele (als Tube) hatte ich schon mal ein Bild eingestellt, ist aber schon etwas her. Die Bindeschritte passen natürlich auch auf einen Einzelhaken und beginnen mit einer schönen Speyhechel als Fühler. Dann folgt etwas Dubbing als Ausrichtunbg für die Augen, nun eventuell noch Gummifühler, die Augen und dahinter wird das Garn abgeschlossen.
Nun wird eine Dubbingschlaufe angelegt, eventuell nochmal Gummibeine eingebunden, der Bindefaden etwa zur Mitte des Körpers geführt und hier folgt der Schaumstoff. Ich habe ihn so groß und breit gewählt, das er einen kleinen Knick unter dem nachfolgenden Panzer verursachen soll (hat eine echte Garnele auch). Dann folgen zwei identisch große Speyhecheln (oder halt nur eine), die mit der Spitze zu den Fühlern zeigend eingebunden werden. Das Garn bildete auch bei der Beispielfliege die Rippung, also den Faden lang genug lassen und abschneiden als spätere Rippung. Nun das Dubbing anspinnen und auf den gelackten Körper zum Öhr winden, abschliessen, das Dubbing ausbürsten.
Die beiden Speyhecheln nun mit den dicken Kiel-Enden stramm zum Öhr ziehen und kurz hinter der Körpermitte abbinden und abschneiden (eine Garnele hat am Schwanz keine Beine). Mit einem Zahnstocher kann man prima die Grannen gleichmäßig links und rechts aufteilen. Nun hinten die zuvor passende Rückenfolie einbinden, ein paar Tröpfchen Lack auf Federkiele und Dubbing geben (gibt den Federn und der Folie Halt) und nach vorne legen.
Die Panzerfolie mit dem Rippungsfaden am Köpfchen zweimal überfangen und ausrichten, dann wieder den Zahnstocher zur Hand nehmen und die Grannen bei jeder Rippung vor dem Einbinden schützen. Die Rippung bis zum Öhr führen und fertig.
Diese Tubengarnele hat Blei am Bereich vor dem Öhr zum leichten Jiggen. Bei meinen Garnelen auf Einzelhaken (CS 54 Größe 6) bin ich bei einer Beschwerung von ca. 0,6 Gramm angekommen, das sind etwa 6 Zentimeter Bleidraht der Stärke 2,5 mm plus das Material der Fliege (Haken, nasses Dubbing). Der Bleidraht wird als Kiel gelegt (gebogen) und mit einer Zange flach gedrückt. Der passende Schaumstoff dazu ist normales Polycelon und 1,6 cm lang und 0,4 cm breit. Geschnitten aus den herkömmlichen 2 mm Matten.
Diese Kombination gefällt mir ganz gut, was leichtes Jiggen, Absinken, Auftrieb und Schwimmhaltung betrifft. Die Tube hat den Vorteil, wenn das Gebiet hängerträchtig ist, kann ich den Haken umdrehen und sie schwimmt dennoch richtig. :grin:
Hoffe, ich habe nix vergessen, war auf die Schnelle.
- Ralph Hertling
- Special Agent Silver

- Beiträge: 1791
- Registriert: 26.03.2007, 08:58
- Wohnort: Dickes B an der Spree
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Ostsee-Silber
Hier noch ein Beispiel, hab gerade mal ein Krabbeltier versucht mit einer längs gelegten Hechel. Die Beinchen muß ich noch etwas stutzen, wenn der Panzer trocken ist.
Der Name der fertigen Fliege ist Malte gewidmet.
Und die Fliege soll eine fischbare Mitte zwischen den Kleintieren darstellen. Bilder sagen mehr als Worte hierbei, wobei meine Kamera irgendwie nicht so will. :c
Die Fühler bestehen aus den vordersten Grannen der Fasanenhechel.
Der Name der fertigen Fliege ist Malte gewidmet.
Und die Fliege soll eine fischbare Mitte zwischen den Kleintieren darstellen. Bilder sagen mehr als Worte hierbei, wobei meine Kamera irgendwie nicht so will. :c
Die Fühler bestehen aus den vordersten Grannen der Fasanenhechel.
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Ostsee-Silber
Hallo Malte, nein, das ist so ein Gewebe, aus dem man sonst die Flügel von Trockenfliegen (Köcherfliegen hat Aik gesagt :grin: ) bastelt.
Hat den Vorteil, das der Lack durch das Gewebe zieht und Dubbing und Gewebe dauerhaft verbindet. Das Gewebe habe ich auch in den Garnelen verwendet, siehe oben im Thread "Garnelen-Baukasten".
Zudem hat das Krebstierchen vier kleine Segmentierungen mit Letrasetstift, die dann überlackiert sind. Also erst das Gewebe einbinden(oder auch jede denkbare Folie), dann die Hechel.
Das mit der längs gelegten Hechel ist aber nicht meine Idee, hab das mal bei einer Nymphe so gesehen, die ein Norweger gebunden hat.
Hat den Vorteil, das der Lack durch das Gewebe zieht und Dubbing und Gewebe dauerhaft verbindet. Das Gewebe habe ich auch in den Garnelen verwendet, siehe oben im Thread "Garnelen-Baukasten".
Zudem hat das Krebstierchen vier kleine Segmentierungen mit Letrasetstift, die dann überlackiert sind. Also erst das Gewebe einbinden(oder auch jede denkbare Folie), dann die Hechel.
Das mit der längs gelegten Hechel ist aber nicht meine Idee, hab das mal bei einer Nymphe so gesehen, die ein Norweger gebunden hat.
So,
jetzt noch die restlichen Infos. Der Bleidraht ist 0,076 mm stark. Drei Lagen bei einem 8er Shrimphaken reichen nicht aus.
Anbei noch drei Beispiele die - für einen Anfänger wie mir - sicher nicht sooo schlecht aussehen dafür aber umso schlechter schwimmen :c .
Habe leider keine Bilder der einzelnen Bindeschritte. Sorry. Muss mal nächstes Mal die Kamera danebenlegen.
jetzt noch die restlichen Infos. Der Bleidraht ist 0,076 mm stark. Drei Lagen bei einem 8er Shrimphaken reichen nicht aus.
Anbei noch drei Beispiele die - für einen Anfänger wie mir - sicher nicht sooo schlecht aussehen dafür aber umso schlechter schwimmen :c .
Habe leider keine Bilder der einzelnen Bindeschritte. Sorry. Muss mal nächstes Mal die Kamera danebenlegen.
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derfliegenbinder
Moin,
@Arnd
Das weiße Muster sieht doch von der Silhouette schon Klasse aus. Ich würd es nochmal spärlicher binden und beide Muster miteinander vergleichen.
@Fliegenbinder
Schönes Muster das ich aber auch mit weniger Material im Beinbereich binden würde. Außerdem kann ich mir vorstellen das die Fliege besser an der Schnur spielt, wenn Du das Öhr frei läßt.
@ Mirko
Tolle Fliegen. Was ist denn das fürn Dubbing was Du bei der 2ten Garnele benutzt hast?
TL Tobias
@Arnd
Das weiße Muster sieht doch von der Silhouette schon Klasse aus. Ich würd es nochmal spärlicher binden und beide Muster miteinander vergleichen.
@Fliegenbinder
Schönes Muster das ich aber auch mit weniger Material im Beinbereich binden würde. Außerdem kann ich mir vorstellen das die Fliege besser an der Schnur spielt, wenn Du das Öhr frei läßt.
@ Mirko
Tolle Fliegen. Was ist denn das fürn Dubbing was Du bei der 2ten Garnele benutzt hast?
TL Tobias
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Ostsee-Silber
Ich mache das hier ein wenig zu LMFler geben Kommentare.
Die ganze Garnelen haben in meinen Augen,wie auch schon Tobsen77 geschrieben hat,deutlich zu viel Material unten herum.
Das ganze Zeug bremst die Fliege im Spiel ungemein,dies nur so als Tipp.
@Arnd
Sicher daß der Draht nut 0,076mm stark ist,das ist deutlich zu wenig!
HO.
Die ganze Garnelen haben in meinen Augen,wie auch schon Tobsen77 geschrieben hat,deutlich zu viel Material unten herum.
Das ganze Zeug bremst die Fliege im Spiel ungemein,dies nur so als Tipp.
@Arnd
Sicher daß der Draht nut 0,076mm stark ist,das ist deutlich zu wenig!
HO.
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