Junction-Loop ja oder nein.

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
Gast

Beitrag von Gast »

Moin Frank,

prima Link !!! :+++:
kleine Ergänzung: klick
--> vgl. Pkt 2 und 3
--> hat mir gestern (!!!) bei der ersten selbstgespleißten Schlaufe geholfen, die Seele gut durchzubekommen :l:

-----
--> hier eine interessante Alternative für Sinkschnüre bzw. Schnüre mit Monofilseele: klack

--> schnelle Lösung am Wasser: vgl. Fly fishing knots no. 3

--> den Link hatte Gnilftz mal eingestellt: Spleißen

--> einen hab'i noch :grin: : Smooth Connections zw. Schußkopf und Runningline

... aber verschweißen würde mich auch sehr interessieren - wie geht dat bloß ?!?!
... vielleicht ist dat noch ein schönes Thema für das Bindetreffen, dann müßte ich nich nur Bier trinken und dumm-schnacken :lol:
Zuletzt geändert von Gast am 16.07.2008, 21:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Holger Seipold
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Beitrag von Holger Seipold »

[quote="troutcontrol"]moin holger,

ich schweiße auch - bei schussköpfen allerdings nur die spitze, da es mir sonst zu dick wird. Du scheinst allerdings vorher das coating zu entfernen, was sooo interessant aussieht, dass ich es demnächst auch ´mal probieren werde. :+++:



Hi Martin,

ja Du hast recht ich Versuch etwa ein Drittel des Coating zu entfernen, dass das Ende nicht zu dick wird.

Und grüße mir meine alte Heimat

Holger

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Salmonking
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Beitrag von Salmonking »

Mirko hat geschrieben:Thema Lachs, niemals würde ich mit diesen Loop-on-Junctions fischen. Auch nicht mit verschweißten Loops, außer Salmonking hätte sie gemacht super
Ich bekomme ja nie ein Feedback, ob das was ich verschweißt habe auch gehalten hat :cry:
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Vossi
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Beitrag von Vossi »

Salmonking hat geschrieben:Ich bekomme ja nie ein Feedback, ob das was ich verschweißt habe auch gehalten hat :cry:
fängt wohl keiner :lol:
---------------------------
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Beitrag von Salmonking »

@ Holger

Hier seh ich allerdings einen Schwachpunkt
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Beitrag von nordfan »

Ich schweiße auch.
Und, meine "Nähte" halten sogar.
Bisher habe ich mit dieser Methode gute Erfahrungen gemacht.
War ein Tipp von SK.

Gruß
Nordfan :wink:
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Beitrag von troutcontrol »

mönsch micha,

du brauchst transparenten schrumpfschlauch (1m = EUR 1,20) aus dem elektronik-handel und eine wärmequelle.
ich nehm ´nen lötkolben, den es da übrigens auch für schlanke EUR 5 gab.
6-7 cm schrumpfschlauch genommen, parallel eingetüdelt (schlaufe!!) und dann 1 cm oberhalb der lötkolbenspitze hin- und hergedreht, dem schmelzprozess kann du dann zugucken.
hinterher den schrumpfschlauch entfernt (gerne mit den beißerchen) - fertig!

grüsse
martin :wink:
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Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Vossi hat geschrieben:
Salmonking hat geschrieben:Ich bekomme ja nie ein Feedback, ob das was ich verschweißt habe auch gehalten hat :cry:
fängt wohl keiner :lol:
In der Tat, dieser Schusskopf kam seitdem nicht zum Einsatz. Vielleicht schone ich ihn einfach nur.

Aber er hat den Eimertest überstanden :+++:
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Beitrag von Holger Seipold »

Fyggi hat geschrieben:Hai Holger :wink:


auf den Fotos sieht es so aus, als ob du das Coating zwangsweise durch das Übereinanderlegen und Verschweißen verdoppelst, sprich es wird im unmittelbaren Bereich der Schlaufe doppelt so dick.

Beim "normalen" Verspleißen der hohlgeflochtenen Seele habe ich doch lediglich den "einfachen" Durchmesser des Coatings. Wenn ich diesen jetzt noch durch eine Zusatzwicklung und/oder einem Kleber an dem Übergang Coating/Schlaufe angleiche, erscheint mir dieses weniger dick und auftragend als die direkte Schweißstelle.

Wie sind denn hier die praktischen Erfahrungen gerade in der kritischen Situation: dicker Fisch (wenn denn mal...) - entsprechende Biegung der Rute und Druck insbesondere auf den Spitzenring - Schlaufe ausserhalb der Rutenringe - Schlaufe soll IN die Ringe gezogen werden? Hier sehe ich das größte Probleme , gerade beim Fischen mit entsprechend langen Vorfächern.


Gruß, Markolf

Hi Markolf,

die auf dem Fotos abgebildete Schnur ist ein SK der Klasse 10# Zweihand, mit einer meiner ersten Versuch, daher bitte mit etwas Nachsicht behandeln…

wie schon erwähnt entferne ich etwa ein Drittel des Coating um es anschließend übereinander zulegen, damit ich es Verschweißen kann sonst wird es tatsächlich zu dick.

Du hast recht das Verschweißen des Coating ist zwar dicker als das Verspleißen aber dafür durchlöchere ich meine Schnur nicht und muss sie anschließend noch mit Sekundenkleber sichern. Was die Schnur nur unnötig hart und unflexibel macht. Bei dem Verschweißen ich erhitze die Schnur nur sehr langsam so das sich das Coating schön verschmelzen kann, und der große Vorteil ist das die Oberfläche der Schnur so erhalten bleibt wie sie ist.

Was meine Erfahrung angeht was die Tragkraft betrifft kann ich nur sagen, das zwei kräftige Kerle unter hohem Kraftaufwand Versucht haben die Schnur zu zerreißen wir aber zur Aufgabe gezwungen wurden…

Und das Ende des SK geht wirklich Problemlos durch die Ringe, außerdem kann man die Runningline auch Verschweißen dann hast Du Definitiv keinen wiederstand mehr in den Ringen.

LG

Holger

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Beitrag von Vossi »

und ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich dem Geschweisse nicht wirklich vertraue.......weiss nicht so recht :roll:
---------------------------
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Beitrag von mefoandy »

Hallo Jungs,
hat vilen dank für die tipp's.

:+++:

tl Andy
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Salmonking
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Beitrag von Salmonking »

Michael Ladefoged soll mal gesagt haben das, das Loopcoating etwa bei 200°C schmilzt.
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Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Bei 200 Grad ist aber auch die Seele in Gefahr. Und wie kalibriert man die Temperatur mit einem Teelicht?

Zumindest läge der Schmelzpunkt der zukunftsträchtigen biologischen Fliegenschnur niedriger :grin: und der Reporter heißt sogar Coates.

Nadel und Faden hat mehr Tradition :oops
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Salmonking
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Beitrag von Salmonking »

Ostsee-Silber hat geschrieben:Bei 200 Grad ist aber auch die Seele in Gefahr. Und wie kalibriert man die Temperatur mit einem Teelicht?
Ich kaufe immer die mit 25 Watt, die sind nicht so hell :lol:

Nee, wenn der Schmelzpunkt sichtbar erreicht ist, dann runter vom Herd
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simon
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Beitrag von simon »

ich verstehe nicht warum einige von euch dem äuserlichen (coating) mehr vertrauen als der seele,die ja nun mal die tragkraft hauptsächlich erfüllt.

spleissungen muss man nicht mit sekundenkleber sichern,die halten bei den mir bekannten seelen auch immer ohne.

für das nötige kleine austritsloch das durch die nadel beim spleissen entsteht,könnte man ja vielleicht sinnvoll schrumpfschlauch einsetzen um es wieder zu verschweissen :grin:
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