Isolierband einmal nach oben und einmal wieder zurück wickeln. Dabei so wickeln, dass sich die Kanten eben überlappen. Wickellänge ca. 4cm auf beiden Rutenteilen.
Als "ExChemiker" verrate ich Euch gerne, daß (Pflanzen)Öl (in diesem Fall) das beste Mittel zum Entfernen von Kleberesten ist.
Wenn man das Klebeband vorher mit dem Fön erhitzt, hilft das zusätzlich deutlich.
@ Bernd
Danke für den Tipp, bzw. für die 2 Tipps!
By the way...jetzt weiß ich auch warum du immer die dicken fängst!
Du als Chemiker hast bestimmt einen Stoff entwickelt (eventuell ein Pheromon), dass die Viecher ganz wuschig macht!
Keine Angst, das kannst du behalten! Ich will das gar nicht!
Aber hast du das Zeug auch für Frauen?? Jessica Biel und Beyoncé zicken momentan mal wieder rum! 8)
@ Sebi
Immer dran denken: "Einem geschenkten Dorsch, schaut man nicht innen Orsch!" :grin:
ich Tape meine Steckverbindung überhaupt gar nicht aus dem einfachen Grund weil ich es nicht mag und noch dazu für überflüssig halte.
Ehe ich mir Tape auf meine Rute mach kontrolliere ich sie lieber hin und wieder und gut ist der Fall.
@Holger 2:
Also die Rute zu tapen ist schon sehr empfehlenswert.
Insbesondere mit Nichtschlangenringen verdrehen die Ruten, und es kann leicht zum Bruch kommen.
Und beim Lachsfischen ständig die Verbindung zu kontrollieren, finde ich richtig schlecht.
Ich tape auf alle Fälle immer (sofern ich nicht mein Tape vergessen habe ).
@Holger 1:
Wenn jemand das mit den Mädels nicht im Griff hat, bin ich das :grin: 8) . Oder haben die mich nicht im Griff ? Ich weiss es nicht so genau. Das einzig beständige ist meine Unbeständigkeit diesbezüglich .
Who knows ...
Eine 5 Kg Forelle würd ich auch nicht gegen eine 1,70 Forelle eintauschen :grin: ...
Guten Abend, ich will Eure Runde mit dem Knick im Griff ja nicht stören, aber ich nehme auch kein Klebeband mehr.
Für die ersten Jahre hatte ich so schwarzes Klebeband aus dem Baumarkt, für Elektro oder so. Irgendwann habe ich es aber vergessen und wenn man, wie Holger (1 oder 2 ) schreibt, stets mal die Verbindungen kontrolliert, gibts, bzw. gab es bei mir, bisher keine Probleme.
Auch bei der Einhand kontrolliere ich mehrmals am Fischertag die Steckverbindungen. Und beim Rollwurf mit der Einhand dürfte nur unwesentlich mehr oder weniger Energie auf den Zapfen oder Hülsen lasten als bei einem Doublespey mit der Zweihand.
Hallo Mirko,
die Länge ist der entscheidende Unterschied, weshalb unzählige Zweihandfischer Ihre Zweihandruten, nicht aber ihre Eindruten, tapen.
Das (höhere) Gewicht der Ringe wirkt über einen längeren Hebel.
Aber schon bei der Einhandrute kann eine Beringung mit z.B. den Sic-Ringen zum Verdrehen des Blanks beim Werfen führen.
Bei der Zweihandrute ist es vorprogrammiert, wenn man keine superleichten Ringe verwendet.
Meine Zweihandruten müsste ich sicher alle 20 Minuten prüfen. Das sind 60 Kontrollen am Tag vs. einmal tapen für die ganze Woche 8) .
Gruß
Bernd
Hallo Bernd, das mit dem längeren Hebel klingt ja logisch.
Aber ich hatte bei meinen 4,20 m Ruten bisher kein Problem mit dem Verdrehen oder Lockern der Verbindungen. Und ich fische nur ältere Ruten (z. B. Hardy Graphite, Bruce & Walker), deren Zapfen sicherlich empfindlicher sind als die heutigen Materialien.
Sicherlich würde ich mich wohler fühlen, wenn ich wie Du die Rute während der Laxzeit montiert lassen könnte. Aber das konnte ich bisher nicht.
Es erstaunt mich immer wieder, wie fest eine Verbindung bei heutigen Rutenmaterialien sein kann. Man steckt die Rute zusammen und das hält, den ganzen Fischertag über, aber um die Verbindungen zu lösen, reicht ein sanftes Drehen und Ziehen.
Rein physikalisch denke ich, auf einer Einhand lastet mehr Kraft, schonungslos wird sie gerollt und geswitcht, nach vorne gepeitscht. Ich denke, die Gewichtung der oberen Rutensegmente entscheidet über eine womögliche Lockerung. Bei einer 5teiligen Rute wohl eher mehr als bei einer 3teiligen. Aufgrund der Länge wird Niemand eine Zweihand (in entsprechender Länge) so behandeln wie eine Einhand mit 9 Fuss.
Wie die Kraftaufteilung dabei aussieht, kann ich nicht beurteilen. Bei einer 4teiligen Rute würde ich den größten Einfluss an der mittleren Verbindung vermuten, dieser Zapfen trägt immerhin zwei Segmente und wird durch die Handbewegungen deutlich unter Druck gesetzt.
Ich habe auch bei meiner alten Graphiterute keine Veränderung während des Fischens feststellen können und vertraue ihr von Jahr zu Jahr mehr. Ein drei- bis vierfaches Kontrollieren an einem durchgängigen Laxtag reicht mir inzwischen aus, um Gewissheit zu haben. Eine Lockerung hat es nie gegeben. Das Vertrauen ist mir wichtiger.
Meine Einhand kontrolliere ich ebenso oft und hatte bisher auch keine Veränderungen bemerkt.
Auch die Loops und Knoten übrigends, denn jeden Moment könnte ein Traumfisch beissen. Rute getapet, aber der Knoten reisst. Undenkbar.
Dennoch gerade erst so erlebt bei meiner ersten Multe. Aber sie hat die Schnur im Drill aufgeraut, die Rute war sicher verbunden. Ohne Tape. Und eine 4 Kilo Multe würde ich nach dieser Erfahrung deutlich "gefährlicher" einschätzen als einen 8 Kilo Lachs. Bei gleichen Bedingungen natürlich.
HolgerLachmann hat geschrieben:Panzertape hält sicherlich super, verursacht aber bestimmt ne ordentliche Sauerei auf der Rute
ich tape meine Rute nicht und habe auch an der Küste nicht so das Problem mit sich lockernden Steckverbindungen. Ein Freund von mir hat aber ein Problem damit, seit dem ihm die Spitze seiner Rute gebrochen ist und das Ersatzteil offensichtlich nicht so richtig paßt. Wir haben die Steckverbindung mit Panzertape "behandelt" und das ließ sich auch wieder rückstandsslos entfernen. Das ist aber auch das gute von Pattex (Power Tape)
@Holger S.:
Holger Seipold hat geschrieben:Sekundenkleber
:grin: :grin:
Hallo Mirko .
Wenn Deine Rute auch ohne Tape hält - kein Problem. Aber meine drei baugleichen Sageruten habe allesamt dies Problem nach einer halben Stunde des Werfens. Zumindestens beim Unterhandswurf.
Das ist wirklich von der Rute abhängig.
Aber ganz sicher sind schon sehr viele Ruten wegen Nichttapens zerborsten. Nur daher kommt ja diese Vorgehensweise so vieler Lachsfischer.
Wenn man die Ruten ständig auf und abbauen muss, ist das natürlich unbequem immer zu tapen ...
Gruß
Bernd
Nach einem Tip von KARSTEIN (der das hier offenbar noch nicht gelesen zu haben scheint) habe ich dieses Jahr meine Zweihand mit Leukosilk aus der Apotheke getapet.
Ich bin damit zufrieden und werden es wieder tun Die Verbindungen hielten sicher und das Gewebeband lässt sich mühelos rückstandsfrei entfernen.
Nachteil: Das Zeug ist weiß, was in den ersten 10 Minuten eine gewöhnungsbedürftige Optik erzeugt. Wer da empfindlich ist könnte notfalls mit einem schwarzen Edding kosmetisch aktiv werden...
Gruß,
Ingo
Ein Fliegenfischer ist manchmal glücklich, aber nie wunschlos.
Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
Zitat von gonefishing aus seinem sagenhaften Patagonien Reisebericht.