An Gewässern habe ich mir diesmal einen kleinen Nebenbach der Kyll ausgesucht den ich noch nciht kannte, einen Nebenbach der Ahr an dem ich schon mehrmals unterwegs war sowie die Wied, die mir ebenfalls ncoh unbekant war.
Zuerst ging es an den Nebenbach der Kyll:
Samstag + Saisonstart + Tageskarte für 10€ + Alle Angelmethoden erlaubt:
Ich hätte eigentlich erwartet das man da an jedem Gumpen Schlange stehen muss und/oder das der Fischbestand onehin schon ziehmlich kaputt ist.
Überraschenderweise durfte ich aber feststellen das ich zum einen die ~3km lange Strecke für mich allein hatte und zum anderen der Bestand an Bachforellen recht gut war.
Die Strecke erwies sich allerdings für Fliegenfischer als recht herausfordernd, selbst mit meiner kurzen bambusrute war so richtig freies werfen an vielen Stellen nciht möglich, da überall, und insbesonders an den Rinnen und Gumpen wo man hinwerfen wollte Äste übers Wasser ragten.




Nach vielleicht 800m kam dann ein Stück wo man etwas freier werfen konnte und wo es vor allem mehrere große richtig tiefe Gumpen gab. Da stand dann auch die eine oder andere etwas bessere Forelle, diese waren aber teilweise noch richtige Hungerhaken.



Unterwegs kam ich an einem kleinen fast abgetrennte Totarm des Baches vorbei, ziehmlich verschlammt und mit jeder Menge Holz im Wasser. Dort sah ich nen stattlichen Fisch stehen und dachte im ersten moment erstmal an nen Hecht. Beim ranpirschen stellte sich allerdings recht schnell heraus das da eine wirklich stattliche Forelle auf Nahrung wartete. Leider hat si9e mich entdeckt und tauchte ab und reagierte leider auch nicht aufmeine Nymphen und Streamer.
nach ~2/3 der Strecke fließt der Bach durch ein Dorf und ist auf dem letzten Stück leider fasdt durchgehend begradigt, so dass die Fischerei hier wieder eher uninteressant wurde.

Habe mich dann langsam auf den Rückweg gemacht und den einen oder anderen heißen Spot nochmal mit einem Wooly Bugger abgeklopft. Konnte noch 2-3 Forellen in der ~30cm größe erwischen und n paar Richtig gute aufschrecken -.-
In dem Totarm war zwar ncihts mehr von der Forelle zu sehen, ich pirschte mich aber trotzdem nochmal vorsichtig dran und zuppelte zunächst eine kleine Flohkrebsnymphe durch.

Da darauf keine Reaktion kam versuchte ich es nochmal mit einem beschwerten Wooly Bugger, der dann mit nem Bow and arrow Cast recht unsanft ins Wasser platschte.
Daraufhin löste sich ne Welle aus dem Geäst und mein Wooly Bugger verschwand in nem goldenen aufblitzen
Der Drill war aufgrund des vielen Holzes mehr nen heftiges tauziehn und nach vielleicht einer minute hielt ich diese schöne Forelle in den Händen :


























