nachdem mir letztes Jahr 2 Fische sofort beim vehementem Biss das Vorfach gesprengt hatten, wollten ich mal hören, was ihr so durchschnittlich für Vorfachstärken benutzt oder euch evtl. Ähnliches widerfahren ist. Ich weiß zwar, dass sich die Schlaufe des Öhrknotens beim Peitschen über den ganzen Tag schon mal abnutzen kann bzw. darauf kontrolliert werden muss, aber in einem Fall war gerade ein frisches Vorfach von mir raufgemacht worden. Oder ist es, falls die Bisse zu vehement kommen evtl. doch nicht immer gut, die Rutenhaltung so auszurichten, dass man den direktesten Kontakt zur Fliege hat. Von der Vehemenz der Bisse auf die Größe des Fisches zu schließen wäre wahrscheinlich auch anmaßend, aber mehr (Schnapp)gewicht belastet die Vorfachspitze kurzfristig wohl doch mehr als ein Durchschnittsfisch.
Ein (sich selbst titulierter) Groß-MeFo Jäger sagte mir einmal, dass es für ihn aufgrund ähnlicher Erfahrungen keinen Sinn mehr macht Vorfachspitzen unter 0,30mm zu verwenden. Von 2 anderen Kollegen hatte ich letztes Jahr gehört, dass sie auch schon solche Erlebnisse hatten.
OK, wenn man nur mit Großfliegen fischt, mag ich es einsehen, aber allgemein
Macht das Sinn sich evtl. mit der Stärke der Vorfachspitzen in Richtung 0,30mm zu bewegen oder sind solche Vorfälle doch so selten (evtl. zufällige ungünstige Konstellation von Vorfachabnutzung, Rutenhaltung und Bisswinkel), als dass man darauf reagieren sollte ?
TL
Chris







