Überlegungen zur Large Arbor contra Standartkern
-
Ostsee-Silber
Überlegungen zur Large Arbor contra Standartkern
Aus einem anderen Thread kam ich auf die Frage, ob bei einer Fliegenrolle das Prinzip der Large Arbor wirklich immer vorteilhafter ist, immerhin fischten unsere Vorfahren viele Jahrzehnte mit den normalen Rollen.
Ich überlege auch noch an einer Rolle rum, die es für die nächste Saison am kleinen Bach für die Rutenklasse 6 geben soll und da das Auge bekanntlich mitfischt, liebäugel ich mit einer kleinen Abel Creek 2 oder der Trout 2, aber die große Frage ist, Large Arbor oder Standart Arbor? Gut, bei dem Modell Trout entfiele dies, da es nur den Standartkern gibt.
Bei meinen Großkernrollen muss ich nicht lange nachdenken, hohe Einholgeschwindigkeit, großer Durchmesser, vielleicht etwas wenig Backingkapazität.
Und da komme ich zu dem kleinen Haken, der mich nachdenken lässt, die Backingmenge.
Mal angenommen, ich nehme die Trout, so bekomme ich eine WF 6 plus etwa 130 Meter Backing drauf, nehme ich die Creek Standart, sind es etwa 175 Meter Backing (lt. Katalogangabe, 20 lbs).
Nehme ich die Creek LA, ist mir die Gefahr zu groß, die Rolle auf Meeräschen an der Küste einzusetzen (nur ca. 50 Meter Backing möglich) und nehme ich die Creek Standart, müsste ich unter Umständen mehr kurbeln oder verliere über den Rollendrill gar den Kontakt?
Da stellt sich aber erst mal die Frage, wie viel Backing braucht man denn überhaupt? Hatten wir ja schon mal, ich beziehe diese Frage aber mal auf eine Standart Arbor Rolle, nehmen wir wieder das Modell Trout 2 und spulen da mal so um die 130 Meter Backing auf.
Wie groß wird der Spulenkern dann inklusive Backing? Nähern wir uns da nicht dem Prinzip der Großkernrolle?
Am Bach mit der Nymhe oder mit der Trockenfliege werden wir seltenst mal 50 Meter Backing brauchen, somit bleibt der Spulendurchmesser mit Backing also tauglich.
Und die Meeräsche, nehmen wir mal an, sie zieht im Drill tatsächlich mal 100 Meter von der Rolle, dann quietscht es wohl ordentlich, denn je weniger Backing auf der Rolle ist, umso höher wird die Drehgeschwindigkeit der Spule.
Aber, man hat diese 100 Meter erst mal auf der Rolle, man kann im Notfall rückwärts laufen, oder schräg zum Ufer, um den Kontakt zu halten.
Ich denke, das müsste zu schaffen sein.
Nehmen wir dann mal eine Mid Arbor, ein größerer Spulenkern, kleiner als eine LA und größer als eine Standartkernrolle. Aber selbiger Effekt, Backing drauf und die Spule mutiert zur Großkern.
Immer davon auszugehen, dass man niemals viel Backing braucht, erscheint mir aber unsicher und nach so einigen Gedanken dazu, tendiere ich zu einem Standartkern.
Ich hatte mal eine ältere Lamsonrolle, das war einer der Vorgänger der heutigen ULAs, es war eine Standartkernrolle, ausgelegt für die # 8. Nach der Backingfüllung von sage und schreibe 200 Metern hatte ich eine Großkernrolle. Der Durchmesser der Spule mit Backing betrug 8,5 cm und eine WF 8 passte noch ganz locker drauf.
Ich mag daher noch nicht für mich beschliessen, dass Standartkernrollen grundsätzlich ausscheiden, dafür werden einfach zu hübsche Röllchen gebaut.
Habt Ihr mal darüber nachgedacht und wenn ja, wie seht Ihr die Unterschiede?
Ich überlege auch noch an einer Rolle rum, die es für die nächste Saison am kleinen Bach für die Rutenklasse 6 geben soll und da das Auge bekanntlich mitfischt, liebäugel ich mit einer kleinen Abel Creek 2 oder der Trout 2, aber die große Frage ist, Large Arbor oder Standart Arbor? Gut, bei dem Modell Trout entfiele dies, da es nur den Standartkern gibt.
Bei meinen Großkernrollen muss ich nicht lange nachdenken, hohe Einholgeschwindigkeit, großer Durchmesser, vielleicht etwas wenig Backingkapazität.
Und da komme ich zu dem kleinen Haken, der mich nachdenken lässt, die Backingmenge.
Mal angenommen, ich nehme die Trout, so bekomme ich eine WF 6 plus etwa 130 Meter Backing drauf, nehme ich die Creek Standart, sind es etwa 175 Meter Backing (lt. Katalogangabe, 20 lbs).
Nehme ich die Creek LA, ist mir die Gefahr zu groß, die Rolle auf Meeräschen an der Küste einzusetzen (nur ca. 50 Meter Backing möglich) und nehme ich die Creek Standart, müsste ich unter Umständen mehr kurbeln oder verliere über den Rollendrill gar den Kontakt?
Da stellt sich aber erst mal die Frage, wie viel Backing braucht man denn überhaupt? Hatten wir ja schon mal, ich beziehe diese Frage aber mal auf eine Standart Arbor Rolle, nehmen wir wieder das Modell Trout 2 und spulen da mal so um die 130 Meter Backing auf.
Wie groß wird der Spulenkern dann inklusive Backing? Nähern wir uns da nicht dem Prinzip der Großkernrolle?
Am Bach mit der Nymhe oder mit der Trockenfliege werden wir seltenst mal 50 Meter Backing brauchen, somit bleibt der Spulendurchmesser mit Backing also tauglich.
Und die Meeräsche, nehmen wir mal an, sie zieht im Drill tatsächlich mal 100 Meter von der Rolle, dann quietscht es wohl ordentlich, denn je weniger Backing auf der Rolle ist, umso höher wird die Drehgeschwindigkeit der Spule.
Aber, man hat diese 100 Meter erst mal auf der Rolle, man kann im Notfall rückwärts laufen, oder schräg zum Ufer, um den Kontakt zu halten.
Ich denke, das müsste zu schaffen sein.
Nehmen wir dann mal eine Mid Arbor, ein größerer Spulenkern, kleiner als eine LA und größer als eine Standartkernrolle. Aber selbiger Effekt, Backing drauf und die Spule mutiert zur Großkern.
Immer davon auszugehen, dass man niemals viel Backing braucht, erscheint mir aber unsicher und nach so einigen Gedanken dazu, tendiere ich zu einem Standartkern.
Ich hatte mal eine ältere Lamsonrolle, das war einer der Vorgänger der heutigen ULAs, es war eine Standartkernrolle, ausgelegt für die # 8. Nach der Backingfüllung von sage und schreibe 200 Metern hatte ich eine Großkernrolle. Der Durchmesser der Spule mit Backing betrug 8,5 cm und eine WF 8 passte noch ganz locker drauf.
Ich mag daher noch nicht für mich beschliessen, dass Standartkernrollen grundsätzlich ausscheiden, dafür werden einfach zu hübsche Röllchen gebaut.
Habt Ihr mal darüber nachgedacht und wenn ja, wie seht Ihr die Unterschiede?
Hallo Mirko,
ich habe für mich entschieden, dass eine Großkernrolle mir bis zur Schnurklasse 6 wichtig ist. Der Grund ist einfach, dass ich mit niedrigen Schnurklassen mehr in fliessenden Gewässern angle, wo weniger die Backingmenge ausschlaggebend ist, dafür aber die Einholgeschwindigkeit, wenn die Fliege auf mich zukommt.
Bei höheren Schnurklassen komme ich mit ordentlich Backing auch auf eine ausreichende Einholgeschwindigkeit, wenn die Rolle einen kleineren Kern hat. Allerdings kannst Du mit "gel spun" Backing auch Großkernrollen mit einer stattlichen Menge Backing austatten.
Was vielleicht noch für eine Standard Kern Rolle sprechen könnte ist das vergleichsweise geringe Gewicht, jedoch wiegt auch ein langes Backing ein paar Gramm, müsste man mal wiegen...
Gruß Holger
ich habe für mich entschieden, dass eine Großkernrolle mir bis zur Schnurklasse 6 wichtig ist. Der Grund ist einfach, dass ich mit niedrigen Schnurklassen mehr in fliessenden Gewässern angle, wo weniger die Backingmenge ausschlaggebend ist, dafür aber die Einholgeschwindigkeit, wenn die Fliege auf mich zukommt.
Bei höheren Schnurklassen komme ich mit ordentlich Backing auch auf eine ausreichende Einholgeschwindigkeit, wenn die Rolle einen kleineren Kern hat. Allerdings kannst Du mit "gel spun" Backing auch Großkernrollen mit einer stattlichen Menge Backing austatten.
Was vielleicht noch für eine Standard Kern Rolle sprechen könnte ist das vergleichsweise geringe Gewicht, jedoch wiegt auch ein langes Backing ein paar Gramm, müsste man mal wiegen...
Gruß Holger
- Fliegenjeck

- Beiträge: 2765
- Registriert: 06.01.2010, 20:17
- Wohnort: Aix la chapelle
Hallöchen Mirko,
Thema Backing.Maqua kennt den Mann den ich nun zitiere.Meine Meinung ist dazu noch ein wenig differenzierter.Aber erst mal Seine :
Hans: Was willst du denn mit 150 Meter Backing?????
Am Bach: Vollkommen sinnlos.Warum, will ich wissen? Nach spätestens 50 Meter kommt ein Stein,ein Ast,eine Insel,eine Kurve,was auch immer,und dann mußt du sowieso laufen.Und zwar hinterher.Wann ist im Bach mal ein Fisch so groß das er dir mehr als die Fliegenschnur+Vorfach abzieht?Habe ich noch nie erlebt....
Am Fluß:Hier habe ich Lachse mit mehr als 15-20 Pfund ( in Irland ca 1980 !)gefangen und noch nie mehr als 20-40 Meter Backing gebraucht,da ich entweder gelaufen bin( hinterher )oder danach das Vorfach stärker gewählt habe.
Am Meer: Da habe ich die Rollen mit ca 50 Meter,aber max 100 Meter Backing bestückt,weil was da beißt ,bekommst du entweder so oder du läufst auf jeden Fall,oder es reißt schon ab bevor dein Backing auch nur annähernd draußen ist...( Seine Erfahrung nach einem 22 Pfund Lachs auf 20 ziger Vorfach!!!)
Der Mann hat ca 20 Jahre in Ireland nahezu jeden Tag gefischt !
( Neid,nicht bös gemeint )
Warum ich ihm das glaube??? Weil seine Frau vor mir die Aussage traf: Kommst du schon wieder mit Lachs nach Hause???
Meine "Erfahrung": Weil, keine "große "Ahnung, ich habe in meinem Fischerleben bisher nur einmal das Backing ein "wenig" gebraucht.Die Meefoo war 68 cm und 3,8 Kg. Die hat mir ca ( wahrscheinlich mehr gefühlte als wirklich gezählte) 15-20 Meter Backing rausgezogen.( Wenns soviel überhaupt waren.)
Zu den Rollenkernen,damit es nicht zur Religion gemacht wird:
Auf einen kleinen Rollenkern hast du ( mit viel oder wenig Backing)mit viel Backing meist das Problem (selbst schon öfters erlebt),das sich das Backing zu sehr in einander "verklebt",vor allem wenn die Rolle im Wasser war oder es geregnet hat.Es verharkt in einander,warum auch immer.Falls da mal ein " Dicker " anbeißt ,würde sich das nur wiedersträubend abrollen,egal wie die Bremse steht.
Von daher meine " Religion " wenns Preislich machbar ist: LA.
Das ist mit LA auch keine " Lebensversicherung"aber damit hatte ich weniger Verklebungen als mit kleinen Rollenkernen.
Seit dem rolle ich selbst das Backing vor jedem "Großen" Fischen einmal ganz ab !
Aber um zum Schluß zu kommen: Am kleinen Bach nimmst du eine 6er Rute ?Was für Monster sind denn da drin???
Meine Erfahrung...
MfG Nobby...
Thema Backing.Maqua kennt den Mann den ich nun zitiere.Meine Meinung ist dazu noch ein wenig differenzierter.Aber erst mal Seine :
Hans: Was willst du denn mit 150 Meter Backing?????
Am Bach: Vollkommen sinnlos.Warum, will ich wissen? Nach spätestens 50 Meter kommt ein Stein,ein Ast,eine Insel,eine Kurve,was auch immer,und dann mußt du sowieso laufen.Und zwar hinterher.Wann ist im Bach mal ein Fisch so groß das er dir mehr als die Fliegenschnur+Vorfach abzieht?Habe ich noch nie erlebt....
Am Fluß:Hier habe ich Lachse mit mehr als 15-20 Pfund ( in Irland ca 1980 !)gefangen und noch nie mehr als 20-40 Meter Backing gebraucht,da ich entweder gelaufen bin( hinterher )oder danach das Vorfach stärker gewählt habe.
Am Meer: Da habe ich die Rollen mit ca 50 Meter,aber max 100 Meter Backing bestückt,weil was da beißt ,bekommst du entweder so oder du läufst auf jeden Fall,oder es reißt schon ab bevor dein Backing auch nur annähernd draußen ist...( Seine Erfahrung nach einem 22 Pfund Lachs auf 20 ziger Vorfach!!!)
Der Mann hat ca 20 Jahre in Ireland nahezu jeden Tag gefischt !
( Neid,nicht bös gemeint )
Warum ich ihm das glaube??? Weil seine Frau vor mir die Aussage traf: Kommst du schon wieder mit Lachs nach Hause???
Meine "Erfahrung": Weil, keine "große "Ahnung, ich habe in meinem Fischerleben bisher nur einmal das Backing ein "wenig" gebraucht.Die Meefoo war 68 cm und 3,8 Kg. Die hat mir ca ( wahrscheinlich mehr gefühlte als wirklich gezählte) 15-20 Meter Backing rausgezogen.( Wenns soviel überhaupt waren.)
Zu den Rollenkernen,damit es nicht zur Religion gemacht wird:
Auf einen kleinen Rollenkern hast du ( mit viel oder wenig Backing)mit viel Backing meist das Problem (selbst schon öfters erlebt),das sich das Backing zu sehr in einander "verklebt",vor allem wenn die Rolle im Wasser war oder es geregnet hat.Es verharkt in einander,warum auch immer.Falls da mal ein " Dicker " anbeißt ,würde sich das nur wiedersträubend abrollen,egal wie die Bremse steht.
Von daher meine " Religion " wenns Preislich machbar ist: LA.
Das ist mit LA auch keine " Lebensversicherung"aber damit hatte ich weniger Verklebungen als mit kleinen Rollenkernen.
Seit dem rolle ich selbst das Backing vor jedem "Großen" Fischen einmal ganz ab !
Aber um zum Schluß zu kommen: Am kleinen Bach nimmst du eine 6er Rute ?Was für Monster sind denn da drin???
Meine Erfahrung...
MfG Nobby...
Ich bin ein (H)optimist. Diese glauben, das durch ein homebrew sich alles verbessert... 
-
Carsten62
Hi Mirko, also ich glaube dass es eigendlich egal ist. Andererseits ist der Großkern gerade dann von Vorteil wenn man kampfstarke Fische über die Rolle drillt. Beim Drill gr0ßer Fische ist natürlich evtl. auch die größere Menge Backing nötig. Wenn einem ein Fisch wirklich mal die Normalkernrolle "leer" macht bleibt einem wie du schon gesagt hast nur noch das rückwärts laufen. Im Bach hingegen habe ich bis Dato alle Fische über die Schnurhand gedrillt und sehe die Rolle an einer Bachrute ehr als Schnurbehältnis und finde dort eine Großkern absolut überflüssig.
Hat denn in unseren Breitengraden schon mal jemand über 100m Backing gebraucht? Ich denke da muss sich auch ne starke Meeräsche schon sehr anstrengen um diese marke zu knacken.
Hat denn in unseren Breitengraden schon mal jemand über 100m Backing gebraucht? Ich denke da muss sich auch ne starke Meeräsche schon sehr anstrengen um diese marke zu knacken.
Hallo Mirko,
ich meine, Dein Gedankengang ist schon richtig. Ich selbst stand auch schon vor der Wahl, eine LA, Mid-A oder Standardkernrolle zu kaufen. Hinsichtlich Durchmesser, Einholgeschwindigkeit usw. gehe ich konform. Hier dürfte es eigentlich keine Unterschiede geben. Was mir Kopfzerbrechen bereitete war folgende These:
Eine Schnur, die auf einem größeren Kern aufgespult ist (und somit weniger Backing) ergibt in sich eine kompaktere Masse und dadurch eine bessere Schnurverlegung als eine Standardkernrolle mit viel Backing. Ich will es kurz erklären.
Wenn wir das Backing aufziehen, geschieht dies mit einem gleichmässigem Zug. Dabei noch schön abwechselnd mal auf die linke, mal auf die rechte Seite wechseln und die Schnur ist sauber verlegt. Egal, ob ich jetzt 80, 100 oder 150 Meter Schnur aufziehe. Am Wasser klappt alles ordentlich und die Schnur läuft sauber ab. Der erste stärkere Fisch beisst und nimmt richtig Leine. 20, 30 oder sogar 50 Meter Backing werden "entrissen". Diese Entfernung muss ich dann allerdings auch wieder aufrollen. Und da es ja ein stärkerer Fisch ist, auch mit mehr Druck als das darunterliegende Backing beim Aufspulen erfahren hat. Jetzt sehe ich die Gefahr, dass das eingeholte Backing sich in bzw. zwischen die darunterliegende Schnur legt, gräbt, verkeilt oder sonstwas (man bedenke, es ist noch ca. 100 Mtr. Backing vorhanden. Diese vielen Lagen Schnur sind allerdings nicht sooo kompakt wie wenige Lagen Schnur und darunter direkt der harte Rollenkern). Das könnte uns solange egal sein, solange nicht der zweite stärkere Fisch mit hoher Geschwindigkeit flüchtet. Ich denke, dann könnte es zu etwaigen Problemen mit dem sauberen Schnurlauf kommen.
Ääh. Kann man mir noch folgen?
Dies ist allerdings nur eine Theorie, da ich
1. noch nicht so viele verschiedene Fliegenrollen gefischt habe und
2. noch nicht so grosse Fische gefangen habe, dass ich mir ernsthafte Gedanken über die Backing-Meterzahl machen musste.
Die Entscheidung ging damals zugunsten der Mid-A-Rollen aus.
Gruß, Arnd
ich meine, Dein Gedankengang ist schon richtig. Ich selbst stand auch schon vor der Wahl, eine LA, Mid-A oder Standardkernrolle zu kaufen. Hinsichtlich Durchmesser, Einholgeschwindigkeit usw. gehe ich konform. Hier dürfte es eigentlich keine Unterschiede geben. Was mir Kopfzerbrechen bereitete war folgende These:
Eine Schnur, die auf einem größeren Kern aufgespult ist (und somit weniger Backing) ergibt in sich eine kompaktere Masse und dadurch eine bessere Schnurverlegung als eine Standardkernrolle mit viel Backing. Ich will es kurz erklären.
Wenn wir das Backing aufziehen, geschieht dies mit einem gleichmässigem Zug. Dabei noch schön abwechselnd mal auf die linke, mal auf die rechte Seite wechseln und die Schnur ist sauber verlegt. Egal, ob ich jetzt 80, 100 oder 150 Meter Schnur aufziehe. Am Wasser klappt alles ordentlich und die Schnur läuft sauber ab. Der erste stärkere Fisch beisst und nimmt richtig Leine. 20, 30 oder sogar 50 Meter Backing werden "entrissen". Diese Entfernung muss ich dann allerdings auch wieder aufrollen. Und da es ja ein stärkerer Fisch ist, auch mit mehr Druck als das darunterliegende Backing beim Aufspulen erfahren hat. Jetzt sehe ich die Gefahr, dass das eingeholte Backing sich in bzw. zwischen die darunterliegende Schnur legt, gräbt, verkeilt oder sonstwas (man bedenke, es ist noch ca. 100 Mtr. Backing vorhanden. Diese vielen Lagen Schnur sind allerdings nicht sooo kompakt wie wenige Lagen Schnur und darunter direkt der harte Rollenkern). Das könnte uns solange egal sein, solange nicht der zweite stärkere Fisch mit hoher Geschwindigkeit flüchtet. Ich denke, dann könnte es zu etwaigen Problemen mit dem sauberen Schnurlauf kommen.
Ääh. Kann man mir noch folgen?
Dies ist allerdings nur eine Theorie, da ich
1. noch nicht so viele verschiedene Fliegenrollen gefischt habe und
2. noch nicht so grosse Fische gefangen habe, dass ich mir ernsthafte Gedanken über die Backing-Meterzahl machen musste.
Die Entscheidung ging damals zugunsten der Mid-A-Rollen aus.
Gruß, Arnd
-----------------------------------------------
Ist schon interessant, was hier an Texten zusammen kommt.
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir den Kopf noch nie gemacht. Meine Rollen sind bis auf zwei (#3/4 und #4/5) alle LA und ich komme bestens damit zurecht. Bei den "althergebrachten" Modellen habe ich auch nicht mehr Backing drauf, weil diese Rollen am Bach/Fluss zum Einsatz kommen und die zu erwartende Fischgrösse nicht nach extra Backing schreit (da kringelt die Fliegenschnur halt etwas mehr). Teilweise fische ich nur auf etwas mehr als Vorfachlänge.
An der Küste habe ich mein Backing bisher nur bei den Multen benötigt, aber dann auch selten mehr als 10-15 Meter. Und das ist nicht die Regel. Bei den Meerforellen ist das erst einmal passiert und das war, als der Biss auf volle Wurfdistanz kam und der Fisch gleich losstürmte.
Aber es könnte ja auch mal ein Lax einsteigen, oder die Traummeerforelle von Ü90. Dann ist eine Backingreserve sicher beruhigend
Was ich damit eigentlich sagen möchte.....
die Frage stellt sich mir gar nicht, da ich mir wohl in naher Zukunft keine weiteren Rollen gönnen werde und wenn dann LA
Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir den Kopf noch nie gemacht. Meine Rollen sind bis auf zwei (#3/4 und #4/5) alle LA und ich komme bestens damit zurecht. Bei den "althergebrachten" Modellen habe ich auch nicht mehr Backing drauf, weil diese Rollen am Bach/Fluss zum Einsatz kommen und die zu erwartende Fischgrösse nicht nach extra Backing schreit (da kringelt die Fliegenschnur halt etwas mehr). Teilweise fische ich nur auf etwas mehr als Vorfachlänge.
An der Küste habe ich mein Backing bisher nur bei den Multen benötigt, aber dann auch selten mehr als 10-15 Meter. Und das ist nicht die Regel. Bei den Meerforellen ist das erst einmal passiert und das war, als der Biss auf volle Wurfdistanz kam und der Fisch gleich losstürmte.
Aber es könnte ja auch mal ein Lax einsteigen, oder die Traummeerforelle von Ü90. Dann ist eine Backingreserve sicher beruhigend
Was ich damit eigentlich sagen möchte.....
die Frage stellt sich mir gar nicht, da ich mir wohl in naher Zukunft keine weiteren Rollen gönnen werde und wenn dann LA
---------------------------


Hallo Mirko, hast du mal daran gedacht die Bachfischerei und das Fischen an der Küste gerätetechnisch zu trennen?
Sicher kannst du mit einer 6er Rute noch am Bach fischen, aber mit einer 4/5er Rute (Tendenz nach 4) macht das meiner Meinung nach erheblich mehr Spaß.
Zur Rollenfrage, wie du ja weißt fischte ich bisher meine alte Ryobi 355 MG am Bach, eine sehr leichte Normalkernrolle.
Da passt unwahrscheinlich viel Schnur, und noch mehr Backing drauf.
Das wirst du am Bach allerdings nie brauchen und ist nur unnützes Gewicht. Ausserdem nervte mich die laute Klickbremse.
Meine neue Rolle ist eine LA (Tendenz zur MA) und da ist jetzt auf beiden Spulen ca. 20 m Backing drauf.
Der Abstand auf einem Fussballplatz von Tor zu Tor sind 110 m.
Das wäre die Fliegenschnur und 80m Backing. Stell dich mal auf einen Sportplatz und überlege wann du jemals einen Fisch auf diese Entfernung gedrillt hast?
Meine Empfehlung für den Bach ist eine 4/5er Rute in 8,5 Fuss und eine möglichst leichte Rolle als LA oder MA Ausführung mit wenig Backing.
Gruss Manni
Sicher kannst du mit einer 6er Rute noch am Bach fischen, aber mit einer 4/5er Rute (Tendenz nach 4) macht das meiner Meinung nach erheblich mehr Spaß.
Zur Rollenfrage, wie du ja weißt fischte ich bisher meine alte Ryobi 355 MG am Bach, eine sehr leichte Normalkernrolle.
Da passt unwahrscheinlich viel Schnur, und noch mehr Backing drauf.
Das wirst du am Bach allerdings nie brauchen und ist nur unnützes Gewicht. Ausserdem nervte mich die laute Klickbremse.
Meine neue Rolle ist eine LA (Tendenz zur MA) und da ist jetzt auf beiden Spulen ca. 20 m Backing drauf.
Der Abstand auf einem Fussballplatz von Tor zu Tor sind 110 m.
Das wäre die Fliegenschnur und 80m Backing. Stell dich mal auf einen Sportplatz und überlege wann du jemals einen Fisch auf diese Entfernung gedrillt hast?
Meine Empfehlung für den Bach ist eine 4/5er Rute in 8,5 Fuss und eine möglichst leichte Rolle als LA oder MA Ausführung mit wenig Backing.
Gruss Manni
Gruss Manni 
______________________________________
______________________________________
- tangathotty

- Beiträge: 1767
- Registriert: 09.05.2005, 11:09
- Wohnort: 24211 Preetz
hey Mirko,
du alter schlingel....
ja, ist vorteilhafter. und zwar immer und in jeder hinsicht.
und jetzt auf style aspekte zurückzukomen ist aber sowas von... naja..
und nein, um mal zu deiner frage zurückzukommen:
standart arbor rollen ändern ihre bremskraft im drill, je weiter du abziehst.
damit sind sie schlich und einfach schlechter als large arbor rollen, die zudem
noch konstant große längen leine einholen.
ich hab auch ne billy pate bone, die achse so dick wie ein bleistift. von der
leineneinholgeschwindigkeit mag ich garnicht anfangen zu reden.... grauslich
ich habe übrigens fast immer mindestens 100 meter backing auf der rolle,
aber das sind bei mir religiöse gründe
die ausnahme ist meine klasse 2... und ich habe arge bedenken hierbei,
denn ich fang in der regel ziemlich große fische.. :p
grüßung
Thotty
du alter schlingel....
ja, ist vorteilhafter. und zwar immer und in jeder hinsicht.
und jetzt auf style aspekte zurückzukomen ist aber sowas von... naja..
und nein, um mal zu deiner frage zurückzukommen:
standart arbor rollen ändern ihre bremskraft im drill, je weiter du abziehst.
damit sind sie schlich und einfach schlechter als large arbor rollen, die zudem
noch konstant große längen leine einholen.
ich hab auch ne billy pate bone, die achse so dick wie ein bleistift. von der
leineneinholgeschwindigkeit mag ich garnicht anfangen zu reden.... grauslich
ich habe übrigens fast immer mindestens 100 meter backing auf der rolle,
aber das sind bei mir religiöse gründe
die ausnahme ist meine klasse 2... und ich habe arge bedenken hierbei,
denn ich fang in der regel ziemlich große fische.. :p
grüßung
Thotty
-- dry or die --
- Egebjerggaard
- Ja, jeläufste

- Beiträge: 1494
- Registriert: 20.06.2010, 09:05
- Wohnort: Eifel
Hallo Mirko,
die wesentlichen Punkte haben haben ja die Vorredner schon beschrieben.
Bei mir geht der Trend zu LA (Vision XLA 7-9 für die Küste oder Vosseler DC4 im Süßwasser) Letztere sieht auf meiner 6er Rute schon recht wuchtig aus, geht aber gerade noch.
Mir ist das mit einer Rolle mit Standardkern auch schon mal passiert, daß sich das Backing in die tieferen Lagen eingeschnitten hat. Ich hätte jeden Fisch verloren, wenn ich auf das Backing auch nur ansatzweise hätte zurückgreifen müssen.
Daher verwende ich immer dickeres Backing (30 lbs), da das aufgrund des größeren Durchmessers nicht so schnell einschneidet. Die Backing-Kapazität war bisher immer weit mehr als ausreichend. Außerdem kommt das "Einschneiden" bei LA-Rollen aufgrund der dünneren Backinglagen eh nicht mehr vor.
Mit Gel Spun Backing habe ich übrigens schlechte Erfahrungen gemacht, da sich beim ersten Wasserkontakt die Farbe abgelöst und auf die untersten Lagen der Fliegenschnur übertragen hat. (da hält sie jetzt sogar richtig gut) Seit dem verwende ich wieder normales Draconbacking von Traun River.
Viele Grüße
Thomas
die wesentlichen Punkte haben haben ja die Vorredner schon beschrieben.
Bei mir geht der Trend zu LA (Vision XLA 7-9 für die Küste oder Vosseler DC4 im Süßwasser) Letztere sieht auf meiner 6er Rute schon recht wuchtig aus, geht aber gerade noch.
Mir ist das mit einer Rolle mit Standardkern auch schon mal passiert, daß sich das Backing in die tieferen Lagen eingeschnitten hat. Ich hätte jeden Fisch verloren, wenn ich auf das Backing auch nur ansatzweise hätte zurückgreifen müssen.
Daher verwende ich immer dickeres Backing (30 lbs), da das aufgrund des größeren Durchmessers nicht so schnell einschneidet. Die Backing-Kapazität war bisher immer weit mehr als ausreichend. Außerdem kommt das "Einschneiden" bei LA-Rollen aufgrund der dünneren Backinglagen eh nicht mehr vor.
Mit Gel Spun Backing habe ich übrigens schlechte Erfahrungen gemacht, da sich beim ersten Wasserkontakt die Farbe abgelöst und auf die untersten Lagen der Fliegenschnur übertragen hat. (da hält sie jetzt sogar richtig gut) Seit dem verwende ich wieder normales Draconbacking von Traun River.
Viele Grüße
Thomas
knæk og bræk
Thomas
Thomas
-
tubefly77
Moin...
Large arbor Rollen haben viele, wie von Mirko genannte vorteile!
Welchen vorteil hat ein kleiner Spulendurchmesser??? KEINEN!
Ich habe Large abor Rollen wo 400 Meter Gul span Backing (übrigens in weiss
) draufpasst. Soviel sehe ich bei meiner Fischerrei als absulutes MAX!!!
Ich denke 80 Meter backing sind an der Küste mehr als genug! Auch bei Monsteräschen und Riesenüberspringern!
Wenn es wirklich mal auf nen Marlin (reine Theorie) gehen sollte muss mann eben ne Abel super14 (oder vergeichbares) nehmen! Dann gehts nicht anders.
Also ich bleib bei LA!!!
@ Arnd: Das von dir beschriebene Probelm mit der einschneidenen Schnur, ist einfach zu lösen, indem du das backing sehr stramm aufiehst. Ein Fisch wird niemals so viel druck ausüben kännen. Eher ist das problem, das du danach ,,Bandsalat" aufgrund von loser Schnur hast.
LG Mawill
Large arbor Rollen haben viele, wie von Mirko genannte vorteile!
Welchen vorteil hat ein kleiner Spulendurchmesser??? KEINEN!
Ich habe Large abor Rollen wo 400 Meter Gul span Backing (übrigens in weiss
Ich denke 80 Meter backing sind an der Küste mehr als genug! Auch bei Monsteräschen und Riesenüberspringern!
Wenn es wirklich mal auf nen Marlin (reine Theorie) gehen sollte muss mann eben ne Abel super14 (oder vergeichbares) nehmen! Dann gehts nicht anders.
Also ich bleib bei LA!!!
@ Arnd: Das von dir beschriebene Probelm mit der einschneidenen Schnur, ist einfach zu lösen, indem du das backing sehr stramm aufiehst. Ein Fisch wird niemals so viel druck ausüben kännen. Eher ist das problem, das du danach ,,Bandsalat" aufgrund von loser Schnur hast.
LG Mawill
Moin Mirko et al.,
ich gehöre ja nun auch zu deinen Vorfahren, die Jahrzehnte mit Rollen mit kleinem Spulenkern fischen und gefischt haben. Und ich finde da gibt es ein paar weitere Aspekte: Klassische Fliegenrollen in niedrigen Schnurklassen sehen einfach viel besser aus, so dass auch heutige Hersteller die immer noch oder wieder im Programm haben (z.B. Loop, Hardy). So eine Rolle sitzt viel dichter an der Hand/Rute als eine LA und damit ist das Gesamtsystem viel ausgewogener.
Backing: für Meerforelle/äsche sind weniger als 100m nötig, aber bei Steelheads von 5kg im BB hab ichs schon mal gebraucht.
Lachsfischen in Großflüssen (Gaula etc.) sind 150m Pflicht und da kann man wieder gut ne Standart-Arbor Rolle nehmen.
Im Salzwasser der Tropen gibts z.B. Abels mit austauschbarer Spule (SA Spule als Big Game Rolle).
Ihr seht, beides hat seine Berechtigung, aber am Bach für Schnurklassen 1-6 sind klassische S-Handle Rollen mit kleinem Spulenkern mehr als Religion.
Jürgen
ich gehöre ja nun auch zu deinen Vorfahren, die Jahrzehnte mit Rollen mit kleinem Spulenkern fischen und gefischt haben. Und ich finde da gibt es ein paar weitere Aspekte: Klassische Fliegenrollen in niedrigen Schnurklassen sehen einfach viel besser aus, so dass auch heutige Hersteller die immer noch oder wieder im Programm haben (z.B. Loop, Hardy). So eine Rolle sitzt viel dichter an der Hand/Rute als eine LA und damit ist das Gesamtsystem viel ausgewogener.
Backing: für Meerforelle/äsche sind weniger als 100m nötig, aber bei Steelheads von 5kg im BB hab ichs schon mal gebraucht.
Lachsfischen in Großflüssen (Gaula etc.) sind 150m Pflicht und da kann man wieder gut ne Standart-Arbor Rolle nehmen.
Im Salzwasser der Tropen gibts z.B. Abels mit austauschbarer Spule (SA Spule als Big Game Rolle).
Ihr seht, beides hat seine Berechtigung, aber am Bach für Schnurklassen 1-6 sind klassische S-Handle Rollen mit kleinem Spulenkern mehr als Religion.
Jürgen
- uwe vom immentun

- Beiträge: 466
- Registriert: 13.10.2004, 09:02
- Wohnort: 49692
Hallo Mirko,
da hast Du ja fast eine Sommerlochfrage gestellt. Meine Vorredner haben eigentlich alles gesagt. Auch ich trenne Salz- vom Süsswassergeraffel. An der Küste nur LA. Am fließenden, kleineren Süsswasser nur kleine Rollen. Das Backing spielt hier doch eigentlich gar keine Rolle, außer das es die Rolle füllt. Das einzige was mich im frühen Frühjahr nervt, ist, das die Schnur in deutlich kleineren Klängen von der Rolle kommt, um nicht zu sagen in kringeligen Klängen. Na gut, muss man halt ein paar Meter Schnur ein Mal richtig durchstrecken. Ansonsten muss ich sagen, dass mir eine LA an einer 4er mit 7 Fuss Länge (schön schwabbelig muss sie sein) einfach zu wuchtig ist. Im Herbst nehme ich dann zum Hecht- und Zanderstreamern einfach die Küstenrute. Allerdings mit Religion hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Ich lebe als Lutheraner sowieso in der Diaspora.
Liebe Grüße aus der Diaspora (Oldenburger Münsterland)
Uwe.
da hast Du ja fast eine Sommerlochfrage gestellt. Meine Vorredner haben eigentlich alles gesagt. Auch ich trenne Salz- vom Süsswassergeraffel. An der Küste nur LA. Am fließenden, kleineren Süsswasser nur kleine Rollen. Das Backing spielt hier doch eigentlich gar keine Rolle, außer das es die Rolle füllt. Das einzige was mich im frühen Frühjahr nervt, ist, das die Schnur in deutlich kleineren Klängen von der Rolle kommt, um nicht zu sagen in kringeligen Klängen. Na gut, muss man halt ein paar Meter Schnur ein Mal richtig durchstrecken. Ansonsten muss ich sagen, dass mir eine LA an einer 4er mit 7 Fuss Länge (schön schwabbelig muss sie sein) einfach zu wuchtig ist. Im Herbst nehme ich dann zum Hecht- und Zanderstreamern einfach die Küstenrute. Allerdings mit Religion hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Ich lebe als Lutheraner sowieso in der Diaspora.
Liebe Grüße aus der Diaspora (Oldenburger Münsterland)
Uwe.
-
Ostsee-Silber
Vielen Dank für Eure Meinungen, ich muss das erstmal noch sacken lassen.
Vielfältige Aspekte, aber ein Trend zur LA, würde ich denken.
Aber wieder der gleiche Sinn, mehr Backing, jedoch auf einem kleinen Spulenkern.
Wenn ich nun überlege,dürfte es für die 6er Rute am Bach ruhig die Creek LA sein, das Backing sollte ausreichen. Steine, Kurven, alles richtig.
Das klassische Lochdesign gefällt mir aber besser und somit käme auch das Modell Trout in Betracht. Eventuell sollte die Schnur dann in den Ruhezeiten auf eine große Spule umgespult werden, ok.
Kleine LA Rollen haben aber teils nicht mal 8 cm Durchmesser, das erreicht eine andere Standartrolle mit Backing allemal und wenn ich wenig Backing brauche, sauber und kreuzweise aufgespult natürlich, habe ich ja wieder das Prinzip der LA.
Auf meinen Küstenrollen sind trotz LA genau 270 Meter Backing, also ein rundgeflochtenes Dyneema, färbt nicht, extrem witterungsfest und höchste Tragkraft bei geringstem Durchmesser. Gut, man sollte im Drill nicht ins Backing fassen, aber selbiges gilt auch für normales Backing. Gel Spun ist mir zu teuer.
150 Meter normales 20 lbs Backing habe ich einmal an der Küste verloren, mitsamt der Fliegenschnur. Das war vermutlich der Lachs, mit dem man nicht rechnet, jedenfalls passiert mir das kein zweites Mal. Das war die Entfernung von einem Fußballtor bis zum nächsten Tor und bis zur Dusche, ich glaube es selbst bis heute nicht.
@ Manni, als ich mir meine erste vernünftige Rute für den Bach zugelegt habe, galt die Regel dort "mit der Nymphe mindestens # 6", daher meine Wahl. Und da gibt es entsprechende Fische. Zudem passte die 6er Rute prima zur Meeräschenjagd.
Ich bin kein Gerätefetischist, eher bin ich bescheiden. Aber von jeder Rute habe ich gern mindestens zwei Identische, denn bricht mal eine davon, bekomme ich sie zwar ersetzt, aber während des Urlaubs fehlte sonst erstmal eine. So habe ich dann jeweils zwei identische Ruten und genau abgestimmte Leinen dazu, allerdings wird das Sparschwein nur all zu sehr beansprucht, wenn demnächst noch die Rutenklasse 4 ansteht.
Vielfältige Aspekte, aber ein Trend zur LA, würde ich denken.
Hallo Jürgen, so ist es. Im Katalog findet man zum Beispiel die Angaben über tauschbare Spulen, man kaufe eine Abel Super 5 LA und kaufe dazu eine Big Game Spule (Standartkern), die aus der Rolle nunmehr ein salzwassertaugliches Modell mit ordentlicher Backingmenge macht.piscator hat geschrieben:Im Salzwasser der Tropen gibts z.B. Abels mit austauschbarer Spule (SA Spule als Big Game Rolle).
Aber wieder der gleiche Sinn, mehr Backing, jedoch auf einem kleinen Spulenkern.
Wenn ich nun überlege,dürfte es für die 6er Rute am Bach ruhig die Creek LA sein, das Backing sollte ausreichen. Steine, Kurven, alles richtig.
Das klassische Lochdesign gefällt mir aber besser und somit käme auch das Modell Trout in Betracht. Eventuell sollte die Schnur dann in den Ruhezeiten auf eine große Spule umgespult werden, ok.
Kleine LA Rollen haben aber teils nicht mal 8 cm Durchmesser, das erreicht eine andere Standartrolle mit Backing allemal und wenn ich wenig Backing brauche, sauber und kreuzweise aufgespult natürlich, habe ich ja wieder das Prinzip der LA.
Auf meinen Küstenrollen sind trotz LA genau 270 Meter Backing, also ein rundgeflochtenes Dyneema, färbt nicht, extrem witterungsfest und höchste Tragkraft bei geringstem Durchmesser. Gut, man sollte im Drill nicht ins Backing fassen, aber selbiges gilt auch für normales Backing. Gel Spun ist mir zu teuer.
150 Meter normales 20 lbs Backing habe ich einmal an der Küste verloren, mitsamt der Fliegenschnur. Das war vermutlich der Lachs, mit dem man nicht rechnet, jedenfalls passiert mir das kein zweites Mal. Das war die Entfernung von einem Fußballtor bis zum nächsten Tor und bis zur Dusche, ich glaube es selbst bis heute nicht.
@ Manni, als ich mir meine erste vernünftige Rute für den Bach zugelegt habe, galt die Regel dort "mit der Nymphe mindestens # 6", daher meine Wahl. Und da gibt es entsprechende Fische. Zudem passte die 6er Rute prima zur Meeräschenjagd.
Ich bin kein Gerätefetischist, eher bin ich bescheiden. Aber von jeder Rute habe ich gern mindestens zwei Identische, denn bricht mal eine davon, bekomme ich sie zwar ersetzt, aber während des Urlaubs fehlte sonst erstmal eine. So habe ich dann jeweils zwei identische Ruten und genau abgestimmte Leinen dazu, allerdings wird das Sparschwein nur all zu sehr beansprucht, wenn demnächst noch die Rutenklasse 4 ansteht.
Moin Mirko,
bei mir ist es ganz klar LA, wobei ich ähnlich wie Du die 6er an der Küste und am Bach einsetze.
Für mich ist jedoch auch mein Bauchgefühl entscheidender. Ich habe ein besseres Gefühl mit LA, egal wo ich fische. Gründe kann ich nicht genau nennen, außer die obligatorischen, die hier auch schon aufgeführt worden sind.
Wie wäre es, wenn Du Deine FW Danielsson´s (ich glaube Du hast die 4seven?) für die 6er an der Küste nimmst (alle Vorteile der LA und Dank Deines Backings genügend Puffer) und Du Dir nur für den Bach eine neue Rolle kaufst, die evtl. in Richtung MA oder kleiner geht.
bei mir ist es ganz klar LA, wobei ich ähnlich wie Du die 6er an der Küste und am Bach einsetze.
Für mich ist jedoch auch mein Bauchgefühl entscheidender. Ich habe ein besseres Gefühl mit LA, egal wo ich fische. Gründe kann ich nicht genau nennen, außer die obligatorischen, die hier auch schon aufgeführt worden sind.
Wie wäre es, wenn Du Deine FW Danielsson´s (ich glaube Du hast die 4seven?) für die 6er an der Küste nimmst (alle Vorteile der LA und Dank Deines Backings genügend Puffer) und Du Dir nur für den Bach eine neue Rolle kaufst, die evtl. in Richtung MA oder kleiner geht.
Beste Grüsse
Gregor
Gregor
OstseeSilber hat geschrieben: 150 Meter normales 20 lbs Backing habe ich einmal an der Küste verloren, mitsamt der Fliegenschnur. Das war vermutlich der Lachs, mit dem man nicht rechnet, jedenfalls passiert mir das kein zweites Mal. Das war die Entfernung von einem Fußballtor bis zum nächsten Tor und bis zur Dusche, ich glaube es selbst bis heute nicht.
@ Manni, als ich mir meine erste vernünftige Rute für den Bach zugelegt habe, galt die Regel dort "mit der Nymphe mindestens # 6", daher meine Wahl. Und da gibt es entsprechende Fische. Zudem passte die 6er Rute prima zur Meeräschenjagd.
Hallo Mirko, bist du sicher das du nicht doch den Schweinswal auf Hindsholm am Band hattest?
Ist für mich eigentlich nicht vorstellbar, das ein Fisch 180 m Schnur gegen die Bremse abzieht.
Ich halte es am Bach neuerdings so.:
Ich benutze am Bach meist eine 5er Rute und habe eine 5/6er Rolle mit Ersatzspule dabei.
Auf der einen Spule ist eine 6er WF die sich noch gut mit der Rute werfen lässt und die ich für das Fischen mit beschwerten Nymphen und Streamern verwende, denn nicht in erster Linie die Rute, sondern die Schnur transportiert deine beschwerten Köder.
Auf der anderen Spule ist eine 4er DT die ich zum Trockenfliegenfischen verwende und mit der ich sehr sanft presentieren kann.
Beide Schnüre lassen sich gut mit der Rute werfen und so bin ich mit geringstem Aufwand für alle Situationen gerüstet.
Beabsichtige ich nur mit der Trockenfliege zu fischen, dann benutze ich eine 3/4er Rute mit entsprechender Rolle, aber das kommt selten vor, da ich mir meist alle Optionen offenhalten möchte.
Für sehr wichtig halte ich es deshalb unbedingt eine Ersatzspule zur Rolle zu kaufen, egal ob LA oder Standardkern.
Gruss Manni
Gruss Manni 
______________________________________
______________________________________





