habe vor ein paar Jahren vor Booknis in ca. 80m Entfernung eine MF oberhalb der Fettflosse gehakt: zog dann in Richung offene See... nach viel Schnurabzug und Zeit von ca. 30Min. war dann der Spuk vorbei und der dicke Fisch von ca. 12Pfund im Kescher.
Wie auch bei den Fliegenrollen habe ich stets lieber mehr "Backing" an Bord!
Hallo - vielen Dank Wolfgang - für die prompte Antwort - die Geschichte mit der Meerfoelle die sich unterhalb der Fettflosse verhakt hat, kenn ich noch ... wo die netten Kollegen immer weiter geworfen haben und so
Unser Universum funktioniert deshalb nahezu perfekt, weil es für Universen unendlich viel Zeit gibt um unendlich viele Universen zu testen und zu verwerfen bis unser Universum herauskam.
ich mag keine "geflochtene", fische nur Stroft. Auch Fische über 5 Kg haben bislang nicht so viel Schnur genommen, daß man den Spulenkern sah. Allerdings habe ich auch noch keinen Fisch am Schwanz gehakt, jedenfalls nicht an der Küste...
Broder hat geschrieben:
.... ich habe mir auch fest vorgenommen wenn ich mal eine große haben sollte die nicht wie ein Dorsch ranzuholen wie bei kleinen Mefos ( bis 55 schätze ich mal), sondern erstmal laufen lassen,...
@Broder: Ich gönne dir einen echt großen Fisch !
Aber mach nicht den Fehler ihm soviel Zeit zu lassen das er zur Besinnung kommt !
Jede Sekunde die du der Meerforelle schenkst kommt sie eher zu ihrem Zeil (Freiheit).
Forciere den Drill!
Der Fisch muss ohne Kompromisse in den Kescher !
Lockerst du die Bremse um den Drill zu geniessen wirst du dir am Ende in den A**** beissen !
hhmm, .....hhmmmm... 100 m Flucht...?? Is mir noch nie passiert obwohl schon einiges in meinem Kescher lag.
Und den Verbindungsknoten zwischen Mono und Geflochtener kann man denke ich auch haltbarer gestalten. Schon mal den Albright+ Kleber versucht ?
Zum Thema Drill schließe ich mich Mario an, wer lang laufen läßt, macht am Ende ein langes Gesicht !
@Broder: Ich gönne dir einen echt großen Fisch !
Aber mach nicht den Fehler ihm soviel Zeit zu lassen das er zur Besinnung kommt !
Jede Sekunde die du der Meerforelle schenkst kommt sie eher zu ihrem Zeil (Freiheit).
Forciere den Drill!
Der Fisch muss ohne Kompromisse in den Kescher !
Lockerst du die Bremse um den Drill zu geniessen wirst du dir am Ende in den A**** beissen !
@Marioschreiber
Da stimme ich Dir auch voll zu,die Erfahrung habe ich auch gemacht, den Überraschungefekt nutzen und den Fisch möglichst schnell ran holen und ab in kescher bevor er groß anfängt zu springen, wälzen und schnur zu nehmen.Natürlich alles mit sehr viel Gefühl,bei einem dicken Brocken kann das schon mal nen paar min.dauern :grin:
Moin ,
danke für die guten Tipps
Hoffentlich ist das auch wirklich die absolut beste Methode einen großen Brocken zu bändigen - ich wollte ja auch nicht den Drill absichtlich verlängern, sondern die Meerforelle toben lassen und die Verschnaufpausen nutzen
Unser Universum funktioniert deshalb nahezu perfekt, weil es für Universen unendlich viel Zeit gibt um unendlich viele Universen zu testen und zu verwerfen bis unser Universum herauskam.
Seit Jahren fische ich überwiegend Shimanorollen mit Kopfbremse (Stradic und TwinPower) mit geflochtener Schnur. Mit diesen Rollen bin ich sehr zufrieden. Vor 2 Jahren habe ich eine Stradic mit Heckbremse erworben. Das Ding ist ne Fehlentwicklung! Jedenfalls hatte ich von Anfang an Probleme. Ich habe sie dann über 1 Jahr nicht mehr in die Hand genommen. Im November 2004 fischte mein Sohn dann mit dieser Rolle und hakte einen 112er Hecht! Wir konnten den Fisch erfolgreich landen. Die Rolle war danach im A....! Getriebeschaden!
N Richtwert für einen Meerforellendrill ist,
eine Minute pro Kilo.
Obwohl, heute hatte ich ne 46er, die hat einen Alarm gemacht...
Dat war nicht in 1,5 min erledigt.
Aber ansonsten, bin ich voll auf Mario's Seite, so schnell wie möglich und so lange wie nötig drillen.
Ich seh das auch so : Haken, Drillen und ab in's Netz und das so schnell wie möglich ...!
Denn mit jeder Minute, die man "rumtrödelt" ( Verschnaufpausen ??? )
hat die Trutte Zeit, sich neuen Blödsinn auszudenken und das Fazit ist dann das lange Gesicht des Fischer's und'ne schlaffe Strippe ....
Wenn die Bremse gut eingestellt ist dürften auch größere Fische kein
Problem sein !
Ich hab z.B. Hechte über 1m noch nie länger als ~ 10min. gedrillt und das mit besagten Rollen mit Frontbremse ( die doch besser arbeiten....) und
geflochtener Schnur und "härteren" Ruten als beim Truttenfischen (weniger Abfederung von Fluchten durch den Stock...!).
Kystefisker hat geschrieben:Ich hab z.B. Hechte über 1m noch nie länger als ~ 10min. gedrillt und das mit besagten Rollen mit Frontbremse ( die doch besser arbeiten....) und geflochtener Schnur und "härteren" Ruten als beim Truttenfischen (weniger Abfederung von Fluchten durch den Stock...!).
"Kf"
....also Hecht über 1 Meter nie länger als 10 Minuten ist nicht schlecht.
Da muss das Geschirr aber auch entsprechend ausgelegt sein.
Das mit der Abfederung ist meiner Meinung nach wohl auch nur bei "kleineren Fischen " (egal ob Mefo oder Hecht) nötig.
Die Grossen wissen um Ihre Kraft und setzen Ihren Körper, bzw. Ihre Kraft meist ganz anders ein...... Nicht unbedingt explosiv, sondern eher bedächtig, aber sehr kraftvoll und fast unbeirrbar. Da ist die Bremse dann von sehr hoher Bedeutung.....eine Hakeln und der Traumfisch geht stiften