Die Suche nach der ultimativen Hecht-Fliegenrute...

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Moin zusammen,

erstmal vielen Dank für die Antworten :+++: .

@ Barramundi: Die Xi2 habe ich leider überhaupt noch nicht geworfen, sollte ich evtl. mal tun, da sie
ja angesichts der Xi3 nun ja offenbar auch ausverkauft wird...

@ Barramundi und Fred: Als ich die dreiteilige RS am letzten Tag der 2008er Saison zerstört hatte,
konnte der Ansprechpartner meines Vertrauens in Sachen Guideline (ein Forenpartner) auch nach
Rücksprache mit Schweden kein entsprechendes Ersatzteil beschaffen :c .
Da auch im Laden keine mehr stand, blieb mir die Wahl zwischen der dreiteiligen #10 und der vierteiligen #9,
letzendlich ist die Wahl schwerfällig auf letztere gefallen. Meine alte Dreiteilige hatte ich mit einer 9er Bullet
kombiniert, das erschien mir beim Testen im Laden aber als zu leicht, weshalb ich noch die 10er Pike Series
getestet hatte, die ich zuvor auf dem 10er Dreiteiler geprobt hatte. Deutlich bessere Performance 8) .
Man sieht aber auch, dass beim Wechsel von drei- auf vierteilig ein deutliches mehr an Wurfgewicht
erforderlich wurde (6g Unterschied von 9er Bullet zu 10er Pike),
was nicht gerade die Feinnervigkeit der Rute begünstig hat...

Und @ all:

Womöglich habt ihr recht, und ich brauche sogar zum Hechtfischen wieder 2 Ruten. Meine absolute
Standardwaffe z.B. ist etwa 15 cm lang und aus Synthetik. Die verwende ich im Fluß meist als erstes,
wo ich die Standplätze gut kenne. Die richtigen Bretter nehme ich meist dann, wenn das genannte Ding
oder auch Kermit nichts gefangen haben oder halt auf Fläche im Stillwasser.

Ideal wäre evtl. eine geschmeidige 9er oder sportliche 8er, die so 21/22g Keulen benötigt. Da könnte man dann
die mittlere (15 cm Fliegen sind für mich mittelgroß auf Hecht) Riege und große Teile der Synthetikabteilung
mit feuern, die extremen Dinger evtl. mal kurz zur Not.
Und wenn es mal richtig heiß hergeht, hätte ich ja dann noch die 9er RS... :grin:

Gruß,

Ingo :wink:
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Odery
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Beitrag von Odery »

Wer ist "Kermit" :?: Scheint ja die Geheimwaffe zu sein 8)
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Hi Odery,

darf ich vorstellen: Kermit :!:

Allerdings ist Frizz Fibre für den Schwanz m.E. noch nicht der letzte Schluß und ich würde beim
nächsten Kermit hinter die beiden Marabou Hecheln noch eine große Chartreuse Schlappen Hechel
palmern, weil das Marabou für meinen Geschmack noch zu sehr zusammenfällt.
Mit dem Ding habe ich auch schon gefangen :+++: .

Mein Standardmuster schlechthin hattest Du sogar schon in der (rechten) Hand:

Bild

Genau der kleine schwarze Kerl da in Deiner Hand hat meinen letzten 2009er Hecht gebracht (82 cm).
Und dann habe ich ihn abgerissen :c .

Gruß,

Ingo ;)
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Odery
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Beitrag von Odery »

Ha, cool. Danke :+++:
aber wegen dem kleinen Kerl machst du so ne Welle :spass:
Die waren doch höchstens "mittelgroß" :oops

Aber Danke!

Grüße
Odery
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angeliter
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Beitrag von angeliter »

Man kann die ja auch größer tüddeln ... ;)
Ist einer meiner liebsten & besten auf hecht. Bisher hab ich auch immer mit marabou gepalmert. Hält aber nicht allzu viele hechte aus. Vor ein paar tagen nun n versuch mit polar-flash gebunden. Sollte haltbarer sein & hat n superschönes spiel. Außerdem benutz ich big fly fiber von hedron (glaub ich) statt frizz fibre. Das zeuch ist auf einer seite intim gekrümmt-gekräuselt & wirkt so fülliger mit weniger material.

Sorry wegen der miesen bildqualität, hab gerade nur ne kleine ritschratsch da. Fliegen liegen auf A4-papier. Mit cone-heads gehen die auch gut, hier aber mit loon soft head. Haken entweder mustad 1/0 oder ad swier 2/0 (widerhakenlos). Auf dem gelben ist schon ordentlich rumgekaut worden, marabou hat federn gelassen ...
Dateianhänge
kermit.jpg
flies.jpg
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Das mit der geringen "hechtfestigkeit" von Marabou habe ich auch schon festgestellt...

Den kleinen schwarzen und seine Brüder binde ich meist auf den #2 Ad Swier (CS45).
Die etwas längeren Versionen a la Pikeflash meist auf CS45 in 2/0. Diese Geschichten würde ich denn auch
noch einer Rute mit optimalem Keulengewicht 21g zutrauen.
Die Fellgranaten eher nicht so...

Ingo :wink:

PS: Ja, Hedron hat schon tolle Sachen :l: .
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Mattes36
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Beitrag von Mattes36 »

Hi Ingo,
Polar-Magnus hat geschrieben:die Yellowline ist für mich irgendwie so zum Inbegriff für "gemütliche Ruten" geworden.
Ein Freund fischt die Dinger so ziemlich in allen Schnurklassen durchgängig, Einhand wie Zweihand.

Da wäre wir aktionstechnisch dann wahrscheinlich fast bei Gegenteil der RS #9-4... ;)
ich kenne nur die 3-teilige LPXe RS in #6 von Mark und wenn die neue 4-teilige noch strammer ausfällt, liegst Du damit absolut richtig ;)

Bei der YellowLine gibt es innerhalb der Serie teilweise spürbare Unterschiede im Schwing- und Rückstellverhalten. Einige Modelle wirken schon recht "schwammig", das gefällt mir auch nicht so gut, aber einige andere wirken trotz der durchgehenden Aktion etwas flotter mit guter Rückstellung. Dazu zählt auch die 893er.

Bez. des Anhiebs sehe ich es wie Achim, da habe ich auch mit 'ner 7er Rute keine Probleme. Selbst als ich noch nicht über die Schnurhand angehauen habe ... man muß den Hecht nur abdrehen lassen.
angeliter hat geschrieben:Die debatte, ob man so große streamer braucht, um hechte zu fangen, ist doch eigentlich ziemlich müßig. Beim spinnfischen braucht man auch nicht unbedingt xxl-jerks oder gufis. Klar KANN man große hechte mit kleinen ködern fangen, aber es ist sehr wohl selektiver, große köder zu fischen.
Naja, so müßig ist die Diskussion wohl nicht, sonst würde das Thema nicht zig Seiten in verschiedenen (Raubfisch-)Foren füllen ;) ... daß große Köder selektiver sind, ist keine Frage - man fängt weniger kleine Hechte, klar. Aber fängt man mit großen Ködern wirklich mehr große Hechte (und nicht nur weniger kleine)?

Ein Vorteil großer Köder könnte sein, daß diese nicht so oft verwendet werden und große Hechte evtl. weniger mißtrauisch darauf reagieren. Interessant wäre in diesem Zusammenhang, ob z.B. am Bodden irgendwann kleinere Köder besser laufen, weil viele Hechte auf große Köder gefangen und zurückgesetzt werden.
angeliter hat geschrieben:Fange jedenfalls nur selten unter 65er mit den großen streamern. Die meisten liegen zwischen 70 und nem knappen meter. das find ich gut so.
Das würde ich nicht so pauschal sagen, es hängt meiner Meinung nach auch stark vom Gewässer ab. In Gewässern mit vielen kleinen Hechten habe ich auch mit großen Ködern hauptsächlich Bisse von kleinen Hechten (die aber i.d.R. nicht hängenbleiben -> selektiv ;)). Die entscheidende Frage ist doch, ob die Durchschnittsgröße der gefangenen Hechte an dem entsprechenden Gewässer deutlich sinkt, wenn Du kleinere Köder verwendest.

Gruß, Matthias
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Fjorden
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Beitrag von Fjorden »

Hallo,
schöne Fliegen, wie sind da eure Erfahrungen mit Zanderbissen ? Dafür braucht es m.E. keine Keulengewichte von 20 gr. plus. Meine Fliegen haben auch ca. 15 cm auf 4/0 Haken und sind ordentlich beschwert, Nickelaugen und zusätzliche Bleiwicklung und die werfe ich ohne Probleme mit 16 - 18 gr. Keulengewicht, dafür kann m.E. mit einer 7er Rute gefischt werden....oder werft ihr bis zum Horizont? Die Hechte und Zander stehen in der Regel ja im 15 m Radius und da komme ich auch mit beschwerten 15 cm Bunnies hin.
Für die schweren 25 cm Fliegen reicht m.E. auch eine 9er aus, habe ich aber noch nie gemacht, da die Hechtgröße in meinem Gewässer doch meistens um die 60 cm liegt und auch ein größerer Zanderbestand vorhanden ist. Da finde ich eine 9er überdimensioniert.
Grüße
Fjorden
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Tja, die Ködergröße...

Also, ich persönlich fange mit den Riesenmauken öfters auch erstaunlich kleine Hechte. Wenn wir
evtl. vielleicht mal im Ausnahmefall selektiv Brut-/Kleinfisch fressende Hechte ausklammern, stellen die Streamer,
die wir so als groß ansehen, für Hechte wahrscheinlich nicht gerade riesige Beute dar.

Von daher habe ich schon das Bedürfnis, auch größeren Hechten eine ausreichenden Happen zu servieren,
den er einer Attacke für würdig erachtet.

Aber das ist, wie schon geschrieben, ein endlos Thema, dass wir ja auch schon hatten ;) . Zander fange
ich, wir damals auch schon bekundet, im Grunde keine damit.

Und zu dieser Geschichte mit dem Anhieb: Beim Fliegenfischen würde ich meine Quote von gehakt
(also nicht nur in die Schwinge gebissen, sondern wenigstens kurz die Rute krumm) zu gelandet (also quasi "verwandelt")
beim Hechtfischen auf etwa 90 % einschätzen. Eine Quote, von der ich in meinem ersten Leben als Spinnfischer
geträumt hätte 8) .

Im Grunde halte ich auch ordentlich mit der Schnurhand gegen und setze den Strip-Strike. Von daher
sehe ich auch nicht unbedingt die Notwendigkeit einer knüppelharten Rute für das Hakensetzen.
Anders gesagt: Mit etwas feinerem Besteck würde ich eine ähnlich bis gleich hohe Hakquote erwarten.

Ingo :wink:
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angeliter
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Beitrag von angeliter »

Fjorden hat geschrieben:....oder werft ihr bis zum Horizont? Die Hechte und Zander stehen in der Regel ja im 15 m Radius und da komme ich auch mit beschwerten 15 cm Bunnies hin.
Für die schweren 25 cm Fliegen reicht m.E. auch eine 9er aus, habe ich aber noch nie gemacht, da die Hechtgröße in meinem Gewässer doch meistens um die 60 cm liegt und auch ein größerer Zanderbestand vorhanden ist. Da finde ich eine 9er überdimensioniert.
Grüße
Fjorden
Ja, ich versuch es zumindest. Da liegt der hund ja begraben: Es kommt halt u.a. darauf an, in welchem gewässer man angelt & mit welchen fischen man rechnen darf. Ich bin fast ausschließlich an großen seen oder an den bodden unterwegs mit angestrebten größen ab 80-85 & nach oben gerne offen. Keine zander. Ich hab's dort gerne etwas weiter - mehr strecke, vermeintlich mehr chancen gesehen zu werden. Ob's sein muss, ist mal wieder ne andere frage ...

Die hohe bissverwandlungsquote beim streamern kann ich bestätigen! Wesentlich höher als beim spinnfischen. Vermutlich weil leichte streamer einfach besser eingesaugt werden können.

@ Matthias: Kann ja nicht für andere sprechen, meine erfahrungen mit großen ködern sind so wie beschrieben. Und doch, meine gewässer haben jede menge fritten bis 65, die natürlich auch mal hängen bleiben. Aber eher selten zum glück. Mit müßig meinte ich die endlosigkeit und das spekulative des themas.

gruß, fred
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Mattes36
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Beitrag von Mattes36 »

Hi Fred,
angeliter hat geschrieben:@ Matthias: Kann ja nicht für andere sprechen, meine erfahrungen mit großen ködern sind so wie beschrieben. Und doch, meine gewässer haben jede menge fritten bis 65, die natürlich auch mal hängen bleiben. Aber eher selten zum glück. Mit müßig meinte ich die endlosigkeit und das spekulative des themas.
ich wollte Deine Erfahrungen nicht in Frage stellen, sorry wenn es so rüberkam. Grundsätzlich sind wir einer Meinung, ich hinterfrage halt gerne, um mir eine Meinung zu bilden ;) ... und groß ist ja auch relativ, wie Ingo schon richtig bemerkt hat (ein Hecht mag das anders sehen als wir und ein handlanger Streamer ist auch noch ein gutes Stück von 'nem Magnum Bull Dawg entfernt ;)).

Gruß, Matthias
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angeliter
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Beitrag von angeliter »

Nein, kein problem. Hab ich auch gar nicht nicht so verstanden.

Aber: n knapp 30 cm langer streamer, der sich im wasser noch schön auffächert, ist optisch eben doch nicht mehr sooo weit von nem bulldawg entfernt. In der tat ist größe relativ - bei streamern um so mehr, je nach material. Ein bucktail z.b. kann sich gar nicht so aufplustern wie n flash-streamer, wirkt bei gleicher größe und materialmenge also kleiner im wasser.

Und überhaupt:
Wo Glaube ist, ist Hoffnung,
und wo Hoffnung ist, geschehen Wunder. :lol:

gruß, fred
Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Guten Morgen!

Vorweg, ich habe erst zwei- oder dreimal auf Hecht geworfen, dies aber nur mit einem kleinen Interessenten.
Aber das hält ja nicht vom Binden ab, daher einfach mal ein paar Versuche, sehr gut gefällt mir diese Baitfishfiber als Körper- und Schwänzchenmaterial, ist extrem weich und spielt auch bei langsamstem Zug sehr lebhaft. Mit einer wenig beschwerten Fliege kippt das Schwänzchen wie in Zeitlupe. Lässt sich auch prima einfärben, gibt’s nämlich nur in Weiß. Der vordere Körper meiner Fliegen besteht aus Long Hair Brush, was einen schön dicken Kopf ergibt.

Gebunden sind die Fliegen auch auf dem Ad Swier, sie sind beschwert und jiggen mal mehr und mal weniger, ich experimentiere ja erst. Hab mir dazu Vorfächer geknotet mit einem Karabiner, der auch noch etwas Zug auf den Haken bringt, in der Badewanne sieht das echt lecker aus. Die Fliegen erreichen maximal 2,5 Gramm (18-20 cm lang) und mit einem kurzen 20 Gramm Schusskopf (Bass Taper) an der # 8er Rute bin ich da nach den ersten Testwürfen recht zufrieden mit.
Die mittlere Fliege im Anhang hat etwas steiferes Körpermaterial und ist für mehr Strömung gedacht.

Was mir sehr gut gefällt, sind Eure Muster mit dem Versatz, also dem Freilassen des vorderen Hakenschenkels, das hat doch bestimmt auch Vorteile beim Lösen eines Fisches?
Was mir nicht gefällt ist, mit diesem Kunstzeug nicht an die hochrückige Form eines Rotauges oder so ranzukommen. Die Baitfishfiber kann man zwar auch prima als Schlaufe verarbeiten, aber unter Zug entsteht ein sehr schlanker Fisch, beim Stop sieht das aber wieder ganz gut aus. Diese Bedenken dürfen mir die Praktiker aber gerne nehmen.

Ingo, vielleicht nimmst Du mich mal mit dieses Jahr? Bild
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Beitrag von Polar-Magnus »

Moin Mirko,

auch recht schick, Deine Teile...
Übrigens bin ich gerade hochgradig fasziniert von diesen Longhairbrush-Körpern. Ich suche nämlich
noch krampfhaft etwas, um die Tubenkörper von großen Tintenfisch-Fliegen zu gestalten
(bin ja schließlich Wolfsbarsch-angefixt ;) ). Aber das ist ein ganz anderes Thema...

Wichtig als der freie Hakenschaft des Kermit ist nach meiner Erfahrung übrigens die Widerhakenlosigkeit
der Krampe um Esox gut abzuhaken. Aber das ist sicherlich keine Überraschung.

Gruß,

Ingo :wink:
Ostsee-Silber hat geschrieben:Ingo, vielleicht nimmst Du mich mal mit dieses Jahr? Bild
Von mir aus nicht das Problem. Allerdings befische ich auch nur Ottonormalgewässer, jedenfalls zu Hause...
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Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
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Ostsee-Silber

Beitrag von Ostsee-Silber »

Moin Ingo, ich habe eine Menge mit dem Brush rumprobiert und es gefällt mir sehr sehr gut.

Gibts ja als normales Brush und als Long Hair Brush, das normale könnte man in einer Hechtfliege abwechselnd mit dem Long Hair binden, da sollte das kurze Brush das längere gut stützen. Ich benutze es inzwischen auch als Abschluss bei Lachstuben.

Den Kalmar würde ich mal aus weißer Polar Chenille probieren, vielleicht auch mit dem Brush gemischt.

Und ein schönes Hechtgewässer habe ich leider nicht vor der Tür, mal schauen. :wink:
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