Schwimmschnur vs. Sinkschnur an der Küste
Ich denke auch das die Meerforellen Fliegen auf 10 bis 15 meter Entfernung wahrnehmen. Zumindest machte ich mal eine Beobachtung die dies bestätigt. Ich stand etwas erhöht am Ufer und strippte gerade ein mysis gr. 8 ein als ich in 12 bis 13 Meter Entfernung von meiner Fliege ein Fisch entdeckte. Natürlich wollte ich ihn anwerfen, aber das war nicht mehr nötig weil er schnurstracks auf die Fliege zugeschwommen kam nachdem ich das Tempo erhöhte.
Zumindest hat diese Beobachtung mein Vertrauen in die Fliegenfischerei auf Meerforelle weiter bestärkt.
Und die Sache mit der Sinkschnur wird jetzt endlich mal probiert. Die schlepp ich jetzt schon Jahre mit an die Küste und setze sie nie ein, weil man mit der Schwimmenden Leine ja auch fängt.
Gruß
Stefan
Zumindest hat diese Beobachtung mein Vertrauen in die Fliegenfischerei auf Meerforelle weiter bestärkt.
Und die Sache mit der Sinkschnur wird jetzt endlich mal probiert. Die schlepp ich jetzt schon Jahre mit an die Küste und setze sie nie ein, weil man mit der Schwimmenden Leine ja auch fängt.
Gruß
Stefan
- Bernd Ziesche

- Beiträge: 3060
- Registriert: 20.09.2006, 14:49
- Wohnort: am Fischwasser
- Kontaktdaten:
Hallo Matthias
.
Wenn man in der Karibik im Bereich der Sichtfischerei fischt, gibt es einen entscheidenden Unterschied zu unserer Ostseefischerei:
Man sieht oft exakt, wie der Fisch auf die Aktion des Anglers bzw. dessen Köder reagiert.
Dort gibt es viele verschiedene Fischarten. Das Jagdverhalten der Raubfische ist ganz unterschiedlich.
Fest steht, daß es in den meisten Fällen eine Mischung aus sehen, riechen und fühlen ist, mit der die Raubfische ihre Beute wahrnehmen.
Ich habe dort viele Situationen erlebt, über welche Distanzen z.B. ein Bonefish eine kleine Garnele riechen kann. Das kann man sich kaum vorstellen, wenn man das nicht selber gesehen hat. Bonefishe reagieren auf kleine Garnelenstückchen, die hunderte Meter entfernt im Wasser liegen und "duften".
Ebenso kann man einen Bonefish, der die - tot am Grund liegende, Fliege passiert hat, zur Umkehr bewegen, indem man einen kräftigen Ruck auf die Fliege überträgt. Das kann einen Bonefish aus 7 bis 10m Entfernung zum Umkehren bewegen.
Und ein Bonefish, der an der Oberfläche nach Sardinen jagd, entdeckt so manches Mal sofort eine winzige Fliege, die sich ein gutes Stück tiefer am Boden minimal "rührt".
Dadurch, daß ich die Schwimmrichtung der Bonefishe (und nicht nur dieser Fischart) sehen kann, ergeben sich ganz andere Möglichkeiten a der Präsentation und b des Probierens der Reaktionen der Fische auf meine Aktionen.
Sicher, ein Bonefish ist keine Meerforelle. Und auch ein Barracuda ist keine Meerforelle. Und ebenso sind alle anderen Fischarten alle mit ihren Eigenheiten versehen, und die Meerforelle ist mit keiner sonstigen Fischart 100% identisch.
Dennoch gibt es Parallelen.
Ich bin sicher, die Meerforelle jagt über Geruchssinn, Sehvermögen und die Wahrnehmung von kleinsten Bewegungen im Wasser.
Und sie wird sich der Situation in ihrem Jagdverhalten anpassen.
Im trüben und kräftig bewegten Wasser liegen die Gewichtungen vermutlich anders, als im glasklaren und spiegelglatten Wasser.
Die Meerforelle jagd Sandaale, die an der Oberfläche ziehen.
Sie jagd Heringe im Mittelwasser. Und sie jagd Strandkrabben am Grund.
Und manchmal (so vermute ich aufgrund entsprechender Funde stark) "buddelt" sie sogar einen Wattwurm halb aus dem Sand.
Ich erinnere mich immer gerne an einen Iren, der im Bereich kleiner Belt in Dänemark jahrelang spät abends und oft bis weit in die Nacht hinein fischte. Er fischte mit einer winzigen Bloody Butcher Fliege.
Ich habe mehr als einmal gesehen, wie er in stockdusterer Nacht mit dieser winzigen Fliege weit unter der Oberfläche erfolgreich war. Und die Fliege hat sicherlich nicht den Geruchssinn der Meerforelle angesprochen. Dieser Ire führte seine Fliege sehr langsam und mit minimaler Bewegung.
Und genauso habe ich in extrem trübem Wasser auf z.B. 5 Wurf nacheinander je eine Meerforelle gefangen. Und manches Mal habe ich mich dabei gewundert, wie die Meerforellen meine Fliege so blitzartig finden.
Fest steht, sie tun dies immer wieder.
Ich weiß nicht, ob es vielleicht sogar noch eine Art der Wahrnehmung ihrer Beute gibt, die wir noch gar nicht kennen.
Wo nun die Meerforelle die Fliege am besten wahrnimmt, lässt sich meiner Meinung nach nicht pauschal beantworten und ist auch von sehr vielen Faktoren - sprich der speziellen Situation, abhängig.
Hallo Jürgen
.
Gerade Dich habe ich als jemand in Erinnerung, der gerne Theorien aufstellt und Grafiken (die ich durchaus sehr interessant finde
) anfertigt. :grin: 8)
Du schriebst:
"Fliege höher als Schwimmtiefe der Forelle sorgt für Sichtbarkeit, deshalb meist Schwimmschnur und hoch gefischte Fliege."
Ich selber gehe davon aus, die Meerforelle nimmt meine (und nicht nur meine) Fliege wahr.
Ob sie aber z.B. steigen mag, und ein eventueller Stieg nach der Fliege dann auch noch mit einem gut gehakten Fisch endet, ist für mich die entscheidendere Frage.
Ansonsten ist sicherlich vieles Theorie.
Tatsache allerdings sind die deutlich weniger Meerforellen, welche ich prozentual betrachtet heute im Vergleich zu meinen ersten Jahren an der Küste im Drill verliere. Der Unterschied ist zu deutlich, um hier von Theorie zu schreiben. 8)
Hallo Klaus
.
Für das Sinken der Sinkschnur ist die Dichte des Materials in Abhängigkeit der Oberfläche maßgeblich.
Die Oberfläche (im Verhältnis zur Masse!) ist auf der gesamten Schnur immer (nahezu) gleich. Die Schnur ist auf ganzer Länge quasi ein Zylinder.
Sinkrate 1 ist Sinkrate 1 - unabhängig der Schnurklasse (also des Umfanges der Schnur).
Entscheidend in der Zeichnung von Mirko ist für mich, wo sich das Ende der Flugschnur im Verhältnis zu der Fliege befindet. Und das ist meiner Meinung nach gut und realistisch dargestellt.
Gruß,
Bernd
p.s. Jürgen, sorry habe echt versucht, mich kurz zu fassen

Wenn man in der Karibik im Bereich der Sichtfischerei fischt, gibt es einen entscheidenden Unterschied zu unserer Ostseefischerei:
Man sieht oft exakt, wie der Fisch auf die Aktion des Anglers bzw. dessen Köder reagiert.
Dort gibt es viele verschiedene Fischarten. Das Jagdverhalten der Raubfische ist ganz unterschiedlich.
Fest steht, daß es in den meisten Fällen eine Mischung aus sehen, riechen und fühlen ist, mit der die Raubfische ihre Beute wahrnehmen.
Ich habe dort viele Situationen erlebt, über welche Distanzen z.B. ein Bonefish eine kleine Garnele riechen kann. Das kann man sich kaum vorstellen, wenn man das nicht selber gesehen hat. Bonefishe reagieren auf kleine Garnelenstückchen, die hunderte Meter entfernt im Wasser liegen und "duften".
Ebenso kann man einen Bonefish, der die - tot am Grund liegende, Fliege passiert hat, zur Umkehr bewegen, indem man einen kräftigen Ruck auf die Fliege überträgt. Das kann einen Bonefish aus 7 bis 10m Entfernung zum Umkehren bewegen.
Und ein Bonefish, der an der Oberfläche nach Sardinen jagd, entdeckt so manches Mal sofort eine winzige Fliege, die sich ein gutes Stück tiefer am Boden minimal "rührt".
Dadurch, daß ich die Schwimmrichtung der Bonefishe (und nicht nur dieser Fischart) sehen kann, ergeben sich ganz andere Möglichkeiten a der Präsentation und b des Probierens der Reaktionen der Fische auf meine Aktionen.
Sicher, ein Bonefish ist keine Meerforelle. Und auch ein Barracuda ist keine Meerforelle. Und ebenso sind alle anderen Fischarten alle mit ihren Eigenheiten versehen, und die Meerforelle ist mit keiner sonstigen Fischart 100% identisch.
Dennoch gibt es Parallelen.
Ich bin sicher, die Meerforelle jagt über Geruchssinn, Sehvermögen und die Wahrnehmung von kleinsten Bewegungen im Wasser.
Und sie wird sich der Situation in ihrem Jagdverhalten anpassen.
Im trüben und kräftig bewegten Wasser liegen die Gewichtungen vermutlich anders, als im glasklaren und spiegelglatten Wasser.
Die Meerforelle jagd Sandaale, die an der Oberfläche ziehen.
Sie jagd Heringe im Mittelwasser. Und sie jagd Strandkrabben am Grund.
Und manchmal (so vermute ich aufgrund entsprechender Funde stark) "buddelt" sie sogar einen Wattwurm halb aus dem Sand.
Ich erinnere mich immer gerne an einen Iren, der im Bereich kleiner Belt in Dänemark jahrelang spät abends und oft bis weit in die Nacht hinein fischte. Er fischte mit einer winzigen Bloody Butcher Fliege.
Ich habe mehr als einmal gesehen, wie er in stockdusterer Nacht mit dieser winzigen Fliege weit unter der Oberfläche erfolgreich war. Und die Fliege hat sicherlich nicht den Geruchssinn der Meerforelle angesprochen. Dieser Ire führte seine Fliege sehr langsam und mit minimaler Bewegung.
Und genauso habe ich in extrem trübem Wasser auf z.B. 5 Wurf nacheinander je eine Meerforelle gefangen. Und manches Mal habe ich mich dabei gewundert, wie die Meerforellen meine Fliege so blitzartig finden.
Fest steht, sie tun dies immer wieder.
Ich weiß nicht, ob es vielleicht sogar noch eine Art der Wahrnehmung ihrer Beute gibt, die wir noch gar nicht kennen.
Wo nun die Meerforelle die Fliege am besten wahrnimmt, lässt sich meiner Meinung nach nicht pauschal beantworten und ist auch von sehr vielen Faktoren - sprich der speziellen Situation, abhängig.
Hallo Jürgen
Gerade Dich habe ich als jemand in Erinnerung, der gerne Theorien aufstellt und Grafiken (die ich durchaus sehr interessant finde
Du schriebst:
"Fliege höher als Schwimmtiefe der Forelle sorgt für Sichtbarkeit, deshalb meist Schwimmschnur und hoch gefischte Fliege."
Ich selber gehe davon aus, die Meerforelle nimmt meine (und nicht nur meine) Fliege wahr.
Ob sie aber z.B. steigen mag, und ein eventueller Stieg nach der Fliege dann auch noch mit einem gut gehakten Fisch endet, ist für mich die entscheidendere Frage.
Ansonsten ist sicherlich vieles Theorie.
Tatsache allerdings sind die deutlich weniger Meerforellen, welche ich prozentual betrachtet heute im Vergleich zu meinen ersten Jahren an der Küste im Drill verliere. Der Unterschied ist zu deutlich, um hier von Theorie zu schreiben. 8)
Hallo Klaus
Für das Sinken der Sinkschnur ist die Dichte des Materials in Abhängigkeit der Oberfläche maßgeblich.
Die Oberfläche (im Verhältnis zur Masse!) ist auf der gesamten Schnur immer (nahezu) gleich. Die Schnur ist auf ganzer Länge quasi ein Zylinder.
Sinkrate 1 ist Sinkrate 1 - unabhängig der Schnurklasse (also des Umfanges der Schnur).
Entscheidend in der Zeichnung von Mirko ist für mich, wo sich das Ende der Flugschnur im Verhältnis zu der Fliege befindet. Und das ist meiner Meinung nach gut und realistisch dargestellt.
Gruß,
Bernd
p.s. Jürgen, sorry habe echt versucht, mich kurz zu fassen
www.first-cast.de
Fliegenfischerschule
Fliegenfischerschule
Moin,
Hallo Bernd, nur dieses eine Mal bist du entschuldigt -- hab mir einen neuen Rechner angeschafft und jetzt poppen auch 10 seitige Beiträge in Millisekunden auf. Also haut rein!
Klugs. Mod an --- Der Himmel ist immer hell und die hochschwimmenden Fliege daher immer!!!!!!!!!!!!! besser zu sehen -- das nennt man dann nicht Theorie sondern Physik 8) Klugs. Mod aus
Und Bonies mit Krabbenfleisch zu teasen ist fast so verwerflich wie braune Meerforellen blankreden
funktioniert auch nur bei Strömung: denn merke Gestank will transportiert werden! Geht bei Lachsen genauso --- ne fette Garnele in den Pool und die Lachse werden unruhig -- ist übrigends genauso verwerflich aber witzig.
Der Hit sind übrigends Pattegrisen in Heringsöl getunkt -- das lockt den fetten Überspringer aus der Reserve -- das ist Theorie!!
TL, Juergen
Hallo Bernd, nur dieses eine Mal bist du entschuldigt -- hab mir einen neuen Rechner angeschafft und jetzt poppen auch 10 seitige Beiträge in Millisekunden auf. Also haut rein!
Klugs. Mod an --- Der Himmel ist immer hell und die hochschwimmenden Fliege daher immer!!!!!!!!!!!!! besser zu sehen -- das nennt man dann nicht Theorie sondern Physik 8) Klugs. Mod aus
Und Bonies mit Krabbenfleisch zu teasen ist fast so verwerflich wie braune Meerforellen blankreden
Der Hit sind übrigends Pattegrisen in Heringsöl getunkt -- das lockt den fetten Überspringer aus der Reserve -- das ist Theorie!!
TL, Juergen
-
Gnilftz
-
Ostsee-Silber
Auf Hornis ist diese bestätigt :grin: und auf Flundern und auf Steinbutts.piscator hat geschrieben:Der Hit sind übrigends Pattegrisen in Heringsöl getunkt -- das lockt den fetten Überspringer aus der Reserve -- das ist Theorie!
Nein Heiko, die muss schön als Erinnerung auf das Nachttischchengnilftz hat geschrieben:Und nach dem Fischen dann wieder unbedingt in der C&F Fliegendose verstauen...![]()
Ich habe etwas Dubbing für Flunderfliegen in einem kleinen Glasfläschchen, da ist eine Aromamischung drin aus Krabben-, Herings- und Wattwurmöl
- Bernd Ziesche

- Beiträge: 3060
- Registriert: 20.09.2006, 14:49
- Wohnort: am Fischwasser
- Kontaktdaten:
Hallo Jürgenpiscator hat geschrieben:Moin,
Hallo Bernd,
Klugs. Mod an --- Der Himmel ist immer hell und die hochschwimmenden Fliege daher immer!!!!!!!!!!!!! besser zu sehen -- das nennt man dann nicht Theorie sondern Physik 8) Klugs. Mod aus
Und Bonies mit Krabbenfleisch zu teasen ist fast so verwerflich wie braune Meerforellen blankredenfunktioniert auch nur bei Strömung: denn merke Gestank will transportiert werden! Geht bei Lachsen genauso --- ne fette Garnele in den Pool und die Lachse werden unruhig -- ist übrigends genauso verwerflich aber witzig.
TL, Juergen
Wenn ein Fliegenfischer einmal in seinem Leben seinen Traumurlaub in z.B. den Florida Keys verbringen möchte, und dafür um die halbe Welt reist, um dort die Karibikfischerei zu erleben, so möchte dieser ganz bestimmt den einen oder anderen Bonefish fangen. Und vielleicht möchte er auch noch ein entsprechendes Erinnerungsfoto erhalten.
Wenn er dann in die dort typische Situation kommt, die Bonefishe zu sehen, diese aber niemals fangen zu können, weil ihm der Wind eine Präsentation nach der anderen zu nichte macht, finde ich es sehr fair und clever von den Guides dort, etwas nachzuhelfen. Sie locken ("chummen") die Bonefishe vor das Boot in eine windabgelegene Wurfposition.
Wenn man auf diesem Wege einen Bonefish fängt, ist für viele Fliegenfischer der Urlaub erst einmal "gerettet". Wie man danach weiterfischt, ist vielleicht eine andere Sache. Ich finde das auch danach keineswegs verwerflich.
Wenngleich ich selber diese Art der Fischerei nicht halb so sehr mag, wie das Fischen, ohne die Bonefishe anzulocken. Doch das ist individuell, und ich finde da nichts verwerfliches dran.
Warum sollte man eine gefärbte Meerforelle blank reden wollen ? Ich nehme sie einfach mit, wenn mir danach ist.
Ich versuche übrigens auch nicht, eine blanke Meerforelle gefärbt zu reden, bevor ich sie zurück setze. Ich tue das einfach, wenn mir danach ist.
Kennst Du das mit den Katzen ? Die reagieren auf alles , was sie schlecht sehen können, sehr gut. Auf einen dicken Wollfaden reagieren sie oft gar nicht.
Ich würde zumindestens sagen, dass es nicht grundsätzlich immer das Beste ist, wenn die Meerforelle unseren Köder allzu deutlich sehen kann und zu viel Zeit zum Reagieren hat.
Eine Fliege über dem Blasentang "kann" jederzeit darin verschwinden. Die Fliege an der Oberfläche, wo soll die hin ?
Wäre es primär wichtig, daß die Meerforelle meine Fliege gut sehen kann, würde ich lieber im klaren Wasser an der Oberfläche mit einer möglichst kontrastreichen Fliege fischen, anstatt im angetrübten Wasser eine eher dezentere Farbe zu fischen. Dies ist allerdings mit Sicherheit gar nicht der Fall (letzteres tue ich erheblich lieber) !
Verlassen wir doch mal die Theorie.
Wie sind denn Deine Erfarungen mit der sinkenden Schnur in der Ostsee ?
Es ist KEINE Theorie, dass wir Fliegenfischer den Geruchssinn des Fisches stur ignorieren. Ich kenne jemanden, der tut dies nicht und fischt mit einem echten Sandaal.
Wenn ich eine Meerforelle zum Anbiß verleiten kann, tut er dies am gleichen Strand mit 5 bis 10 Meerforellen. Ich wollte es nie glauben, bis ich seine Rute selbst einmal in der Hand hielt. Das war vor 12 Jahren der Fall. Das Ergebnis war für mich schwer beeindruckend. An dem Tag hatte ich das gelernt, was man jetzt so schön dargestellt in dem Film "Geheimnnisse der Meerforellen" sehen kann (es sind weit mehr Meerforellen vor unserer Nase, als wir fangen - und man muß sie nicht - wie oft geschrieben , einfach nur finden).
Diese Art zu fischen, wird dennoch nie meine Art zu fischen sein.
Und eine stinkende Fliegendose kommt mir nicht in die Weste :p 8) :grin:!
Gruß,
Bernd
www.first-cast.de
Fliegenfischerschule
Fliegenfischerschule
-
Ostsee-Silber
Ignorant oder Perfektionist?Bernd Ziesche hat geschrieben:Und eine stinkende Fliegendose kommt mir nicht in die Weste :p 8) :grin:!
Aber ich stimme Dir uneingeschränkt zu, was die Fliegenfischer vernachlässigen.
Vielleicht wissen wir sehr viel über das Sehen der Fische, aber berücksichtigen nicht den Geruchssinn. Zumindest Puristen nicht :grin:
Und wenn ich mal zum Boniefischen kommen sollte, werde ich Deine Worte verinnerlicht haben
Sinkschnur? gings hier um Sinkschnur
Guten Morgen, muss mich etwas ablenken -- gleich kommt das Fernsehen und ich soll mich noch pudern -- Sche... Lampenfieber
Ja, da will ich mich mal outen:
Sinkschnur/Intermediate vom Belly ok: Fliege steigt schön von unten nach oben und löst Beissreflex aus (@ Bernd :Theorie)
Auflandige Brandung/Wellen erlaubt besseren Kontakt zur Fliege: Interm. Schusskopf
Uferparalele Strömung (Gezeiten, kleiner Belt, Arö Sund)) Intermediate bis Sink 3 (Us Ostküste , Norge) je nach Geschwindigkeit.
Sonst immer Schwimmschnur! auch f. Bonefish (F),
Tropische Räuber sind eine andere Geschichte
TL, Jürgen
Ja, da will ich mich mal outen:
Sinkschnur/Intermediate vom Belly ok: Fliege steigt schön von unten nach oben und löst Beissreflex aus (@ Bernd :Theorie)
Auflandige Brandung/Wellen erlaubt besseren Kontakt zur Fliege: Interm. Schusskopf
Uferparalele Strömung (Gezeiten, kleiner Belt, Arö Sund)) Intermediate bis Sink 3 (Us Ostküste , Norge) je nach Geschwindigkeit.
Sonst immer Schwimmschnur! auch f. Bonefish (F),
Tropische Räuber sind eine andere Geschichte
TL, Jürgen
- balticflyfisher

- Beiträge: 473
- Registriert: 11.10.2005, 13:11
- Wohnort: Costa Este
- Kontaktdaten:
- Bernd Ziesche

- Beiträge: 3060
- Registriert: 20.09.2006, 14:49
- Wohnort: am Fischwasser
- Kontaktdaten:
Guten Morgen Jürgen
Vom Bellyboat, bei Wellen, bei Strömung ...
(und ich meine mich zu erinnernm, Du fischt ebenfalls lieber im bewegten Wasser als im ruhigeren Wasser - sprich bei seitlichen oder gar auflandigen Winden oder bei Strömung...)
Demnach fischt Du die Intermediate- / Sinkschnur vermutlich gar nicht so selten.
Viel Spaß mit dem Fernsehen
.
Gruß,
Bernd
Vom Bellyboat, bei Wellen, bei Strömung ...
(und ich meine mich zu erinnernm, Du fischt ebenfalls lieber im bewegten Wasser als im ruhigeren Wasser - sprich bei seitlichen oder gar auflandigen Winden oder bei Strömung...)
Demnach fischt Du die Intermediate- / Sinkschnur vermutlich gar nicht so selten.
Viel Spaß mit dem Fernsehen
Gruß,
Bernd
www.first-cast.de
Fliegenfischerschule
Fliegenfischerschule
Moin,
alles sehr interessant. Habe alles gelesen und auch das meiste verstanden.
Nun zu mir: Ich fische sehr wohl Polyleader; intermed. wie auch Floating.
Entscheidend für mich: die Kraftübertragung zum eigentlichen Vorfach.
Ich kenne nichts vergleichbar gutes - (für mich und mein Wurfvermögen) jedenfalls
. Gemeint ist die Streckung des gesamtem Vorfaches bis zur Fliege.
Da unten dran ist dann noch ein Vorfach. je nach Wind ein gezogenes von nochmal 3 Meter (gerne FluoroCarbon). Oder Fluoro-Mono 0,26 - 2,5 bis max. 3 Meter.
Bei mehr Hack dann entsprechend kürzer.
Ich kenne einen bekannten Fliegenfischer, der ausschließlich so fischt und der fängt seeehr gut !
Bernd: wie sieht dein 5-6 Meter Vorfach aus?
Falls es selbst geknotet ist und mehr als 2 Knoten hat:
mich nervten ständig diese winzigen Tang oder sonstigen Partikel im Wasser, die an den Knoten hängen bleiben.
Das macht das Vorfach nicht weniger sichtbar.
alles sehr interessant. Habe alles gelesen und auch das meiste verstanden.
Nun zu mir: Ich fische sehr wohl Polyleader; intermed. wie auch Floating.
Entscheidend für mich: die Kraftübertragung zum eigentlichen Vorfach.
Ich kenne nichts vergleichbar gutes - (für mich und mein Wurfvermögen) jedenfalls
Da unten dran ist dann noch ein Vorfach. je nach Wind ein gezogenes von nochmal 3 Meter (gerne FluoroCarbon). Oder Fluoro-Mono 0,26 - 2,5 bis max. 3 Meter.
Bei mehr Hack dann entsprechend kürzer.
Ich kenne einen bekannten Fliegenfischer, der ausschließlich so fischt und der fängt seeehr gut !
Bernd: wie sieht dein 5-6 Meter Vorfach aus?
Falls es selbst geknotet ist und mehr als 2 Knoten hat:
mich nervten ständig diese winzigen Tang oder sonstigen Partikel im Wasser, die an den Knoten hängen bleiben.
Das macht das Vorfach nicht weniger sichtbar.
Mit gescheiten Sprüchen kann man Dumme zwar nicht klug machen, aber Kluge nachdenklich.
-
Gast
Mozilla hat geschrieben:Falls es selbst geknotet ist und mehr als 2 Knoten hat:
mich nervten ständig diese winzigen Tang oder sonstigen Partikel im Wasser, die an den Knoten hängen bleiben.
Das macht das Vorfach nicht weniger sichtbar.
jain, kommt drauf an, wo und wie tief du fischt. ich fische ein konisch verjüngtes vorfach von scierra. da ich dieses schon länger fische, habe ich da schon wegen des austauschen des tippets, nen paar zentimeter von weggeschnitten und dann zwischen das tippet und das hauptvorfach ne 35er brücke geknotet. folglich habe ich immer drei knoten im vorfach (klaaar, manchmal sind das auch mehr :grin:
außerdem habe ich ne zeit lang auch mit komplett selbstgetüddelten vorfächern gefischt, woraus ich bis zu 5 knoten entstanden sind. damit hatte ich aber auch kaum probleme, was das kraut anbelangt.
und ich kenne noch viele andere, die mit selbstgetüddelten fischen und ebenfalls keine beschwerden haben.
Hi André
dann muss das an deinem spot liegen
krautfreies Kitze
Bei auflandigem Wind in Bülk und in Stohl war's schon anders wenn das Kraut denn da war!
Da fluchen ja teilweise auch die Blechwerfer ...
Aber hast auch wieder recht: jeder wie er mag ...
Hau was raus die Tage
Rüdiger
dann muss das an deinem spot liegen
Bei auflandigem Wind in Bülk und in Stohl war's schon anders wenn das Kraut denn da war!
Da fluchen ja teilweise auch die Blechwerfer ...
Aber hast auch wieder recht: jeder wie er mag ...
Hau was raus die Tage
Rüdiger
Mit gescheiten Sprüchen kann man Dumme zwar nicht klug machen, aber Kluge nachdenklich.
-
Gast



