Welche Schnur für Anfänger?

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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sil
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Beitrag von sil »

Jungs!

Verwirrung sollte es eigentlich nicht geben. Denn sehen wir das alles mal gaanz simpel, schmeissen wir nur ein Schnur, mit mehr oder weniger Gewicht, in der Luft hin und her. ;)

Ausserdem gehe ich von einem ganz simplen praktischen Standpunkt aus:

Charly-Brown an den Fisch bringen. Und da in diesem Falle primär Küste, warum an einem anderen Ausrüstung anlernen, als an dem, womit später sowieso gefischt wird?

Aus meinen Unterrichtserfahrungen kann ich berichten, dass ein ST oder SK das Gefühl für eine Wurfabfolge nur sensibilisiert. Ich bin übrigens nicht die Einzige die den SK in ihren Anfängerkursen verwendet: Mel Krieger empfiehlt zusammen mit einer WF sogar eine SK-Ausrüstung für den Anfänger. ('The Essence of Flycasting', S.17-19. 2001)
Nicht zu vergessen Göran Andersson, der SK-Mann in Person, der Ende der 80er und durch die 90er hindurch, Anfängerkurse ausschliesslich mit SK's unterrichtete :!:

Aber das Werfen damit ist einer guten Stilentwicklung nicht zuträglich.

Meine Meinung ist, dass wenn man noch keinen Wurfstil hat, ihn damit nie entwickelt, oder es sich zumindest unnötig schwer macht.
um das Fliegenfischen zu lernen und sich einen vernünftigen Wurfstil anzugewöhnen zunächst einmal mit einer WF anfangen sollte.
Ob der eigene Wurfstil schlecht oder gut ist oder sogar stagniert, hängt nicht vom Gerät ab, sondern nur an einem selbst.

gruss Sil :wink:
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Hallo André :wink:

Ich zweifle daran, daß Du jetzt weißt, was Du am besten tun sollst :grin: 8) :oops .

Mein Tip ist:
Suche Dir einen anderen Fliegenfischer, der etwas mehr Erfahrung besitzt, schnapp Dir die vorhandene Ausrüstung und gehe mit ihm zusammen fischen.

Oder Du kommst am 28.10. oder 11.11. nach Hamburg zu den Werfertagen. Siehe Terminkalender hier im Forum. Dort wird Dir gratis geholfen und Du kannst Dein Gerät testen lassen und auch selber gut abgestimmtes Gerät testen. Das kostet nichts.
Wenn Du am 11.11. kommen kannst, werde ich auch dort sein und könnte Dir nach Sichtung Deiner Rute eine passende Schnur schicken. Die bekommste geschenkt, wenn Du damit leben kannst, dass sie leichte Gebrauchsspuren aufweist.

Wenn Du dann wirklich mehr wissen willst, ist ein Fliegenfischerkurs ganz bestimmt empfehlenswert.

Ich selber fische zu 90% eine Sinkleine an der Küste. Dafür könnte ich Dir jetzt reichlich Gründe aufzählen. Aber solltest Du Dir eine neue Fliegenschnur kaufen wollen (was ich Dir nicht empfehle, dies zu tun, bevor Du mit Deinem Gerät bei jemandem warst, der einen guten Erfahrungsschatz besitzt), so empfehle ich Dir eine möglichst kostengünstige Variante zu wählen.

Dir einfach einen Schußkopf zu kaufen, halte ich für eine denkbar schlechte Idee !!!

Was weißt Du denn bisher überhaupt über das Fliegenwerfen und hast Du es schon einmal probiert ?
(Diese Frage erst einmal zu stellen, scheinen hier EINIGE vergessen zu haben! ;) )

Gruß,
Bernd

Einen Schußkopf zu empfehlen, und jemanden damit ans Wasser zu schicken, von dem ich nichts weiß, halte ich für mehr als gewagt! :roll:
Es ist eine Sache, einen Schüler im Wurfunterricht mit einem Schußkopf zu unterrichten, und ihn anschließend damit Richtung Fischwasser zu senden. Eine ganz andere Sache ist es, ihm einen Schußkopf zu verkaufen, und er muß dann sehen, ob er ihn zur Rute raus bekommt.
Wurfunterricht mit Kaufempfehlung und Kaufempfehlung ohne Wurfkurs sind zwei Paar Schuhe!!!
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T.v.d.3Larsen
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Beitrag von T.v.d.3Larsen »

@Bernd
ich bin ja erstaunt, daß Du eine Sinkleine fischt...... :oops

Könntest Du vielleicht nochmal erklären warum Du die verwendest? Ich vermute mal, da Du immer die großen Fischimitate fischt, führst Du so schnell, daß Du kaum Hänger bekommst?

Bin gespannt.. ;)

Gruß Lars
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Guten Morgen Lars :wink: .
Ich fürchte, wir weichen sehr stark von diesem Thread ab.
Ich öffne zu Deiner Frage einen neuen Thread.
Gruß,
Bernd
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sil
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Beitrag von sil »

Bernd Ziesche hat geschrieben: Wurfunterricht mit Kaufempfehlung und Kaufempfehlung ohne Wurfkurs sind zwei Paar Schuhe!!!
Bernd!

Dies ist ein Internetforum, wo alle miteinander klugschnacken, Erfahrungen und Empfehlungen austauschen. Ich glaube Kaufempfehlungen ohne Wurfkurs geben wir alle hier gemeinsam weiter, Dich mit einbezogen. :oops

Ich möchte nochmal kurz erläutern wieso meine Empfehlung durchaus Sinn macht. Wie schon zuvor erwähnt gehe ich das alles sehr praktisch an. Bedeutet also ich informiere mich erstmal nach Wünschen und Wo und auf Was gefischt werden soll. Danach richte ich mich ein, WF – DT- ST- SK. Fetischist eines bestimmten Schnurprofiles bin ich nicht. Jedoch benutze ich die Schnurprofile als Lehrhilfe. Und da ist ein SK zB. garnicht so übel.
Wieso?
Ganz einfach, für einen Anfänger oder Schüler ist es einfacher mit einem konstanten Gewicht zu werfen, anstatt mit einem Variablen (wie beim Spinfischen, da wissen wir das wir einen 18gr hansenFlash werfen). Zu dem spürt und hört der Anfänger oder Schüler sofort, wo sich das Schnur-Gewicht befindet (eeh, in den Rutenringen oder doch schon ausserhalb :-q: ).

Ein SK ist ein super Lehrmittel und ein super Fishingtool, da es weniger Variablen hat als andere Schnüre.
...Ziemlich logisch, find ich. 8)


gruss

sil :wink:
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Gast

Beitrag von Gast »

sil hat geschrieben:...Ziemlich logisch, find ich. 8)

jep :+++:


denn sonst kommt es mit der zeit zu dem fehler, den ich mir grade versuch mit nem SK auszuprügeln: kopf zu weit draußen und schwupp, der wurf geht...nicht selten...inne büx :c

stimme dir also vollstens zu :+++:
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Papabär
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Beitrag von Papabär »

Hallo!
Ich bin auch Anfänger,seit 5 Wochen besitzte ich nun eine Fliegenrute.Die Rolle inkl.Schnur habe ich von einem Forenmitglied günstig bekommen.Aber ich ich hatte mit dieser WF 8 Schnur auf der 7er Rute so meine Probleme,auf Weite zu kommen.Und das,obwohl auf dem Forumstreffen einige Leute damit beachtliche Weiten geworfen haben und meinten,die Schnur würde super zur Rute passen.Ich komme damit nicht zurecht.
Dann habe ich mal von Oliver einen Schusskopf zum testen bekommen.Und siehe da,auf Anhieb bekam ich damit Würfe so um die 25 Meter hin :l: .Was will ich denn mehr,ich werde sowieso nur an der Küste mit der Fliege fischen.Mir persönlich kommt es da(noch) nicht auf Schönheit des Wurfs an,die Fliege muss einfach nur raus.Und ich denke, das ich da mit einem Schusskopf am Anfang am besten bedient bin.

Gruß Timo
Beste Grüße aus Eckernförde und TL
Timo
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Hoi Sil :wink: .

Ich stimme mit den meisten Deiner Ausführungen sehr gut überein.
Und ich bin auch sicher, Du erzielst mit einem Beginner im Bereich des Fliegenwerfens für das Küstenfischen mit einem passenden Schußkopf schnell ein gutes Ergebnis für Deinen Schüler oder Deine Schülerin.

Ich selber fische zu 95% nur Schußköpfe an der Küste. Auch aus dieser Sicht stimme ich mit Dir überein.

Ein Schußkopf bringt immense Nachteile für das Fischen mit sich, wenn der Schüler oder die Schülerin nicht in der Lage ist, die Schußkopflänge vollständig und gut kontrolliert mit Leerwürfen außerhalb der Rute in der Luft zu führen.

Wenn Du einen Schüler oder eine Schülerin hast, der oder die mit dem Fliegenwerfen beginnt, wirst Du ihm oder ihr vermutlich einen vergleichsweise kurzen Schußkopf montieren.
Dann hilfst Du im folgenden Unterricht dabei, an den Punkt zu gelangen, die Kontrolle über diese Leinenlänge zu erlernen.
Das funktioniert ohne Zweifel gut.
Auch ich greife teils gerne zu dieser Vorgehensweise. Auf diesem Wege gelangt man schnell zu einer guten Wurfweite. Das ist klar.

Wenn ich einen Beginner habe, der vermutlich absoluter Neuling im Fliegenwerfen ist, und ich würde ihm empfehlen, sich einen Schußkopf zu kaufen, so kann folgendes resultieren:
Er geht in den Fachhandel und kauft sich einen Loop Schußkopf mit einer Länge von 11,9m.
Den hängt er dann vor eine zusätzlich gekaufte Schußschnur.
In der Folge wird dieser Schüler am Wasser - auf sich alleine gestellt, sehr wahrscheinlich wenig Freude haben.
Die meisten Beginner, die ich im Wurfkurs hatte, halten eine solche Schnurlänge ganz gewiß nicht kontrolliert in der Luft.
Das Schnurschießenlassen funktioniert dann nicht. Und auch der ggf. helfende Freund kann hier schwer weiter helfen.

Gebe ich diesem Schüler oder dieser Schülerin dann eine kurze, durchgehende Keulenschnur an die Hand, erziele ich oft im Nu ein Lächeln im Gesicht meines Gegenübers...
Die Zugunterstützung mit der Schnurhand z.B., welche viele Fliegenfischer zunächst in Eigenregie und mit der Hilfe des sich Abschauens erlernen, funktioniert schlecht, wenn ständig das Ende des Schußkopfes in den Ringen klappert und hakt ...

Meiner Ansicht nach ist ein Schußkopf eine klasse Hilfe, ein tolles Tool, um an der Küste erfolgreich zu fischen. Doch der Schlüssel zum Erfolg liegt unter anderem maßgeblich in der Abstimmung des Schußkopfsystems auf den/die Werfer/in und die fischereiliche Situation.

Wie geschrieben, ich stimme in vielen Punkten mit Dir überein :+++: :l: .
Und natürlich empfehlen wir alle viele Dinge ohne einen Wurfkurs. Darum ging es mir mit dem Zusatz auch nicht.
Ich hätte zumindestens - wenn denn (ich vermute dies in unserem Fall hier) keine Wurferfahrungen bestehen, einen sehr kurzen Schußkopf empfohlen.
Noch besser empfinde ich eine durchgehende Fliegenschnur mit einer sehr kurzen Keule.
Warum dies ?
Weil ich vermute, hier geht jemand mit einem etwas erfahrenerem Fliegenfischer zusammen ans Wasser. Er wird versuchen sich das eine oder andere abzuschauen. Versucht er dann den Doppelzug, so treten mit einer kurzen Keulenschnur wenig Probleme auf. Im Vergleich beim Schußkopf seh ich schon die Verbindung in den Ringen stocken und den Ablauf arg stören.
Ist die Keule nicht ganz draußen, kann er trotzdem schon schießen lassen, sofern er die durchgehende Kurzkeulenschnur verwendet.
Mit dem Schußkopf wird dies nicht funktionieren.
Hat er schon eine Weile geübt und Fortschritte erzielt, kann er bei der durchgehenden Schnur eher mal den einen oder anderen Meter Schnur hinter der Keule zusätzlich in der Luft halten.
Ich glaube, es war Andre, der hier schrieb, dies geht für ihn bei dem Schußkopf nicht (und das ist mehr als logisch).

Ich denke, für die Empfehlung einer Rute mit einer passenden Schnur sollte man wissen, welche Fähigkeiten und Möglichkeiten der Interessent besitzt.
Daß Du Dich nach Wünschen und der fischereilich zu erwartenden Situation erkundigst, liegt nahe. Und auch hier tun wir genau das Gleiche :p .
Gehört zu den Wünschen nicht fast immer auch das Festellen der Fähigkeiten und vorhandenen Möglichkeiten, um diese möglichst gut erfüllen zu können ?
Ich finde schon.

Unabhängig dieser Fragestellung, ob nun Schußkopf oder nicht, stelle ich permanent fest, es gibt Freunde und "Gegner" von Schußköpfen.
Und manch ein Gegner wird genau dann plötzlich zum Freund eines Schußkopfsystems, wenn ich dieses exakt auf ihn oder sie abgestimmt habe. Dazu allerdings bedarf es eben doch einigen Wissens.
Und dieses Wissen vermittelst auch Du ganz sicher erfolgreich in Deinen Kursen ;) .

Abschließend fasse ich zusammen, es gibt jeweils Vor- und Nachteile der durchgehenden Fliegenschnüre im Vergleich zu den Schußkopfsystemen. Welche Variante ich am besten empfehle ist individuell von dem oder der Interessenten/tin und der fischereilichen Situation abhängig.
Eine Pauschalempfehlung wird nie so gut sein, wie eine abgestimmte Empfehlung. Davon bin ich fest überzeugt.

Gruß,
Bernd

p.s. Verflixt, ich wollte mich kurz fassen. Sorry :oops 8) :grin: .
Kommen oder sind wir auf einem Nenner ? ;) :l: 8)
Welchen Schußkopf empfiehlst Du denn in unserem Fall hier ?
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Gnilftz

Beitrag von Gnilftz »

Herrlich,

da prallen die verschiedenen Standpunkte auf einander. Schusskopf gegen Vollschnur. Der arme Charly Brown. ;)
Er möchte testen, ob es überhaupt sein Ding ist. Warum also groß Geld nvestieren?
Mein Tip,
Kauf die ne 6er Schnur bei Ebay und teste. Aber noch besser, mach nen Kursus! Ich habe nie einen Wurfkursus besucht und habe meine Kinken drin und die hindern mich in einigen Situationen mächtig. :oops

Greetz
Heiko :wink:
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Charly_Brown
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Beitrag von Charly_Brown »

Jaja, die Diskussion brennt ja, herrlich, aber hieraus bin ich nicht viel schlauer geworden, das stimmt.

ABER: Das macht alles gar nichts, denn ich habe mich gestern mit einem sehr sehr netten Fliegenfischer getroffen, der sich die Rute angeschaut hat (war leider doch nur eine 7´ Rute und ist nur für´s Bächlein zu gebrauchen) und mir einige Tipps gegeben hat, die ich mit seiner Rute mal ausprobieren durfte.

Auch wenn das Werfen bei Wind von rechts hinten schwer fiel, war es ganz ok. (denke ich) Die Vorstellung an so einer leichten Rute eine Mefo zu drillen macht mich schon ziemlich heiß, und ich denke da muss ich mal ein paar Euro am Monatsanfang auf den Tisch legen...
Gruß,
André

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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Guten Morgen Charly Brown :wink: .

Eine 7er Rute ist ganz bestimmt nicht zu leicht für die Küstenfischerei.
Es gibt genug Küstenfliegenfischer, die fischen sehr gerne 6er Fliegenruten an der Küste.

Für die Fischerei im Bach auf Bachforellen und Äschen wäre mir eine 7er Rute zu schwer. Die 7er Schnur erschwert eine möglichst effiziente und sanfte Präsentation der Fliege bei dieser Fischerei.

Ich kann mir gut vorstellen, daß Dir Deine 7er Rute mit der passenden Schnur drauf viel Freude bereiten wird.

Nochmal die Empfehlung:
Werfertreffen besuchen (siehe oben) und Erfahrungen / Meinungen einholen (ggf. lass Dir eine passende Schnur schenken ;) )
oder
Mit der Rute in den Fachhandel und mit einer passenden Schnur testen.

Ich würde noch warten, bevor Du gleich eine ganz neue Rute kaufst.
Zumindestens bis Du die passende Schnur auf Deiner Rute getestet hast.

Gruß,
Bernd
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Charly_Brown
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Beitrag von Charly_Brown »

Hallo Bernd,

das war ein Missverständnis. Die Rute ist eine 7´(=7Fuß, Klasse 5/6). Von der Klasse her vielleicht noch i.O., aber einfach zu kurz.
Gruß,
André

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Ralph Hertling
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Beitrag von Ralph Hertling »

Moin zusammen!!
Bernd Ziesche hat geschrieben: Nochmal die Empfehlung:
Werfertreffen besuchen (siehe oben) und Erfahrungen / Meinungen einholen (ggf. lass Dir eine passende Schnur schenken ;) )
oder
Mit der Rute in den Fachhandel und mit einer passenden Schnur testen.

Ich würde noch warten, bevor Du gleich eine ganz neue Rute kaufst.
Zumindestens bis Du die passende Schnur auf Deiner Rute getestet hast.

Gruß,
Bernd
Ich würde sogar so weit gehen, Achim, Bernd oder Sil für einen Küstenwurfcrashkurs zu verpflichten, wenn Du nicht zu den Wurftagen gehen können solltest
Es ist wohl die wahrscheinlich beste Investition in gutes Werfen und gegen teure Fehlkäufe die Du tätigen kannst!!

TL
Ralph
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Hallo "Charly" ;)
Das ist natürlich schon sehr leichtes (und kurzes) Gerät.
Ich müßte die Rute in die Hand nehmen und testen. Wenn eine 6er Schnur passt, würde ich Dir trotzdem empfehlen, damit einfach Deine erste Meerforelle zu verhaften. :grin:
Danach wirst Du vermutlich sowieso noch die eine (oder andere) Rute zusätzlich erwerben. Zumindestens ging das vielen hier so 8) .
Ein Vorteil einer so kurzen und leichten Rute ist die geringere Belastung Deines noch untrainierten Handgelenkes.
Bei manch einem von uns kann das ein gar nicht so geringer Vorteil sein.
So hat fast alles immer Vor- und Nachteile.
Eine Meerforelle mit der Fliegenrute zu fangen, könnte den Nachteil einer nie mehr zu stoppenden Sucht nach sich ziehen ;) :oops :grin:.
Vor dieser Sucht bist Du mit keiner Rute gefeit!
In diesem Sinne Petrie Heil.
Gruß,
Bernd
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