Vorfachtaper
- Ralph Hertling
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Vorfachtaper
Moin zusammen!!
Generell knote ich mir ja, nicht nur aus Kostengründen meine Vorfächer inzwischen am liebsten selbst.
Über die empfohlenen Arten und Weisen bin ich eigentlich ganz gut informiert.
Im Allgemeinen soll es einen etwas stärkeren Kraftübertragungteil zu FliegenschnurEnde hin geben. Jenem soll sodann ein Verjüngungsteil folgen mit mehreren relativ kurzen Stücken (15-20cm) Monofil der dann wiederum in die Spitzensektion übergeht.
Dieser klassschen Knüpfungsweise gegenüber fragte ich mich doch schon des öfteren warum man nicht über die gesamte Vorfachlänge in generell gleich langen Stücken tapert.
Beispiel:
Ich fische (beim Meerforellenangeln jetzt) grundsätzlich gerne relativ lange Vorfächer von 3,90-4,20 Meter.
Das einzige was ich aus diesem Konzept heraus nehmen würde wäre die Spitze, die ich immer mindestens einen guten Meter lang wissen würde.
Bei einer Gesamtlänge von sagen wir mal 4,20m blieben dann also noch 3,20 Meter übrig über die man dann, hypothetisch jetzt, gleich mäßig tapern würde. In diesem, meinem Falle würde ich jetzt bei 0,50er beginnend bis 0,30er runter tapern. 50er-45er-40er-35er-30er. Macht also 3,20 Meter geteilt durch 5 ergibt 64 cm für jedes Einzelsegment. Man kann da ein wenig auf- oder abrunden, je nach Geschmack und Wurfvorliebe, haut noch den Meter Vorfachspitze dran und ...
... hat man dann nicht ein noch viel harmonischer und gleichmäßiger abrollendes Vorfach?!?
Wenn nein ... warum nicht???
Ich weiß, dass es jetzt speziell beim Meerforellefischen vielleicht nicht ganz so bedeutsam ist, wie smooth ein Vorfach abrollt und dass im Zweifel die Fliege auch das Vorfach strecken kann ... aber man strebt ja immer auch ein wenig nach Perfektion ... ich zumindest.
Zudem fische ich ja auch sonst mit der Fliege, wenn ich Gelegenheit dazu finde.
Was haltet ihr davon?!?
Ich werde es mal in der nächsten Zeit ausprobieren.
Ich komme relativ oft dazu das Werfen zu üben. Dafür bastele ich mir mal entsprechende Übungsvorfächer und werde sehen was passiert.
Bis später und TL
Ralph
Generell knote ich mir ja, nicht nur aus Kostengründen meine Vorfächer inzwischen am liebsten selbst.
Über die empfohlenen Arten und Weisen bin ich eigentlich ganz gut informiert.
Im Allgemeinen soll es einen etwas stärkeren Kraftübertragungteil zu FliegenschnurEnde hin geben. Jenem soll sodann ein Verjüngungsteil folgen mit mehreren relativ kurzen Stücken (15-20cm) Monofil der dann wiederum in die Spitzensektion übergeht.
Dieser klassschen Knüpfungsweise gegenüber fragte ich mich doch schon des öfteren warum man nicht über die gesamte Vorfachlänge in generell gleich langen Stücken tapert.
Beispiel:
Ich fische (beim Meerforellenangeln jetzt) grundsätzlich gerne relativ lange Vorfächer von 3,90-4,20 Meter.
Das einzige was ich aus diesem Konzept heraus nehmen würde wäre die Spitze, die ich immer mindestens einen guten Meter lang wissen würde.
Bei einer Gesamtlänge von sagen wir mal 4,20m blieben dann also noch 3,20 Meter übrig über die man dann, hypothetisch jetzt, gleich mäßig tapern würde. In diesem, meinem Falle würde ich jetzt bei 0,50er beginnend bis 0,30er runter tapern. 50er-45er-40er-35er-30er. Macht also 3,20 Meter geteilt durch 5 ergibt 64 cm für jedes Einzelsegment. Man kann da ein wenig auf- oder abrunden, je nach Geschmack und Wurfvorliebe, haut noch den Meter Vorfachspitze dran und ...
... hat man dann nicht ein noch viel harmonischer und gleichmäßiger abrollendes Vorfach?!?
Wenn nein ... warum nicht???
Ich weiß, dass es jetzt speziell beim Meerforellefischen vielleicht nicht ganz so bedeutsam ist, wie smooth ein Vorfach abrollt und dass im Zweifel die Fliege auch das Vorfach strecken kann ... aber man strebt ja immer auch ein wenig nach Perfektion ... ich zumindest.
Zudem fische ich ja auch sonst mit der Fliege, wenn ich Gelegenheit dazu finde.
Was haltet ihr davon?!?
Ich werde es mal in der nächsten Zeit ausprobieren.
Ich komme relativ oft dazu das Werfen zu üben. Dafür bastele ich mir mal entsprechende Übungsvorfächer und werde sehen was passiert.
Bis später und TL
Ralph
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Moin Ralph,
Selbst gekotete Vorfächer aus Kostengründen zu binden, zahlen sich erst aus, wenn du den letzten Rest deiner Spulen verknüpft hast. Und spätestens dann wirst du dich ärgern wenn das Kraut an den Knoten hängen bleibt
dazu kommt noch das monofile Schnur schlechter absinkt als Fluocarbon.
Ich brauche pro Saison ein gezogenes Vorfach, einen Pitzenbauer - Ring und eine Rolle (50m) Spitzenmaterial = ca 15,-
Deine Rechnung könnte so ausfallen: 5x Monofil in guter Qualität was nach 2-3 Jahren überlagert ist, pro Spule ca. 5,- =25,- + ca 8,- Spitzenmaterial (Fluocarbon) = 33,-
Ich hab es schon versucht und halte nichts davon
Selbst gekotete Vorfächer aus Kostengründen zu binden, zahlen sich erst aus, wenn du den letzten Rest deiner Spulen verknüpft hast. Und spätestens dann wirst du dich ärgern wenn das Kraut an den Knoten hängen bleibt
dazu kommt noch das monofile Schnur schlechter absinkt als Fluocarbon.
Ich brauche pro Saison ein gezogenes Vorfach, einen Pitzenbauer - Ring und eine Rolle (50m) Spitzenmaterial = ca 15,-
Deine Rechnung könnte so ausfallen: 5x Monofil in guter Qualität was nach 2-3 Jahren überlagert ist, pro Spule ca. 5,- =25,- + ca 8,- Spitzenmaterial (Fluocarbon) = 33,-
Ich hab es schon versucht und halte nichts davon
In jedem Geschöpf der Natur lebt das Wunderbare.
- Ralph Hertling
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Hai!
Danke für Deine Antwort!
Nur unter uns:
Ich verwende inzwischen für die höheren Schnurstärken (50er/45er/40er) Stroft M, dazwischen (35er und 30er) Stroft GTM in Hundertmeterspulen, einen Pitzenbauerring und als Spitze (der Meter) meist auch Flourocarbon, was ich halt gerade da habe.
Fettet man da nichts sinkt das genau richtig schnell ab.
Und wenn man lieber gezogene Vorfächer die ganze Saison verwendet ... auch gut.
Aber darum geht es mir nicht.
Meine Frage richtet sich an die EgalWarumVorfachSelberbauer und bezieht sich auf die Länge des Verjüngungsstückes oder warum nicht grundsätzlich auf ganzer Vorfachlänge gleichmäßig getapert wird ... das eventuelle Für und Wider.
TL
Ralph
Danke für Deine Antwort!
Nur unter uns:
Ich verwende inzwischen für die höheren Schnurstärken (50er/45er/40er) Stroft M, dazwischen (35er und 30er) Stroft GTM in Hundertmeterspulen, einen Pitzenbauerring und als Spitze (der Meter) meist auch Flourocarbon, was ich halt gerade da habe.
Fettet man da nichts sinkt das genau richtig schnell ab.
Und wenn man lieber gezogene Vorfächer die ganze Saison verwendet ... auch gut.
Aber darum geht es mir nicht.
Meine Frage richtet sich an die EgalWarumVorfachSelberbauer und bezieht sich auf die Länge des Verjüngungsstückes oder warum nicht grundsätzlich auf ganzer Vorfachlänge gleichmäßig getapert wird ... das eventuelle Für und Wider.
TL
Ralph
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Gast
Hallo Ralph,Bei einer Gesamtlänge von sagen wir mal 4,20m blieben dann also noch 3,20 Meter übrig über die man dann, hypothetisch jetzt, gleich mäßig tapern würde. In diesem, meinem Falle würde ich jetzt bei 0,50er beginnend bis 0,30er runter tapern. 50er-45er-40er-35er-30er. Macht also 3,20 Meter geteilt durch 5 ergibt 64 cm für jedes Einzelsegment.
klingt für mich als homogene Vorfachteilung ganz plausibel. Ich würde die 45er und 35er Stücken weg lassen bzw. mache das so. Bei mir immer 1.10 m 50er, 1.10 m 40er, 1.10 m 30er - Spitze neuerdings angeknotet! ca. 1 m 25er. Fürs Brandenburgische dann selber Aufbau bloß immer 0.7 m, Spitze nach Verwendung.
Die Spitze geknotet, habe da mittlerweile mehr Vertrauen als zu den Ringen und kleinen Schlaufen.
Das rollt ziemlich gut aus ... ob da eine ungleichmäßige Teilung Vorteile bringt ? ich habe bloß festgestellt, das ein durchgehendes Stück 40er, meinethalben 2.10 lang zum Nymphenfischen wesentlich schlechter ausrollte als meine 0.7er Dreiteilung mit 50er, 40er, 30er.
Bei dieser Dreiteilung hält sich ja auch die Knotenmenge (Zwischenknoten: Blood-Knoten) in Grenzen, wirft sich gut, macht Spaß zu knoten ??? und überhaupt
Wer großen Wert auf .. mhmhmhmhm ... sagen wir mal optimales Ausrollen (wie auch immer) legt, der sollte doch eigentlich mit einem Polyleader besser fahren, als z.B. mit einem gezogenen Vorfach?
MfG Thomas
PS: Meine Empfehlung ist statt Stroft lieber Stren (Focus Boat z.B.) verwenden, da dieses weniger kringelt und nass unglaublich weich wird. Gibt es günstig u.a. bei ASKARI:
http://www.askari-angelsport.de/
Fluocarbon hat mich noch? nicht überzeugt bzw. sind meine Fliege immer beschwert und wenn das Monofil (Stren) nass ist, dann sinkt das auch.
hallo,
die homogene teilung halte nach eigenen versuchen für nicht wirklich gut.
die abrolleigenschaften sind bei größeren fliegen nicht wirklich überragend.
in der schule hat man ja immer wieder durchgekaut das sich in der natur (fast) alle kontinuierlichen abläufe nach e-funktional verhalten.
also habe ich mal gedacht bastel dir mal ein vorfach mit ner teilung, die in etwa einer e-funktion entspricht.
nach ein paar versuchen ist sogar was in meinen augen gutes dabei rausgekommen.
ich knote wie folgt: 1,2 m 50er ; 0,85 m 45er ; 0,6 m 35er und noch mal 0,4 m 30er. da kommt noch mit nem ring das tippet dran und fertig ist die laube.
gruß
stephan
die homogene teilung halte nach eigenen versuchen für nicht wirklich gut.
die abrolleigenschaften sind bei größeren fliegen nicht wirklich überragend.
in der schule hat man ja immer wieder durchgekaut das sich in der natur (fast) alle kontinuierlichen abläufe nach e-funktional verhalten.
also habe ich mal gedacht bastel dir mal ein vorfach mit ner teilung, die in etwa einer e-funktion entspricht.
nach ein paar versuchen ist sogar was in meinen augen gutes dabei rausgekommen.
ich knote wie folgt: 1,2 m 50er ; 0,85 m 45er ; 0,6 m 35er und noch mal 0,4 m 30er. da kommt noch mit nem ring das tippet dran und fertig ist die laube.
gruß
stephan
The five is a chicks' rod.
Paul Arden.
Paul Arden.
-
Gast
Guten Morgen Stephan,
da mein Schulzeit nun schon bald Jahrzehnte zurück liegt .. und mir e nur noch als mathematische Konstante:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eulersche_Zahl
ein Begriff ist, Dein Taper aber einen guten/praktikablen Eindruck macht ... hast Du dafür eine konkrete Formel/Funktionsgleichung? In meiner nebulösen Erinnerung ist nur noch verankert, das die Ableitung (Kurvendiskussion) von e wieder e ergibt.
Gegeben wäre eine konkrete Vorfachlänge und die Anzahl der Teilstücken, dabei ist die Stärke sicherlich zu vernachlässigen bzw. könnte in Form einer Heuristik/Konstante mit einfließen. Das Ergebnis wären dann die konkreten Längen der einzelnen Teilstücke.
Interessant wäre vielleicht auch noch eine Art Aufschlag für die Knoten ?
Vielleicht, so wir in dieser Hinsicht etwas hin bekommen, ließe sich ein „Vorfachrechner“ in Software „gießen“?
...
Nur wenn es keine Mühe macht und Du Lust und Laune hast – kein ganz uninteressantes Thema.
Viele Grüße aus Berlin - Thomas
da mein Schulzeit nun schon bald Jahrzehnte zurück liegt .. und mir e nur noch als mathematische Konstante:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eulersche_Zahl
ein Begriff ist, Dein Taper aber einen guten/praktikablen Eindruck macht ... hast Du dafür eine konkrete Formel/Funktionsgleichung? In meiner nebulösen Erinnerung ist nur noch verankert, das die Ableitung (Kurvendiskussion) von e wieder e ergibt.
Gegeben wäre eine konkrete Vorfachlänge und die Anzahl der Teilstücken, dabei ist die Stärke sicherlich zu vernachlässigen bzw. könnte in Form einer Heuristik/Konstante mit einfließen. Das Ergebnis wären dann die konkreten Längen der einzelnen Teilstücke.
Interessant wäre vielleicht auch noch eine Art Aufschlag für die Knoten ?
Vielleicht, so wir in dieser Hinsicht etwas hin bekommen, ließe sich ein „Vorfachrechner“ in Software „gießen“?
Nur wenn es keine Mühe macht und Du Lust und Laune hast – kein ganz uninteressantes Thema.
Viele Grüße aus Berlin - Thomas
- Ralph Hertling
- Special Agent Silver

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- Registriert: 26.03.2007, 08:58
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Moin!!
Hallo ihr Ste(f/ph)ans, hallo Thomas!
Viieelen Dank für Eurer Input!! :-)
Das macht Lust auf Mehr ... Experimente.
@CDC-DunStefan
Ich werde mir hier ganz sicher einigen Anregungen zu Folge diverse Testvorfächer machen und zu unterschiedlichen Gegebenheiten mit Fliege mit abgeknipster Spitze direkt gegen(+nach-)einander testwerfen.
Nur ... ich werde NICHT die Hand dafür nehmen, sondern 2 verschieden flexible 6er Ruten bekannter Hersteller in 9 Fuß.
Ich bin echt gespannt.
@mysisStephan
Ich gehe mit ThomasL. vollkommen konform. DAS hört sich noch sinnvoller an als die gleichmäßige Taperung. Denn je dünner die Monofilstärke, desto kleiner die Masse wenn gleich lang. Auf Deine Art der Teilung bleibt der Masseunterschied anähernd gleich oder wird nur minmal kleiner. Bleibt also dann nur noch der etwas etwas geringere Luftwiderstand des dünneren Durchmessers.
Es hört sich nach einer sehr guten Kraftübertragung an!!
@ThomasL.
MysisStephan's Denkansatz werde ich unbedingt in Kürze ausprobieren. Die Berechnungsgrundlage ist allerdings interessant. Eventuell gilt für eine bestimmte Teilung immer ein fester Prozentsatz des vorangehenden Teiles.
Ich für meinen Teil versuche aber doch weiter eher in 0,05mm-Schritten zu teilen. Den Knoten kann ich inzwischen ganz gut und mache ihn gerne.
Der Tipp mit der Schnurmarke Stren ist sehr interessant. Wäre es möglich den einen oder anderen Meter davon zum Testen zu bekommen? Die Preise bei Askari für die großen Spulen finde ich echt anständig. Da käme man ja auch erstmal mit hin.
@all
Zu allem Überfluß wollte ich auch noch eine weitere Variante hinzu fügen.
Vor 2 Jahren hatte ich es an der Küste mal mit Konvexvorfächern versucht. 0,50er/0,60er/0,50er/0,45er/0,40er/0,35er/0,30er/Tippet mit ansonsten relativ klassischer Taperung probiert. Ich hatte durchaus auch gefangen, wenn auch "nur" Dorsche und keine Meerrforelle.
Was mir aber aufgefallen war, war dass ich trotz nicht sehr ausgeprägter Wurfkünste und Fischens im MorgenDunkel bis in die Sonne hinein und auch Abends bis ins Zappendustere mir innerhalb mehrerer Tage bei Verwendung dieser Vorfächer nicht einen Windknoten warf!!
Was so ein Konvexvorfach ist, ist nach kurzer Suche bei Globalflyfisher nachlesbar.
@ThomasL. nochmal
Kommst Du heute zufällig zum AfterWorkCasting?!?
Ich hab ne relativ neue 6er Rute die Du unbedingt werfen musst!
;-)
Bis später
Ralph
Hallo ihr Ste(f/ph)ans, hallo Thomas!
Viieelen Dank für Eurer Input!! :-)
Das macht Lust auf Mehr ... Experimente.
@CDC-DunStefan
Ich werde mir hier ganz sicher einigen Anregungen zu Folge diverse Testvorfächer machen und zu unterschiedlichen Gegebenheiten mit Fliege mit abgeknipster Spitze direkt gegen(+nach-)einander testwerfen.
Nur ... ich werde NICHT die Hand dafür nehmen, sondern 2 verschieden flexible 6er Ruten bekannter Hersteller in 9 Fuß.
Ich bin echt gespannt.
@mysisStephan
Ich gehe mit ThomasL. vollkommen konform. DAS hört sich noch sinnvoller an als die gleichmäßige Taperung. Denn je dünner die Monofilstärke, desto kleiner die Masse wenn gleich lang. Auf Deine Art der Teilung bleibt der Masseunterschied anähernd gleich oder wird nur minmal kleiner. Bleibt also dann nur noch der etwas etwas geringere Luftwiderstand des dünneren Durchmessers.
Es hört sich nach einer sehr guten Kraftübertragung an!!
@ThomasL.
MysisStephan's Denkansatz werde ich unbedingt in Kürze ausprobieren. Die Berechnungsgrundlage ist allerdings interessant. Eventuell gilt für eine bestimmte Teilung immer ein fester Prozentsatz des vorangehenden Teiles.
Ich für meinen Teil versuche aber doch weiter eher in 0,05mm-Schritten zu teilen. Den Knoten kann ich inzwischen ganz gut und mache ihn gerne.
Der Tipp mit der Schnurmarke Stren ist sehr interessant. Wäre es möglich den einen oder anderen Meter davon zum Testen zu bekommen? Die Preise bei Askari für die großen Spulen finde ich echt anständig. Da käme man ja auch erstmal mit hin.
@all
Zu allem Überfluß wollte ich auch noch eine weitere Variante hinzu fügen.
Vor 2 Jahren hatte ich es an der Küste mal mit Konvexvorfächern versucht. 0,50er/0,60er/0,50er/0,45er/0,40er/0,35er/0,30er/Tippet mit ansonsten relativ klassischer Taperung probiert. Ich hatte durchaus auch gefangen, wenn auch "nur" Dorsche und keine Meerrforelle.
Was mir aber aufgefallen war, war dass ich trotz nicht sehr ausgeprägter Wurfkünste und Fischens im MorgenDunkel bis in die Sonne hinein und auch Abends bis ins Zappendustere mir innerhalb mehrerer Tage bei Verwendung dieser Vorfächer nicht einen Windknoten warf!!
Was so ein Konvexvorfach ist, ist nach kurzer Suche bei Globalflyfisher nachlesbar.
@ThomasL. nochmal
Kommst Du heute zufällig zum AfterWorkCasting?!?
Ich hab ne relativ neue 6er Rute die Du unbedingt werfen musst!
;-)
Bis später
Ralph
Zum Thema Vorfächer hatte ich HIER mal reingeschaut.
Wenn beim Ausprobieren etwas für uns Brauchbares rausgekommen ist, bin ich sehr interessiert. Für mich ist nur ganz Einfaches geeignet :grin:
Wenn beim Ausprobieren etwas für uns Brauchbares rausgekommen ist, bin ich sehr interessiert. Für mich ist nur ganz Einfaches geeignet :grin:
Wir können den Wind nicht ändern -
aber die Wurfmethode anpassen.
Petri-Heil ~~ Alleweil
Klaus aus Eckernförde
aber die Wurfmethode anpassen.
Petri-Heil ~~ Alleweil
Klaus aus Eckernförde
Hi Ralph,

Zur Vorfachfrage ... ich mag geknotete Vorfächer nicht so sehr und auch von Polyleadern bin ich inzwischen fast vollständig geheilt (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen). Ich verwende sehr gerne verdrallte Vorfächer, die ich mir aus 0,24er - 0,30er Monofil bzw. Fluocarbon mit einem Akkuschrauber selbst drehe. Die sind zwar etwas dicker, übertragen die Kraft dafür aber umso besser, strecken sich auch in größerer Länge (>4m) mit beschwerten Fliegen noch ganz gut und sind nicht so windanfällig. Vielleicht eine Alternative für Dich?!
Ansonsten verwende ich auch konisch gezogene Vorfächer ganz gerne, vor allem dann, wenn es etwas feiner und ruhiger zur Sache geht (kleine Fliegen, glattes Wasser, usw.) und mir die gedrehten Vorfächer zu grob erscheinen.
Viele Grüße, Matthias
P.S.: Mit Excel sollte sich ein Vorfach-Konfigurator rel. einfach umsetzen lassen, wenn man eine passende Formel findet und die entsprechenden Eingangsgrößen vorgibt. Leider fehlt mir für sowas momentan die Zeit, sonst würde ich das als Ergänzung zu meiner Schußkopftabelle mal angehen
Angeber!!! :grin: :p ... nee, ist schon ein feines Rütchen, das ein interessantes Wurfgefühl vermittelt. Mein Favourit mit der 6er Pounch war aber eindeutig der blaue Stängelsnoekbaars hat geschrieben:Kommst Du heute zufällig zum AfterWorkCasting?!?
Ich hab ne relativ neue 6er Rute die Du unbedingt werfen musst!
;-)
Zur Vorfachfrage ... ich mag geknotete Vorfächer nicht so sehr und auch von Polyleadern bin ich inzwischen fast vollständig geheilt (von ein paar Ausnahmen mal abgesehen). Ich verwende sehr gerne verdrallte Vorfächer, die ich mir aus 0,24er - 0,30er Monofil bzw. Fluocarbon mit einem Akkuschrauber selbst drehe. Die sind zwar etwas dicker, übertragen die Kraft dafür aber umso besser, strecken sich auch in größerer Länge (>4m) mit beschwerten Fliegen noch ganz gut und sind nicht so windanfällig. Vielleicht eine Alternative für Dich?!
Ansonsten verwende ich auch konisch gezogene Vorfächer ganz gerne, vor allem dann, wenn es etwas feiner und ruhiger zur Sache geht (kleine Fliegen, glattes Wasser, usw.) und mir die gedrehten Vorfächer zu grob erscheinen.
Viele Grüße, Matthias
P.S.: Mit Excel sollte sich ein Vorfach-Konfigurator rel. einfach umsetzen lassen, wenn man eine passende Formel findet und die entsprechenden Eingangsgrößen vorgibt. Leider fehlt mir für sowas momentan die Zeit, sonst würde ich das als Ergänzung zu meiner Schußkopftabelle mal angehen
-
Gast
Hallo Ralph,
also Stren zum Testen könnte ich entbehren ... wenn ich daran denke, bringe ich das "Zeug" mit zu unserem "Meerforellenseminar".
"After Work Casting" ... puh - nein ... ich bin ja in der Woche immer so sportlich unterwegs, zumal in 2 Wochen ein kleiner Wettkampf naht, bei dem ich nicht Letzter werden möchte und das wird schwer
... außerdem ist es mir dann am Brunnen immer ein wenig voll, da ist man schnell mal mit einer kleinen Plauderei abgelenkt
...
Prinzipiell ist ja der Vorteil einer Verjüngung, das sich Schnurknoten wenn dann eher in der Spitze bilden. Passiert mir bei den Vorfächern zu üben regelmäßig ... Tipp man sollte nach jedem schlechten Wurf, vor allem bei "Tailing Loops" das Vorfach kontrollieren. Lassen sich die Knoten noch leicht mit den Fingern lösen, dann fische ich damit weiter - sonst neues Vorfach bzw. Wechsel der Spitze.
Prinzipiell tausche ich aber meine Vorfächer vor allem an der Küste alle 2 oder 3 Tage, da ich trotz aller Wurfkünste ja doch des öfteren hinten ablege
oder bei Steilküsten das eine oder andere mal hinten hängen bleibe.
Viele Grüße Thomas
also Stren zum Testen könnte ich entbehren ... wenn ich daran denke, bringe ich das "Zeug" mit zu unserem "Meerforellenseminar".
"After Work Casting" ... puh - nein ... ich bin ja in der Woche immer so sportlich unterwegs, zumal in 2 Wochen ein kleiner Wettkampf naht, bei dem ich nicht Letzter werden möchte und das wird schwer
Prinzipiell ist ja der Vorteil einer Verjüngung, das sich Schnurknoten wenn dann eher in der Spitze bilden. Passiert mir bei den Vorfächern zu üben regelmäßig ... Tipp man sollte nach jedem schlechten Wurf, vor allem bei "Tailing Loops" das Vorfach kontrollieren. Lassen sich die Knoten noch leicht mit den Fingern lösen, dann fische ich damit weiter - sonst neues Vorfach bzw. Wechsel der Spitze.
Prinzipiell tausche ich aber meine Vorfächer vor allem an der Küste alle 2 oder 3 Tage, da ich trotz aller Wurfkünste ja doch des öfteren hinten ablege
Viele Grüße Thomas
-
Gast
... interessant .. habe mir diese aktualisierte Version von 2007 angesehen .. sehr aufwendig! mir schon fast zu detailliert ... die Einbeziehung der Rutenklasse finde ich gut ...knoesel hat geschrieben:Zum Thema Vorfächer hatte ich HIER mal reingeschaut.
Wenn beim Ausprobieren etwas für uns Brauchbares rausgekommen ist, bin ich sehr interessiert. Für mich ist nur ganz Einfaches geeignet :grin:
Aus meiner Sicht sinnvolle Eingangswerte:
1. Anzahl der Teilung, Minimum 2
2. Länge des Vorfaches
3. Rutenklasse oder die Stärke der Spitze (Tippet) und des Endes (Butt Section)
Dann vielleicht so ein Faktor, über die sich die Butt Länge verändern lässt.
Naja :^) Thomas
also ich hätte keine nerven, dieses 20cm verjüngungsgeknote mitzumachen. das muß man ohne ende schnurspulen dabei haben, wenn man nen fiesen hedder hat
ich mach das ganz minimalistisch. erst nimmt man 2 meter 70er, die man mit'nem rapalaknoten in den loop einschlauft, und das überstehende ende mit garn umwickelt und schmadder draufmacht-geht also bestens durch die ringe.
am anderen ende kommt auch ne schlaufe, die auch mit garn und schmatze hübsch gemacht wird-zack-fertig ist ein supertolles antitangle vorfach.......nun kommen noch 1meter 35er ans andere ende geschlauft, woran mit'nem blutknoten ca 50cm 30er drankommen, fertig.
da ich die fliegen sowieso mit einem rapalaknoten drantüddel, macht die eigentlich brutale spitze von 0,30 nichts aus, b.z.w die fische stört das garnicht.
das vorfach legt sich ab wie eine stange, verheddert sich nie und ist einfach nur geil. und wenn doch mal was heddert oder knotet, lassen sich die vorderen beiden teile schnell ersetzen.
und gekaufte vorfächer finde ich doof
ich mach das ganz minimalistisch. erst nimmt man 2 meter 70er, die man mit'nem rapalaknoten in den loop einschlauft, und das überstehende ende mit garn umwickelt und schmadder draufmacht-geht also bestens durch die ringe.
am anderen ende kommt auch ne schlaufe, die auch mit garn und schmatze hübsch gemacht wird-zack-fertig ist ein supertolles antitangle vorfach.......nun kommen noch 1meter 35er ans andere ende geschlauft, woran mit'nem blutknoten ca 50cm 30er drankommen, fertig.
da ich die fliegen sowieso mit einem rapalaknoten drantüddel, macht die eigentlich brutale spitze von 0,30 nichts aus, b.z.w die fische stört das garnicht.
das vorfach legt sich ab wie eine stange, verheddert sich nie und ist einfach nur geil. und wenn doch mal was heddert oder knotet, lassen sich die vorderen beiden teile schnell ersetzen.
und gekaufte vorfächer finde ich doof
wer babyrobben kloppt, der fi..t auch kinder!!!




