Wind
Wind
Mal eine frage bei wieviel wind lohnt es noch mit der fliege zu fischen? ich meine aber auf landig. Und nicht mit wind im rücken.
Gruß
Jones007(Jens)
Gruß
Jones007(Jens)
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Gnilftz
Re: Wind
Moin Jens,Jones007 hat geschrieben:Mal eine frage bei wieviel wind lohnt es noch mit der fliege zu fischen? ich meine aber auf landig. Und nicht mit wind im rücken.
Gruß
Jones007(Jens)
dat lohnt solange DU noch fischen kannst.
Es liegt halt am eigenen Können und oft auch am eigenen Willen.
Greetz
Heiko
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Gnilftz
- Bernd Ziesche

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Hallo Jens,
ich bin gerade zurück von einem 3 wöchigen Trip auf die Aland Inseln.
An einem Tag hatten wir an einer Stelle Windstärke 3 voll auf die Wurfhand. Das war sehr schwierig zu werfen.
Wir kamen an dem Platz an, und ich hatte auf den ersten Wurf einen guten Fisch verloren.
Mein Freund Birger wollte nach 10 Minuten die Stelle wechseln und zu Fuss zu einer anderen Stelle (windabgedrehte Seite) gehen.
Die hätte er bequem in 5 Minuten erreicht.
Ich musste ihn händeringend überreden noch ein wenig weiter zu fischen, da es nach Fisch roch :-).
Birger blieb und konnte zwar nicht gerade raus werfen und seine Fliege landete mit Parallelwürfen sehr dicht am Ufer, aber er fing seine bisher schönste Meerforelle mit 58cm.
Auflandiger Wind ist zumindestens immer fangträchtig.
Bis zu welcher Stärke man noch klarkommt hängt von vielen Faktoren ab:
Gerätezusammenstellung, Wurftechnik, gewünschte Wurfweite, Kompromissbereitschaft usw. ...
Entscheidend ist das Kopfproblem, dass man nicht immer auf seiner äußersten Wurfweite fischen muss, und auch bei 20% der Wurfweite (welche man vielleicht auf der anderen Inselseite hätte) gute Fänge erzielen kann.
Manch einer mag rückwärts werfen, manch einer mag mit dem Belgian cast werfen (ein Rundwurf: Vorwurf Backhandseite Rückwurf Vorhandseite) und manch einer wirft straight über den Kopf hinweg.
Ich selber fange an zu kapitulieren, wenn ich das Gefühl habe, meine Fliege kommt nicht mehr in den Bereich des fangträchtigen Wassers. Das ist stellenabhängig. An Plätzen mit Schieferplateaus und starken Abbruchkanten direkt am Ufer (wie in Schweden oder auf den Aland Inseln typisch) reichen 7 oder 8m Wurfweite oftmals schon aus.
Und die erreiche ich auch noch bei WS 5 auflandig.
An typischen Stränden wie man sie aus Dänemark oder im Bereich Eckernförde etc. vielfach kennt, würde ich meine Grenze zumeist bei WS 3 bis 4 setzen. WS 4 ist schon sehr schwierig.
Wenn der Wind seitlich kommt, fische ich oftmals auch noch WS 5-6.
Bei Rückenwind gibt es keine Grenze.
Deine Frage ist also schwierig generell zu beantworten.
Gruss,
Bernd
ich bin gerade zurück von einem 3 wöchigen Trip auf die Aland Inseln.
An einem Tag hatten wir an einer Stelle Windstärke 3 voll auf die Wurfhand. Das war sehr schwierig zu werfen.
Wir kamen an dem Platz an, und ich hatte auf den ersten Wurf einen guten Fisch verloren.
Mein Freund Birger wollte nach 10 Minuten die Stelle wechseln und zu Fuss zu einer anderen Stelle (windabgedrehte Seite) gehen.
Die hätte er bequem in 5 Minuten erreicht.
Ich musste ihn händeringend überreden noch ein wenig weiter zu fischen, da es nach Fisch roch :-).
Birger blieb und konnte zwar nicht gerade raus werfen und seine Fliege landete mit Parallelwürfen sehr dicht am Ufer, aber er fing seine bisher schönste Meerforelle mit 58cm.
Auflandiger Wind ist zumindestens immer fangträchtig.
Bis zu welcher Stärke man noch klarkommt hängt von vielen Faktoren ab:
Gerätezusammenstellung, Wurftechnik, gewünschte Wurfweite, Kompromissbereitschaft usw. ...
Entscheidend ist das Kopfproblem, dass man nicht immer auf seiner äußersten Wurfweite fischen muss, und auch bei 20% der Wurfweite (welche man vielleicht auf der anderen Inselseite hätte) gute Fänge erzielen kann.
Manch einer mag rückwärts werfen, manch einer mag mit dem Belgian cast werfen (ein Rundwurf: Vorwurf Backhandseite Rückwurf Vorhandseite) und manch einer wirft straight über den Kopf hinweg.
Ich selber fange an zu kapitulieren, wenn ich das Gefühl habe, meine Fliege kommt nicht mehr in den Bereich des fangträchtigen Wassers. Das ist stellenabhängig. An Plätzen mit Schieferplateaus und starken Abbruchkanten direkt am Ufer (wie in Schweden oder auf den Aland Inseln typisch) reichen 7 oder 8m Wurfweite oftmals schon aus.
Und die erreiche ich auch noch bei WS 5 auflandig.
An typischen Stränden wie man sie aus Dänemark oder im Bereich Eckernförde etc. vielfach kennt, würde ich meine Grenze zumeist bei WS 3 bis 4 setzen. WS 4 ist schon sehr schwierig.
Wenn der Wind seitlich kommt, fische ich oftmals auch noch WS 5-6.
Bei Rückenwind gibt es keine Grenze.
Deine Frage ist also schwierig generell zu beantworten.
Gruss,
Bernd
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Fliegenfischerschule
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Ostsee-Silber
Nach Bernds Antwort und Gnilfts Diplomatie dürften ja kaum Fragen offen bleibenJones007 hat geschrieben:Mal eine frage bei wieviel wind lohnt es noch mit der fliege zu fischen?
Eine Sicht möchte ich jedoch ergänzen, welche mir schon zweimal den windigen Tag versüsst hat.
Bei einem auflandigen Wind der Stärke 3-4 kam ich mit meinem Schusskopf nicht mehr klar, jeder Wurf geriet in die Brise und die Leine wurde ans Ufer gedrückt.
Nun wies der Strandabschnitt aber eine im Nachhinein prächtige Struktur auf, denn vor dem Spülsaum ging direkt die Wanne ab, heisst, es wurde gleich im absoluten Nahbereich zur Sandkante ca. 0,50 bis 0,80 Meter tief. Dazu war das Wasser so früh im Jahr klar und kaum Kraut zu sehen.
Ich warf vom Strand aus, es war früh im Januar, und meine Schnur verlängerte ich etwas schräg mit dem Wind, warf also fast parallel zum Ufer. Die Fliege landete vielleicht zwischen 6 und 8 Metern vor dem Sand, der Wind drückte weiter in die Schnur und liess die Fliege fast am Spülsaum laufen. Höchstens 15 Metern Distanz war das Optimum für meine Wurfkünste :c
Ohne den rechten Glauben und mit dem windigen Pfeifen im Ohr pochte der Gedanke nun lauter, den Strand zu räumen.
Nachdem der Gedanke durch blaue Finger Unterstützung fand, folgten die persönlichen drei letzten Würfe. Die Mickey Finn tropfte höchstens 12 Meter seitlich von mir aufs Wasser, der Wind blies eine satte Schlaufe in den Schusskopf und ich zupfte langsam.
Rumms - ruckartig blieb die Schnur stehen und straffte sich im langsam lauter werdenden Windpfeifen. Eine Regenbogen hatte die Fliege genommen, maximal einen Meter vom Strand in den sich brechenden Wellen
Die Motivation war neu erwacht und kurze Zeit später gesellte sich eine zweite Steelhaed dazu.
Die Geschichte mit dem auflandigen Wind hat seit dem für mich einen neuen Reiz, mag es auch schwierig sein, die Schnur zu führen - wenn man davon überhaupt sprechen kann.
Meine Rezeptur lautet heute dazu, egal ob Spinn- oder Fliegenrute, auflandig fischen, schräg zum Ufer und die Fliege (oder den Blinker) einfach mal kommen lassen. Etwas Hoffnung und Glück mit dabei, vielleicht wird es ein schöner Tag
Gibts da noch ein paar Worte oder gar Fotos zuBernd Ziesche hat geschrieben:ich bin gerade zurück von einem 3 wöchigen Trip auf die Aland Inseln.
Das wäre toll
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Gast
Hi Mirko,Ostsee-Silber hat geschrieben:Nach Bernds Antwort und Gnilfts Diplomatie dürften ja kaum Fragen offen bleibenJones007 hat geschrieben:Mal eine frage bei wieviel wind lohnt es noch mit der fliege zu fischen?![]()
Eine Sicht möchte ich jedoch ergänzen, welche mir schon zweimal den windigen Tag versüsst hat.
Bei einem auflandigen Wind der Stärke 3-4 kam ich mit meinem Schusskopf nicht mehr klar, jeder Wurf geriet in die Brise und die Leine wurde ans Ufer gedrückt.
Nun wies der Strandabschnitt aber eine im Nachhinein prächtige Struktur auf, denn vor dem Spülsaum ging direkt die Wanne ab, heisst, es wurde gleich im absoluten Nahbereich zur Sandkante ca. 0,50 bis 0,80 Meter tief. Dazu war das Wasser so früh im Jahr klar und kaum Kraut zu sehen.
Ich warf vom Strand aus, es war früh im Januar, und meine Schnur verlängerte ich etwas schräg mit dem Wind, warf also fast parallel zum Ufer. Die Fliege landete vielleicht zwischen 6 und 8 Metern vor dem Sand, der Wind drückte weiter in die Schnur und liess die Fliege fast am Spülsaum laufen. Höchstens 15 Metern Distanz war das Optimum für meine Wurfkünste :c
Ohne den rechten Glauben und mit dem windigen Pfeifen im Ohr pochte der Gedanke nun lauter, den Strand zu räumen.
Nachdem der Gedanke durch blaue Finger Unterstützung fand, folgten die persönlichen drei letzten Würfe. Die Mickey Finn tropfte höchstens 12 Meter seitlich von mir aufs Wasser, der Wind blies eine satte Schlaufe in den Schusskopf und ich zupfte langsam.
Rumms - ruckartig blieb die Schnur stehen und straffte sich im langsam lauter werdenden Windpfeifen. Eine Regenbogen hatte die Fliege genommen, maximal einen Meter vom Strand in den sich brechenden Wellen![]()
Die Motivation war neu erwacht und kurze Zeit später gesellte sich eine zweite Steelhaed dazu.
Die Geschichte mit dem auflandigen Wind hat seit dem für mich einen neuen Reiz, mag es auch schwierig sein, die Schnur zu führen - wenn man davon überhaupt sprechen kann.
Meine Rezeptur lautet heute dazu, egal ob Spinn- oder Fliegenrute, auflandig fischen, schräg zum Ufer und die Fliege (oder den Blinker) einfach mal kommen lassen. Etwas Hoffnung und Glück mit dabei, vielleicht wird es ein schöner Tag![]()
Gibts da noch ein paar Worte oder gar Fotos zuBernd Ziesche hat geschrieben:ich bin gerade zurück von einem 3 wöchigen Trip auf die Aland Inseln.![]()
Das wäre toll
gibt leider keinen "Good posting - smile" in diesem Forum, daher so:
Geiler Beitrag.
Kenne noch jemanden, der zur falschen Zeit, mit dem falschen Wind und der zu leichten Schnur ne schöne "Steeli" abgegriffen hat.
In der ersten Rinne - Sachen gibt´s ...
Glückwunsch !!!
Gruss Stephan
- Bernd Ziesche

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Hi Mirko.Gibts da noch ein paar Worte oder gar Fotos zuBernd Ziesche hat geschrieben:ich bin gerade zurück von einem 3 wöchigen Trip auf die Aland Inseln.![]()
Das wäre toll
Ja gerne. Allerdings werde ich bei K&HD in Hamburg einen Vortrag zu den Aland Inseln halten. Dem möchte ich hier nicht vorgreifen ;-).
Danach kann ich hier gerne ebenfalls ein wenig berichten.
Ich hatte dort letzte Woche übrigens eine Regenbogenforelle von 2,2 Kg in 50cm Wassertiefe auf Vorfachlänge vor mir gehakt. Ich hätte da nie hingeworfen, aber der Fisch zeigte sich mit einer Welle an der Oberfläche.
Passt zu Deiner Geschichte.
Nicht ganz untypisch für Regenbogenforellen manchmal extrem flach zu stehen. Das habe ich selber mehrmals erlebt und habe es auch öfters schon von anderen geschildert bekommen.
Gruss,
Bernd
[/quote]
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Ostsee-Silber
Wann wird das denn bitte sein?Bernd Ziesche hat geschrieben:Ja gerne. Allerdings werde ich bei K&HD in Hamburg einen Vortrag zu den Aland Inseln halten. Dem möchte ich hier nicht vorgreifen ;-).
Danach kann ich hier gerne ebenfalls ein wenig berichten.
Ich wollte nicht vorgreifen, aber das würde ich gerne sehen und hören
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Ostsee-Silber
Danke, Hauptsache, es hilft
Anscheinend hilft es aber nur, um Steelheads zu fangen - also keine Garantie für Mefos
Oder gibt es ähnliche Fänge bei Mefos? Ich kann nur eine einzige so ähnlich gefangene richtige Mefo nachweisen, allerdings auch noch drei Erlebnisse insgesamt, wo die Mefo aus dem Wellenkamm heraus zugepackt hat, bzw. zupacken wollte.
Das jüngste Erlebnis dieser Art habe ich erst vor ein paar Wochen erlebt an der Nordspitze der Insel, da heule ich immer noch
Kann man vielleicht sagen, bei kräftig auflandigem Wind treiben sich mehr Steelheads in Ufernähe herum, Mefos weniger aber dafür größere?
Soll keine These sein, einfach mal eine Überlegung, die im Wind flattert
Anscheinend hilft es aber nur, um Steelheads zu fangen - also keine Garantie für Mefos
Oder gibt es ähnliche Fänge bei Mefos? Ich kann nur eine einzige so ähnlich gefangene richtige Mefo nachweisen, allerdings auch noch drei Erlebnisse insgesamt, wo die Mefo aus dem Wellenkamm heraus zugepackt hat, bzw. zupacken wollte.
Das jüngste Erlebnis dieser Art habe ich erst vor ein paar Wochen erlebt an der Nordspitze der Insel, da heule ich immer noch
Kann man vielleicht sagen, bei kräftig auflandigem Wind treiben sich mehr Steelheads in Ufernähe herum, Mefos weniger aber dafür größere?
Soll keine These sein, einfach mal eine Überlegung, die im Wind flattert
- Bernd Ziesche

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Guten Morgen
Der Vortrag bei K&HD ist terminlich noch nicht festgelegt. Werde das hier aber kurz mitteilen...
Was die Steelies im flachen Wasser anbelangt, so ist das für Meerforellen meiner Erfahrung nach nicht anders.
Die krasseste Erfahrung, die mir spontan einfällt, erlebte ich in Südschweden in der Nähe von Simrishamn.
Ein Schieferplateau, welches an der Abbruchkante ca. 10cm Wassertiefe aufwies. Zur See hin ging es dahinter radikal auf Tiefe.
Zum Land hin lag eine kleine Wanne 5m lang und 10m breit. Die Wassertiefe in dieser kleinen Wanne lag um die 30cm.
Ich kam zusammen mit einem Freund dort an und sah eine kleine Bewegung in dieser Wanne. Dann machte ich einen Scherz und meinte ich würde mal eben eine Meerforelle aus der Wanne zaubern...
Ich hatte dann lediglich das Vorfach und 2m Flugschnur ausgerollt und sofort kam ein heftiger Anbiss.
Ich hatte nicht wirklich daran geglaubt, dass diese kleine Wasserbewegung von einer Meerforelle stammte, geschweige denn dass es von einer ca. 55cm Meerforelle stammte.
Der Fisch schob sich über die 10cm tiefe Kante raus aus der Wanne und ab in die Tiefe. Dan kam sie frei :-).
Ich glaube nicht, dass jemals jem,and in dieser Wanne geangelt hat. Und ich hätte das auch nicht getan, hätte ich nicht hervorgerufen durch diese kleine Welle den Schalk im Nacken gehabt...
Insgesamt erinnere mich an einige Situationen, in denen ich Meerforellen extrem flach gefangen habe. Auch die eine oder andere wirklich große Meerforelle.
Die oben geschilderte Situation ist und bleibt dennoch eine Ausnahmesituation, die zu suchen nicht effektiv sein wird !
Aber bei auflandigem Wind auch mal mit Parallelwürfen in vielleicht 50-100cm Wassertiefe zu fischen ist an vielen Stellen absolut ein Versuch wert. Zumindestens wenn der Grund eine gute Struktur aufweist.
Gruß,
Bernd
Der Vortrag bei K&HD ist terminlich noch nicht festgelegt. Werde das hier aber kurz mitteilen...
Was die Steelies im flachen Wasser anbelangt, so ist das für Meerforellen meiner Erfahrung nach nicht anders.
Die krasseste Erfahrung, die mir spontan einfällt, erlebte ich in Südschweden in der Nähe von Simrishamn.
Ein Schieferplateau, welches an der Abbruchkante ca. 10cm Wassertiefe aufwies. Zur See hin ging es dahinter radikal auf Tiefe.
Zum Land hin lag eine kleine Wanne 5m lang und 10m breit. Die Wassertiefe in dieser kleinen Wanne lag um die 30cm.
Ich kam zusammen mit einem Freund dort an und sah eine kleine Bewegung in dieser Wanne. Dann machte ich einen Scherz und meinte ich würde mal eben eine Meerforelle aus der Wanne zaubern...
Ich hatte dann lediglich das Vorfach und 2m Flugschnur ausgerollt und sofort kam ein heftiger Anbiss.
Ich hatte nicht wirklich daran geglaubt, dass diese kleine Wasserbewegung von einer Meerforelle stammte, geschweige denn dass es von einer ca. 55cm Meerforelle stammte.
Der Fisch schob sich über die 10cm tiefe Kante raus aus der Wanne und ab in die Tiefe. Dan kam sie frei :-).
Ich glaube nicht, dass jemals jem,and in dieser Wanne geangelt hat. Und ich hätte das auch nicht getan, hätte ich nicht hervorgerufen durch diese kleine Welle den Schalk im Nacken gehabt...
Insgesamt erinnere mich an einige Situationen, in denen ich Meerforellen extrem flach gefangen habe. Auch die eine oder andere wirklich große Meerforelle.
Die oben geschilderte Situation ist und bleibt dennoch eine Ausnahmesituation, die zu suchen nicht effektiv sein wird !
Aber bei auflandigem Wind auch mal mit Parallelwürfen in vielleicht 50-100cm Wassertiefe zu fischen ist an vielen Stellen absolut ein Versuch wert. Zumindestens wenn der Grund eine gute Struktur aufweist.
Gruß,
Bernd
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Ostsee-Silber
Das sehe ich genauso :grin: immerhin macht der Versuch klug und ein Fünkchen Hoffnung gibt es somit auch bei Gegenwind.Bernd Ziesche hat geschrieben:Die oben geschilderte Situation ist und bleibt dennoch eine Ausnahmesituation, die zu suchen nicht effektiv sein wird !
Aber bei auflandigem Wind auch mal mit Parallelwürfen in vielleicht 50-100cm Wassertiefe zu fischen ist an vielen Stellen absolut ein Versuch wert. Zumindestens wenn der Grund eine gute Struktur aufweist.
Übrigens freue ich mich, wieder von Dir zu lesen
Ich habe mal einen Bericht von Truttafriend im AB gelesen wo sie bei WS 11-12 also Orkan, in der Ostsee mit der Fliegenrute standen
. Leider sind die Bilder nicht mehr da. Das waren Hammerbilder !!! Noch mal WS 11-12 !!!!! Und Sie haben doch tatsächlich noch eine Trute rausgeholt
. Ich selber bevorzuge WS Weltraum :grin: . Schwerelosigkeit :grin: . Sonst kommen meine Kreisrunden Loops nicht weiter als 10 Meter
.
Gruß Thomas
Gruß Thomas





