Schon seit 2013 fahre ich regelmäßig nach Fosen, die große Halbinsel nördlich des Trondheimfjords. Touristisch keinesfalls so überlaufen wie die Region rund um Hitra, ist es dort ruhig und teils sogar etwas abgeschieden - aber landschaftlich, angeltechnisch usw. keinesfalls weniger interessant.
Der Hauptgrund für mich dorthin zu fahren ist ein norwegischer Freund, der bisher nur privat ein kleines Tauchcenter betreibt (zükunftig aber auch professionell mit Kompressor, Leihausrüstungen, Boot und demnächst eben auch Schulungsräumen). Denn im Gegensatz zum Angeln, kann man sich beim Tauchen in Norwegen ja praktisch aussuchen, wen oder was man zum Dinner einladen möchte...
Aufgrund des verhältnismäßig milden Winters und doch recht viel Regens in den letzten Wochen waren die Sichtweiten beim Tauchen leider wesentlich schlechter als üblich zu dieser Jahreszeit, dafür hatte ich mächtig Glück beim Wetter und mit annähernd 6 Tagen ruhiger See bei überwiegend Sonnenschein und angenehmen Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad. Das ermöglichte uns weite Ausfahrten zu den vorgelagerten Inselgruppen, wo das maritime Leben doch ausgeprägter ist als in den Fjordbereichen.
Und neben meinem persönlichen Dorschrekord am Tag nach meinem Geburtstag (ordentlichen Tauziehen am leichten Gerät), bin ich dann nachts auch noch mit Aurora beschenkt worden - einem Schauspiel wie ich es vor 5 Wochen erst in Tasmanien erlebt hatte. Doch dazu dann mehr zu einem späteren Zeitpunkt (hab ja noch 9 Monate Tasmanien vor mir)...
Jetzt erstmal Norwegen in seiner ganzen Pracht:







Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stieß.
