wieder mal auf Nordfünen, die Temperaturen liegen tagsüber bei um rum 10, nachts auch unter null und Toresø oberhalb Hasmark ist ja eh ne Ecke, die eher im Sommer oder Herbst funzt.
Momentan ist hier aber eh eher Kinderlandverschickung angesagt, fünf Kurze zwischen zwei und sieben Jahre alt (nicht alle meine), dazu die Frau und Oma, was soll ich sagen, da sind die Zeitfenster zum Fischen eher spärlich gestreut. Bisher war ich zwei Mal raus, je drei Stunden.
Erste Rutsche gab im Odense Fjord vier Mal um die 40, eine mag auch 45 gehabt haben, aber mein Schonmaß liegt eh eigentlich bei 50. Beim zweiten Zug habe ich erst einen Fjord ganz oben im Norden getestet, ne Stunde nix gesehen, wenig Vertrauen in den Platz entwickelt, obwohl er landschaftlich Klasse war - naja, die Zeit am Wasser ist knapp, die Kinder wollten Fisch und irgendwie muss man seine Abwesenheit ja auch legitimieren - Platzwechsel. Wieder an den Odense-Fjord.
Auch hier erst wenig, dann ein 45er schweren Herzens entnommen, dann eine kleinere schwimmen lassen, dann wieder Sense.
Schneller Blick auf die Uhr, 17.59, eine kleine Runde da vorne an der Landzunge, nen 45er hilft bei der Meute ja nicht.
Wieder rein, 10 Minuten, 15, 20, 25 Minuten, also jetzt musst du wirklich Richtung Auto - Fliege sitzt. Komischer Fisch, verhielt sich erst so, als hätte er mit der Sache nix zu tun. Blieb unten, zwei, drei Minuten, dann zum ersten Mal oben, der ist ja doch recht ordentlich.
Zeigte er dann auch, zog ordentlich ab, ein Mal, zwei Mal, beim dritten Mal weniger, dann irgendwann Kescher. Schöner Fisch, schöner Fight, Blick auf die Uhr, ogottogottogott, jetz aber schnell heim.
Gemessene 67. Läuft.
Vielleicht kann ich mich morgen noch mal davonstehlen...
Drückt mir die Daumen,
Tobi








Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stieß.