hey Linus,
frohe weihnachten. da hast du ja jetzt die schöne bescherung du "binde-newb". du weißt doch,
jedes hobby ist wie ein fass ohne boden. hätt`st mal besser sein gelassen. aber jetzt isses zu spät....
also man verwendet grundsätzlich immer! bindeseide. damit legt man die grundwicklung und bindet dann
wahlweise: schwänzchen, tinsel,
floss, allerlei rippungsdrähte und palmerhechel
n ein...
wenn man einen
fluffigen körper binden will, wird man um den bindefaden das dubbing spinnen, dubben,
ihn vorne festlegen und ihn darauf waren lassen all die anderen lustigen acessoires nach ihrem jeweiligen
intermezzo vorne einzufangen/festzulegen und die ganze fliege dann mit einem kopfknoten zu krönen.
kompliziert wird es, wenn unterschiedliche acessoires auf halber strecke festgelegt werden sollen, dann
wird die sache lustig... wenn man allerdings einen
glatten körper binden möchte verwendet man hierfür
floss. ist ganz logisch, weil es ja nicht fusselt... floss wird auch gerne als kleiner "blickfang" verwendet.
wenn man allerdings einen glatten körper bei einer Midge in größe 22 bindet, dann nimmt man hierfür nur
die bindeseide...
wenn du eine kopfhechel bindest, dann nimmst du dafür die farbe der wahl. also rot, gelb, grün, grizzly,
badger oder was auch immer... hierbei sind grizzly und badger "zeichnungen" die unterschiedlich gefärbt
werden.. heißt dann also eigendlich grizzly grey...
wenn du trockenfliegen bindest, kann die hechel natürlich nicht steif genug sein. (über CDC reden wir
jetzt mal nicht) erste wahl sind dann
hahnenbälge "gold", grad 1 oder A.. je nach hersteller. ich verwende
meist "bronze", das ist nämlich der studententarif.
für den ganzen bereich der stillwasserfischerei brauchen die fibern spiel, erste wahl sind dann
hennenbälge
oder indische hahnenbälge schlechtester qualität
kleiner tip: man muss eine ganze menge fliegen binden um ein gefühl für das material, die technik und vor
allem die proportionen zu bekommen. und eine ganze menge bedeutet wirklich: "eine ganze menge"
grüßung
Onkel Thotty