Immer bis ins Backing?
An angelfreien Tagen macht es mir richtig Spaß auf der Wiese zu stehen und zu üben....üben....üben und beim nächsten Fischzug wieder 1-2m weiter und vor allem noch entspannter zu werfen und den Blick frei zu halten für´s Wasser anstatt für´s Schnurbild.
Gruß vom platten Niederrhein
Gruß vom platten Niederrhein
Fliegenruten werfen Masse...............nicht Klasse
Bin auch nicht gerade ein guter Weitwerfer und für viel mehr als 15m langt es bei mir nur selten.
Im Fluß reicht das völlig und an der Küste eigentlich auch.
Überlegung: Allzu weite Würfe könnten sogar kontraproduktiv sein.
Wenn die Fische in 10 bis 15 m Entfernung stehen überwerfe ich sie schon mit einem 20 Meter-Wurf und vergräme sie möglicherweise dadurch, daß die Keule direkt über den Fischen auf´s Wasser klatscht.
In "Geheimnisse der Meerforellen" ist bei den Unterwasseraufnahmen zu sehen, daß die Mefos in so einem Fall ziemlich schreckhaft reagieren.
Thomas

Im Fluß reicht das völlig und an der Küste eigentlich auch.
Überlegung: Allzu weite Würfe könnten sogar kontraproduktiv sein.
Wenn die Fische in 10 bis 15 m Entfernung stehen überwerfe ich sie schon mit einem 20 Meter-Wurf und vergräme sie möglicherweise dadurch, daß die Keule direkt über den Fischen auf´s Wasser klatscht.
In "Geheimnisse der Meerforellen" ist bei den Unterwasseraufnahmen zu sehen, daß die Mefos in so einem Fall ziemlich schreckhaft reagieren.
Thomas
zum fischen geboren, und nicht mehr zur Arbeit gezwungen
https://www.youtube.com/user/SalvelinusSalvelinus
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Backing
Hallo Leute
Also bei mir ist das überhaupt kein Problem mit dem Baching,das werfe ich bei jedem Wurf und dann kommt ja eigentlich erst die Schnur,oder mach ich da was Falsch oder liegt,s am Whisky Jameson.
ich Grüße Euch nach langer Zeit
Also bei mir ist das überhaupt kein Problem mit dem Baching,das werfe ich bei jedem Wurf und dann kommt ja eigentlich erst die Schnur,oder mach ich da was Falsch oder liegt,s am Whisky Jameson.
ich Grüße Euch nach langer Zeit
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Kielerkrabbe
Wir haben nicht soviel Wiesen, wir haben mehr Strand.laverda hat geschrieben:An angelfreien Tagen macht es mir richtig Spaß auf der Wiese zu stehen und zu üben....üben....üben und beim nächsten Fischzug wieder 1-2m weiter und vor allem noch entspannter zu werfen und den Blick frei zu halten für´s Wasser anstatt für´s Schnurbild.
Gruß vom platten Niederrhein
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Ostsee-Silber
Hallo Günter, ein Tipp am Rande, beim Wiesenüben lohnt es sich sehr, auch mal im Sitzen sowie Knien zu üben.
Das entspricht schon etwas mehr der Praxis am Wasser beim Waten in unterschiedlichen Tiefen.
Auch ist es praxisorientierter, auf der Wiese in verschiedene Richtungen zu werfen, je nach Wind mal voll entgegen oder eben mit dem Wind, seitlicher Wind schult den Beachcast und so weiter, wie man es halt für nötig hält.
Es ist keine Kunst, stehend auf der Wiese eine typische Küstenschnur wie Pounch etc. komplett auszubringen
Aber nur Wenige schaffen dies im Sitzen.
Ist aber auch egal, denn Jeder soll und muss ja für sich klarkommen. Seit ich im Sitzen und vor allem Knien das Werfen auf der Wiese übe, bilde ich mir echte Verbesserungen ein, denn neben der Wurfweite schult dies auch den Rythmus, meine ich jedenfalls.
Bis ins Backing werfen, ich fische aktuell ein Schusskopfsystem mit einer 30 m langen Runningline, einen knapp 7 m langen Schusskopf sowie ein Vorfach um 3,50 m, das sind so etwa 40 Meter. Ins Backing werfen? Nein, aber oft nah dran, weil mein Schusskopf mal ein Laxkopf war und entsprechend dick wie ein Ankerseil ist, wenn der Wind da reingreift und der Abwurf höher als normal erfolgt, bleiben meist nur zwei drei Schnurklänge der Runningline auf der Rolle.
Gegen den Wind, zuletzt wieder erlebt, kommen die Nachteile des dicken Kopfes, der Wind ergreift ihn ebenso und die Reichweite war, so etwa, 15 Meter. Das waren die Strumböen am letzten Wochenende, hat wenig Spass gemacht.
Windstille, nun zeigt sich der Werfer, bitter ist oft die Wahrheit und so ende ich oft bei etwas über 25 Meter. Die ersten Würfe gehen etwas weiter, aber bald lässt auch mal die Konzentration nach, das entspannte Werfen stellt sich ein und siehe da, auch weniger Weite macht Laune.
Weiterhin zum Üben auf der Wiese würde ich zwei Fliegen empfehlen, denen natürlich die Spitze entfernt wird. Ansonsten jedoch identisch gebunden zu den Fliegen, welche Du auch benutzt. Vielleicht eine Magnus mit Standartkugelaugen sowie ein größeres Muster mit gut Gewicht, Sandaal oder so. Wirf diese beiden Muster abwechselnd und Du wirst weiteres Potential zum Üben feststellen.
Die leichtere Fliege wirft sich immer besser und ein Blick in die Praxis verrät, das leichte Muster lässt sich "einfacher" weit werfen. Leistung abrufen, fiel hier mal, der Satz gefällt mir weiterhin sehr gut, denn er birgt viele Dinge aus der Praxis.
Du stehst am Wasser, an diesem Riff, bis zum Bauch, die leichte Welle plätschert monoton an den Rand Deines Schnurkorbes. Eingeworfen hast Du Dich ganz entspannt auf eine gute Weite um die 25 Meter, doch plötzlich zeigt sich ein Fisch ein Stückchen weiter draussen.
Was tun? Weiter rein geht nicht, wird schnell zu tief, vielleicht zwei Schritte. Abwarten, bis der Fisch näher kommt? Er nimmt bestimmt die Fliege wahr, oder eben - Leistung abrufen - ein paar Meter Schnur mehr abziehen, konzentrieren und ab damit.
Klappt das? Meist nicht, denn der Fisch war gut, ein schöner dicker blanker Fisch, der sich jetzt schon wieder zeigt. Man wird nervös, die Knie schlottern leicht, leichte Beute voraus, der jagt und ist somit fangbar!
Der Rückwurf setzt am Ufer aus, diesem schönen Steinstrand, Spitze weg. Der Wurf sitzt aber, erreicht den Fisch, er packt zu und freut sich sehr über Dein Verhalten in der Schonzeit.
Wieder auf der Wiese, Du hast das Erlebte verdaut, doch nun übst Du den Wurf im Sitzen und Knien, der Rückschwung wird besser, da hängt nix mehr durch, sauber gestreckt ist die Leine, der nächste Fisch am Riff kann kommen.
Es ist ganz sicher kein Standart, bis ins Backing zu werfen, notwendig ist es auch meistens nicht, aber manchmal eben doch und was letztendlich zählt, ist den Fisch erreichen zu können.
Das entspricht schon etwas mehr der Praxis am Wasser beim Waten in unterschiedlichen Tiefen.
Auch ist es praxisorientierter, auf der Wiese in verschiedene Richtungen zu werfen, je nach Wind mal voll entgegen oder eben mit dem Wind, seitlicher Wind schult den Beachcast und so weiter, wie man es halt für nötig hält.
Es ist keine Kunst, stehend auf der Wiese eine typische Küstenschnur wie Pounch etc. komplett auszubringen
Ist aber auch egal, denn Jeder soll und muss ja für sich klarkommen. Seit ich im Sitzen und vor allem Knien das Werfen auf der Wiese übe, bilde ich mir echte Verbesserungen ein, denn neben der Wurfweite schult dies auch den Rythmus, meine ich jedenfalls.
Bis ins Backing werfen, ich fische aktuell ein Schusskopfsystem mit einer 30 m langen Runningline, einen knapp 7 m langen Schusskopf sowie ein Vorfach um 3,50 m, das sind so etwa 40 Meter. Ins Backing werfen? Nein, aber oft nah dran, weil mein Schusskopf mal ein Laxkopf war und entsprechend dick wie ein Ankerseil ist, wenn der Wind da reingreift und der Abwurf höher als normal erfolgt, bleiben meist nur zwei drei Schnurklänge der Runningline auf der Rolle.
Gegen den Wind, zuletzt wieder erlebt, kommen die Nachteile des dicken Kopfes, der Wind ergreift ihn ebenso und die Reichweite war, so etwa, 15 Meter. Das waren die Strumböen am letzten Wochenende, hat wenig Spass gemacht.
Windstille, nun zeigt sich der Werfer, bitter ist oft die Wahrheit und so ende ich oft bei etwas über 25 Meter. Die ersten Würfe gehen etwas weiter, aber bald lässt auch mal die Konzentration nach, das entspannte Werfen stellt sich ein und siehe da, auch weniger Weite macht Laune.
Weiterhin zum Üben auf der Wiese würde ich zwei Fliegen empfehlen, denen natürlich die Spitze entfernt wird. Ansonsten jedoch identisch gebunden zu den Fliegen, welche Du auch benutzt. Vielleicht eine Magnus mit Standartkugelaugen sowie ein größeres Muster mit gut Gewicht, Sandaal oder so. Wirf diese beiden Muster abwechselnd und Du wirst weiteres Potential zum Üben feststellen.
Die leichtere Fliege wirft sich immer besser und ein Blick in die Praxis verrät, das leichte Muster lässt sich "einfacher" weit werfen. Leistung abrufen, fiel hier mal, der Satz gefällt mir weiterhin sehr gut, denn er birgt viele Dinge aus der Praxis.
Du stehst am Wasser, an diesem Riff, bis zum Bauch, die leichte Welle plätschert monoton an den Rand Deines Schnurkorbes. Eingeworfen hast Du Dich ganz entspannt auf eine gute Weite um die 25 Meter, doch plötzlich zeigt sich ein Fisch ein Stückchen weiter draussen.
Was tun? Weiter rein geht nicht, wird schnell zu tief, vielleicht zwei Schritte. Abwarten, bis der Fisch näher kommt? Er nimmt bestimmt die Fliege wahr, oder eben - Leistung abrufen - ein paar Meter Schnur mehr abziehen, konzentrieren und ab damit.
Klappt das? Meist nicht, denn der Fisch war gut, ein schöner dicker blanker Fisch, der sich jetzt schon wieder zeigt. Man wird nervös, die Knie schlottern leicht, leichte Beute voraus, der jagt und ist somit fangbar!
Der Rückwurf setzt am Ufer aus, diesem schönen Steinstrand, Spitze weg. Der Wurf sitzt aber, erreicht den Fisch, er packt zu und freut sich sehr über Dein Verhalten in der Schonzeit.
Wieder auf der Wiese, Du hast das Erlebte verdaut, doch nun übst Du den Wurf im Sitzen und Knien, der Rückschwung wird besser, da hängt nix mehr durch, sauber gestreckt ist die Leine, der nächste Fisch am Riff kann kommen.
Es ist ganz sicher kein Standart, bis ins Backing zu werfen, notwendig ist es auch meistens nicht, aber manchmal eben doch und was letztendlich zählt, ist den Fisch erreichen zu können.
Moin,
Wurfübungen sind sicher wichtig, aber die meisten üben nur das Weitwerfen. Wie Mirko schon sagt, gibts da aber noch mehr zu üben.
Was ich manchmal übe, ist schnelles Werfen mit Richtungsänderung --
zunächst mal gibt es keine Wurfsequenz mit mehr als 2 Leerwürfen.
Dann fange ich viele Fische auf Sicht -- und da sind schnelle Richtungsänderungen beim Wurf das A und O; und das gepaart mit Wurfweiten von Nah bis Backing.
Weiterer Übungspunkt ist die Schnurverlängerung beim Wurf sowohl beim Rückschwung als auch beim Vorschwung.
TL, Jürgen
Wurfübungen sind sicher wichtig, aber die meisten üben nur das Weitwerfen. Wie Mirko schon sagt, gibts da aber noch mehr zu üben.
Was ich manchmal übe, ist schnelles Werfen mit Richtungsänderung --
zunächst mal gibt es keine Wurfsequenz mit mehr als 2 Leerwürfen.
Dann fange ich viele Fische auf Sicht -- und da sind schnelle Richtungsänderungen beim Wurf das A und O; und das gepaart mit Wurfweiten von Nah bis Backing.
Weiterer Übungspunkt ist die Schnurverlängerung beim Wurf sowohl beim Rückschwung als auch beim Vorschwung.
TL, Jürgen
Ich übe das Werfen zwangsläufig beim Fischen im Fluss.
Dort ergeben sich immer wieder neue Situationen, auf die man sich werferisch einstellen muss.
Wurfübungen auf der Wiese öden mich an, da gehe ich lieber fischen.
Ins Backing werfen
... ich lach mich schief.
Habe ich noch nie und werde ich auch nie, wozu soll das gut sein?
Dort ergeben sich immer wieder neue Situationen, auf die man sich werferisch einstellen muss.
Wurfübungen auf der Wiese öden mich an, da gehe ich lieber fischen.
Ins Backing werfen
Habe ich noch nie und werde ich auch nie, wozu soll das gut sein?
Gruss Manni 
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Heiko
Dann klappt es auch mit den max 2 Leerwürfen.piscator hat geschrieben: Weiterer Übungspunkt ist die Schnurverlängerung beim Wurf sowohl beim Rückschwung als auch beim Vorschwung.
Konstant ans Backing würde ich auch nur bei Rückenwind kommen, nur ist dann meist Ententeich und ich fange nur wenig.
Besser fangen tue ich bei Wind & Welle ins Gesicht, aber dann ist das Backing n Wunschtraum. :grin:
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Ostsee-Silber
Moin Jürgen, Dein Posting motivierte mich gerade, direkt kurz auf die Wiese zu gehen.
Ich dachte an die letzten Tage auf Hindsholm im September zurück, blöder Wind, aber Fische, mal links, mal rechts, mal einfach nur vor mir und manchmal auch gar keine.
Gerade zog so eine schöne Brise übers Grün und frisch aufgespult war eine Vollschnur, meine erste seit Jahren mit ernsthaften Absichten, heute früh ausgepackt. Recht kurze Keule, aber sehr langes Fronttaper und das, wo ich doch immer die Frontstücke fast komplett kappe. Aber erst probieren, dann schneiden, doch soweit kam es nicht. 10 Würfe und es kam der Ahaeffekt, ne, das ist doch keine Vollschnur, das ist ja mein Schusskopf!
Es fegte aus den Ringen, dass es eine Freude war, zwei mal hin und her und weg war die Leine, das Vorfach gestreckt, die Fliege ganz vorn, ach ja, rotes Backing hatte ich aufgezogen, lange nicht gesehen.
Wind in leichten, wirklich nur leichten, Böen von vorn und dennoch, fühlte sich gut an. Und es war leise, es ratterte nicht. Kurze Rollwürfe, schön rollte das lange Fronttaper ab, seitlicher Wurf gegen den Wind mit einem Schwipp, wieder lag die Fliege ganz vorn. Mittlere Distanz, ein Rollwurf mit sanftem Doppelzug, herrlich, wieder alles gestreckt und es fühlt sich so leicht an. Schnell noch ein Wurf mit dem Wind, schön dicke Keule hat sie auch, huppsa, nicht so weit, sonst meckert wieder der Nachbar.
Selbige Disziplinen erneut im Sitzen, ich erwischte mich beim Grinsen, alles gut. Die 9´6´´ Rute brachte die Leine sauber raus, wie auch zuletzt an der Küste, als ich mich wegen des Schattens hinter einem großen Stein versteckte.
Ich glaube heute verstanden zu haben, warum der Kyste immer ins Backing knallt, der hat einfach nur die richtige Schnur!
So, muss noch mal aufs Grün, Praxis dauert noch.
Ich dachte an die letzten Tage auf Hindsholm im September zurück, blöder Wind, aber Fische, mal links, mal rechts, mal einfach nur vor mir und manchmal auch gar keine.
Gerade zog so eine schöne Brise übers Grün und frisch aufgespult war eine Vollschnur, meine erste seit Jahren mit ernsthaften Absichten, heute früh ausgepackt. Recht kurze Keule, aber sehr langes Fronttaper und das, wo ich doch immer die Frontstücke fast komplett kappe. Aber erst probieren, dann schneiden, doch soweit kam es nicht. 10 Würfe und es kam der Ahaeffekt, ne, das ist doch keine Vollschnur, das ist ja mein Schusskopf!
Es fegte aus den Ringen, dass es eine Freude war, zwei mal hin und her und weg war die Leine, das Vorfach gestreckt, die Fliege ganz vorn, ach ja, rotes Backing hatte ich aufgezogen, lange nicht gesehen.
Wind in leichten, wirklich nur leichten, Böen von vorn und dennoch, fühlte sich gut an. Und es war leise, es ratterte nicht. Kurze Rollwürfe, schön rollte das lange Fronttaper ab, seitlicher Wurf gegen den Wind mit einem Schwipp, wieder lag die Fliege ganz vorn. Mittlere Distanz, ein Rollwurf mit sanftem Doppelzug, herrlich, wieder alles gestreckt und es fühlt sich so leicht an. Schnell noch ein Wurf mit dem Wind, schön dicke Keule hat sie auch, huppsa, nicht so weit, sonst meckert wieder der Nachbar.
Selbige Disziplinen erneut im Sitzen, ich erwischte mich beim Grinsen, alles gut. Die 9´6´´ Rute brachte die Leine sauber raus, wie auch zuletzt an der Küste, als ich mich wegen des Schattens hinter einem großen Stein versteckte.
Ich glaube heute verstanden zu haben, warum der Kyste immer ins Backing knallt, der hat einfach nur die richtige Schnur!
So, muss noch mal aufs Grün, Praxis dauert noch.
selbst dann schaffe ich es nicht, denn meine neue Runningline ist einfach vieeel zu lang....und den SK plus 45 Meter bekomme ich einfach nicht ganz raus :cSchipper hat geschrieben:......
Konstant ans Backing würde ich auch nur bei Rückenwind kommen......
Dafür flutscht das Ganze auf Distanzen von 12 bis 20 Metern ganz hervorragend
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ChristianD
Da hilft nur eins: einkürzen. Mache ich bei jeder Vollschnur so. Erstmal 15 Meter weg und dann weit ins Backing werfen! Schon gut fürs Ego! :grin: nur das Backing verknotet sich immer so doll.elbst dann schaffe ich es nicht, denn meine neue Runningline ist einfach vieeel zu lang....
Das stimmt.Mache ich auch so. Ich gehe auch häufig nach Feierabend noch mal eben für ne Stunde runter zum Wasser, nur um zu werfen. Ich denke auch, dass man das Fischen viel bewusster genießen kann, wenn man sich keine Sorgen zu machen braucht, wie nun die Fliege zum Fisch kommt. Und das spielt sich alles im +/-15-20-Meter-Bereich ab. Jürgens Argument des schnell-spontanen Präsentierens in unterschiedlichen Richtungen und Distanzen halte ich für ausgesprochen wichtig. Darin liegt einer der Vorteile gegenüber dem Eisen. Schnell am Fisch in der Kurzdistanz. Das können Spinnfischer nicht. 80 Meter wollen erstmal reingekurbelt sein. Dann ist eine wälzende Forelle vor den Füßen vielleicht wieder stiften gegangen.An angelfreien Tagen macht es mir richtig Spaß auf der Wiese zu stehen und zu üben....üben....üben und beim nächsten Fischzug wieder 1-2m weiter und vor allem noch entspannter zu werfen und den Blick frei zu halten für´s Wasser anstatt für´s Schnurbild.
- Heiländer
- Grauer LMF Partner !!!

- Beiträge: 3106
- Registriert: 05.09.2009, 16:07
- Wohnort: erster Wohnsitz im "DER HEILÄNDER"
- Kontaktdaten:
Oder auf den Parkplatz mein kleiner Freund des roten KreuzesChristianD hat geschrieben: Das stimmt.Mache ich auch so. Ich gehe auch häufig nach Feierabend noch mal eben für ne Stunde runter zum Wasser, nur um zu werfen.
Hallo,
ich habe 5 Jahre lang immer schön ins Backing geworfen und mir dann auch Plätze gesucht, Rückenwind!, wo das ging, da ich dachte, das muss so sein: Ergebnis kein einziger Biß von einer MF. Erst als ich lernte mit unterschiedlichen Windbedingungen klar zu kommen fing ich meine Fische. Versuche zwar auch heute noch wegen des Radius die Vollschnur ganz auszubringen, aber nicht so verbissen / verkrampft. Vor allem bei Frontalwind und hohen Wellen bleib ich so lange es geht am Platz und quäle mich auch Backhand werfend und wurde trotz miserabler Entfernung und unsauberem Wurf mit manch guter Forelle belohnt.
Grüße
Fjorden
p.s. viel entscheidender als der Wurf ins Backing ist m.E. die saubere Präsentation und die Fliege - Gewicht und jiggen!
ich habe 5 Jahre lang immer schön ins Backing geworfen und mir dann auch Plätze gesucht, Rückenwind!, wo das ging, da ich dachte, das muss so sein: Ergebnis kein einziger Biß von einer MF. Erst als ich lernte mit unterschiedlichen Windbedingungen klar zu kommen fing ich meine Fische. Versuche zwar auch heute noch wegen des Radius die Vollschnur ganz auszubringen, aber nicht so verbissen / verkrampft. Vor allem bei Frontalwind und hohen Wellen bleib ich so lange es geht am Platz und quäle mich auch Backhand werfend und wurde trotz miserabler Entfernung und unsauberem Wurf mit manch guter Forelle belohnt.
Grüße
Fjorden
p.s. viel entscheidender als der Wurf ins Backing ist m.E. die saubere Präsentation und die Fliege - Gewicht und jiggen!





