Moin Martin,Martin hat geschrieben: 1. > Früher wurde bei einem einzelnen Kopf (Floater oder Sinker) durchgängig das selbe Material verwendet, so dass die im Bauchbereich mehr Masse pro Zentimeter auf die Waage gebracht haben als im vorderen Bereich.
2. > Bei den DD oder DDD - Köpfen hast du heute über den ganzen Kopf hinweg fast durchgängig die gleiche Masse/Gewichtsverteilung (mit einem ganz leichten Plus fürs Belly) - dafür sinkt dann halt der vordere Teil auch schneller...
zum besseren Verständnis und zur Definition der gebräuchlichen Gewichtsverteilung bei Fliegenschnüren versuche ich nochmal zu erklären was wir wahrscheinlich beide meinen:
Zu 1. > Bei parallelen Schnüren nur mit Spitzenverjüngung wie bei den früheren Loop Custom Köpfen von Göran Anderson war das Gewicht pro Zentimeter auf der ganzen Länge identisch, also die Masse gleichmäßig auf fast der ganzen Kopflänge, abgesehen von der Spitze, verteilt, es waren praktisch nur abgeschnittene DT-Leinen.
Zu 2. > Bei den heutigen "besseren" Speyköpfen ist die Gewichtsverteilung ungleich, sie nimmt zur Spitze hin deutlich ab, mit anderen Worten, solch ein Kopf wiegt im hinteren Bereich pro Zentimeter deutlich mehr als im mittleren Bereich und dieser wiederrum hat pro Zentimeter mehr Masse als der Spitzenbereich.
Die Sinkgeschwindigkeit hängt natürlich von der Materialdichte ab, das Wurfverhalten und Abrollen aber nur von der Masseverteilung. Aus diesem Grund haben die besser gefertigten Köpfe bei der Verwendung von Beschichtungen mit unterschiedlicher Dichte auch abrupte Verjüngungen (Durchmesseränderungen) bei Dichtewechsel damit das Gewicht pro Zentimeter gleich bleibt oder geringer wird und nicht in Richtung Spitze sich wieder erhöht.
Ich hoffe, Du kannst mir zustimmen.
LG., Klaus




