Wind auf der Schnurhand, Unterhandwurf und Schnurtyp/SK
Moin, ich nochmal,
Ich bin ja früher mal ein ganz leidlicher Handballer gewesen und nachdem ich mir mal die Wurfhand verletzt hatte, habe ich ein Jahr mit Links geworfen. Und ja, das geht, aber niemals so gut wie mit rechts.
Auf einem der Forentreffen hatten wir ja mal so einen von Stui gesponserten Wurfcontest, da konnte man das prima sehen wie die Weitenverhältnisse sind bei Rückhandwürfen gegen Beachcast und normal Überkopf. Sowohl Fyggi als auch ich hatten da Wurfweiten um die 25m mit Backhand und um die 33-36m bei den anderen Wurfarten (Fyggi hat natürlich gewonnen).
Also ganz klar Beachcast in unserem Fall, auch wenn die Spaziergänger den Kopf schütteln.
Jürgen
Ich bin ja früher mal ein ganz leidlicher Handballer gewesen und nachdem ich mir mal die Wurfhand verletzt hatte, habe ich ein Jahr mit Links geworfen. Und ja, das geht, aber niemals so gut wie mit rechts.
Auf einem der Forentreffen hatten wir ja mal so einen von Stui gesponserten Wurfcontest, da konnte man das prima sehen wie die Weitenverhältnisse sind bei Rückhandwürfen gegen Beachcast und normal Überkopf. Sowohl Fyggi als auch ich hatten da Wurfweiten um die 25m mit Backhand und um die 33-36m bei den anderen Wurfarten (Fyggi hat natürlich gewonnen).
Also ganz klar Beachcast in unserem Fall, auch wenn die Spaziergänger den Kopf schütteln.
Jürgen
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Carsten62
@ michael, das nennt man wohl lernen durch Schnerzen, sieht aber schlimmer aus als es eigendlich war. Aber Spass bei Seite, ich mach mir im Moment echt Gedanken über die beste Wurftechnik bei "doofen" Wind. Da hab ich als Küstenfliegenfischerneuling echt Probleme, zumal ich beim Beachcast auch nur mit viel Mühe knapp 20m werfe.
- Popeye
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@Carsten,
sieht schick aus, ich würde sie stecken lassen und im Winter auf ne PolarMagnus wechseln...
Spaß beiseite.
Das sind die Gründe warum ich auch bei "blöden Winden" lieber den Beachcast mache.
Wenn Du fast ein Jahr nur den Wind auf die Wurfhand bekommst, hast Du ein imenses Training und wirfst danach fast genauso weit wie bei einem Überkopfwurf.
Ich lasse lieber die Strandspaziergänger schmunzeln als das ich mich pierce
sieht schick aus, ich würde sie stecken lassen und im Winter auf ne PolarMagnus wechseln...
Spaß beiseite.
Das sind die Gründe warum ich auch bei "blöden Winden" lieber den Beachcast mache.
Wenn Du fast ein Jahr nur den Wind auf die Wurfhand bekommst, hast Du ein imenses Training und wirfst danach fast genauso weit wie bei einem Überkopfwurf.
Ich lasse lieber die Strandspaziergänger schmunzeln als das ich mich pierce
Gruß Svenfischen,fangen,filetieren >(((°> und zurücksetzen
Hatte ich in Grenå, denn auf Djursland kommt der Wind fast immer aus Süd-West.Popeye hat geschrieben:
Wenn Du fast ein Jahr nur den Wind auf die Wurfhand bekommst, hast Du ein imenses Training und wirfst danach fast genauso weit wie bei einem Überkopfwurf.
Zu Anfang habe ich das gehasst wie die Pest, aber nun... :grin:
Gruß Malte
"Leidenschaft Meerforelle" - Die Leidenschaft, die Leiden schafft
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Carsten62
Das einzige was ein bischen weh tat, war das durch drücken des Wiederhakens, da meine Ohren ziehmlich zäh zu seien scheinen 8)
Aber im Ernst, ich werd nur noch mit Pol /- Schutzbrille angeln, weil so lustig ich die Nummer mit dem Piercing auch finde, 3cm weiter rechts und ohne Brille, wäre der Spaß bestimmt ganz schnell vorbei gewesen.
Wie macht ihr das eigendlich im dunkeln wenn der Wind Blöd ist, passende Wurftechnik, also Beachcast oder Backhand und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen oder ergreift ihr irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen ?
Aber im Ernst, ich werd nur noch mit Pol /- Schutzbrille angeln, weil so lustig ich die Nummer mit dem Piercing auch finde, 3cm weiter rechts und ohne Brille, wäre der Spaß bestimmt ganz schnell vorbei gewesen.
Wie macht ihr das eigendlich im dunkeln wenn der Wind Blöd ist, passende Wurftechnik, also Beachcast oder Backhand und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen oder ergreift ihr irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen ?
- Popeye
- KaLeu der Damper Handelsmarine

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Auch wenns vielleicht komisch klingen mag, BRILLE AUF, ist das erste was mir meine Wurflehrerin beigebracht hat.Carsten62 hat geschrieben: Aber im Ernst, ich werd nur noch mit Pol /- Schutzbrille angeln, weil so lustig ich die Nummer mit dem Piercing auch finde, 3cm weiter rechts und ohne Brille, wäre der Spaß bestimmt ganz schnell vorbei gewesen.
Auch wenn Du noch so gut werfen kannst,
eine Böe kann ziemlich viel anrichten.
Ich finde das fischen mit ner Polbrille auch viel interessanter.
Es gibt bei einigen Discountern ab und an mal Fahrradbrillen mit gelben oder Klarsichtgläsern,Carsten62 hat geschrieben: Wie macht ihr das eigendlich im dunkeln wenn der Wind Blöd ist, passende Wurftechnik, also Beachcast oder Backhand und auf die eigenen Fähigkeiten vertrauen oder ergreift ihr irgendwelche Sicherheitsmaßnahmen ?
diese benutze ich dann meist bei Dunkelheit, wenn die Polbrille noch dunkler ist als die Nacht.
Gruß Svenfischen,fangen,filetieren >(((°> und zurücksetzen
Hallo Leute,
nun mal nicht vom Thema abkommen. Es gibt bestimmt super Foren die sich mit der Percing-Problematik beschäftigen. Aber nun mal ernsthaft.
Beachcast fällt wegen ästhetischer Mängel total aus. Backhand liegt mir nicht wirklich. Was ist den nun mit einem schönen Underhand Cast? Zum einen hat dieser Wurf eine sensationelle optische Dynamik, insbesondere wenn sich aus dem "D" der Loop formt und damit sind auch respektable Weiten drin, wenn ich das hier so lese. Nur scheint das keiner hier ernsthaft zu praktizieren.
Oder doch , aber mit der Zweihand ???
Grüße
Jörg
nun mal nicht vom Thema abkommen. Es gibt bestimmt super Foren die sich mit der Percing-Problematik beschäftigen. Aber nun mal ernsthaft.
Beachcast fällt wegen ästhetischer Mängel total aus. Backhand liegt mir nicht wirklich. Was ist den nun mit einem schönen Underhand Cast? Zum einen hat dieser Wurf eine sensationelle optische Dynamik, insbesondere wenn sich aus dem "D" der Loop formt und damit sind auch respektable Weiten drin, wenn ich das hier so lese. Nur scheint das keiner hier ernsthaft zu praktizieren.
Oder doch , aber mit der Zweihand ???
Grüße
Jörg
- Fliegendose

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- Registriert: 28.10.2004, 08:03
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Hi Jörg
Habe noch mal etwas nachgedacht über das Thema und mir ist ein wichiger Punkt neben der verlorenen Weite aufgefallen, den ich fast noch entscheidender finde.
Um entspannt die ganze Zeit Underhand zu fischen kannst Du den Schußkopf oder die WF nicht bis zum Ende fischen, da es dann sehr aufwendig ist die Schnur wieder zum Wurf bere.tören, denn oftmas beißen die Meerforellen auf den letzten 10m vor der Rutenspitze, weil sie der Fliege folgen. Diese würdest Du gar nicht ausfischen, da Du schon zum nächsten Wurf ansetzen musst.
Du verlierst also 5 oder mehr Meter an Wurfweiter und 10m vor den Füßen.
Aber wenn Du einfach nur schön anstatt erfolgreich fischen möchtest, dann viel Spaß beim Switchen
Gruß
Mario
Habe noch mal etwas nachgedacht über das Thema und mir ist ein wichiger Punkt neben der verlorenen Weite aufgefallen, den ich fast noch entscheidender finde.
Um entspannt die ganze Zeit Underhand zu fischen kannst Du den Schußkopf oder die WF nicht bis zum Ende fischen, da es dann sehr aufwendig ist die Schnur wieder zum Wurf bere.tören, denn oftmas beißen die Meerforellen auf den letzten 10m vor der Rutenspitze, weil sie der Fliege folgen. Diese würdest Du gar nicht ausfischen, da Du schon zum nächsten Wurf ansetzen musst.
Du verlierst also 5 oder mehr Meter an Wurfweiter und 10m vor den Füßen.
Aber wenn Du einfach nur schön anstatt erfolgreich fischen möchtest, dann viel Spaß beim Switchen
Gruß
Mario
- SIMPLE SHRIMP

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- Registriert: 01.05.2009, 21:53
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LIEBER UMSWITCHEN ALS BEACHCASTEN
Hallo EinhandPuristen,
ist schon klar, dass für viele an der Küste nur die Einhandwerferei in Frage kommt. Deren Einstellung will ich gar nicht ändern. die sollen sich unbeeinflußt von besseren Alternativen weiter in Gefahr begeben oder umgedreht blindwerfen wenn es mal sein muß.
Den aufgeschlosseneren Küstenfischern würde ich empfehlen bei solchen Bedingungen mit Dauerwind von der "falschen" Seite besser mal mit einer Switchrute loszugehen. Mit diesen Stöcken kann man wegen der Länge nicht nur die Schnur weiter entfernt vom eigenen Kopf halten sondern auch besser Switchen und auch als unbegabter "Falschhänder" mit der anderen Hand oben auch ohne allzuviel Übung über Kopf noch einigermaßen gut Fische anwerfen.
Ich gehe entspannt nur noch mit solchen Ruten am Strand spazieren und auch wenn ich mal an einen Platz fixiert bin weil Fische um mich herum sind, kann ich oft schneller reagieren wenn ich die Rute in die andere Hand wechsele.
Klaus
ist schon klar, dass für viele an der Küste nur die Einhandwerferei in Frage kommt. Deren Einstellung will ich gar nicht ändern. die sollen sich unbeeinflußt von besseren Alternativen weiter in Gefahr begeben oder umgedreht blindwerfen wenn es mal sein muß.
Den aufgeschlosseneren Küstenfischern würde ich empfehlen bei solchen Bedingungen mit Dauerwind von der "falschen" Seite besser mal mit einer Switchrute loszugehen. Mit diesen Stöcken kann man wegen der Länge nicht nur die Schnur weiter entfernt vom eigenen Kopf halten sondern auch besser Switchen und auch als unbegabter "Falschhänder" mit der anderen Hand oben auch ohne allzuviel Übung über Kopf noch einigermaßen gut Fische anwerfen.
Ich gehe entspannt nur noch mit solchen Ruten am Strand spazieren und auch wenn ich mal an einen Platz fixiert bin weil Fische um mich herum sind, kann ich oft schneller reagieren wenn ich die Rute in die andere Hand wechsele.
Klaus
- Ralph Hertling
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