Wind auf der Schnurhand, Unterhandwurf und Schnurtyp/SK

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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fheizer
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Wind auf der Schnurhand, Unterhandwurf und Schnurtyp/SK

Beitrag von fheizer »

Hallo,

bedingt durch die diesjährigen häufigen Ostlagen geht mir der Wind etwas auf die Nerven. An meiner bevorzugten Angelstelle habe ich dann den Ostwind genau auf der Schnurhand. Das geht zwar ganz gut, nervt aber auf Dauer gewaltig.
Um die Sache etwas entspannter zu machen, habe ich nach Möglichkeiten gesucht um trotz Ostwind mehr Spaß zu haben. Nun kam mir die Idee mit dem Unterhandwurf. Das klappt leider mit meinem SK's nicht so gut, aber ich hab es mit meiner 5er Rute und einer Vollschnur probiert, da läuft es ganz super, ist aber natürlich zu leicht um meine Fliegen zu befördern.

Meine Frage an Euch:
Habt ihr schon mal ernsthaft über einige Stunden an der Küste mit Unterhandwürfen gefischt, und wenn ja, welche Schnur ist dafür geeignet, die muss natürlich auch Überkopf funktionieren. Auf Wurfweite verzichte ich gern beim Unterhandwurf, wenn das ganze reproduzierbar sauber landet reicht das fürs Erste.
Von Guideline gibt es die 4Cast, die mit meinen Anforderungen sehr gut zusammenpasst, gibt es da Erfahrungen.

Folgendes Gerät wird gefischt: Scierra HM3 7er 9 Füsse, Lawson SK 10,8m oder Attack SK 9m.

Danke für Eure Ideen und Anregungen

Jörg
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Talisker
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Beitrag von Talisker »

Wind auf der Schnurhand heißt doch beim Rechtshänder Wind von links. Ich verstehe nicht so ganz dein Problem.
Zuletzt geändert von Talisker am 16.04.2010, 07:58, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß Sebastian

Nur nicht die Nerven verlieren!
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fheizer
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Beitrag von fheizer »

Hallo,

bei mir heisst dass, das der Wind von rechts auf die rechte Hand weht.
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Ralph Hertling
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Beitrag von Ralph Hertling »

Moin!!

Generell kann man schon mal festhalten dass man für einen guten Unterhandwurf immer etwas mehr Gewicht braucht als überkopf.
Was also unterhand optimal zu werfen wäre, neigt dazu überkopf die Rute zu überlasten.
TL
Ralph
Fjorden
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Beitrag von Fjorden »

Hallo Jörg,
finde ich auch immer problematisch. Mag den Unterhand auch nicht so...eine super Schnur für so Windbedingungen ist m.E. die Loop Distance 75 in WF 8 F, gibt es leider nicht mehr, aber bei 7,3 m Keule, die ich mit einem 7 ft Poly verlängere klappt das bei entsprechendem Stellen sogar Überkopf ganz gut. Die Schnur war für Unterhand entwickelt.
Gruß
Fjorden
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Fliegendose
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Beitrag von Fliegendose »

Hi

Ich würde nicht unterhand werfen, sondern mich lieber mit dem Rücken zum offenen Wasser stellen und nach hinten schießen lassen.
Ich werfe so ungefähr genau so weit wie nach vorne.

Gruß
Mario
Oliver

Beitrag von Oliver »

Fliegendose hat geschrieben:Hi

Ich würde nicht unterhand werfen, sondern mich lieber mit dem Rücken zum offenen Wasser stellen und nach hinten schießen lassen.
Ich werfe so ungefähr genau so weit wie nach vorne.

Gruß
Mario
Mache ich auch so wie Mario ;)
BeachCast und fertig.
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fheizer
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Beitrag von fheizer »

Hallo,

vielen Dank für die schnellen Antworten.
Um es mal klar zu sagen. Ich suche eine Möglichkeit bei solchen Verhältnissen mit Spaß und Genuss zu fischen. Mich umzudrehen und nach hinten zu werfen ist definitiv nicht drin. Ich möchte schon die Situation mit etwas Stil meistern.

Jörg
Oliver

Beitrag von Oliver »

fheizer hat geschrieben:Ich möchte schon die Situation mit etwas Stil meistern.

Jörg
Dann viel Glück bei deiner SUCHE :lol:
Eddy
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Beitrag von Eddy »

Moin,

ich werfe dann mit der anderen Hand. Das empfinde ich nach einer kurzen Eingewöhnung als gar nicht so schwer. Da ich eh nicht so ein "Weit"-Werfer bin, ist der Unterschied nicht sonderlich gravierend.

Beste Grüße

Eddy
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Fliegendose
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Beitrag von Fliegendose »

Hi Jörg

Rückwärts werfen ist Spaß und Genuß!!!
Underhand Cast ist bei Wind von der falschen Seite genauso Murgs wie beim Überkopfwurf. Außerdem kommt man damit nicht annähernd so weit. Sehr gute Underhand-Werfer schaffen vielleicht 15 bis 20m, bei Wind sicher weniger.
Rückwärts werfe ich mit dem Lawson Kopf recht spielerisch 25m.
Da würde mir die Entscheidung sehr leicht fallen.

Gruß
Mario
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piscator
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Beitrag von piscator »

Moin, wenn man das mal runterkocht auf was effektiv ist, dann:

1) Beachcast geht bis auf ähnliche Distanzen wie Vorwärts Überkopf (siehe Mario) und mit Übung sind auch die 25m nicht das Ende. Anzahl der Leerschwünge bleibt klein.

2) Unterhand und andere Wasserwürfe: Dann gut wenn kein Freiraum im Rücken. Wind auf die Wurfhand ist auch hinderlich. Verlängern der Schnur mit Störungen im Nahbereich verbunden (Nachläufer werden vergrämt).

Daher 1! und macht auch Spass, Jürgen
Petri Heil, J.
brauch keine Gewalt, nimm einfach 'ne längere Rute
http://www.baltic-cane.de/
IKS-BOJ

Beitrag von IKS-BOJ »

und keiner wirft Backhand...? :q:

braucht zwar auch gewisse Übung aber geht auch auf 25 m +

Alex :wink:
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Ralph Hertling
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Beitrag von Ralph Hertling »

Moin!!

Jürgen hat den von Eddy angesprochenen Wurf mit der anderen Hand/Seite vergessen.
Wenn man einhand wirft braucht man sich gerätetechnisch nicht umzustellen, und es macht TOTAL Spaß sich auf diese Weise den Weiten mit Rechts anzunähern.
Wenn man es mit der "normalen" Seite ganz gut drauf hat, und es mit der anderen ein wenig übt, kommt alles nach und nach fast genau so gut.
Auch ich kann es nur empfehlen.

Ich bin eigentlich Rechtswerfer ... ich habe Urlaube/Wochen da werfe ich fast nur mit Links. Zuletzt auch.

Sich mit dem Rücken zum Fisch zu stellen sieht doch SCH**sse aus, echt jetzt!!!
:lol:

Mit der richtigen (schwererer Kopf als überkopf)) Leine werfen auch normale Unterhandwerfer bei Wind gut 25 Meter (mit Vorfach).
Sehr Gute sicher weiter.
TL
Ralph
Carsten62

Beitrag von Carsten62 »

Tja; Backhand hab ich letztlich auch mal kurz bei ner 4-5 von rechts versucht, aber wegen Nichtkönnen nach nem kleineren Unfall lieber seien gelassen. Seit dem wieder Beachcast.
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