Drillzeiten kurz halten: Wieviel Druck ist möglich?
- Bernd Ziesche

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Nein, ich meinte den lebendigen Thunfisch. Wenn der seinen Auftrieb regeln kann, wieso sollte er ihn nicht so weit runter reduzieren, dass er sinkt?
Und was passiert in dem Moment wo er stirbt?
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Fliegenfischerschule
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Hi Bernd,
Gruß, Matthias
vermutlich weil er keine Schwimmblase hat und die Dichte seines Körpers größer als die des Wassers ist, d.h. er würde wohl auch ohne Herzinfarkt zu Boden sinken, wenn er nicht aktiv schwimmt.Bernd Ziesche hat geschrieben:Weshalb sinkt ein Thunfisch mit Herzinfarkt sofort unaufhaltsam zu Boden?
Gruß, Matthias
Raubfisch-Dezernat Berlin/Brandenburg
- Bernd Ziesche

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Fischen gehen ist das Beste! :l: Bin dabei
Finde das Thema interessant.
Ich war der Meinung, dass die Fische mit der Schwimmblase eine Annäherung an die im Wasser (je nach Tiefe) vorhandene Dichte ereichen. Eine Annäherung, bei der sie leicht oberhalb der Dichte bleiben.
Fragt sich jetzt schwimmen die Fische zumeist leicht gegen den Auftrieb oder das Absinken?
Haie (meine ich mich zu erinnern) schwimmen permanent gegen ein Absinken an. Sie schweben nicht.
Forellen können zumindest regungslos am Grund liegen. Daher hab ich die schlichte Vermutung, dass sie eher leicht gegen das Absinken schwimmen.
Die exakte Dichte des Wassers dürften sie wohl selten besitzen.
Vielleicht haben wir einen Spezialisten hier? 8)
Bezogen auf unser Thema scheinen die meisten Fische zumindest einen unerheblichen Vorteil über die Schwerkraft nutzen zu können, wenn der Gegendruck nach oben erfolgt. Dies Argument ist also gestrichen
.
Danke Matthias
So gesehen erscheint es beinahe logisch, wieso die Thunfische so radikal auf Tiefe flüchten.
B
Finde das Thema interessant.
Ich war der Meinung, dass die Fische mit der Schwimmblase eine Annäherung an die im Wasser (je nach Tiefe) vorhandene Dichte ereichen. Eine Annäherung, bei der sie leicht oberhalb der Dichte bleiben.
Fragt sich jetzt schwimmen die Fische zumeist leicht gegen den Auftrieb oder das Absinken?
Haie (meine ich mich zu erinnern) schwimmen permanent gegen ein Absinken an. Sie schweben nicht.
Forellen können zumindest regungslos am Grund liegen. Daher hab ich die schlichte Vermutung, dass sie eher leicht gegen das Absinken schwimmen.
Die exakte Dichte des Wassers dürften sie wohl selten besitzen.
Vielleicht haben wir einen Spezialisten hier? 8)
Bezogen auf unser Thema scheinen die meisten Fische zumindest einen unerheblichen Vorteil über die Schwerkraft nutzen zu können, wenn der Gegendruck nach oben erfolgt. Dies Argument ist also gestrichen
Danke Matthias
B
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Die Frage finde ich auch interessant. Der Auftrieb hängt ja nicht nur von der Tiefe (Kompression) ab, sondern auch vom Salzgehalt des Wasser. Im Fluss ist der Auftrieb wesentlich geringer als im Meer. Wie passt sich derselbe Fische also den Verhältnissen an ?Bernd Ziesche hat geschrieben:Fragt sich jetzt schwimmen die Fische zumeist leicht gegen den Auftrieb oder das Absinken?
- SIMPLE SHRIMP

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Hallo an alle,
interessante Meinungen zum Auftrieb von Fischen. Ich GLAUBE es ist so:
Schwebt ein Fisch ohne Flossenbewegung im Wasser (Dichte unabhängig) dann ist der Auftrieb, den er erfährt genau so groß wie sein Gewicht (Masse x Erdbeschleunigung).
Wird er aus diesem Zustand, d.h. dieser Tiefe in eine andere Tiefe gebracht, wirkt auf ihn ein anderer Druck, was zu einer Volumenveränderung führt. In flacherem Wasser wird er dicker (mehr Auftrieb), tiefer unten immer dünner bis die Luft raus ist, der Fisch wird zusammen gedrückt.
Er muß also sein Volumen (Wasserverdrängung) gleich halten wenn er überall (in jeder Tiefe) schweben will. Fische OHNE Schwimmblase kämpfen ständig genen den Abtrieb.
Klaus
interessante Meinungen zum Auftrieb von Fischen. Ich GLAUBE es ist so:
Schwebt ein Fisch ohne Flossenbewegung im Wasser (Dichte unabhängig) dann ist der Auftrieb, den er erfährt genau so groß wie sein Gewicht (Masse x Erdbeschleunigung).
Wird er aus diesem Zustand, d.h. dieser Tiefe in eine andere Tiefe gebracht, wirkt auf ihn ein anderer Druck, was zu einer Volumenveränderung führt. In flacherem Wasser wird er dicker (mehr Auftrieb), tiefer unten immer dünner bis die Luft raus ist, der Fisch wird zusammen gedrückt.
Er muß also sein Volumen (Wasserverdrängung) gleich halten wenn er überall (in jeder Tiefe) schweben will. Fische OHNE Schwimmblase kämpfen ständig genen den Abtrieb.
Klaus
Nö, wenn du einen kompressiblen Körper in der Wassersäule auf und ab bewegst, dann erfährt er Auftriebskraft nur dann, wenn sich seine Kompressibilität von der der Umgebung unterscheidet.
Wenn ich einen Körper, der neutral im Wasser schwebt und der eine höherer Kompressibilität als das Wasser besitzt, in die Tiefe schubse, dann wird der stärker komprimiert als das Wasser in der neuen Tiefe -- dadurch ist er dann schwerer und sinkt und schrumpft und sinkt und........ positive Rückkopplung und Tschüss Thun. Jürgen
Wenn ich einen Körper, der neutral im Wasser schwebt und der eine höherer Kompressibilität als das Wasser besitzt, in die Tiefe schubse, dann wird der stärker komprimiert als das Wasser in der neuen Tiefe -- dadurch ist er dann schwerer und sinkt und schrumpft und sinkt und........ positive Rückkopplung und Tschüss Thun. Jürgen



