da der Mensch ja nie-nicht zufrieden ist, habe ich da mal eine Frage...
Folgende Ausgangssituation:
Ich fange gerne und inzwischen ausschließlich Hechte mit der Fliegenrute und tue dies mehr oder minder regelmäßig
Soweit so gut.
Wie auch schon hier und dort von mit propagiert, nutze ich gerne große bis gewaltige Streamer dazu, die naturgemäß
entsprechendes Besteck erfordern. Aktuell bolze ich mit einer #9 LPXe RS (vierteilig) herum, die mit
einer #10 Guideline Pike Series kombiniert ist. Keulengewicht: Satte 27g
Wie so oft bringen Vorteile auf der einen auch Nachteile auf der anderen Seite mit sich. 5 € in's Phrasenschwein
Soll heißen: selbst Hecht der Größenordnung jenseits 4 kg drille ich teilweise über Schnurhand und
ohne Schnur zu geben, höchstens minimal. Man könnte also sagen, im Drill würde ich mir etwas mehr Gefühl wünschen.
Übrigens hatte ich vorher das dreiteilige Vorgängermodell, welches ich etwas geschmeidiger fand, aber ich leider zerlegt habe
Frage also: Wer meint, auf Hecht eine Fliegenrute zufischen, die bequem (also nicht nur zur Not) richtig
große Streamer bewältig, also auch schon mal Bunnys in 6/0 und solche Sachen, und dabei im Rahmen
des Möglichen dennoch eine sensible Rute mit Drillgefühl zu haben
Das man 60er Hechte dann trotzdem noch über die Schnurhand mehr oder minder "reinholt" und die sich
nicht gen Backing verabschieden ist mir schon klar...
Also: Butter bei die Hechte, zeigt her eure Hechtruten
Grüße,
Ingo
PS: Die Diskussion, das man mit #7 Ruten auf Hecht fischen kann hatten wir erst. Ziel ist aber, auch die Kracher werfen zu können und ein mehr an Drillgefühl zu erreichen.






