Gruß Toby
Effektives Fischen
- Tang-Loppe
- Ääääh...yoar..dann muss ich wohl los..

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Ich denke es ist von Vorteil, wenn man ein paar mittelfrequentierte Strände auswählt, diese zu sämtlichen Bedingungen möglichst oft anfährt und diese dadurch besonders gut kennenlernt, und versucht Zusammenhänge der Situation zwischen Wind, Welle und Wasserstand zu erkennen. Dann wird man mittelfristig sicherlich ein paar Auffälligkeiten registrieren die dann eine entweder mehr oder weniger standorttreue oder eine auf "streckemachen" orientierte Herangehensweise empfiehlt. Wo das Waten im Wasser zu laut oder umständlich/gefährlich ist, fische ich am liebsten gleich vom Strand oder fische dort eher standorttreu bestimmte Strukturen ab und bewege mich im Wasser kaum. Wenn ich mit Spinnrute fische grenzt das meist an Speedwading, wenn ich mit Fliegenrute fische suche ich mir einen besonders Erfolgversprechenden Bereich aus und fische den gründlich aus..wenn dann nichts ging suche ich einen Abschnitt am gleichen Strand auf der sich aber möglichst stark vom vorangegangenen unterscheidet... Jeder entwickelt da so seine Strategien glaube ich..man hat ja sehr viel Zeit wenn man den ganzen Tag im Wasser stehend auf den erlösenden Biss wartend vor sich hin sinniert. Aber das schöne ist: Es gibt keine Regeln und man kann immer wieder so richtig überrascht werden..
Besten Gruß, Tobi
Besten Gruß, Tobi
- Bernd Ziesche

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Hallo
"THE FIRST CAST IS ALWAYS THE BEST CAST."
Wenn vor mir eine Meerforelle ist, möchte meine Fliege NICHT besonders lange im Wasser wissen. Vielmehr möchte ich, dass sie beim ersten Wurf sauber präsentiert sofort rasant auf VERFÜHRERISCHE Tauchstation geht, und unmittelbar einen plötzlich auftretenden Reizeffekt auf die Meerforelle ausübt.
Entscheidend ist dabei NICHT die Anzahl der Leerwürfe, sondern das gestreckte Vorfach und das SOFORTIGE Herstellen/Aufnehmen des Kontaktes zur Fliege!
Stimmt die Präsentation, erfolgt der Anbiß oft unmittelbar (nicht selten schon beim FIRST CAST).
Bringen an einem neuen Platz die ersten 10 Würfe keinen Fangerfolg, werde ich unruhig und ziehe (natürlich auch situations- und stellenabhängig) zumeist fischend weiter.
Stimmt die erste Präsentation nicht (nUR EIN Leerwurf gebraucht, aber das Vorfach fällt herrlich im Haufen zusammen), nimmt die Meerforelle die Fliege ggf. oft unbemerkt (kein Kontakt) und ist danach nicht mehr fangbar!
Sehr oft lese oder höre ich zu diesem Thema:
Allerdings ist das häufige Auftauchen der Fliege vor der Meerforelle oft ineffektiv.
Besser ist es, nach einigen Würfen bereits die Taktik zu verändern, umso die nicht sofort beißende Meerforelle zu überlisten, bevor sie total vergrämt ist.
Und auch beim zweiten Ansatz kommt es durchaus mal zur Verführung der Silbernen, die bereits beim ersten Ansatz anwesend war, aber ohne vollständig (durch zu viele Präsentationen) vergrämt worden zu sein.
Grundsätzlich gibt es Stellen, die man über einen längeren Zeitraum (oft mit entsprechenden Pausen) erfolgreich befischen kann (regelmäßig ziehende Meerforellen) und Strecken, die man besser über die ganze (lange) Strecke abfischt und die im nahen Unferbereich stehende Meerforelle sucht.
Die Zahl der gesamten Einflußfaktoren wie Wind, Wellen, Trübung, Wassertemperatur, Nahrungsangebot und und und sind derart hoch, dass sich selbst für einen bestimmten Platz oft kein grundsätzliches Pauschalrezept aufstellen lässt.
Es gilt immer die aktuelle Stelle mit den aktuellen Gegebenheiten zu betrachten, und das Konzept zu erstellen.
Nicht der besonders weite Wurf, sondern die Erfahrung am Fischwasser bringt oft den klaren Fangerfolg!
Gruß
Bernd
"THE FIRST CAST IS ALWAYS THE BEST CAST."
Wenn vor mir eine Meerforelle ist, möchte meine Fliege NICHT besonders lange im Wasser wissen. Vielmehr möchte ich, dass sie beim ersten Wurf sauber präsentiert sofort rasant auf VERFÜHRERISCHE Tauchstation geht, und unmittelbar einen plötzlich auftretenden Reizeffekt auf die Meerforelle ausübt.
Entscheidend ist dabei NICHT die Anzahl der Leerwürfe, sondern das gestreckte Vorfach und das SOFORTIGE Herstellen/Aufnehmen des Kontaktes zur Fliege!
Stimmt die Präsentation, erfolgt der Anbiß oft unmittelbar (nicht selten schon beim FIRST CAST).
Bringen an einem neuen Platz die ersten 10 Würfe keinen Fangerfolg, werde ich unruhig und ziehe (natürlich auch situations- und stellenabhängig) zumeist fischend weiter.
Stimmt die erste Präsentation nicht (nUR EIN Leerwurf gebraucht, aber das Vorfach fällt herrlich im Haufen zusammen), nimmt die Meerforelle die Fliege ggf. oft unbemerkt (kein Kontakt) und ist danach nicht mehr fangbar!
Sehr oft lese oder höre ich zu diesem Thema:
Klar ist: An Land fängt die Fliege nichts.sil hat geschrieben:Heysa!
Also am effektivsten würde ich sagen, wenn die Fliege so oft wie möglich im Wasser ist (und nicht so viel werfen)![]()
gruss
Sil
Allerdings ist das häufige Auftauchen der Fliege vor der Meerforelle oft ineffektiv.
Besser ist es, nach einigen Würfen bereits die Taktik zu verändern, umso die nicht sofort beißende Meerforelle zu überlisten, bevor sie total vergrämt ist.
sil hat geschrieben: Ich fische meistens ein Riff/Abschnitt durch, dann gibt es erstmal eine kleine Konzentrationspause auf 'nen netten Stein (evtl. ein Stück Schoko oder ein Apfel) am Strand. Dann fische ich den Abschnitt ein zweites Mal durch.
Grundsätzlich gibt es Stellen, die man über einen längeren Zeitraum (oft mit entsprechenden Pausen) erfolgreich befischen kann (regelmäßig ziehende Meerforellen) und Strecken, die man besser über die ganze (lange) Strecke abfischt und die im nahen Unferbereich stehende Meerforelle sucht.
Die Zahl der gesamten Einflußfaktoren wie Wind, Wellen, Trübung, Wassertemperatur, Nahrungsangebot und und und sind derart hoch, dass sich selbst für einen bestimmten Platz oft kein grundsätzliches Pauschalrezept aufstellen lässt.
Es gilt immer die aktuelle Stelle mit den aktuellen Gegebenheiten zu betrachten, und das Konzept zu erstellen.
Nicht der besonders weite Wurf, sondern die Erfahrung am Fischwasser bringt oft den klaren Fangerfolg!
Gruß
Bernd
www.first-cast.de
Fliegenfischerschule
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