Fliegenrute für Hecht und Meerforelle ?

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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Nico
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Beitrag von Nico »

Mitz einer 7er bist Du bestens beraten, wenn Du eine Küstenrute mit "Hechtoption" suchst. Eine 8er geht aber auch.

Was hilft: Kurze Keule mit nicht zu langem Fronttaper (Bass-Schnur oder Schusskopf). Fliegen aus Kunstfaser binden, die nicht zu viel Wasser aufsaugen. Zonker Strips sind super, aber saugen sich eben sehr voll.


Wenn´s runter gehen soll, nimm einen sinkenden Polyleader. Der bringt noch mal Masse und wirft sich besser als eine beschwerte Fliege.

Vorfach eher kurz.

Fliegen nicht zu groß wählen. Muss ja nicht immer gleich ein 6/0er Haken sein.
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Da haben wir's :mrgreen: :
Nico hat geschrieben: Fliegen nicht zu groß wählen. Muss ja nicht immer gleich ein 6/0er Haken sein.
Wenn's nämlich doch 6/0 sein darf, muss es schon etwas mehr an Rute sein.

Oder ist hier schon mal jemand analog auf die Idee gekommen, einen
Rapala Super Shad Rap an einer Meerforellen-Spinnrute zu werfen :?:

Sicher gibt es fängige Hecht-Streamer, die eine 7er vernünftig wegdrückt,
auf Dauer schränkt man sich in den Fliegenoptionen damit aber m.E. unnötig ein.
Die Eierlegende Wollmilchsau (= perfekte Meerforellen- UND Hechtrute) gibt es wohl meist nicht...

Ein jeder wie er es mag :wink: .

Gruß,

Ingo
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tangathotty
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Beitrag von tangathotty »

hey @all

ich bin da ganz Ingos meinung...

mir ist es ja im grunde wurscht, was die leute fischen. aber wenn manche behaupten
eine mefo küstenrute und eine hechtstreamerrute in einem model finden zu können
sträuben sich mir die haare und ich frag mich wie die darauf kommen...

gehen geht das sicher irgendwie, am besten mit kompromissen bei dann beiden zielfischen..
aber wie heißt es so schön ? das bessere ist der feind des guten

grüßung
Thotty
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Nico
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Beitrag von Nico »

tangathotty hat geschrieben:hey @all

ich bin da ganz Ingos meinung...

mir ist es ja im grunde wurscht, was die leute fischen. aber wenn manche behaupten
eine mefo küstenrute und eine hechtstreamerrute in einem model finden zu können
sträuben sich mir die haare und ich frag mich wie die darauf kommen...

gehen geht das sicher irgendwie, am besten mit kompromissen bei dann beiden zielfischen..
aber wie heißt es so schön ? das bessere ist der feind des guten

grüßung
Thotty

Hallo!


Mit meiner 7er geht beides. Die Vorgabe war ja eine Küstenrute, mit der man auch mal Hechtfischen kann. Und das ist bei einer 7er der Fall.

Alternative: zwei Ruten kaufen, z.B. 7er und 9er ECHO ION. Sehr nett und liegen unter 400 € zusammen. Nur hast Du dann das Schnur-/ Rollenproblem. Und das kostet ja auch.

@ Tanga.: Übrigens glaube ich, dass mittlerweile alle begriffen haben, dass das Bessere der Feind des Guten ist. Das sagtest Du ja schon öfter ;-)

Cheers


Nico
Fjorden
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Beitrag von Fjorden »

Hallo,
mit meiner 7er geht auch beides, also 9er Rute auf Hecht sträubt sich bei mir alles, oder zeigt mir das Gewässer - Rügen mal ausgenommen - wo ich das brauche. Carsten wollte eine MF Rute und in der Weser auf kurze Entfernung fischen, dort sind auch Zander und die sind viel leckerer.. also 7er Rute, Schnur mit kurzer Keule (7, 3 m Loop Distance), Sinkvorfach (8ft extrem fast Poly), 15 cm Clousers, oder auch mal ein Bunny und los geht es...und auch ein größerer Hecht ist damit ohne Probleme zu fangen, oder geht ihr in Mischgewässern mit 25 cm Fliegen los???
Grüße
Fjorden
Acipenser

Beitrag von Acipenser »

Moin :wink:
Also ich fische ja auch in der Weser, allerdings in der Unterweser (Tidenbereich) und Hechte sind da die Ausnahme, meistens Zander.
Mit der Fliege hab ich es auch schonmal versucht, leider erfolglos.
Aber mit meiner 7/8 Rute und der 7er Pounch hab ich 13cm "Häschen" mit kleinem Schrotblei auf dem Vorfach an die 20m geworfen. War aber doch recht anstrengend mit der Zeit. Später hab ich mich auf 10-12m beschränkt und den Rest hat die Strömung besorgt. Fazit: Ab und an mal auf Hecht ist eine 7/8 ok, aber dauerhaft wäre eine 9er ganz klar von Vorteil und bei 25cm Hasen sowieso.
Gruß Günter
Carsten62

Beitrag von Carsten62 »

In der Hoffnung nichts falsch zu machen wird es wohl ne 7er werden.
Ganze Karnickel oder Hühner möchte ich ja eh nicht wefen, wobei die hier in der Ecke garantiert fängig sind :grin:.
Werde wie schon gesagt, demnächt mal los und mir ein paar Modelle ansehen. Wenn das alles in die Büx geht, gibts nächsten Sommer halt den Tröt: Weltgeilstehechtrutegesucht
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Fjorden hat geschrieben:Hallo,
mit meiner 7er geht auch beides, also 9er Rute auf Hecht sträubt sich bei mir alles, oder zeigt mir das Gewässer - Rügen mal ausgenommen - wo ich das brauche. [...]...und auch ein größerer Hecht ist damit ohne Probleme zu fangen, oder geht ihr in Mischgewässern mit 25 cm Fliegen los???
Moin.

Also knapp handlang so im 12 bis 14 cm Bereich ist bei mir auf Hecht so ziemlich
das Kleinste was ich montiere, 20 cm Fliegen sind alles andere als ungewöhnlich :D

Und wie ich schon schrieb wird das dann schnell mal Krampf mit einer 17 Gramm
Keule oder ähnlichem. Das man mit einer 7er Rute Clouser u.ä. werfen kann
und man für Durchschnittshechte damit drilltechnisch mehr als auskommt ist
mir schon klar ;) .

Grüße,

Ingo :wink:
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Fjorden
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Beitrag von Fjorden »

Hallo Ingo,
der Trick ist die Schnur....die Loop Distance 75 bringt nur ca. 12,5 gr auf 7 m, das aber konzentriert, da Fliegen auch große Fliegen ordentlich. Es kommt drauf an was man und wo befischen will, auf Rügen würde ich auch 8 oder 9 nehmen, an einem Baggersee vielleicht auch, an den Flüssen jedoch und noch mit Zanderbestand klar 7er Rute und kleinere Fliegen.
Wo fischt du? Also in dem Gewässer was ich befische, kleiner Fluß nehmen auch größere Hechte, sagen wir mal ab 75 cm auch kleinere Fliegen.
grundsätzlich gebe ich dir Recht in Gewässern mit großen Hechten große Köder einzusetzen, die Zanderfänge gehen dann aber fast gegen 0.
Grüße
Fjorden
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Polar-Magnus
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Beitrag von Polar-Magnus »

Das mit den Zandern stimmt - ich fange eigentlich nie einen :c .
Als Allrounder für "Raubfisch-Gemischt" würde ich auch eher zur 7 tendieren, klare Sache. Dann würde sich mir
evtl. noch die Frage nach dem Vorfach stellen... :+q:

Was Hechte und Ködergrößen angeht ist meine persönliche Erfahrung, dass einen eigentlich nur die werferischen
Möglichkeiten nach oben limitieren. Man muss mal den ein oder anderen Untermaßigen, sagen wir mal so im
Bereich 40 bis 45 cm, auf Ü-20 cm Fliegen gefangen haben um sich in der Hinsicht keine Sorgen mehr zu machen.

Was ich sagen will: Selbst diese Oschis fangen noch ziiiemlich kleine Hechte.

Als ich noch mit der Spinnrute auf Hecht gefischt habe, habe ich mal einen von um die 30 cm auf
Rapala Super Shad Rap gefangen (dicker, bulliger 14 cm Wobbler) und öfters diese Hechtgröße auf handlange
Köderfische an der Spinnrute.

Es mag evtl. Fälle geben, in denen auch Hechte mal eher selektiv kleinere Beute angreifen (Brutfisch...),
aber bei der "Suchfischerei" auf Fläche zumindest habe ich einfach das subjektive Gefühl, dass große Köder mit ordentlich
Druckwelle evtl. auch einen etwas weiter entfernten Hecht an den Haken bringen. Und an mir bekannten
Standplätzen locke ich mit den Großfliegen auch regelmäßig Fisch heraus (nur im Moment eher weniger :cry: ,
ob es an dem relativ warmen Wasser derzeit liegt?).

Gruß,

Ingo :wink:
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bobbel76
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Beitrag von bobbel76 »

Was Hechte und Ködergrößen angeht ist meine persönliche Erfahrung, dass einen eigentlich nur die werferischen
Möglichkeiten nach oben limitieren. Man muss mal den ein oder anderen Untermaßigen, sagen wir mal so im
Bereich 40 bis 45 cm, auf Ü-20 cm Fliegen gefangen haben um sich in der Hinsicht keine Sorgen mehr zu machen.

Was ich sagen will: Selbst diese Oschis fangen noch ziiiemlich kleine Hechte.

Genau das ist der Punkt, der Hechtköder kann quasi nicht groß genug sein und die großen Köder werden mit Sicherheit mehr und größere Fische bringen.Sicherlich werden in Ausnahmen auch große Fische auf kleine Köder gefangen teilweise sogar als Beifang auf einen Wolly Bugger, aber gezielt...nö
Selbst Fische um die 50cm inhalieren sich Köder von 25 cm und mehr. Teilweise werden Fische/Köder attackiert die quasi die gleiche Größe haben, wie der Räuber selbst. Streamer 20+ lassen sich aber nicht mit 7er Ruten werfen und schon gar nicht mit Long Belly Schnüren wie Pounch etc.
Wenn man mM ernsthaft auf Hecht fischen will, dann ist eine 9er die richtige Rute und kurze Sk oder Schnüre wie z.B Big Mama die extra dafür konzipiert wurden große buschige Fliegen zu befördern. Hecht und Meerforelle sind einfach 2 völlig verschiedene Zielfische in jeglicher Hinsicht. Natürlich wirst du auch mit der 7er kleinere Streamer werfen/schleudern können und auch den einen oder anderen verhaften können, aber wie gesagt wenn das ernsthaft betrieben werden soll...
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Gädda
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Beitrag von Gädda »

.....jo richtig, bobbel76!!!
Sach ich doch :+++:
Viele Grüße
aus NF
Heiko
Neid ist die deutsche Form von Anerkennung!
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Dixi
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Beitrag von Dixi »

Klar, gehen geht alles...

kannst es ja erstmal mit der 7er auf Hecht versuchen... aber irgendwann wirst Du wohl nicht um eine straffe 8er oder normale 9er herumkommen, wenn Du es ernsthaft betreiben willst.
(Mancheiner hat dafür ne schnuffige 9er Echo - echt gut und günstig :l: )


Ist eben irgendwie blöd, wenns nicht sooo richtig Spass macht und man überpowert ist.

Nur meine Meinung, die die Geschmäcker sind halt verschieden...
Gruß

Dixi
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Hallo Carsten :wink:

Ich fische reichlich auf Hecht und Meerforelle quasi "im kurzen Wechsel".
Zumeist fische ich dabei nicht alleine, und somit gilt es für verschiedene Kunden mit sehr unterschiedlichen gerätetechnischen Ausstattungen eine optimale Lösung für beide Kategorien des Fischens zu finden.

Viel weniger als die Rute wählt man im Optimalfall zunächst die passende Fliegenschnur.
Das Schnurgewicht und das Schnurprofil sind im Hinblick auf die gute Werfbarkeit des Gesamtsystems gravierend wichtig.

Auf Meerforelle bevorzuge ich klar die 8er Schnurklasse. Im Schußkopfbereich lande ich zumeist zwischen 18 und 20 Gramm Kopfgewicht (10 bis 12m).

Auf Hecht bevorzuge ich die 9er - 10er Schnurklasse.
Im Schußkopfbereich lande ich hier zumeist zwischen 20 und 24 Gramm (8 bis 10m).

Müßte ich mich für eine Schnurklasse entscheiden, wäre es die 8er Klasse bzw. Schußkopfgewichte von 18 bis 20 Gramm (10 bis 11m Länge).

Dazu wählt man die passende Rute (was auch immer da nun ganz genau an Schnurklassenempfehlung drauf stehen mag).

Wenn Du gerne eine 7er Schnurklasse an der Küste fischen möchtest, sehe ich da auch später für das Hechtfischen kein Problem.
Du benötigst lediglich Streamer, die fast kein Wasser speichern bzw. überhaupt erst aufnehmen, und die nicht zu füllig gebunden sind. Trotzdem bilden sie bei guter Wahl des Materials eine große (aufgehende) Shilouette unter Wasser. Hierzu könntest Du auf meiner Seite den "Pikeflash" finden. Mit wenig Mterial fängt er nicht weniger und wirft sich auch auf der leichteren Schnurklasse noch sehr gut.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Du bei einer Rute landest, auf der eine Schnurklassenempfehlung von 6 oder 7 drauf steht, und dennoch hast Du am Ende (ggf. durchaus passender Weise) 18 bis 20 Gramm Schußkopfgewicht auf der Rute montiert. Nochmal: Entscheidend ist primär das Schnurgewicht, also nicht zu sehr fixiert nach der Zahl auf der Rute gehen.

Grundsätzlich würde ich für das Hechtfischen die Obergrenze des werfbaren Schnurgewichtes klar berühren.
Beispiel:
Rute: 9 Fuss und Hersteller-Empfehlung Klasse 7 oder 8
mögliche Schnur: Schußkopf 18 Gramm Meerforelle und 19 Gramm Hecht.
Auch im oberen Bereich besteht immer etwas Spiel.
Wenn die Hechtstreamer stark bleibeschwert sind, muß dies Gewicht bei der Schnur- zu Rutenabstimmung unbedingt mit berücksichtigt werden.

Im Zweifelsfall gilt:
Weniger Volumen im Hechtstreamer = besseres Jigging bei gleicher Bleimenge.
Also: Wenig Volumen lässt auch wenig Blei zu und schafft die Möglichkeit, im Schußkopf 1 Gramm rauf zu gehen (und trotzdem eine verführerisch jiggende Fliege mit großer Shilouette zu haben).

Viel Theorie, die zu verstehen am Ende zu einer hohen Vielseitigkeit und optimaler Abstimmung beim Einsatz einer Rute auf beiden Gebieten führt.

Übrigens:
Hin und wieder habe ich auch Kunden, die gerne mit ihrer eigenen 6er Schnurklasse auf Hecht fischen möchten.
Meine Erfahrung: Nicht nur die 25cm oder noch längeren Streamer bringen die ganz großen Hechte.
Manchmal sind die Hechte gerade bei hohem Befischungsdruck auch auf kleinere Fische fixiert. Und die Chance (gerade bei Dir) auf einen tollen Zander dürfte ebenfalls steigen.
Unabhängig davon ist es kein Problem, einen Pikeflash mit 25cm Länge mittels der 6er Schnur zu werfen, sofern er wenig Material und wenig Blei enthält. Dennoch zeigt bereits das wenige Flashbou eine enorme Shilouette UNTER WASSER.

Gruß
Bernd
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sundeule
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Beitrag von sundeule »

Bernd Ziesche hat geschrieben:Übrigens:
Hin und wieder habe ich auch Kunden, die gerne mit ihrer eigenen 6er Schnurklasse auf Hecht fischen möchten.
Meine Erfahrung: Nicht nur die 25cm oder noch längeren Streamer bringen die ganz großen Hechte.
Manchmal sind die Hechte gerade bei hohem Befischungsdruck auch auf kleinere Fische fixiert. Und die Chance (gerade bei Dir) auf einen tollen Zander dürfte ebenfalls steigen.
...
Gruß
Bernd
So kann es gehen. Vorletzte Woche fing ich auf einen großen Streamer Hechte bis maximal 90 cmm, während mein Kumpel auf einen kleinen, für ihn werfbaren Streamer ein metriges Tier fing.

Vor ein paar Wochen hatte ich auf einen daumennagelgroßen Barschstreamer einen Hecht von 105 cm.

Mit einer 7er Rute kann man schon wahrnehmbar große Streamer "absenden" und dazu sollte noch eine Relation zur Häufigkeit des Hechtangelns bestehen. Für eine Handvoll Trips auf größere Hechte ist eine Neuanschaffung nicht jedermanns Option.
Mit besten Grüßen aus Stralsund; André
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