Nachtfischen
@Bernd, @Hans,
"Viel nachts gefischt, (noch) fast nie richtig gut gefangen"....da kann ich sagen, wenig nachts gefischt und häufig gefangen. Klar gibt es auch Beispiele wo Fisch hörbar da war und nichts ging, aber meistens bei meinen als Binnenländer wenigen Beispielen klappte es...dann aber auch nur auf eine Fliege, ein großer schwarzer Kaninchenmuddler in GR.2 oder 4.
Leider konnte ich bisher nicht mehr Nachterfahrung sammeln, da ich meistens Familienbedingt auf der Westseite DK Urlaub mache und dann für 2 - 4 Nächte rüber fahre. Die anderen Beispiele stammen vom Mai und auch dort war es Nachts und sehr früh Morgens besser als tagsüber. Tagsüber wirkte das Meer bis auf Hornies wie tot.
@Bernd, auf welche Fliegen fängst du denn tagsüber?
Gruß
Fjorden
"Viel nachts gefischt, (noch) fast nie richtig gut gefangen"....da kann ich sagen, wenig nachts gefischt und häufig gefangen. Klar gibt es auch Beispiele wo Fisch hörbar da war und nichts ging, aber meistens bei meinen als Binnenländer wenigen Beispielen klappte es...dann aber auch nur auf eine Fliege, ein großer schwarzer Kaninchenmuddler in GR.2 oder 4.
Leider konnte ich bisher nicht mehr Nachterfahrung sammeln, da ich meistens Familienbedingt auf der Westseite DK Urlaub mache und dann für 2 - 4 Nächte rüber fahre. Die anderen Beispiele stammen vom Mai und auch dort war es Nachts und sehr früh Morgens besser als tagsüber. Tagsüber wirkte das Meer bis auf Hornies wie tot.
@Bernd, auf welche Fliegen fängst du denn tagsüber?
Gruß
Fjorden
- Bernd Ziesche

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Hallo Fjorden,
Muddler Minnow war stets eine sehr erfolgreiche Sommer-Fliege.
Am liebsten in Naturfarbe (beige / braun).
Oder Garnelenmuster gehen auch immer sehr gut.
Die letzten Jahre habe ich mit dem "Samsökiller" viele Meerforellen verhaftet.
Gruß,
Bernd
Muddler Minnow war stets eine sehr erfolgreiche Sommer-Fliege.
Am liebsten in Naturfarbe (beige / braun).
Oder Garnelenmuster gehen auch immer sehr gut.
Die letzten Jahre habe ich mit dem "Samsökiller" viele Meerforellen verhaftet.
Gruß,
Bernd
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Gast
Hallo Bernd.Bernd Ziesche hat geschrieben: Alle, die tagsüber und nachts in etwa gleichermaßen probiert haben, schwören auf die Tageszeit. Das reine Erlebnis der Nachtfischerei schätze ich dennoch ebenfalls sehr.
Hier wird in der Nacht gefischt und auch gefangen.(aber immer schlechter als am Tage)
Aber wer das Fischen in den dunklen Stunden liebt,sollte und wird es auch betreiben.
Da ich persönlich das GESTOLPERE hasse,fische ich am Tage,dh.bei Tageslicht.
Und wir können Vergleiche aus 30 Jahren auswerten.
Mit Abstand wurden die MEISTEN Fische bei Tageslicht gefangen.
Und hier könnte ich sehr genaue Zahlen erbringen,die wir im letzten Jahr zu diesem Thema ausgewertet haben.
Sie sagen MIR auch weiterhin....Ruhe sanft in der Nacht.
Beste Grüße,Heiko.
Moin Allerseits,
Ich gestehe, das ich im Sommer nicht Tag und Nacht an der Ostsee stehe um den MF nachzustellen, aber manchmal eben doch. Z. B. im Urlaub auf Fünen. Da ich aber mit Familie unterwegs bin ist das nicht so regelmäßig, dass ich da eine Wochenstatistk drauss machen wollte. Meist läuft das so ab: Tagsüber Ausflüge in die Inselwelt mit Schlauchboot, und dann an den Riffkannten angeschlichen und einzelne Riffe angefischt. -- Fisch gabs nur dann, wenn das Gebiet jungfreulich war und nicht ein Dutzend Angler vorher auf den Fischen standen. Fazit: Heimlich still und leise geht was.
Dann am späten Abend allein mit dem Boot an dieselben Stellen gefahren und auf den manchmal nur knietiefen Riffen eine fette Fliege über das Riff treiben lassen, die dann auf der Leeseite (manchmal auch schon auf dem flachen Riff) aufgesammelt wurde. Auch das gab es -- viele raubende Fische und wenig Anfasser. Trotzdem finde ich es Nachts einfach schön, meist einsam und leise.
Und ja, die Meerforellen fressen auch im Winter (nicht in diesem?) im Flachwasser, jedenfalls hatten wir immer Fische, die etwas im Magen hatten (meist Grundeln -- Garnelen sind zu der Zeit meist in tieferen Gefilden). So'ne lauschige Februarnacht bei 4° Wassertemperatur und einem netten Temperaturanstieg bringt so manchen netten Fisch. Das ist sicher nicht in jedem Winter so (extrem kalt ist nicht so zuträglich und warum das hier diesen Winter nicht so war -- k. A. vielleicht weil die MF alle in DK waren).
@Bernd: Untermaßige Fische zähl ich nicht, messe die nicht, fass die nicht an und fotografier die auch nicht; ebensowenig echte oder gefühlte Bisse.
Ansonsten bietet der Sommer soviel mehr: Trocken und Nymphe am Bach, Lachsfischen mit der Zweihand und Meeräschen am Strand -- wie soll da eine MF Statistik zusammenkommen -- bei mir jedenfalls nicht
Und dazu muss man sagen, dass der letzte Sommer auch nicht repräsentativ war, da konnte eigentlich jeder sienen Fisch fangen (mit Fliege 8) ), Jürgen
Ich gestehe, das ich im Sommer nicht Tag und Nacht an der Ostsee stehe um den MF nachzustellen, aber manchmal eben doch. Z. B. im Urlaub auf Fünen. Da ich aber mit Familie unterwegs bin ist das nicht so regelmäßig, dass ich da eine Wochenstatistk drauss machen wollte. Meist läuft das so ab: Tagsüber Ausflüge in die Inselwelt mit Schlauchboot, und dann an den Riffkannten angeschlichen und einzelne Riffe angefischt. -- Fisch gabs nur dann, wenn das Gebiet jungfreulich war und nicht ein Dutzend Angler vorher auf den Fischen standen. Fazit: Heimlich still und leise geht was.
Dann am späten Abend allein mit dem Boot an dieselben Stellen gefahren und auf den manchmal nur knietiefen Riffen eine fette Fliege über das Riff treiben lassen, die dann auf der Leeseite (manchmal auch schon auf dem flachen Riff) aufgesammelt wurde. Auch das gab es -- viele raubende Fische und wenig Anfasser. Trotzdem finde ich es Nachts einfach schön, meist einsam und leise.
Und ja, die Meerforellen fressen auch im Winter (nicht in diesem?) im Flachwasser, jedenfalls hatten wir immer Fische, die etwas im Magen hatten (meist Grundeln -- Garnelen sind zu der Zeit meist in tieferen Gefilden). So'ne lauschige Februarnacht bei 4° Wassertemperatur und einem netten Temperaturanstieg bringt so manchen netten Fisch. Das ist sicher nicht in jedem Winter so (extrem kalt ist nicht so zuträglich und warum das hier diesen Winter nicht so war -- k. A. vielleicht weil die MF alle in DK waren).
@Bernd: Untermaßige Fische zähl ich nicht, messe die nicht, fass die nicht an und fotografier die auch nicht; ebensowenig echte oder gefühlte Bisse.
Ansonsten bietet der Sommer soviel mehr: Trocken und Nymphe am Bach, Lachsfischen mit der Zweihand und Meeräschen am Strand -- wie soll da eine MF Statistik zusammenkommen -- bei mir jedenfalls nicht
Und dazu muss man sagen, dass der letzte Sommer auch nicht repräsentativ war, da konnte eigentlich jeder sienen Fisch fangen (mit Fliege 8) ), Jürgen
- Polar-Magnus
- Eigentlich war ich's nicht...

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Hallo Heiko,Heiko hat geschrieben: Und wir können Vergleiche aus 30 Jahren auswerten.
Mit Abstand wurden die MEISTEN Fische bei Tageslicht gefangen.
Und hier könnte ich sehr genaue Zahlen erbringen,die wir im letzten Jahr zu diesem Thema ausgewertet haben.
schliesst "Tageslicht" in diesem Fall zumindest für die wärmeren Monate auch die Dämerungsphasen mit ein? (Also Zusammengefasst gefragt, bedeutet "Tageslicht", dass im Sommer meist spät abends und früh morgens gefangen wurde oder tatsächlich am hellichten Tag
Grüße,
Ingo
Ein Fliegenfischer ist manchmal glücklich, aber nie wunschlos.
Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
Zitat von gonefishing aus seinem sagenhaften Patagonien Reisebericht.
Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
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-
Gast
Ich muss hier das Flußfischen und Küstenfischen trennen.Polar-Magnus hat geschrieben: schliesst "Tageslicht" in diesem Fall zumindest für die wärmeren Monate auch die Dämerungsphasen mit ein? (Also Zusammengefasst gefragt, bedeutet "Tageslicht", dass im Sommer meist spät abends und früh morgens gefangen wurde oder tatsächlich am hellichten Tag).
Da ich Besuch habe,antworte ich später mit mehr Zeit.
Daher nur kurz...Die meisten Fische fange ich im Sommer,am noch frühen Abend,meist bei voller Sonne.
Der frühe Morgen bringt ebenfalls Fisch,aber die aktive Zeit ist mir zu kurz,da schlafe ich lieber aus.
Trotzdem gibt es auch bei uns einige Bereiche die NUR in der Nacht Fisch bringen.(im Sommer und bei bestimmten Wasserständen)
Ein unendliches Thema.
Heiko.
- Polar-Magnus
- Eigentlich war ich's nicht...

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Und ein sehr interessantes!Heiko hat geschrieben: Ich muss hier das Flußfischen und Küstenfischen trennen.
Da ich Besuch habe,antworte ich später mit mehr Zeit.
Daher nur kurz...Die meisten Fische fange ich im Sommer,am noch frühen Abend,meist bei voller Sonne.
Der frühe Morgen bringt ebenfalls Fisch,aber die aktive Zeit ist mir zu kurz,da schlafe ich lieber aus.
Trotzdem gibt es auch bei uns einige Bereiche die NUR in der Nacht Fisch bringen.(im Sommer und bei bestimmten Wasserständen)
Ein unendliches Thema.
Heiko.
Ich bin schon gespannt
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Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
Zitat von gonefishing aus seinem sagenhaften Patagonien Reisebericht.
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- Bernd Ziesche

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ahoi
@Jürgen:
Ich habe eine ganz andere Erfahrung gesammelt:
Im Sommer stehe ich tagsüber total alleine am Wasser, um auf Meerforellen zu fischen !
Die wenigen Sommerfischer kommen alle erst zum späten Abend und fischen in die Nacht hinein. Und morgens, genau dann, wenn es meiner Erfahrung nach wieder gut wird, verlassen sie spätestens den Strand.
Für mich die effektivste Fangzeit im Sommer liegt zwischen 9 und 12 Uhr Mittags. Und oft fange ich auch mitten am Tag um 13 Uhr bei strahlenden Sonnenschein und fast spiegelglattem Wasser gute Fische.
Auch Badegäste sind da kein Hinderniss.
Diese Fischerei funktioniert aber nicht in allen Regionen der Ostsee.
Wie immer muß man die beste Jahreszeit immer in Abhängigkeit der Region betrachten.
Ich treffe im Sommer 90% aller Küstenangler nachts (oder in der Dämmerung) und tagsüber ist die Küste fast immer leergefegt.
Gruß,
Bernd
@Jürgen:
Ich habe eine ganz andere Erfahrung gesammelt:
Im Sommer stehe ich tagsüber total alleine am Wasser, um auf Meerforellen zu fischen !
Die wenigen Sommerfischer kommen alle erst zum späten Abend und fischen in die Nacht hinein. Und morgens, genau dann, wenn es meiner Erfahrung nach wieder gut wird, verlassen sie spätestens den Strand.
Für mich die effektivste Fangzeit im Sommer liegt zwischen 9 und 12 Uhr Mittags. Und oft fange ich auch mitten am Tag um 13 Uhr bei strahlenden Sonnenschein und fast spiegelglattem Wasser gute Fische.
Auch Badegäste sind da kein Hinderniss.
Diese Fischerei funktioniert aber nicht in allen Regionen der Ostsee.
Wie immer muß man die beste Jahreszeit immer in Abhängigkeit der Region betrachten.
Ich treffe im Sommer 90% aller Küstenangler nachts (oder in der Dämmerung) und tagsüber ist die Küste fast immer leergefegt.
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Bernd
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@ Bernd:
Ohne jetzt nach konkreten Stränden zu fragen - Was macht denn charakteristisch die Sommer-Vormittags-Meerforellen Strände aus? Möglichst tiefes Wasser? Ein bestimmter Untergrund?
Wenn es an einigen Stränden offenbar im Sommer tagsüber optimal ist und an anderen nicht, muss es ja nun ein oder mehrere Faktoren dafür geben.
Dass es evtl. Badebetrieb sein könnte hast Du ja nun schon ausgeschlossen.
Fragen über Fragen...
Ohne jetzt nach konkreten Stränden zu fragen - Was macht denn charakteristisch die Sommer-Vormittags-Meerforellen Strände aus? Möglichst tiefes Wasser? Ein bestimmter Untergrund?
Wenn es an einigen Stränden offenbar im Sommer tagsüber optimal ist und an anderen nicht, muss es ja nun ein oder mehrere Faktoren dafür geben.
Dass es evtl. Badebetrieb sein könnte hast Du ja nun schon ausgeschlossen.
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- Bernd Ziesche

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Es ist weniger der spezielle Platz , als die Region.
Beispiel: Südschweden verliert in Punkto Sommerfischerei auf Meerforelle mit Einzug der Hornhechte extrem an Attraktivität. Egal ob am Tage oder in der Nacht.
Von Als bis Kolding hoch kannst Du im Sommer an sehr vielen Plätzen gut fischen. Nachts und noch besser
tagsüber .
Auch Fynen funktioniert sehr gut.
Ich fische die gleichen Plätze wie im Frühjahr.
Es ist eher die Nachtfischerei, welche mehr auf spezielle Stellen ausgerichtet ist.
Dann suche ich bevorzugt so Stellen auf , wie Jürgen sie beschrieben hat.
Ein Riff mit Strömung rüber laufend ...
Gruß,
Bernd
p.s. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Überwinden der Barriere im Kopf, die da sagt: "Im Sommer - fangen wir doch nur Nachts!"
Wird natürlich seit Ewigkeiten vielfach so in der Fachpresse berichtet ...
Beispiel: Südschweden verliert in Punkto Sommerfischerei auf Meerforelle mit Einzug der Hornhechte extrem an Attraktivität. Egal ob am Tage oder in der Nacht.
Von Als bis Kolding hoch kannst Du im Sommer an sehr vielen Plätzen gut fischen. Nachts und noch besser
Auch Fynen funktioniert sehr gut.
Ich fische die gleichen Plätze wie im Frühjahr.
Es ist eher die Nachtfischerei, welche mehr auf spezielle Stellen ausgerichtet ist.
Dann suche ich bevorzugt so Stellen auf , wie Jürgen sie beschrieben hat.
Ein Riff mit Strömung rüber laufend ...
Gruß,
Bernd
p.s. Der Schlüssel zum Erfolg ist das Überwinden der Barriere im Kopf, die da sagt: "Im Sommer - fangen wir doch nur Nachts!"
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Wie ich finde hoch interessant. Scheint ja dann auch in ein ähnliche Richtung zu gehen, wie es Heiko angedeutet hat.
Zusammengefasst scheint es dann also in etwa so zu sein, dass die Meerforellen hauptsächlich dann im stockdustern fressen, wenn es besondere Hotspots gibt (die sie am Tage wahrscheinlich aber auch aufsuchen) und/oder sie von hohem Konkurrenzdruck durch (meist) Hornhechte in die Dunkelheit gedrängt werden. Bei letzt genanntem kann es dabei natürlich auch nur so sein, dass die Hornis einfach nur zahlreicher und gieriger sind und man deshalb tagsüber einfach nicht zu den Meerforellen durchdringt.
Ich glaube, ich muss da noch einiges testen...
Zusammengefasst scheint es dann also in etwa so zu sein, dass die Meerforellen hauptsächlich dann im stockdustern fressen, wenn es besondere Hotspots gibt (die sie am Tage wahrscheinlich aber auch aufsuchen) und/oder sie von hohem Konkurrenzdruck durch (meist) Hornhechte in die Dunkelheit gedrängt werden. Bei letzt genanntem kann es dabei natürlich auch nur so sein, dass die Hornis einfach nur zahlreicher und gieriger sind und man deshalb tagsüber einfach nicht zu den Meerforellen durchdringt.
Ich glaube, ich muss da noch einiges testen...
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Die Hauptzeit für Hornhechte (Mai) zähle ich noch nicht zur Sommerfischerei dazu. In dieser Zeit sind die Dämmerungsphasen manchmal deutlich besser als , wenn mitten am Tag hunderte Hornhechte den Strand passieren. Dies ändert sich meiner Erfahrung nach aber ganz schnell und deutlich wieder, sobald der Hauptansturm der Hornhechte vorbei ist !
Spätestens Mitte Juni.
Gruß,
Bernd
Spätestens Mitte Juni.
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Bernd
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@Bernd,
deine These bestätigen würde die Tatsache das ich häufig Spinnfischer tagsüber gesehen habe.
....aber noch mal zur Nachtfischerei, es gibt ja nicht viele, die das Nachtfischen mögen, deshalb fische ich meistens alleine und das schon im Mai.
Den speziellen Plätzen würde ich dir auch zustimmen. Ich fische Nachts immer auf strömungsreichen Plätzen und besonders gut war es wenn die Aarn - kleine Seeringelwürmer - schwärmten.
Tight Lines
Torsten
deine These bestätigen würde die Tatsache das ich häufig Spinnfischer tagsüber gesehen habe.
....aber noch mal zur Nachtfischerei, es gibt ja nicht viele, die das Nachtfischen mögen, deshalb fische ich meistens alleine und das schon im Mai.
Den speziellen Plätzen würde ich dir auch zustimmen. Ich fische Nachts immer auf strömungsreichen Plätzen und besonders gut war es wenn die Aarn - kleine Seeringelwürmer - schwärmten.
Tight Lines
Torsten
-
Ostsee-Silber
Hallo Bernd, ich habe vollstes Vertrauen in Deine Sommerfischerei, doch ich suche eine Erklärung für das Verhalten der Meerforellen.Bernd Ziesche hat geschrieben:Für mich die effektivste Fangzeit im Sommer liegt zwischen 9 und 12 Uhr Mittags. Und oft fange ich auch mitten am Tag um 13 Uhr bei strahlenden Sonnenschein und fast spiegelglattem Wasser gute Fische.
Als wechselwarmer Fisch ist sie angewiesen auf einen Ausgleich der Körpertemperatur und die Lektüre lehrt, tagsüber hält sie sich im kühleren tiefen Wasser auf und abends kommt sie in Ufernähe (wenn ein kühleres Lüftchen weht).
Bisher ging ich davon aus, die Mefo unternimmt kürzere Raubzüge und dies bevorzugt am Abend und nachts (im Sommer).
Eine längere Beisszeit würde darauf hin deuten, das sie ihre Körpertemperatur über einen längeren Zeitraum anpassen (oder halten) könnte.
Als Vergleich, bei 30 Grad mittags am Strand ist mir nicht nach Aktivität, sofern ich nicht muss. Die Mefo muss ja auch nicht, sie könnte weiter draussen fressen oder sich die kühlen frühen Morgenstunden aussuchen.
Darüber hinaus ist einiges an Nahrung in Fliegenreichweite tagsüber eher eine schwierigere Beute als nachts. Wobei z. B. Sandaale in einer ufernahen Seegraswiese ein willkommener Snack sein dürften.
Was wäre bitte Deine Überlegung, warum die Mefo eher tagsüber im Sommer frisst?
@Mirko, @Bernd, @all,
das würde mich auch interessieren. Ich denke mal es sind die speziellen Stellen von denen Bernd spricht..Strömungsnah und tiefes Wasser in der Nähe? ....würde ich tippen. In der Kleinen Belt Nähe fallen mir da auch Stellen ein..genau dort traf ich am hellichten Tag auch immer Spinnfischer, die gingen, als ich in der Dämmerung anfing.
Ich würde zum Nachtfischen noch was hinzufügen. Die "schlechteren" Fänge können auch daher kommen, das zu früh, um Mitternacht, aufgehört wird. Diese Zeit wird gerade in der einschlägigen Presse favorisiert, mit dem Tip dann Pause zu machen. Ich habe alle!!!!! Fische erst danach gefangen .
Bei meinem ersten nächtlichen Fischen teilte ich mir den Platz mit ca. 10!!! anderen (hab ich nie wieder erlebt), die meisten mit Spinnrute, ab 24. oo war ich alleine!!! und fing meine MF.
Gruß
Fjorden
p.s. ich freu mich morgen Abend / Nacht die Fliege wieder in Salzigem zu baden!!!, ich denke das ist bei der Hitze die beste Zeit, neben extrem früh morgens.
das würde mich auch interessieren. Ich denke mal es sind die speziellen Stellen von denen Bernd spricht..Strömungsnah und tiefes Wasser in der Nähe? ....würde ich tippen. In der Kleinen Belt Nähe fallen mir da auch Stellen ein..genau dort traf ich am hellichten Tag auch immer Spinnfischer, die gingen, als ich in der Dämmerung anfing.
Ich würde zum Nachtfischen noch was hinzufügen. Die "schlechteren" Fänge können auch daher kommen, das zu früh, um Mitternacht, aufgehört wird. Diese Zeit wird gerade in der einschlägigen Presse favorisiert, mit dem Tip dann Pause zu machen. Ich habe alle!!!!! Fische erst danach gefangen .
Bei meinem ersten nächtlichen Fischen teilte ich mir den Platz mit ca. 10!!! anderen (hab ich nie wieder erlebt), die meisten mit Spinnrute, ab 24. oo war ich alleine!!! und fing meine MF.
Gruß
Fjorden
p.s. ich freu mich morgen Abend / Nacht die Fliege wieder in Salzigem zu baden!!!, ich denke das ist bei der Hitze die beste Zeit, neben extrem früh morgens.

