Dankeeee Bruno!
Die Mage beträgt bis zu 2 Gramm. Das ist eine Menge Gewicht an einer Flegenschnur. Ich bin baff. 20 Gramm hätte ich nicht erwartet.
Ich bin auch damit absolut überrascht in welchem großen Breich, meine als Klasse 6 beschriebene Rute "gut performt"
Nehme ich das Mittelmass von 19 Gramm für eine geschlaufte Tricast #8 ist mir schon geholfen.
Hardi hat geschrieben:20 Gramm hätte ich nicht erwartet.
Ich bin auch damit absolut überrascht in welchem großen Breich, meine als Klasse 6 beschriebene Rute "gut performt"
Hat den Jemand die Guideline Tricast in #7 und könnte dort die Prozedur des Wiegens, bitte nochmal wiederholen ? Der Taper ist auch 10,50 Meter lang.
Gruß Thomas
@ Hardi, habe eben noch zwei 9er gewogen: 19,0 und 19,5 gr. Das finde ich ok. Ich war da heute morgen auch etwas baff....und mußte deshalb heute abend erstmal die eine "8er" Schnur auf dem 8er "Lämmerschwanz" eines Bekannten werfen .... viel zu schwer, was der Mann sich da gekauft hat(für mich jedenfalls). Er hatte zu allem Überfluß auch noch einen Polileader dran. Naja, jedem das Seine. Ich fische meine 9er Schnur auf einer recht schnellen 8er Rute, geht richtig gut, wobei die Rute auch nicht überladen wird. 7er habe ich im Moment leider nicht greifbar.
gnilftz hat geschrieben:Ob dat dann noch ne 6er ist?
Du bringst mich da auf eine Idee, Heiko ! Ich könnte ja mal eine 6er Schnur mit der Rute werfen, - habe ich nämlich noch nicht ...
Gruß Thomas
Hast Du bei dem Aufbau, die Ringe beim Overlap auf die harte oder weiche Seite aufgebaut ? Könnte doch sein, das der Blang dadurch so extrem viel power bekommen hat ?
Stingray hat geschrieben:Hast Du bei dem Aufbau, die Ringe beim Overlap auf die harte oder weiche Seite aufgebaut ? Könnte doch sein, das der Blang dadurch so extrem viel power bekommen hat ?
Moin Thomas. Ja klar habe ich das. :grin: Die Power hat der Blank aber auch so. War ja zu erwarten, da die 5er ja auch ähnlich einer Bazooka ist. Interesseiren würde mich jetzt mal der schritt von der 6er zur 7er, wie der ausfällt.
Gruß Thomas
Jemand möchte in einem kleinen Bach auf durchschnittlich 8 bis 10m Distanz präsentieren. Der Rutendesigner baut ihm eine Rute der Klasse 6. Er gestaltet sie so, dass die Rute mit 9m Schnur gut harmoniert.
Dann kommt ein anderer Kunde und möchte eine 6er Rute haben, um 25m Fliegenschnur in der Luft zu halten. Der Designer baut eine Rute, die weit mehr Reserve besitzt und schreibt Klasse 6 drauf.
Nun kommt der dritte Kunde. Der muss alle Ruten haben die jener Designer auf den Markt bringt. Katalogbeschreibungen liest er nicht.
Er hat also 2 neue 6er Ruten und wirft sie mit seiner 6er Schnur. Und zwar mit einem Schusskopf von 9m Länge.
Er wundert sich, weshalb sich die eine Rute wunderbar werfen lässt, während die andere irgendwie unterfordert scheint.
Die Klasse ist die eine Sache. Der zugedachte Anwendungsbereich ist die andere Sache, die man nicht ganz ausser Acht lassen sollte.
Der Designer hat in beiden Fällen einen guten Job gemacht. Der letzte Kunde hätte im Katalog lesen sollen, dass die eine Rute für "Profis" und absoltes Distanzwerfen gedacht ist.
Dann wüsste er, dass er da durchaus bei kurzer Leinenlänge eine oder sogar zwei Klassen höher gehen kann (nicht muss).
Fazit: Was drauf steht, ist auch drin (die Rutendesigner wissen schon, was sie tun). Ob im Katalog (oder gar Rutenbewertungen externer "Kandidaten") immer die optimale Beschreibung vorhanden ist, ist wiederum ein anderes Thema :-).