Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.
ArminK
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von ArminK »

Hallo,
@anderer Frank,
die Torzite haben einen relativ großen Innendurchmesser und die Einlage ist viel filigraner als bei den „normalen „ Einlageringen. Außer dem Preis habe ich noch nichts negatives festgestellt.

@Frank
bring die Rute mit nach HH und eine Schnur mit 9-12g (verteilt auf 10m?) dann sehen wir, was das Maßband hergibt. :oops

Gruß
Armin
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Fliegenjeck
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Fliegenjeck »

fly fish one hat geschrieben: 26.11.2025, 12:38 Servus Robby,

wir haben neben einigen eher lokalen kleinen Brauereien nur 3 wirklich exzellente Brauereien für Helles: Giesinger, Augustiner und Tegernseer. Die gehören sich auch alle noch selber und nicht irgend einem Konzern! Da kann man alle Sorten trinken, schmeckt immer ausgezeichnet. Der Rest ist übel und nur auf der Wiesn erträglich. Weißbiere sind anders gelagert, mit anderen Brauereien und was weniger bekannt ist sind die "Dunklen", also praktisch dunkle Helle! :lol: Das sind keine Starkbiere wie man meinen könnte, sondern sehr traditionelle Biere in Anlehnung an den Beginn der Bierbrauerei. Eigentlich waren ursprünglich mal alle Biere dunkel wegen dem Malz. Die sind tierisch lecker, machen aber nicht mehr alle Brauereien.

Zu "Igniters" glaube ich wirklich, dass sie explizit für lange Leinen vorgesehen sind und Menschen die Spaß an 15 Meter Leinen haben z.B. mit einer 5er DT. Da bist Du dann bei 15 - 16 Gramm vor den Ringen (1 Gramm pro Meter). Oder wie Du sagst, wenn es weniger lang sein soll, dann 6er Leinen. Der Punkt ist zu verstehen, dass die Blankhersteller nie die Leinenlänge normieren! Wie denn auch? Das funktioniert nur mit Leinen. Also muss man verstehen, dass die Hersteller mit der Klasse sogar immer richtig liegen - fragt sich nur bei welcher Leinenlänge! Die Vermessung jeglicher Blanks entschlüsselt diese Verhältnisse und lässt passende Leinen finden.

LG,
Frank
Das alle Biere ursprünglich dunkel waren,wegen des Malzes ,wage ich zu bezweifeln ! Da würden mich schon Beweise interessieren... Denn Ursprünglich wurden Biere gar nicht mit Malz gemacht,sondern mit Getreide. wahrscheinlich waren Sie deswegen trübe,da Rohfrucht Bier eintrübt. Nicht wie Hefeweizen,aber halt auch nicht klar wie (heutiges )Pils. Ursprünglich nahm man,da man ihn nicht kannte ,auch keinen Hopfen. Man kannte auch nicht die Wirkung der Bierhefe ,da man Sie noch nicht entdeckt hatte. Und ganz Ursprünglich kannte man gar kein Bier :roll: Aber da hießen Menschen noch Neandertaler( oder so ähnlich ) . Dabei weiß ich nicht ,ob mit Vornamen oder Nachnamen...
Und ursprünglich waren alle Autos Grün,wegen der Farbe !
:roll:
Aber wer bin ich schon...
MfG Nobby :zsch:
Ich bin ein (H)optimist. Diese glauben, das durch ein homebrew sich alles verbessert... :+grin:
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

@Armin: Ich bringe vermutlich zwei EH mit, die interessant sind: Diese Igniter und die 10' CTS, wo mich der Blank vermutlich heute erreicht.
@Nobby: Ich habe nicht Deine Bierexpertise, aber ich denke wenn Malz drin war, war es auch dunkel und es wurde nix gefiltert. Zumindest spricht man in Minga von alten dunklen Bieren. Ich kann aber nix belegen, mir reicht das die Dunklen bei uns astrein munden. Braust Du dunkle Biere daheim?

LG,
Frank
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Fliegenjeck
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Fliegenjeck »

Hallo Frank,
von heutgen Bieren auf alte Biere zu schließen ist ganz schön einfach gedacht...
Sicherlich hat es immer dunkelere Bier und hellere Biere gegeben, das liegt daran das Getreide immer mal etwas dunkeler und heller ist ,da es ein Naturprodukt ist .. Aber das alle alten Biere immer dunkel waren ist an den Haaren herbei gezogen ! Wahrscheinlich gab es auch nur obergärige Biere, da man nur im Winter Kühlen konnte,was untergärige Biere zwingend brauchen,Kälte während des Reifens (!),aber in der Zeit gab es sicherlich keine bis seeeehr wenige "windige Hefen". Als Linde dann den Kühli erfunden hatte,"etwa auch zu dem Zeitpunkt" das Mikroskop erfunden wurde, wußte man um die Bedeutung der Hefe im Bier !
Bier ( oder Biervorläufer ) gab es schon im alten Ägypten vor x tausend Jahren ! Und da hatten die vom Mälzen mal eben gar keinen Plan, somit auch nicht von dunkelen Bieren ,da diese NUR UND AUSSCHLIEßLICH durch Röstmalze( eben Mälzen ) entstehen ! Ebenso von Hopfen und Hefe ! Es gab die Hefen die in der Luft ,auch heute noch(Belgien) rum eiern und fert'sch . Hefe hat man erst entdeckt ,als man Mikroskope erfunden hatte ! Vorher wußte man nur das die Biere an der frischen Luft anfangen zu gären, aber man wußte nicht warum. Als Hopfen hatte man irgend so ein Gras auf jeden Fall eine bittere Pflanze ( Gritbiere )
Genug davon .
Es gab höchstwahrscheinlich einige dunkle Biere, aber von Schwarzbieren konnte da keine Rede sein ( ! ) , aber eben nicht alle, auch wenn dir Deine Dunkelen am besten schmecken !
Dem ein sing Üll is dem angeren sing Nachtijall !
MfG Nobby :zsch:
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Ich danke Dir für diese informativ und launig vorgetragene "Erhellung"! :zsch:

LG,
Frank
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Robby »

Neben Tegernseer Hell und dem hellen Augustiner finde ich auch Spaten ganz nett. Nur um da auch nochmal was beizutragen.
Mit den besten Grüßen
Robby
Michl
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Michl »

Augustiner Edelstoff und Chiemseer Helles nicht zu vergessen...... ;)

Skol Michl
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Unangeschliffene Ringfüße, wegen schwarz und Seide, hochwickeln:

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Warum muss man das besonders erwähnen? Die Seide ist dünner als A-Thread und wird der Ringfuß nicht fest auf den Blank gepresst (Kabelbinder) rutschen zu viele Wicklungen unter den Fuss und bilden unschöne Knubbel!
Habt ihr an Grasfuzziruten schon mal Zweisteger gesehen, die nicht angeschliffene Füße hatten, die mit Seide angewickelt wurden? Und warum sind die ganzen dünnen und zurecht geschliffenen Schlangenringe bei "denen" so beliebt?

Habt ihr schon mal wirklich durchdachte Ringkonzepte, Wicklungen, Gedanken über Gewicht von Ringen, Gedanken über Gewichte von Lackierungen, Streben nach Wurfweite, irgend etwas technisch sinnvolles von der ganzen Grasfraktion wahrgenommen, außer: "Isch" drehe "jetze" einen einen Rollenhalter aus Neusilber und "isch" "wickel" Seide!" Ich las dann noch Strategen, die über ausgleichende Gewichte im Handteil frickelten, weil das Mehrgewicht des Bambus über dem Handteil nach "Balance" rief! Das ist als technischer Unsinn wirklich nicht zu toppen! Und es war aber mal anders, zu Zeiten als Bambus weiter verbreitet war, wurden mit Bambus Wettkämpfe gewonnen! Die damaligen und für mich im Gegensatz zu heutigen und überforderten Kollegen, bauten die z.B. Bambus mit CFK Spitzen! Man frage sich warum das so dermaßen funktional und überlegen ist und warum man sowas nicht mehr findet? Weil: "Isch bau Dir mal ne Bambusrute, kriegste schicke Schlangen, Neusilber und Seide!" Boaaa Eyyyy! :zsch:

LG,
Frank
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Achim Stahl
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Achim Stahl »

Moin,
fly fish one hat geschrieben: 29.12.2025, 19:49
Habt ihr schon mal wirklich durchdachte Ringkonzepte, Wicklungen, Gedanken über Gewicht von Ringen, Gedanken über Gewichte von Lackierungen, Streben nach Wurfweite, irgend etwas technisch sinnvolles von der ganzen Grasfraktion wahrgenommen, außer: "Isch" drehe "jetze" einen einen Rollenhalter aus Neusilber und "isch" "wickel" Seide!" Ich las dann noch Strategen, die über ausgleichende Gewichte im Handteil frickelten, weil das Mehrgewicht des Bambus über dem Handteil nach "Balance" rief! Das ist als technischer Unsinn wirklich nicht zu toppen! Und es war aber mal anders, zu Zeiten als Bambus weiter verbreitet war, wurden mit Bambus Wettkämpfe gewonnen! Die damaligen und für mich im Gegensatz zu heutigen und überforderten Kollegen, bauten die z.B. Bambus mit CFK Spitzen! Man frage sich warum das so dermaßen funktional und überlegen ist und warum man sowas nicht mehr findet? Weil: "Isch bau Dir mal ne Bambusrute, kriegste schicke Schlangen, Neusilber und Seide!" Boaaa Eyyyy! :zsch:

Oh Mann! :+x

Wenn ich so etwas lese, vermisse ich Jürgen Fischer noch viel mehr als ohnehin schon. :cry:

Der würde dich jetzt sehr sachlich, mit geballter Physik und einenm leicht ironischen Unterton so was von auseinandernehmen, dass es ein wahres Fest wäre.

Ich freue mich schon darauf, im Frühsommer mit meiner hohlgespießten Baltic Cane mit Bambushüsen und perfekter Gewichtsverteilung im Bach zu stehen.

Viele Grüße!

Achim
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Lieber Achim,

die Physik ist auch noch anderen Personen geläufig und ich vermisse Jürgen sehr, auch seine Art der Kommunikation! Ich schätzte unser kleines Geplänkel um Rutenbau und Bambus sehr.
Es ändert aber nichts daran, dass viel Bambus heute eher einem verklärten Blick folgt, statt harter technischer Fakten.
Das müsste aber nicht sein und wie gesagt, die Altvorderen waren teilweise eine ganze Ecke weiter. Was glaubst Du z.B. wo die Vermessung der Blanks für die WG her stammt...

LG,
Frank
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Achim Stahl
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von Achim Stahl »

moin Frank,
fly fish one hat geschrieben: 30.12.2025, 12:44 Es ändert aber nichts daran, dass viel Bambus heute eher einem verklärten Blick folgt, statt harter technischer Fakten.
In welchem Freizeitbereich ist das nicht so?

Oder möchtest du ernsthaft behaupten, dass deine Rutenbau- und Speycast-Ergüsse unverklärt und ausschließlich auf harten technischen Fakten beruhen? :oops

Viele Grüße!

Achim
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Lieber Achim,

erstmal Danke, dass Du mit mir diskutierst!

Mein Rutenbau basiert geschätzt zu 60 - 70 Prozent auf technischen Fakten, dass ist deshalb so wenig, weil ich manchmal das Gewicht der Rute insgesamt durch individuelles Design besonders der Griffe "unnötig" erhöhe und Blanks zusätzlich noch lackiere. Ich weiß aber sehr genau was ich da tue und z.B. lange ZH hoher Leinengewichte achte ich auf einen leichten Aufbau, trotz bunten Designs z.B.

Meine Leinen insgesamt und die ganze Werferei besonders, die bewusste Entscheidung zum Einsatz langer Leinen, auch die Leinengewichte , sind 100 Prozent faktenbasiert und funktional!

Wichtig: FF ist Hobby und das ist nicht immer alles rational, dass ist auch wunderbar, aber in dem Moment wo KollegInnen z.B. mit dem Bambusbau Geschäfte machen, sieht es völlig anders aus! Wenn ich z.B. so Jemanden anweisen würde mir einen Blank zu hobeln der unter einem Gewicht von "X" Gramm eine Auslenkung von 3.75 Grad und unter "Y" Gramm eine Auslenkung von 15 Grad zeigt? Oder eine sog. Federkennlinie mit Auslenkungen und Gewichten über den gesamten Arbeitsbereich? Glaubst Du ich würde auch nur einen finden der das überhaupt kann, geschweige denn überhaupt versteht warum das wichtig ist..... Die meisten haben sich mit sowas doch noch nie beschäftigt und würden sich förmlich "einen Ast abhobeln" bis sie meine angeforderte Kennlinie überhaupt treffen.
Und das ist nur eines der Themen.

Wenn ich nur für mich selber so einen Eumel zusammenhobel ist das alles nicht so wichtig, aber im Auftrag von Kunden? Und da ist teilweise sehr viel Geld im Umlauf.

LG,
Frank
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von ArminK »

Hallo Frank

vermutlich war der Salat beim Weihnachtsmenü nicht in Ordnung, oder warum gibt es wieder Watschen für die Grasfraktion?
Die schreibst, dir könnte keiner eine Rute nach deinen technischen Vorgaben hobeln. Ich kann dir nicht das Gegenteil beweisen, aber es wäre doch mal einen Versuch wert. . . zumal der letzte Kohleblank von dir ja auch nur den Hauch von 25g daneben gelegen hat. Die Kollegin hatte vermutlich einen guten Tag und hat dem Extremwerfer aus Germany noch 3 extra Lagen um den Mantrel gewickelt. :-D

Guten Rutsch

Gruß
Armin
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Klaus meckert auch immer mit mir! :cry:

DJ Quicksilver macht mir jedenfalls Angst! :lol:
Da hätte ich gerne Kennlinien vorgegeben! Was ich bei Zeiten irgend wann mit CTS auch tun werde, zumindest versuchen.
Ich habe da auch Arbeit vor mir, weil ich gerade für die ganzen Kracher wirklich gerne mal alles auf die Erfassung der Federkennlinien umstellen würde. Die Vergleichbarkeit von Blanks dürfte deutlich steigen. Bisher war ich immer zu faul, aber gerade die Gaelforce mit den unterschiedlichen Teilen dürfte sehr interessant werden. Auch die ganzen 10füßer sind bestimmt spannend.

Allen in diesem Faden einen feinen Rutsch!

LG,
Frank
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Re: Sage Igniter #4 9' - "Baldur"

Beitrag von fly fish one »

Ist das nicht ein schönes Team!

Igniters als Familie aus ZH 15' und EH 9':

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Baldur ist noch nicht ganz fertig mit der Beringung und mit der Lackierung der Seide bin ich nicht ganz zufrieden. Mein Lack war schon etwas älter, jedenfalls vermute ich hier den Übeltäter.
Bleibt aber so und wird nicht neu gemacht, dafür habe ich keine Zeit.

Mit der großen Igniter ZH bin ich nach wie vor sehr glücklich, dass ist einfach ein traumhafter Blank zum Werfen und die ganze feine dunkle weinrote Farbe ist ein echter Hingucker und Schmuck dieser außergewöhnlichen Lachsrute.
Wenn die Kleine nur halb so viel Spaß macht, wäre ich schon hoch zufrieden. Die ganze Familie ist in meinen Augen ganz stark auf Top Leistung im Wurf von Sage getrimmt worden. Das man sich gerade solchen Blanks unbedingt zuerst über eine Messung nähert, schrub ich schon oft, weil sonst die Gefahr besteht das ganze Potential im Wurf nie wirklich auszuschöpfen. Die ganze Familie braucht deutlich schwerere Leinen und die müssen dann auch im lockeren Werfen auf mittlere Distanzen mit Nachdruck aus schöner Rutenbiegung geworfen werden. Dann werfen diese Blanks fast von alleine und die Distanzen sind schon krass. "Stellt" sich der Werfer aber richtig hinter seinen Blank und gibt Vollgas, öffnet sich das Tor zur Hölle und der Sturm bricht los! Ich muss das einfach so "blumerant beschreiben, weil gerade mit dem großen ZH drängen sich solche Vergleiche förmlich auf!

Was mit solchen Blanks nicht geht, auf sehr kurzen Distanzen, praktisch fast noch unter der Rutenspitze, vor allen etwas längere Leinen noch "raus zu schlenzen". Das endet im Slapstick! Man kann damit wunderbar auch enge Bäche befischen, Leinen fast ohne RL im Wasser, aber es muss noch als "Wurf" identifizierbar sein! :lol: Die Leinengewichte sind so hoch für den Blank angesetzt, der deshalb "so steif", dass es etwas Nachdruck braucht um ihn zu biegen. Ansonsten rollen die Leinen nicht zu Ende und der Wurf bricht zusammen. Kommt die ganze Sache aber richtig "ins Rollen" und es ist auch absolut passend solche Granaten mit purer Gewalt und Kraft zu werfen, mit Leinengewichten knapp unter 60 Gramm für den ZH in diesem Fall, die Blankbiegung dabei voll ausnutzend bis kurz vor den kritischen Bereich des Rutenbruchs, dann sind diese Blanks nah an den Wettkampfruten dran, mit ganz ausgezeichneten und erstaunlichen Weiten!
Und sie halten das aus, dafür hat Sage und jeder andere Hersteller diesen "Typ" Blank ausgelegt und erst dann, machen sie auch richtig Laune!

LG,
Frank

Einschub Nachschub kraftloses Werfen: Das gibt es nicht! :zsch: Weil einem jeder einflüstert der meint etwas vom Werfen zu verstehen, so das es mittlerweile wie ein Dogma über dem ganzen FF Werfen wabert! Dazu sollen ja auch alle Forellen und Lachse vor den Füßen gefangen werden! :zsch: Kaft, Gewalt, Weite, dass ist ja alles "bäääääh"! :no: Höchstens der Wettkämpfer, aber das hat ja nie was mit der Realität des echten Fischens zu tun.... :no:
Das ist doch alles Unsinn, denn wachsen die Weiten zwingt uns die Physik zum Einsatz von mehr Kraft bis hin zu nackter Gewalt und die Skills helfen es richtig umzusetzen. Da ist nix verwerfliches dran! Und "man" fängt auch direkt Fische auf die Art und Weise - oh Wunder oh Wunder! :zsch:
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