ich frage mich gerade, ob druckwellen und schall unter wasser nicht zwei verschiedene schuhe sind.
wenn ich im weltraum nen böller anzünde (jajaja-nehmen wir es einfach mal an

), dann kann ich den knall nicht hören, weil ja keine luft da ist, in der sich die schallwellen ausbreiten.
im wasser dagegen werden die schallwellen um einiges besser "spürbar" gemacht.
ich denke also, das der fisch zwar kein geräusch hören kann, dafür aber die vom geräuschherd ausgehenden schallwellen spüren kann.
er spürt also die geräusche (wow-das hört sich echt lsd-mäßig an)
jetzt frage ich mich aber, ob die rasseln im spöket überhaupt was bewirken, wenn die druckwellen doch von der form des köders ausgehen, der da durch das wasser taumelt.
ich kann mir nicht vorstellen, das die rasselkugeln über den verdrängungsschall irgendwas aussenden.
allerding kann man mit nem microfon im wasser auch wale reden hören, die etliche kilometer auseinander sind.
wenn ich im moor an einem tümpel stehe, und auf den boden stampfe, dann flitzen überall kleine fische weg.
wenn ich aber ganz ruhig dastehe und wie am spieß brülle, dann passiert nicht.
vielleicht ist der stripper gerade deshalb so fängig, weil er absolut ungleichmäßige und freakige druckwellen produziert.
und wie fühlt sich wohl ein spinner an, der da durch die fluten brummt
ich glaube das es nichts bringt, wenn man nem derbst schlackernden polterköder noch zusatzlich geräuschperlen implantiert.
puha - das ist echt mega interessant
