Immer bis ins Backing?

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
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Chrischan
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Beitrag von Chrischan »

Moin!
Mit Erstaunen muss ich gerade feststellen, dass ich mir am Angelwasser viel zu viel Stress mache.

Bis eben gerade war ich immer im Glauben, dass es immer auf Weite ankommt. Schließlich habe ich doch das Geschirr, mit dem das Backing zu erreichen sein muss.

Jetzt lehne ich mich zurück und genieße es zu lesen, dass auch andere die gleich Problematik besitzen wie ich. Nämlich das Backing nicht immer zu erreichen.
:wink: :wink:
Viele Grüße
Chrischan
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Fische die man sieht die fängt man nicht
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laverda
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Beitrag von laverda »

Ich versuche trotz Wurfmängel bei jedem Angelgang den Backingknoten durch die Ringe sausen zu sehen......................mit nem Fisch am anderen Ende :lol:

Gruß vom platten Niederrhein
Fliegenruten werfen Masse...............nicht Klasse
Acipenser

Beitrag von Acipenser »

Hallo Leute :wink:
Schön zu lesen das ich nicht alleine bin. Ich finde auch eine sauber abgelegte Schnur wichtiger als Weite. Aber ich hatte immer so den Eindruck als kachelt hier jeder wie selbstverständlich den Wurf bis ins Backing. Und ich meine auch immer herrausgelesen zu haben das Weite an der Küste Fische bringt.
Nun kann ich die Sache ruhiger angehen ;)
Gruß Günter
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janw
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Beitrag von janw »

Hallo :wink:

na ja, ein Vorteil von Weite ist natürlich unbestritten:
die Fliege ist länger im Wasser. Bringt natürlich nichts, wenn die Fliege erstmal in einem Schnurhaufen liegt. :c
Immer auf Höchstweite zu werfen und das Vorfach zu strecken, das schaffen glaube auch die Profis nicht, ist ja letztlich auch eine Konzentrationsfrage.
:wink:
LG Jan
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Der_Malte
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Beitrag von Der_Malte »

Wirf entspannt so weit wie du kommst.

Ich werfe entspannt sogar weiter, als wenn der Weitenwahn in mir durchkommt.
Meistens endet das dann so, dass ich Knoten aus dem Vorfach pulen muss.
Das kostet am meisten Zeit ;)
Gruß Malte

"Leidenschaft Meerforelle" - Die Leidenschaft, die Leiden schafft
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Vossi
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Beitrag von Vossi »

also ich werfe grundsätzlich total verspannt.
Immer ans Limit.
Und der Backingknoten geht schon beim zweiten Rückschwung durch
die Ringe.

Hat eben Vorteile, wenn man den Schusskopf direkt an das Backing knotet :oops
---------------------------
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janw
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Beitrag von janw »

Der_Malte hat geschrieben: Meistens endet das dann so, dass ich Knoten aus dem Vorfach pulen muss.
Das kostet am meisten Zeit ;)
O ja, das habe ich gerade die letzten beiden Male auch gehabt, mehr Knotenpulen als Fischen...... :cry:
LG Jan
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Jelle
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Beitrag von Jelle »

ich versuche auch möglichst entspannt zu werfen soweit das halt ein grobmotorischer zimmermann kann :lol:

meistens reicht es wie schon geschrieben wenn man durschnittlich 20-25 meter sauber rausbekommt.

ich fische am liebsten bei schräg auflandigem wind oder wenn er paralel zum ufer kommt.
bei paralelen winden lande ich aber auch relaxt werfend meist im backing so dass ich mir mit geflechtrunningline die schnüre meist noch um 5 meter verlängere da ich die tüdellei mit dem backing wenn es drußen ist nicht leiden kann.

immer easy werfen da es mir in bestimmten situationen und stellen doch auch um ein paar meter mehr durchaus ankommt! :wink:
Eddy
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Beitrag von Eddy »

Vossi hat geschrieben:also ich werfe grundsätzlich total verspannt.
Wolltest du nicht die Spitze deiner Rute tauschen? Irgendetwas war doch damit *grübel*.

Ich weiss nichtmal, ob ich ein Backing habe. Soweit habe ich noch nie abgerollt.
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Frank Carstensen
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Beitrag von Frank Carstensen »

VF = 5,00 m
SK = 10,70 m
RL = 32,00 m
___________
Ʃ = 47,70 m

Bis in den Backingknoten werfen? Mit gestrecktem Vorfach? Um Himmels Willen, das schaffe ich nicht!
Wie sind denn Eure Mefo-Schnüre zusammengebaut :?:
Grüße // Frank
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Heiländer
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Beitrag von Heiländer »

Ich gehe mal davon aus das hier von einer ganzen Fliegenschnur mit einer Länge von 28-32 Meter die Rede ist. Danach kommt das Backing :wink:
TL Christopher
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Kungdisciplin är laxfiske !!
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Jelle
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Beitrag von Jelle »

Heiländer hat geschrieben:Ich gehe mal davon aus das hier von einer ganzen Fliegenschnur mit einer Länge von 28-32 Meter die Rede ist. Danach kommt das Backing :wink:

wie meinen - es gibt hier doch wohl keinen der nicht ausschließlich mit der coastal fischt :!: :?: :o :lol:
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Heiländer
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Beitrag von Heiländer »

@Jelle, das war auf Franks 47 Meter Zusammenstellung bezogen :grin: Den Backingknoten sehe ich beim Werfen bestimmt nicht, nur im Drill mit einem Schweinswal :grin:
TL Christopher
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Bernd Ziesche
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Beitrag von Bernd Ziesche »

Ahoi :wink:
Die meisten handelsüblichen Fliegenschnüre (27-30m) kann ein sehr guter Werfer durchaus konstant gestreckt ablegen. Alles, was über 30m Wurfweite hinaus geht, ist mit solchen Schnüren sehr schwer zu erreichen.

Bei 27m Fliegenschnur + Rutenlänge an Vorfach + Rutenlänge (Backing bis zur Rutenspitze) liegt die Fliege bei optimaler Streckung auf 30m. Man verliert immer einiges an der theoretisch addierten Gesamtlänge, auch bei einem sehr sauberen Wurf!

Priorität 1 gestreckter Wurf
Priorität 2 möglichst sanft werfen
Priorität 3 enge Schlaufe gerade auf das Ziel zu
Priorität 4 Mit Wind klar kommen lernen
Priorität 5 Schnurkontrolle insgesamt
Priorität 6 Wurfweite

für die Küste...

Gruß
Bernd
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wuddiwupp
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Beitrag von wuddiwupp »

Moin,
lieber schön sauber werfen, keine Knoten im Vorfach als
auf teufel komm raus das Backing zu sehen.

Das ist auch wie beim ... eher die Technik entscheidet hier,
einer der einen nicht gerade sauberern Wurf hat wird mit sicherheit
mit der tollsten Rute und massig Kraft seine an die Grenzen gebrachte Rute
mittels Doppelzug nicht überzeugen können das Backing durch die Ringe zu jubeln.

Mal ganz davon ab, ist es auch nicht soooo wichtig, ob man nun 25m oder 30m wirft. Meist fängt man die Fische doch sehr nahe um sicher herum, teils
auf den letzten Metern.
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