Snaps

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Fliegenfischen ausdiskutiert werden.
ArminK
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Re: Snaps

Beitrag von ArminK »

Hallo,

@Klaus,

Sowohl Göran und Hans werfen dann den "unreinen" Unterhandstil, denn beide machen eine Hubbewegung mit der oberen Hand: beim Rüchwurf nach oben, beim Vorwurf nach unten. Trotzdem kann die ganze Kraft nur aus der unteren Hand kommen. Die obere Hand liftet die Rute und bildet den Drehpunk, der sich von oben nach unten verschiebt.
SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:Bei Switchcasts soll im Gegensatz zu Rollwürfen die Leine grundsätzlich mit der Rutenspitze beschleunigt werden, mit einem 'Switch', oder 'Snap', oder 'Zip', wie immer man diesen Impuls auch nennen mag, der Rest der Rute biegt sich dann von allein, eine nur wenig gebogene Rute nach vorn - unten zu schlagen, ist wenig effizient.
Verstehe ich nicht, denn der Vorwurf von Rollwurf und Switch Cast ist gleich, zumindest bei mir. Ein Switch-, Zip-,Snap- oder tralala- Impuls erzeugt einen Tailing Loop .

@Frank
fly fish one hat geschrieben:Damit kommt er praktisch auf der Seite des Overlaps an.
Aber nur wenn er die Ringe auch entsprechend montiert hat. :p

http://www.youtube.com/watch?v=IHtlLrapkyg

Schau dir mal Tellis Katsogiannos an: der dreht die Rolle beim Rückwurf extrem nach innen. Neben der lauten Musik sind ein paar richtig schöne Würfe dabei.
Ich habe das auch mal probiert und die Würfe sind richtig gut gelaufen. Warum habe ich noch nicht herausgefunden, aber den Overlap schließe ich mal aus.

Gruß

Armin
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SIMPLE SHRIMP
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Re: Snaps

Beitrag von SIMPLE SHRIMP »

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Moin,
ArminK hat geschrieben: Sowohl Göran und Hans werfen dann den "unreinen" Unterhandstil, denn beide machen eine Hubbewegung mit der oberen Hand: beim Rüchwurf nach oben, beim Vorwurf nach unten. Trotzdem kann die ganze Kraft nur aus der unteren Hand kommen. Die obere Hand liftet die Rute und bildet den Drehpunk, der sich von oben nach unten verschiebt.
Faktencheck: Hebelgesetz > Die mit der oberen Hand aufzubringende Kraft (Druckkraft gegen die Rute) ist immer größer als die am Untergriff aufzuwendende Kraft (Zugkraft am Knauf der Rute).
ArminK hat geschrieben:
SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:Bei Switchcasts soll im Gegensatz zu Rollwürfen die Leine grundsätzlich mit der Rutenspitze beschleunigt werden, mit einem 'Switch', oder 'Snap', oder 'Zip', wie immer man diesen Impuls auch nennen mag, der Rest der Rute biegt sich dann von allein, eine nur wenig gebogene Rute nach vorn - unten zu schlagen, ist wenig effizient.
Verstehe ich nicht, denn der Vorwurf von Rollwurf und Switch Cast ist gleich, zumindest bei mir. Ein Switch-, Zip-,Snap- oder tralala- Impuls erzeugt einen Tailing Loop .
Das war bei 'Instruktorprüfungen' oft zu sehen, Probanden kannten keinen Unterschied zwischen Rollwurf und Switch Cast. :q: - Übrigens, man kann 'switchen' ohne einen Tailing Loop zu erzeugen. :grin:

Woher haben 'Rollwurf' und 'Switchwurf' eigentlich ihre Benennung?

TL
Klaus
ArminK
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Re: Snaps

Beitrag von ArminK »

Hallo Klaus,

o.k. ich hätte anstatt Kraft Drehmoment schreiben sollen.
SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:Probanden kannten keinen Unterschied zwischen Rollwurf und Switch Cast.
insgesamt oder nur beim Vorwurf? Beim Vorwurf mache ich die gleiche Bewegung mit unterschiedlichem Timing. Beim Rollwurf habe ich alle Zeit der Welt, beim Switch Cast gibt es nach dem Rückwurf mit D-Loop und Anker nur ein kleines Zeitintervall für den Vorwurf.

Worin unterscheidet sich bei dir die Rutenführung im Vorwurf von Rollwurf und Switch Cast?

Gruß

Armin
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SIMPLE SHRIMP
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Re: Snaps

Beitrag von SIMPLE SHRIMP »

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Moin,

vorab, ich hoffe, der Willi ( :l: ) kann noch etwas stillhalten wegen der vielen Abschweifungen. :oops :wink:

Meine beispielhafte Bemerkung war auf den klassischen Rollwurf bezogen ohne den heutzutage meist eingebauten 'Switch', mit dieser Technik hole ich oft versunkene Leine hoch um einen besseren 'Incast' machen zu können.

Den heute oft vorgeführten 'Rollwurf' würde ich eher mit 'Normalwurf aus dem Stand' benennen. Bei den Prüfungen sah man oft beides, das 'Nachhintenschwingen' der Leine und einen Switch. Mit dieser Technik beginne ich oft mit seitlich geführter Rute die ersten Schnurmeter auszubringen.
Fliegenfischen für Einsteiger - der Rollwurf.jpg
TL
Klaus
ArminK
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Re: Snaps

Beitrag von ArminK »

Hallo Klaus,

Rollwurf klassisch: durchschwingen der Rute bis 9Uhr, große Schnurschlaufe rollt direkt über die Wasseroberfläche
Rollwurf modern: hoher Stopp bei 11 Uhr , enge Schlaufe auf Höhe der Rutenspitze

In den Prüfungen musst du für das D die Schnur nach hinten führen, ohne das sie das Wasser verlässt. Ein Switchen zum Vergrößern des D-Loops ist nicht erlaubt.

Der Kollege in dem Video kann leider weder einen modernen noch einen klassischen Rollwurf. Er hat keine Spannung in der Rute, folglich fällt alles in sich zusammen ganz zu schweigen von einem gestreckten Vorfach.

Der Willi hat schon Erinnerungslücken, vermutlich ein Folge von dem Schleudertrauma, das er sich bei den Loops, Snaps, Switchs, usw. zugezogen hat. :lol:

Gruß

Armin
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SIMPLE SHRIMP
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Re: Snaps

Beitrag von SIMPLE SHRIMP »

WilliK_Rollwurfübung.jpg
Vorführung :+++:

P.S.:
Der Kollege in dem Video kann leider weder einen modernen noch einen klassischen Rollwurf. Er hat keine Spannung in der Rute, folglich fällt alles in sich zusammen ganz zu schweigen von einem gestreckten Vorfach.
Das könnte vielleicht daran liegen, dass Frank Weissert kein Mitglied bei Euch (EFFA) ist. :q:
ArminK
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Re: Snaps

Beitrag von ArminK »

Hallo Klaus,
SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:Das könnte vielleicht daran liegen, dass Frank Weissert kein Mitglied bei Euch (EFFA) ist.
Ich habe nur die Wurfvorführung in dem Video beurteilt, ohne nachzusehen wer das ist und ob er Mitglied bei der EFFA ist. Das ist mir völlig humpe.
Wir können auch über die EFFA reden, wenn es dich interessiert. Dann solltest du einen neuen Faden eröffnen.

Gruß

Armin
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Re: Snaps

Beitrag von fly fish one »

Diese Diskussion erinnert mich daran, dass manchmal Kollegen andere Kollegen zu sehr abwatschen, ohne wirklich einen umfassenden Einblick in das ganze Spektrum Derjenigen zu haben. Ich erinnere an eine Diskussion beim Nachbarn mit 2 Kollegen, wo Armin ein Video eingestellt hatte und ein andere Kollege nur negativ kommentierte. Der Type im Video von Armin war ein Teilnehmer von extremsten Weitwurfwettbewerben und vorderster Platzierungen - und da, würde ich mal gaaaanz vorsichtig argumentieren. Der Kollege der sich dort abwatschend geäußert hat, hat sich eigentlich nur selbst lächerliche gemacht.

Nicht das Armin das in den falschen Hals kriegt, da tickst Du, lieber Armin, ganz anders. Man möge sich aber bitte trotzdem erstmal selber in einem Schulungs- oder wie auch immer gearteten Wurfvideo stellen und dann alles fehlerfrei vorstellen. Ich denke, dass ist gar nicht so einfach. Wenn man was lernen möchte, sein Ego auf handliche Grössen pulverisieren, Effa, Afta, sonst was zertifiziert, völlig egal, gibt einen Haufen Werfer die sich darum nix scheren, wer also was lernen möchte, sein Ego in handliche Grössen stampfen, stelle sich mal hinter solche Kollegen oder fahre zur SOR. Ich glaube da haben die wenigsten überhaupt einen Schein von diesen "Institutioen" in der Tasche - werfen aber wie vom anderen Stern!

LG,
Frank

Und einen habe ich noch und einen habe ich noch: So ganz persönlich meine Meinung zu den Zertifizierungen. Ich glaube gerade im Bereich der Zweihänder wird es da gaaanz dünne - oder hast Du einen von Instruktoren schon mal richtig, also richtig lange Leinen werfen sehen!? Alles andere ist nur sehr begrenzt als Vorbild tauglich! Ich weiß, der Kumpel vom Gawesworth (jetzt endlich richtig geschrieben, wa), Vorname war was mit "Eon" :no: , also der war Dr. Hc Master. EH haben sie eine Menge drauf, aber ZH streite ich ich die Kompetenz weitgehend ab! Dies ganze Rumgewedel in 35 Snap usw. mit Leinen von 12 Meter ist eine Sache, aber wenn richtig lange Leinen dran hängen sieht das völlig anders aus und wer von den Jungs kriegt dann keine dicken Backen?
Lachsheini, Lachslehrling, Fliegenfischer, lange Leinen an langen Ruten - neigt zu Extremen jeglicher Art
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Re: Snaps

Beitrag von fly fish one »

Und einen habe ich noch.

Ich soll Euch vom Hendrik bestellen: Wir gründen den OCLB Club und verteilen GIW Zertifikate!

Orcla Long Belly Club und Geht immer was Zertifikat in Gold, Siber und Bronze!

Bitte verzeiht diesen OT, aber der Brüller musste sein! :lol:

Euer Frank
Lachsheini, Lachslehrling, Fliegenfischer, lange Leinen an langen Ruten - neigt zu Extremen jeglicher Art
ArminK
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Re: Snaps

Beitrag von ArminK »

Hallo Frank,

ich habe die Würfe aus dem Video von Klaus beurteilt, unabhängig von Name und irgendwelchen Zertifikaten oder sonstigem. Du kannst ja mal deine Meinung dazu abgeben.
Ich will hier niemanden bloßstellen, aber eine kritische Bemerkung zur Sache sollte doch erlaubt sein. Ich war und bin froh für kritische Anmerkungen, weil das mich weiter bringt, wie irgendwelche Lobhudeleien.
Natürlich gibt es viele gute Werfer, die kein Zertifikat haben, aber wer erfolgreich die Instruktorprüfung, egal beim welchem Verein, bestehen will, muss sich intensiv mit Wurftechnik und Didaktik befassen.
fly fish one hat geschrieben:Ich glaube gerade im Bereich der Zweihänder wird es da gaaanz dünne - oder hast Du einen von Instruktoren schon mal richtig, also richtig lange Leinen werfen sehen!

Sind 26 Keule (Speyschnur) oder 30m Schusskopf lang genug? :oops
Ich habe fast alles was Rang und Namen hat schon mal live gesehen und mit einigen auch zusammen im Wasser gestanden. Da ist ausnahmslos keiner dabei, der bei dir keinen Eindruck hinterlassen würde. :cry:


Gruß
Armin

P.S. Hast du die Pink-Lady fertig?
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Re: Snaps

Beitrag von troutcontrol »

ArminK hat geschrieben: Im Gegensatz zum Snap-T hat der Snap-Z einen airborne Anker.
Moin,
der "Anker" ist bei den Wasserwürfen eigentlich immer im Wasser zu finden, unabhängig von air- oder waterborne.
Meinst du eventuell das "D"? Wär jetzt aber eher nicht gleichbedeutend mit "Anker", oder?
:q:
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Re: Snaps

Beitrag von SIMPLE SHRIMP »

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Manches verwirrt mich immer wieder, mit Armins Feststellung: "Im Gegensatz zum Snap-T hat der Snap-Z einen airborne Anker.", kann auch ich nichts anfangen. Über die 'Anker' wurde bei Wurfbenennungen schon ausführlich diskutiert. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ist alles mit kontinuierlicher Schnurbewegung und 'Touch and Go' > "Airborne Anchor", und alles was in's Wasser geschmissen und wieder hoch geholt wird > "Waterborne Anchor".

Der Unterschied in der Wurfausführung der beiden Varianten ist doch nur 'runde' gegen 'snappende' Rutenbewegung (ich mache meistens irgend was dazwischen) und die dadurch erzielte 'Schnurbogenform'. Die Leine landet von 'oben' und wird dann durch Anheben und Herumschwingen vom Wasser abgehoben oder heraus gerissen um das 'D' für den Auswurf (Outcast) zu formen, wo oder was ist dabei der 'ankernde' Unterschied. :q:

Ich hätte es bei einer 'Prüfung' sicher nicht leicht, weil ich viele der zu lesenden Aussagen (und Lehrmeinungen) nicht nachvollziehen kann. :grin:

Nachstehend macht Willi zwei 'Rollwurfvarianten' anschaulich.
Rollwürfe.jpg
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Re: Snaps

Beitrag von troutcontrol »

Stimmt, hatten wir schon mal, mein Unverständnis ist seitdem nicht gewichen:
troutcontrol hat geschrieben:
ArminK hat geschrieben: Ich brauche für die Wasserwürfe immer einen Anker im Wasser:
- luftgeboren: Anker kommt aus der Luft ins Wasser z.B Switch Cast, Single Spey
- wassergeboren: Anker ist im Wasser z.B. Double Spey, Snap T
Mmmhm, ein Anker, der aus der Luft ins Wasser kommt und ein Anker, der aus dem Wasser (???) ins Wasser kommt, jedenfalls im Wasser ist, warum auch immer, solange er vorher nicht in der Luft war. ;)
Nicht böse sein, aber ist irgendwie Quark, oder? :grin:
Daher die Frage, ob statt des Ankers das D gemeint sein könnte.
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Re: Snaps

Beitrag von fly fish one »

Annemarie dreht sich hinter mir auf der Lackierbank, wartet auf die nächste Runde Lack und Annemarie und ich haben gemeinsam festgestellt, dass mich die ganzen Anker hier geschildert auch nur verwirren. Ich lass mir bestimmt bald Anker, Rose und Herz tätowieren, wenn das so weitergeht.

Ich habe mir vor einiger Zeit, im Prinzip auch aus Gesprächen mit meinem Erklärbär, folgendes zu recht gelegt:

1) Vom Prinzip ist alles was wir hier mit den etwas längeren Ruten und Leinen so rumschmeißen, völlig egal welchen Namen/Wurf das Kind trägt => wassergeboren. Weil, so wie KLaus sagt, das Zeug regelrecht ins Wasser geschmissen wird und nun liegt es da erstmal. Gerade bei dem Video vom Gawesworth seinen bärenstarken Snap-Z, da kann man ja mitzählen bis das Leinenende mal wieder bewegt wird. Also kein Touch and Go! Und zusätzlich verorte ich das noch an der Länge dessen was da im Wasser liegt, bei mir ist das im wassergeborenen das Poly und das Tip.

2) Vom Prinzip ist alles was wir eher mit kurzen Ruten, ich würde sagen Einhänder, rumschmeißen, für mich die Luftlandetruppe. Aus der puren Not heraus, in meinen Augen aber trotzdem sehr genial, kann ich mit einer kurzen 9' nun mal nicht 4 Meter Leader + Tip ins Wasser legen, weil ich das mit dem kurzen Mistding kaum wieder rausgerissen bekomme. Ich brauche aber unbedingt einen winzigen Moment wo mein Wasserbein kurz touchiert, weil sich nur so das D bilden kann. Das nenne ich Airborne, weil ich die Ruten und Leine immer weiter bewege, dieser kurze Stop im Wasser und zwar nur mehr oder weniger nur das Tip, zählt ja fast nicht. Der Begriff Touch and Go passt wie die Faust auf's Auge. Und um das Ganze dann auf die Spitze zu treiben, mache ich im Prinzip grob die selben Würfe mit selbem Namen, nur setze ich im Unterschied dazu fast nur das Tip auf und habe plötzlich die selben Würfe wie unter 1)! Nur gibt es natürlich Grenzen, welche Würfe sich dafür überhaupt noch eignen. Ein Doppelspey lässt sich nicht im Touch and Go bewgen. Also alles Würfe die ich soweit variieren kann, dass ich die Leine kontinuierlich in Bewegung halte und nur das Tip Wassern kann.

Ich kann natürlich auch Riesenleinen und lange Zweihänder nur eben das Tip kurz aufsetzen, habe dann auch eine Luftlandetruppe am Start, nur werfen wir die normal nicht so.

LG,
Frank
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Re: Snaps

Beitrag von troutcontrol »

Konnte mich dunkel erinnern, das Simon Gawesworth die Begrifflichkeiten vor etlichen Jahren in die Welt gesetzt hat - der Rest ist dann Google.

Simon unterscheidet zwischen 2- und 3-teiligen Würfen:
2-teilige bestehen aus back cast und forward cast.
3-teilige aus setup cast, back cast und forward cast.

Es geht dann lediglich darum, ob Teile des Kopfes / Polyleader / Leader beim back cast durchgängig im Wasser sind (waterborne) oder zumindest zeitweilig komplett in der Luft (airborne).

Ich find ja die Unterscheidung zwischen 2- und 3-teiligen Würfen prägnanter, einleuchtender und griffiger. :wink:
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