Sprengringe, Sinn oder Unsinn?

Hier können Fragen und Anregungen rund um das Gerät zum Spinnfischen ausdiskutiert werden.

Sprengringe, Sinn oder Unsinn?

Beitragvon Dexter » 23.03.2011, 20:47

Ob ein oder zwei Sprengringe vor dem Drilling , da scheiden sich die Geister. Darüber wurde schon häufig disskutiert. Ich persönlich habe an den meisten Ködern zwei Stück, aber noch besser fahre ich mit der Methode von "Homebeach". Ein kleiner Tönchenwirbel zwischen den beiden Ringen minimiert nach meiner Erfahrung sehr effektiv Aussteiger.
Nun aber die eigentliche Frage: wie haltet ihr es mit dem Sprengring vorne? Sprengring, Wirbel mit Karabiner und dann noch ein No-Knot, da kann man ja gleich ein Stahlvorfach montieren. Unauffällig ist wohl was anderes. Frage mich, ob es sich negativ auf das Laufverhalten des Köders auswirkt, wenn man den wegläßt. Eigentlich sollte ein Karabiner mit Rundbogen dem Köder doch genug Spielraum geben.
Wie seht Ihr das? Ist es vielleicht auch vom Köder zu Köder unterschiedlich?

greetz

Robert
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Beitragvon emka » 23.03.2011, 21:10

ich glaube, du machst dir zuviele gedanken...

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Beitragvon Dexter » 23.03.2011, 21:20

Mag sein. Ist nur 'ne Kleinigkeit, aber auf die kommt es manchmal an. Wenn's nicht so wär, dann würden sich die Flie-fischer nicht solche Mühe beim Binden geben. Ein Büschel Fell würds dann auch tun. OK, ich weiß, der Vergleich hinkt ein wenig, da beim Fliegenfischen der Köder wesentlich langsamer geführt wird und der Fisch somit mehr Zeit hat den Köder "zu betrachten".
Aber ob der Köder vernünftig läuft ist ja wohl nicht unwichtig.
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Beitragvon Henk » 23.03.2011, 21:24

Hallo Robert !
Ich denke daß diese ganze Sprengringgeschichte ein wenig überbewertet wird. Ich habe füher auch erstmal alle Köder auf 2 Sprengringe umgebaut,dann wieder auf einen usw. usw. Austeigen wird immer mal eine ob auf einem oder zwei Sprengringen. Mit den Einhängern genauso, Scandi,Crosslock oder ähnliches..muss ja nicht gerade 1/0 Größe sein 8) .
Mittlerweile lasse ich die Köder wie sie von Pappe kommen, mit Ausnahme des einen oder anderen Hakens.

Nochmal eben für mich : Was ist die "Homebeach" Methode ? Ernstgemeinte Frage !

Gruß
Henk
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Beitragvon Frank Buchholz » 23.03.2011, 21:26

Ich finde es wichtig daß der Spinnköder mit der Schnur verbunden wird.

Gruß

Frank :wink:
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Beitragvon Dexter » 23.03.2011, 21:30

@Henk:

Sorry, hätt es gleich schreiben können. Homebeach ist ein member hier im Forum.

@Django: ohne Wirbel?
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Beitragvon bobbel76 » 23.03.2011, 21:31

Ich würde dir empfehlen immer 10-12 Blinker gleichzeitig zu fischen um so einen Heringsschwarm zu immitieren. :spass:
Stell die die Belchschleuder weg und geh mit der Fliege los :+++:
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Beitragvon Dexter » 23.03.2011, 21:37

Immer diese intolleranten Flie-fischer! Hör auf mit dem Blech-Exorzissmus. :lol:

Irgendwann komm ich bestimmt dazu.
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Beitragvon Reverend Mefo » 23.03.2011, 23:21

Django hat geschrieben:Ich finde es wichtig daß der Spinnköder mit der Schnur verbunden wird.


:+++: :+++: :+++: :lol:

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Beitragvon Dornhai » 23.03.2011, 23:37

An meiner Spinnrute ist am Fluocarbonvorfach nur noch ein Eihängekarabiner ohne Wirbel für den Köder,wenn ich Blinker fische.
Bei Spinnködern sollte man allerdings Wirbel vorschalten.
Gruß Steffen
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Beitragvon Mefosüchti » 24.03.2011, 13:46

ich hab an alle meine Blinkers 2 sprengringe dran und bin auch der meineung das es einiges ausmacht zb nurnoch ü70er und so :lol: nein spass bei seite ,,,,,,,,,,,,, ich werd auch weiterhin zwei sprengringe andüddeln weil es doch einiges gegen aushebeln und co beiträgt :-++:
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Gruss Stefan
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Beitragvon piscator » 24.03.2011, 13:54

Hi Stefan, wer fängt hat recht :grin:
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Beitragvon Sundvogel » 24.03.2011, 14:41

Einige Antworten helfen ja wirklich weiter.

Ich habe früher auch immer mit zwei hinteren Sprengringen gefischt, allerdings denke ich mittlerweile, dass das auch dazu führt, dass der Fisch von vorn herein schlechter gehakt wird, als mit einem Ring.

Vorne den Sprengring zu entfernen finde ich sinnvoll, wenn man ihn tatsächlich nicht braucht und/oder sich das Köderspiel dadurch verändert.

12er Solvpilen laufen z.B. etwas lebhafter, wenn man keinen Sprengring hat, sondern einen runden Karabiner direkt in die Öse hängt.

Ob das jetzt besser ist, das ist so die Frage. Das ist sicherlich auch abhängig von den individuellen Umständen.

Bei viel Wassertrübung möchte ich einen Köder der etwas mehr Alarm macht als bei klarem Wasser.

Generell würde ich den Ring nicht entfernen.
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Beitragvon Küstenläufer » 24.03.2011, 18:55

An Kunstköder ab 15 Gramm montiere ich immer einen 2. Spengring und habe dadurch weniger Aussteiger. Ein Aushebeln wird deutlich erschwert, außerdem sitzt der Haken etwas tiefer.
Vorne benutze ich Wirbel ohne Karabiner, fummel den Sprengring direkt in den Wirbel. Ich habe es schon erlebt (wenn auch äußerst selten), dass der Karabiner aufgegangen ist (sicherlich beim Aufschlagen des Köders auf das Wasser).
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Beitragvon Reverend Mefo » 25.03.2011, 13:12

Küstenläufer hat geschrieben:An Kunstköder ab 15 Gramm montiere ich immer einen 2. Spengring und habe dadurch weniger Aussteiger. Ein Aushebeln wird deutlich erschwert, außerdem sitzt der Haken etwas tiefer.
Vorne benutze ich Wirbel ohne Karabiner, fummel den Sprengring direkt in den Wirbel. Ich habe es schon erlebt (wenn auch äußerst selten), dass der Karabiner aufgegangen ist (sicherlich beim Aufschlagen des Köders auf das Wasser).


Genau so mache ich es auch aus denselben Gründen. Ist anfangs ein wenig Fummelei, man gewöhnt sich aber dran.
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