Rutenbruch

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Rutenbruch

Beitragvon Ostsee-Silber » 19.04.2007, 19:19

Nachdem mir nun heute auch im dritten Fachhandel mit einem Kopfschütteln begegnet wurde, möchte ich meine letzte Hoffnung nun in Eure Hände legen.

Folgende Begebenheit: die Rute rutscht aus der Aufhängung während der Fahrt (ich Trottel war ja mal wieder zu faul, die Teile ins Futteraal zu packen oder gar ins Rohr :+x ), ein Teil fällt auf den Boden, schlittert in einer Kurve unter die Tür einer seitlichen Schiebetür und beim Öffnen jener Tür erklingt ein berstendes Geräusch.

Der Blank weist nun eine etwa 8 cm lange Bruchstelle auf, ein Teil ist vom Graphite / Kohlefasergemisch in den Blank gedrückt und stellt sich stur, wenn ich ihn da rausfummeln will.

Da die Hoffnung ja zuletzt stirbt, habe ich gerade mal einen 12er Lachsschusskopf an der Rute gefeuert und die # 8 damit zwar völlig überlastet, aber sie hält :x neue Hoffnung für meine Lieblingsrute!

Nun stelle ich mir vor, die Bruchfläche mit etwas Epoxy erstmal zu verschliessen und danach mit ein paar Wicklungen eine halbwegs ordentliche Stabilität zu binden. Danach mit Epoxy versiegeln.

Was meint Ihr, habt Ihr schon mal einen solchen Bruch entlang des Blanks repariert und wenn ja, wie?
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Beitragvon Fliegenfischer » 19.04.2007, 20:40

also ich habs mal probiert mit epoxy und eng gewickelter fireline.
1. aktion war der letzte mist
2. hat nicht gehalten

fürchte du hast keine allzu guten karten :roll:

garantie hast du wahrscheinlich keine...
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Beitragvon Schweißsocke » 19.04.2007, 20:43

Schaize Mirko, ich habs gelesen. Auf dem Foto ist der Längsriss ja deutlich zu sehen, die Tatsache, dass du dir den Blank mit dem 12er ST nicht völlig zerlegt hast, sollte dich nicht zu optimistisch stimmen. Beim Biegen der Rute entstehen Querkräfte, die an dieser Stelle nicht mehr abgeleitet werden, so dass der Blank über kurz oder lang reißen wird.

Letzlich hilft nur, einen Zapfen in die Rute einzusetzen, also ein Stück eines Kohlefaserblanks im Bereich der Bruchstelle einzukleben. Dazu müsstest du die SAGE erstmal zersägen, die Bruchstelle von Faserresten säubern und dann das Reparaturstück möglichst passgenau zurechtschmirgeln. Wenn du dabei nicht sorgfältig vorgehst, hast du sonst nachher einen leichten Knick an der Stelle (ist mir passiert). :cry:

Die Aktion der Rute verändert sich bei einer solchen Reparaturaktion auf jeden Fall, ganz genau wie vorher wird sie nachher nicht mehr werfen.
Gruß Arne

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Beitragvon Kystefisker » 19.04.2007, 21:20

Hallo Mirko !

Wie ich schon sagte, üble Sache und ich glaub den Schaden kann selbst ein Händler / Rutenbauer nicht mehr Reparieren !

Klingt Schaize, ist aber leider so :!:

War doch eine Hardyrute, oder ?

Wie ist das da mit der Garantie, ich weiß nur das da irgendwas mit Rute an Hardy schicken war und man eine Versandkostenpauschale von ~ 40.- bezahlen muß.

Bei SAGE geht das über den Händler, bei dem du die Garantiekarte zur Rute ausgefüllt bekommst (Händlerdaten...)

Ich hab auch schon versucht, bei einer Spinnrute einen solchen Längsriß zu flicken, das geht bei den hochmodulierten Kohlefasern leider nicht und die Rute ist trotz Einbringen eines "Kern's" und verkleben mit Epoxyd beim nächsten Wurf an der gleichen Stelle wieder und noch weiter aufgerissen (und das war am Griffteil, wo relativ wenig an Wurfkraft wirkt)

Das sieht also nicht Gut aus für deinen "Liebling.... :c "kf"
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Beitragvon Ostsee-Silber » 19.04.2007, 21:54

Danke für Eure Tipps :+++:

Tja, der Riss ist durchgängig, meine Freude nach dem 12er SH werfen ist nun wieder etwas gekürzt, doch noch ist ein Funken Hoffnung da.

Eine 4,20 m # 10 hängt bereits als unreparabel an der Wand, aber diese Rute ist für mich "Excalibur".

Das mit dem Absägen und Zapfen einkleben habe ich mal gelesen, muß mal morgen den Christian Weckesser anrufen.

Und ja, es ist eine Hardy, ohne Garantie, da über drei Ecken mal in England gekauft :oops Eine von 4 registrierten. War mal so eine englische "Special-Edition", natürlich ohne Garantiekarte :+x .

Hardy würde das gebrochene Stück neu anfertigen, kein Thema, aber etwa 400 Laschen für knapp 80 cm Rute finde ich etwas viel.

Ich werde es versuchen, eine runde Fischsumme wäre schön, bevor sie in den Ruhestand geht, aber so mittendrin :cry:

Mittlerweile tendiere ich dazu, auch mal nach anderen Marken zu sehen :oops aber noch besteht Hoffnung.

Ich danke Euch!
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Beitragvon Mattes36 » 19.04.2007, 22:44

Hallo Mirko,
erstmal mein herzliches Beileid! Solche vermeidbaren Ungeschicke sind immer die ärgerlichsten, das weiß ich aus eigener leidvoller Erfahrung :cry:

Splitterbrüche mit langen Längsrissen (wie lang?) sind immer sehr schwer oder gar nicht zu reparieren. Eine reine Überwicklung und Versiegelung hält nicht, die Rute wird an der Stelle wieder einknicken. Beim Biegen des Blanks verformt sich der Querschnitt ins ovale und leitet die Kräfte in die unteren, steiferen Bereiche weiter. Durch einen Längsriss funktioniert das nicht mehr ... bleibt also nur ein Zapfen.

Am besten wäre es, den Zapfen einzusetzen, ohne die Rute zu zersägen, damit die Fasern in Längsrichtung wenigstens erhalten bleiben. Die korrekte Einpassung des Zapfens wird so aber sehr schwer, wenn nicht unmöglich?! Wenn Du die Rute in der Mitte des Risses trennst, funktioniert das besser ... der Zapfen sollte so lang sein, daß er auf jeder Seite mind. 5cm über das Ende des Risses hinausgeht. Dadurch wird die Rute dann evtl. auf einem recht langen Stück versteift, wodurch sich neue Schwachstellen bilden (ober und unterhalb des Zapfens), wo die Rute wieder brechen kann. Der Zapfen sollte also nicht zu steif sein ... direkt nach dem Verkleben des Zapfens würde ich den Riss erstmal straff mit Tape überwickeln und damit fixieren (damit Blank und Zapfen plan aufeinander liegen und vom Kleber nicht zu sehr auseinander gedrückt werden). Nach dem Aushärten des Klebers würde ich den Riss großzügig (mind. 2cm über die Rissenden hinaus) und mit hoher Fadenspannung überwickeln (evtl. sogar doppelt) und mit FlexCoat lackieren.

Viel Arbeit und das Ergebnis ist ungewiss ... Christian Weckesser kann das sicher viel besser beurteilen und Dir gute Tipps geben. Er kann Dir auch passendes Zapfenmaterial zur Verfügung stellen.

Viele Grüße und good luck!

Matthias
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Beitragvon Ostsee-Silber » 20.04.2007, 09:13

Danke Matthias :+++:

Der Längsriss ist 8 cm lang und ich habe mal versucht, einen Zapfen einzusetzen - das klappt schon mal :x

Wie wäre es denn, wenn ich da einen längeren Zapfen aus Glasfaser einklebe?

Der Riss befindet sich am 2. Teil der Rute (von 4 Teilen), also direkt oberhalb des Griffes. Hier liegt noch der Rückgratteil, also wäre eine Versteifung womöglich noch eine Verbesserung? Ausprobieren, habe hier noch so eine alte Eisrute aus vergangenen Tagen rumliegen, deren unterer Teil aber auch haargenau da rein passt.

Der defekte Blankteil ist 80 cm lang und hat am oberen Ende einen Zapfen für die Verbindung, der innere Hohlraum ist 60 cm lang und passt wieder genau zu meiner Eisrute. Der konische Verlauf der Eisrute passt mit leichtem Spiel recht gut in den Blank. Mit etwas flexiblem Kleber wäre der Hohlraum geschlossen, soweit meine jetzige Theorie :roll:

Also den Glasfaserzapfen etwa 60 cm lang schneiden, einkleben mit Flexi Coat oder sowas, danach von aussen versiegeln und verkleben, binden und wickeln und dann so tun, als wär nix gewesen :grin: zumindest bis zum ersten Junilachs :c

Diese Glasfaser ist um ein Weites weicher als der Hardy Blank, also könnte das gehen?
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Beitragvon Mattes36 » 20.04.2007, 11:20

Hallo Mirko,

ein Riss von 8cm geht ja noch ... ich würde den Zapfen mindestens doppelt so lang machen, tendenziell eher in Richtung 20cm, aber auch nicht länger. Ein zur Reparatur eingesetzter Zapfen beeinflußt das Wurf- und Drillverhalten einer Rute immer negativ und umso mehr, je länger der Zapfen ist.

Der Zapfen darf kein Spiel haben und der Durchmesser und Konus müssen möglichst genau passen. Kleinste Unebenheiten gleicht der Kleber aus, aber wenn Zapfen und Rute nicht stramm und plan ineinander sitzen, wird das nix.

Ob Glasfaser als Hohlmaterial für den Zapfen so gut geeignet ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich habe noch nicht sooo viele Reparaturen dieser Art gemacht und Ch. Weckesser ist diesbez. der bessere und vor allem kompetentere Ansprechpartner. Ich habe einmal einen Glasfaserzapfen verwendet, aber das war Vollmaterial und für einen glatten Bruch in der unteren Hälfte des Spitzenteils der Fliegenrute eines Freundes. Da mußte der Zapfen nicht so lang sein, dafür aber recht dünn und entsprechend stabil. Ein Vollzapfen aus Glasfaser schien mir dafür die beste Wahl zu sein (Rute hält bis heute ;)), aber die Voraussetzungen waren auch ganz anders.

Hardy hat z.B. Probleme mit den Smuggler-Ruten und dem letzten Zapfen im Spitzenteil. Dieses "Streichholz" bricht recht gerne, auch der Reparaturversuch einer meiner Fliegenruten im Spitzenbereich mit ähnlich dünnem Zapfen schlug leider fehl. Wahrscheinlich kommt die Zapfenverbindung unterhalb eines bestimmten Zapfendurchmessers prinzipbedingt an ihre Grenze, vermutlich weil das Verhältnis zwischen Zapfendurchmesser und Wandstärke des Blanks ungünstig wird und selbst ein Vollzapfen nicht mehr stabil genug ist. Vision hat das bei den sechsteiligen Reiseruten der älteren Extreme Rutenserie clever gelöst, in dem sie für das Spitzenteil statt der Zapfenverbindung eine Einsteckverbindung konstruiert haben (* klick *).

Grundsätzlich denke ich, daß der ideale Zapfen die gleichen Eigenschaften haben sollte, wie die Rute auf dem Stück, wo der Zapfen eingesetzt wird, evtl. etwas steifer. Ist der Zapfen deutlich steifer, wird die Rute auf dem verzapften Stück stark versteift und ober und unterhalb des Zapfens besteht erhöhte Bruchgefahr. Bei einem deutlich weicheren Zapfen wird sich die Rute an der reparierten Bruchstelle möglicherweise mehr biegen, als ober- und unterhalb. Bei starker Belastung wird der Zapfen brechen, wobei Glasfaser noch robuster ist, als Kohlefaser. Aber frag mal den Experten in Veitshöchheim ;)

Mit FlexCoat würde ich nicht kleben, denn das ist ein spezieller Lack für Ringbindungen und die Klebeeigenschaften sind zumindest fragwürdig. Mit einem Marken 2K-Kleber (z.B. UHU schnellfest bzw. endfest oder Pattex Stabilit) bist Du auf jeden Fall besser bedient.

Viele Grüße, Matthias
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Beitragvon Trutta » 20.04.2007, 15:14

Ostsee-Silber hat geschrieben:Danke Matthias :+++:
Wie wäre es denn, wenn ich da einen längeren Zapfen aus Glasfaser einklebe?

Moin Mirko,

ich würde auch einen Zapfen einkleben mit UHU Sofortfest o.ä.. Für solche Unfälle habe ich billige Kopfruten rumfliegen, aus denen ich passende Stücken zurechtschneide. Glasfaser hält einerseits mehr aus als Kohlefaser, aber ist vielleicht zu weich. Beurteilen kannst Du die Aktionsveränderung erst, wenn Du den Zapfen eingeklebt hast, also Mut zum Risiko, denn im A.... ist die Rute momentan sowieso. ;)
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Beitragvon medo » 20.04.2007, 16:47

frag doch mal bei unserem rutenbauer christian ;)

hier entlang...
gruss jörg

Das Überflüssige ist eine sehr notwendige Sache.
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Beitragvon Ostsee-Silber » 20.04.2007, 19:56

Vielen Dank für Eure Hilfe :+++:

Der Zapfen ist geschnitten und kommt morgen rein, dann mal überraschen lassen.

Medo, danke für den Link, aber das muß ich selbst ausbaden :grin: Wenn ich eine Fliege hinbekomme und nun auch noch den direkten Fotoweg von Hardi zum Thema Ringbindung und so bekomme, was soll schiefgehen :grin: is´ ja eh´ kaputt.
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Beitragvon bulldogfish » 21.04.2007, 11:18

Moin Mirko! :wink:

Scheizze das mit deiner Rute. Hab bis hierher mitgelesen und denke du bist auf dem richtigen Weg! :+++: Hab mir ein wenig Gedanken gemacht und kann vielleicht zum Gelingen beitragen.

Klugscheißermodus an: :lol: :lol:

Wenn wir Holzmasten für Boote bauen, müssen an Stellen, am denen Kräfte in den Mast geleitet werden, Füllstücke(Zapfen) eingesetzt werden. Diese Masten werden hohl verleimt, sind also mit einem Rutenblank vergleichbar. Bei Belastung(Segeln, Seegang, Schiffsbewegung) wird solch ein Mast gebogen und gestaucht. Um eine Sollbruchstelle am Ende der Füllstücke zu vermeiden, wird das Füllstück an beiden Enden v-förmig eingeschnitten. Sonst würde der Mast am Ende des Füllstücks brechen. Bei einem quadratischen Füllstück wird jedes Ende zweimal, bei einem sechsekigen Füllstück dreimal, usw...., geschnitten. Du bekommst so einen harmonischen Kraftübergang an den Enden. Ein Winklig geschnittenes Ende ist eine plötzliche Festigkeitsgrenze. Durch die langsam ansteigende Festigkeit der eingeschnittenen Enden verhindert die Sollbruchstelle. Hab eine Prinzipskizze angehängt.
Klugscheißermodus aus.
:grin: :grin:
Viel Glück bei deiner Reparatur! :wink: :+++:

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das Prinzip!
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alias Peter

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Beitragvon Trutta » 21.04.2007, 14:32

Schöner Tipp, Peter, werd ich mir merken.
TL

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Beitragvon Ostsee-Silber » 21.04.2007, 20:05

bulldogfish hat geschrieben:Moin Mirko! :wink:

Scheizze das mit deiner Rute. Hab bis hierher mitgelesen und denke du bist auf dem richtigen Weg! :+++: Hab mir ein wenig Gedanken gemacht und kann vielleicht zum Gelingen beitragen.

Viel Glück bei deiner Reparatur! :wink: :+++:

TL Bull


Danke, ich denke, das hast Du somit ganz gewaltig :+++: :+++: :+++:

Vielen Dank für Deinen Tipp, zum Glück hatte ich heute keine Zeit für die Reperatur, denn sonst hätte ich es wohl "verzapft" :grin:

Also nehme ich morgen meinen bereits geschnibbelten Zapfen aus Glasfaser, kerbe beide Enden entsprechend Deiner Skizze ein und lege viel Hoffnung dazu.

Danke :wink:
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Beitragvon Ostsee-Silber » 26.04.2007, 15:32

Leider gibt es keinen guten Ausgang zu meiner versuchten Reperatur zu vermelden :c

Trotz eingekerbten Zapfens nach dem tollen Vorschlag von Bulldogfish hielt die Rute nur noch für einen letzten Wurf, sie transportierte die Keule der 8er Pounch gewohnt fluffig leicht und verabschiedete sich beim letzten Doppelzug mit einem satten Knacks.

Genau oberhalb des eingesetzten Zapfenendes waren wohl die Kräfte zu groß und sie erlag nach geringfügiger Genesung dann doch soeben in der Mittagspause ihren Verletzungen :cry:

Da es sich allerdings um eine kürzere Zweihand handelt, verbleiben noch genau 2,55 m Rutenlänge in intaktem Zustand. Womöglich werde ich versuchen, ein zusätzliches Stück für den Griff anzupassen und somit eine Rutenlänge von so 2,70 m zu erreichen, um die Rute dann noch als Einhand fischen zu können.

Ich glaube, der Zapfen war doch etwas zu hart oder der Knacks an der Rute war doch schlimmer, als es aussah :c
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