(Fliegen-)Rutenaktion zu wabbelig: Spitzenteil kürzen?

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Re: (Fliegen-)Rutenaktion zu wabbelig: Spitzenteil kürzen?

Beitragvon DrMabuse » 30.12.2014, 19:20

Einfach Spitze absägen finde ich
sinnfrei
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Re: (Fliegen-)Rutenaktion zu wabbelig: Spitzenteil kürzen?

Beitragvon absteiger » 30.12.2014, 19:23

Moin,

wie geübt im Werfen einer Zweihandrute? -Nun gut. Es geht eigentlich. Hauptsächlich bisher eigentlich einmal im Jahr eine Woche Unterhand, ich habe aber auch schon ein paar mal mit einer recht langsamen Zweihand mit 11'6 und 23-25 gr SK-Gewicht an der Küste gefischt. Die habe ich aber wieder verkauft. Ich wollte eine etwas rasantere Aktion, am liebsten eine gebrauchte TCX von der Stange. Die habe ich aber nicht gefunden. Nur Simple Shrimp wollte mir seinen Eigenaufbau verkaufen. Daher habe ich bei dem 100 EUR-Ding zugegriffen.

Wieauchimmer: Ich war mal für ein Stündchen im Park. Neben der Rute hat mich ein ZPEY Einhand-SK in 9,8m/17,5gr sowie ein 3,5m langes Vorfach begleitet (habe ich bei der Einhand auch in der Länge). Ich muss sagen, dass das Werfen doch erheblich besser war als mit dem 18gr Lawson Neutral. Es könnte sein, dass der Mensch, der mir die Schlaufen gemacht hat, den "Reel-End"-Aufkleber an das falsche Ende geklebt hat. Beim Aufspulen musste letzte Woche alles sehr schnell gehen 8). Ich habe es noch nicht kontrolliert, allerdings kann ich mir sonst nicht erklären, warum das Probewerfen letzte Woche so schlecht war und es jetzt mit einem guten Meter weniger SK-Länge mit 0,5gr weniger verhältnismäßig gut ging.

In der Tat ist es im Übrigen eine ausgeprägte Spitzenaktion. Nix parabolisch. Wenn ich angestrengt versuche, technisch sauber zu werfen, dann geht das Ding ganz gut ab. Verzeihend ist aber was anderes.

Ich werde jetzt nochmal ans Wasser und die Lifting-Power testen. Im Übrigen habe ich per PN bereits Tausch- und Kaufangebote erhalten. Ich teste erstmal weiter.

Danke nochmals und Gruß
Wolf
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Re: (Fliegen-)Rutenaktion zu wabbelig: Spitzenteil kürzen?

Beitragvon Wolfi 090361 » 30.12.2014, 20:40

Hallo Wolf!
Ehrlich mal , versuch lieber die Rute wieder zu verkaufen ! Nach dem Kürzen bist Du sicherlich auch nicht glücklich .Überdenke ev. nochmal Deine Strategie .Fliegenfischende Kollegen mit Zweihand sind an der Küste echt eine Ausnahme , und das bestimmt nicht ohne Grund !Du hast doch eine schöne Einhand .T.l.Wolfgang.
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Re: (Fliegen-)Rutenaktion zu wabbelig: Spitzenteil kürzen?

Beitragvon Harzer99 » 05.06.2016, 08:45

Moin,

ich möchte mich mit meinem Gedanken an dieses Thema anhängen.
Es geht hier um eine 7,6 ft betagte Berkley Phaser, die ich als erstes Rutenbau-Projekt neu aufbauen möchte, da sie recht schwer und kopflastig ist.
In diesem Zug würde ich gern bis auf 7 ft kürzen wollen, da diese Länge an meinem überwachsenen Bach im Sommer idealer erscheint. Bisher hat die Rute eine schöne fast vollparabolische Aktion, die ich gern erhalten will.

1. Muss ich nach dem Kürzen mit merkbarer Veränderung der Aktion rechnen?
2. Wie muß ich ggf. vorgehen: Nur am unteren Ende einkürzen und von beiden Enden der Rute gleichviel wegnehmen?

Für Meinungen der Spezialisten wäre ich dankbar.

Gruss Harzer :wink:
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