Kein Fisch auf Samos

Ein weites Feld, was von den Gebirgsseen in Österreich bis hin zum Mittelmeer reicht. Umso vielfältiger dürften die Eindrücke und Erlebnisse sein, über die es zu berichten gilt.

Kein Fisch auf Samos

Beitragvon Acipenser » 20.09.2010, 19:53

Hallo :wink:
Zurück von Samos möchte ich Euch nun berichten was gelaufen ist bzw nicht gelaufen ist. In der Pension angekommen sind wir (meine Frau und ich) gleich als erstes ans Meer. Wunderschön, glasklar und satte Farben. Das stimmte mich sofort zuversichtlich, hier muß was gehen. Am nächsten Morgen habe ich alles in Fliegenfischerweite mit dem Schnorchel abgesucht und konnte leider nur Kleischfisch sehen, Meeräschen und Hornis, alles so zwischen 10-20cm. Eigentlich sollten dann ja die Räuber nicht weit sein. Um es kurz zu machen, ich war 5-6 mal 2 1/2 - 3 Std. los, sowohl mit der Fliege wie auch Spinnrute. Gefischt habe ich mit Streamern, Garnelen und Spöket 18g. Leider hatte ich immer nur Horni (20cm) Nachläufer und einen kräftigen Ruck auf Spöket. Ich glaube der Naturköderangler der mit dem Boot raus fährt ist in diesen Gewässern klar im Vorteil.
Bilder kommen noch.
Gruß Günter
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Beitragvon Shorty » 21.09.2010, 15:17

Moin Günter,
na Hauptsache der Urlaub war schön und Ihr habt Euch gut erholt.
Wir müssen unbedingt snacken!

Bis dann
Gruß
Karsten
Gruß Shorty
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Beitragvon Acipenser » 03.10.2010, 13:50

Hier nun ein paar Bilder
Gruß Günter
Dateianhänge
P9140079.JPG
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P9140076.JPG
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Beitragvon Popeye » 03.10.2010, 17:07

:o
ahhhhhhh, mehr Meer :l:
danke Günter,
genau das richtige bei momentan 16° Lufttemperatur :oops
Bild Gruß Sven

fischen,fangen,filetieren >(((°> und zurücksetzen
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Beitragvon Fetti » 03.10.2010, 19:07

Hallo Günter,

schöne Bilder,könnt auch direkt wieder zurück nach Kreta!
Vielleicht ein kleiner Tip für deinen nächten Trip nach Griechenland.Bevor du anfängst mit dem Fischen solltest du einen Zwiebelsack mit Weißbrot füllen,an einer Leine befestigen,am Ende eine schweren Stein anknoten und das ganze in Wurfweite der Fliegenrute ausbringen.Da das Wasser ja super warm ist,kann man das ganze mit ein paar Schwimmzügen perfekt plazieren!An der Ostsee wäre das jetzt eine sehr kalte Angelegenheit :lol:
In der Regel dauert das etwa 5 Minuten bis die ersten kleinen Fische an dem Brot versammelt sind und somit auch die größeren räuber anzulocken!Um den Bereich des Futtersacks dann einen größeren Streamer anbieten.Und mit etwas Glück kann es dann plötzlich scheppern,ist mir dieses Jahr jedenfalls passiert,jedoch ein Komplettabriss,ich habe den Fisch nicht mal gesehen :cry: :cry: :cry:
Ohne diese Anfütterung ist es jedenfalls sehr schwer etwas an den Haken zu bekommen,da die Fische sehr weit draußen sind,also außerhalb der Wurfweite.Ich habe beim Schnorcheln jedenfalls selten Fische gesehen,sobalt aber der Futtersack versenkt ist sind die Fische urplötzlich da und die Chancen steigen.
Also viel Glück beim nächsten Mal und stramme Leine wünscht

Claus
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Beitragvon Spöket16 » 03.10.2010, 20:13

Bei den Bildern bekommt man ja richtig Fernweh.
Die Sache mit dem Futtersack für die Fische finde ich Klasse.
Persönlich binich natürlich auch am Futtersack interessiert. :grin:

Dann PETRI
Die Truttenfischerei ist die HOHE SCHULE der Freizeitgestaltung!!!
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Beitragvon Shorty » 04.10.2010, 07:46

Moin Günter,
schöne Bilder, Urlaubsfeeling pur :+++:
Bist Du mal die Mole lang gewandert und hast es am Ende versucht? Sieht aus als würde die sehr weit rein gehen.
Gruß Shorty
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Beitragvon Ostsee-Silber » 04.10.2010, 09:11

Hallo Günter, tolle Fotos, sieht aber tagsüber in der Sonne eher nach Urlaub aus und weniger nach Fisch.

Was gibts da überhaupt, was einen Spöket fressen könnte? Conger, Muränen, eher stationäres Angeln, sonst fallen mir nur die Meerbrassen ein. Hats da Wolfsbarsche oder sowas in der Art?

In der Bretagne habe ich dieses Jahr gelernt, dass Badewetter eher nicht so produktiv ist, außer es kommt die auflaufende Flut dazu. Hattest Du dort Ebbe und Flut, bzw. hast Du auch mal den Abend bis in Dunkle gefischt?
Mögliche Raubfische haben ja auf dem Untergrund, wo Du das fischst, nicht wirklich eine Deckung und werden von Futterfischen bestimmt zu schnell ausgemacht, also würden dort viele Räuber sicherlich eher im Dunklen rauben, bzw. sich an den Gezeiten orientieren.

Ich würde einen neuen Strand in einem neuen Land immer von hinten aufrollen, erstmal schauen, mit der Kopflampe im Dunkeln mal an der Mole entlang, was gibts hier überhaupt an Fischchen, Krebsen, Garnelen, Kalmaren (!) und auch mal einfach ein paar Stündchen der untergehenden Sonne zusehen, um eventuell jagende Fische auszumachen. Ein zwei Tage gehen meistens an neuen Wassern drauf, aber es bringt immer irgendwelche Ansätze, die es dann zu bestätigen gilt.

Am Ende der Mole, wie Shorty schrieb, hätte ich auch mal nachgesehen. Eventuell gibts da etwas Strömung oder eine leichte Windkante, an der Jungfische nach Nahrung suchen könnten. Zudem kommen hier im Dunkeln bestimmt zahlreiche Futtertierchen hervor und nicht selten wohnen Conger direkt in den Steinen, wo auch die Nahrung lebt. Mit der Fliege dürfte so ein Conger aber brachial werden, stelle ich mir jedenfalls so vor.
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Beitragvon Acipenser » 04.10.2010, 18:21

Moin :wink:
Die Nummer mit dem Futtersack ist echt klasse. Und es war wirklich so wie beschrieben. Abends in der Taverne am Wasser hab ich immer Brot ins Meer geworfen und zack waren sie da ;) Auf die Räuber habe ich allerdings vergeblich gewartet.
@Shorty......da hätteste Dir das Genick gebrochen und die Rute gleich mit
@Mirko......ich hatte nur Lizenz bis zur Dämmerung ;)
Gruß Günter
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Beitragvon franco 123 » 04.10.2010, 20:37

Ich probiers nächste Woche auf Kos mal aus - die Nummer mit dem Futtersack. Bin gespannt!
Gruß Frank :+f:
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Beitragvon cohiba » 05.10.2010, 20:01

Futtersack hÖrt sich echt gut an und Logisch.
Uebrigens ist mir der Sinn des Lichts im Kuehlschrank bisher entgangen. Wenn ich den Kuehlschrank aufmache, ist es ohnehin hell und ausgerechnet dann, wenn ich ihn zumache und es also drinnen wirklich dunkel ist, geht dort das Licht aus.
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