Kola Peninsula 2016 - Umba

Bei Osteuropa fällt den meisten zuerst Slowenien mit seinen türkisen Flüssen ein. Im Osten gibt es aber auch einige andere teilweise unentdeckte Traumreviere, über deren Erkundung es sich zu berichten lohnt.

Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 10.10.2016, 18:53

Es ist Samstag gegen 01:00 Uhr, der Regen hat aufgehört.
Ich steh draußen vor der Lodge, rauche eine letzte Zigarette, alles schläft.

Am gestrigen Freitag war ich über St. Petersburg nach Murmansk angereist, dort zusammen mit Eric und Tore aus Schweden von Sascha abgeholt, in einem Kleinbus die knapp 400 km nach Umba zum gegenüberliegenden Ufer der dortigen Lodge und dann einschließlich Gepäck in Booten die letzten 100 m zur Unterkunft gebracht worden. Überschaubare 15 Stunden von Haustür zu Haustür, allerdings fanden meine Strassenschuhe den letzten - naturbelassenen - Abschnitt jetzt nicht so doll, sehr schlau von mir! 8)

"Hello Marrten, how are you?". Bill Drury ist, nachdem die Umba nunmehr von Roxtons betrieben wird, neuer Campmanager und akzenttechnisch immer noch Schotte. Wir quatschen über die Fischerei der letzten Woche (sehr bescheiden!) und aus gutem Grund auch über das Wetter, hatte ich doch in Berlin eine ganz böse Wetterprognose für die Region abgegriffen:

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"It was no rain, it was like a torrent" - erschließt sich einem angesichts der Zahl auch so....

Egal, jetzt bin ich hier, alles wird gut!
Will die Zigarette in den Mülleimer werfen, geh die Holzstufen runter, lege in meinen Strassenschuhen auf dem nassen Holz einen Mörderabgang hin, lande mit dem linken Unterarm genau auf der Kante - ich werd mir doch nicht gerade den Arm gebrochen haben, oder? Bewegen kann ich ihn jedenfalls noch ....

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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon alfredo.fly » 11.10.2016, 09:38

Man kann Dich auch nicht alleine lassen :oops :oops :oops

Gruß Willi
Einfach gar nicht ignorieren!!!!
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 11.10.2016, 15:03

1. Oktober 2016

Steh um 06:00 Uhr auf, Arm ist okay, Schwein gehabt! :grin:

Frühstück gibt es zwar erst um 08:00 Uhr, muss aber noch Auspacken, Aufrödeln und mich mit den Örtlichkeiten vertraut machen.
Die wirklich schöne Lodge stammt aus dem Jahr 2000, ist komplett aus Holz errichtet, 10 Doppelzimmer sind für die Gäste, hab (wie fast alle) ein Zimmer für mich alleine, sogar mit Blick auf die Umba (Dank an Tore!).

In jedem Zimmer stehen 2 Betten, das eigene Badezimmer ist separat, alles nicht so luxuriös wie an der Varzuga (ich sag nur: Fussbodenheizung!), aber völlig ok. Die Bettdecken sind einzigartig, irgendein gewalktes Material, mehrere Zentimeter dick und unglaublich schwer, ist aber auch egal, denn die Lodge ist an das Stromnetz angeschlossen, insofern kann der Radiator die ganze Zeit laufen (tut er bei mir auch! :oops ).

Der erste Blick auf die Umba ist .......... ernüchternd! Ein riesiger, träger, breiter See - wo soll denn hier der Home Pool sein ???

Beim Frühstück lern ich die anderen Gäste kennen, neben den beiden Schweden 5 Spanier, 1 Franzose und Heinz aus Deutschland, mit dem ich die Woche gemeinsam fischen werde, der seit 2009 jedes Jahr für 2 Wochen an die Umba kommt und heuer in seine zweite Woche geht, letzte Woche gab es 2 Fische bei ihm. Die Auslosung hat ergeben, dass wir in der Rotation heute am Home Pool beginnen (wo mag der nur sein??), um 09:00 Uhr geht es in die Boote.

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Des Rätsels Lösung:
Der Home Pool ist der dreieckige Bereich zwischen Lodge und der kleineren Insel oberhalb der Siedlung, bevor die Umba nach links zunächst in den Channel Pool und anschließend in den Doctor´s Pool übergeht.

Wir setzen Heinz auf der kleinen Insel ab, Andrej, unser Guide, will zunächst mit mir alleine vom Boot aus fischen. Nachdem ich seine entsprechende Frage nach meinen Erfahrungen auf der Umba wahrheitsgemäß verneine, hat er kurz dieses Oh-Gott-ein-Anfänger-Flackern in den Augen, kann ihm aber glaubhaft versichern, dass ich schon mal eine Fliegenrute in der Hand hatte. Er mustert meine Ruten trotzdem ausgiebig, findet aber nix auszusetzen. Dafür krieg ich anschließend, als wir uns mit dem Boot mehr oder weniger mitten in dieses Stillwasser stellen, dieses das-ist-doch-nicht-ernst-gemeint-Flackern in meine Augen, hier soll ich Laxe fangen?

Werfe auftragsgemäß hierhin und dorthin, Strömung ist schon vorhanden, aber alles irgendwie in Zeitlupe, gefällt mir gar nicht!

Nach zwei Stunden werde ich erlöst, denn Heinz, dem ich ob seiner Waterei sehnsuchtsvolle Blicke zuwerfe, hat einen guten Fisch am Band, den Andrej keschern will. Anker los und ran ans Ufer, Keschern klappt:
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20 Pfund

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mit Plagegeistern - blanker geht es nicht!

Anschließend fischen wir Doctor´s Pool, wo am Freitag noch 3 Fische zwischen 18 und 22 Pfund rausgekommen waren, allerdings ist das Wasser jetzt noch mal deutlich gestiegen, Andrej hat diesen Wasserstand bislang in seinen 7 Jahren an der Umba nur im Frühjahr nach der Schneeschmelze erlebt.
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Blick stromauf - sieht eigentlich harmlos aus...

Danach darf ich endlich auf die Insel, hab meine letztes Jahr (eigentlich verstoßene) Cross S1 1308-4 mit einem RAGE Hover/Intermediate, RIO Light Scandi VersiLeader 10´ in S3 und meiner Lieblingsfliege montiert - und bin dann auch irgendwann in einem Fisch. Nicht der Wahnsinns-Drill, nicht der größte Fisch, kann ihn beachen, bevor der ob dieser Tatsache sichtlich enttäuschte Andrej mit dem Kescher da ist -
Bild
und ein blanker Fisch in den 70ern ist niemals schlecht!

Um 14:00 Uhr gibt es Lunch in der Lodge, 3 Gänge, die nicht zu schaffen sind....
Zuletzt geändert von troutcontrol am 11.10.2016, 17:48, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon seatrout80 » 11.10.2016, 16:15

Wow , es geht wieder los , Petri zum schönem Lachs :+++:
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 11.10.2016, 16:51

Nach dem Essen geht´s den Fluss hoch, setzen Heinz am Ufer ab und fischen Junction Pool,
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wo die Krivets auf die Umba trifft, bleiben aber ohne Kontakt.
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Bild
Wieder runter zum Upper Rat,

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dort Kaffee und Kekse im Boot (Heinz hat Pech, ist noch im Wasser...), bevor es richtig dämmerig wird

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und wir gegen 18:00 Uhr wieder in der Lodge aufschlagen. Mit den Schweden zum Auftauen zunächst noch in die Banja, auch dort wird mit Flusswasser aus Kübeln hantiert, um 20:00 Uhr gibt´s Dinner - lecker und viel zu viel.

Schöner Fluss, schöner erster Tag!
Zuletzt geändert von troutcontrol am 12.10.2016, 16:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 12.10.2016, 16:31

2. Oktober 2016

Früh hoch, alles schläft, schau mir den Home Pool von unserer Seite aus an,
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das Waten im Halbdunkel ist immer wieder spaßig, bleib aber trocken. Fisch den oberen Teil mit DDD 1/2/3, ist bei entsprechender Wattiefe und einem (zu langen!) Poly eher schlecht zu werfen, wechsle wieder auf den RAGE H/INT, diesmal mit 7´S5.

Channel

Runter zum Doctor´s Pool,
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auch mit dem Pool könnte man sich stundenlang beschäftigen.
Wieder zurück zur Lodge, sind vielleicht 200 m - 300 m, frischen Kaffee geholt, die Sonne scheint, das Leben ist herrlich!

Nach dem Frühstück hoch zum Lower Rat
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fisch vom Ufer,
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in meinen Augen eher nicht sooo der klassische Lachspool... Video

Runter zum Brad´s Pool,
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diesmal meine größte Frances am RAGE H/INT, irgendwann ein Zupfer (Grund?), dann dip, dip, dip, geht - hängt aber nicht....
Hätt ich mehr Zeit geben sollen, ärgert mich ziemlich, soooo viele Chancen gibt es nicht, gestern kamen insgesamt nur 4 Fische raus.

Wir fahren zurück, Inigo drillt einen guten Fisch im Home Pool (dort fischen wir nachmittags :oops )
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5 Sekunden nach dieser Aufnahme kommt der Fisch los.

Auf dem Boot zu essen wäre eigentlich sinnvoller, allerdings freut ich mich auch auf die Wärme des Kaminfeuers, gestern war es doch arg schattig und so viel Bewegung hat man im Boot auch nicht. Insofern ist es fast besser zu waten, auch wenn das Wasser nur 7,5°C hat.

Um 15:00 Uhr geht´s wieder los, ich fang auf der Insel an,
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der bislang eher stürmische Wind hat endlich mal nachgelassen, Werfen macht richtig Spaß, ein guter Fisch springt außerhalb meiner Reichweite stromab, geh ein paar Meter runter, bitte jetzt mal ein paar schöne Würfe - kurz vor dem dangle, Fisch steigt ein.

Deutlich größer als der letzte, schöner, anstrengender Drill in dem schnellen Wasser,
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Frisur sitzt - aber hab ich jetzt ein Doppelkinn??? :lol:

aber ebenfalls keine rasanten oder langen Fluchten, Fisch stellt sich tief, aus dem Gleichgewicht bringen, passt! Andrej ist natürlich dann schon mit dem Kescher da, mag ich eigentlich überhaupt nicht, aber soll ich es ihm verbieten? Dafür kann er den Fisch wiegen...
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15 Pfund!

Fisch dann noch bestimmt 1 Stunde direkt gegen die Sonne, sehe überhaupt nix mehr, werf nur nach Gefühl, mit einer Vollschnur wär das nicht möglich - manchmal pfeift die Fliege allerdings dann doch deutlich vernehmbar am Ohr vorbei... :grin:

Abends erzählt Bill, dass die Jungs, mit denen ich in den letzten beiden Jahren an der Varzuga gefischt habe, in diesem Jahr ohne einen einzigen Fisch geblieben sind. :o
Roxtons hat dann allerdings einen Heli besorgt, mit dem sie zur Kitza geflogen sind, wo es immerhin 10 Laxe gibt...
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon Holgi » 12.10.2016, 16:45

Tolle Fische! Und kalt sieht es aus :lol:

Gruß Jan
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 12.10.2016, 17:15

In Gesprächen mit den Briten ist mir in der Vergangenheit immer wieder aufgefallen, dass Fische dort nahezu ausschließlich über ihr Gewicht beschrieben werden (18-Pounder!), während es in Deutschland eher nach Länge geht (92 cm!) - und man bei entsprechender Nachfrage dann doof dasteht.

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Werd ich bis zum nächsten Jahr auswendig lernen (und immer schön bis zur Mitte der Flosse messen, nicht bis zur Flossenspitze... :oops )
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon winny » 12.10.2016, 19:38

Moin Martin !
Bist schon ein VERRÜCKTER . 8) :+++: :+++:
Gruß winny nur Der Köder im Wasser fängt
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon Matthias » 13.10.2016, 10:01

.......die Tabelle ist geil. Schönes Anglerlatein. :lol: :lol:

Vielen Dank für einen weiteren tollen Bericht.

Tight lines,

Matthias
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon orkdaling » 13.10.2016, 11:46

moin moin,
@ Martin , skitt fiske! und noch ein paar fette Lachse.
@ Matthias, hier mal blættern - Tabelle fuer Mefo und Lachs in dieser Broschuere
http://r.search.yahoo.com/_ylt=A9mSs2Pw ... xUoqe45io-
Gruss Hendrik
Willst du morgen noch lokal handeln musst du heute daran denken !
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon Matthias » 13.10.2016, 12:24

Moin Hendrik,

ja, das kommt schon eher hin.

Viele Grüße

Matthias

p.s. der Storau Lachs von 141cm hätte dann ja ein 70lber sein müssen......nee ist klar ;)
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 13.10.2016, 15:09

... deshalb ist die Sturdy Scale ja auch die gebräuchlichste....
Oder die Laxe sind heute schlanker als vor 100 Jahren! :grin:
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon Matthias » 13.10.2016, 15:29

......Roxtons haben bestimmt 15% auf das wirkliche max. Gewicht eines Lachses einer bestimmten Länge (bis zur Mitte der Flosse gemessen) aufgeschlagen, weil die mit den Preisen auch so verfahren (obwohl sie auf ihrer Webseite beteuern, dass sie Preise des Flusseigentümers/Mieters 1:1 an ihre Kunden weitergeben). ;)
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Re: Kola Peninsula 2016 - Umba

Beitragvon troutcontrol » 13.10.2016, 16:19

3. Oktober 2016

05:30 Uhr als einziger hoch, alles Langschläfer ! Es gibt rund um die Uhr heißes Wasser, Tee, Kaffee, Süssigkeiten, etc.
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oder auch geistige Getränke.

Will fischen gehen, die Rolle ist komplett festgefroren, läßt sich nach dem ersten Schreck aber in Betrieb nehmen.
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Fahr mit dem Ruderboot zur Insel rüber, alles mit Raureif überzogen,
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sehr (!) schattig, dafür ein spektakulärer Sonnenaufgang.
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Ring-Eis 8)

Fange eine kleinere Äsche und bin zum Frühstück wieder in der Lodge.
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Geht heute zum oberen Teil der Umba, zur Krivetz.
Mit dem Boot hoch bis zum Junction Pool, dort Jacke etc. ausgezogen und rund 30 min stromauf gelaufen, bei den Temperaturen komm ich nicht mal ins Schwitzen, zumal der Weg auch sehr schön ist, fast terrassiert.

Island Pool stoppen wir, bei dem Wasserstand ist die Insel aber weg. Bin etwas erstaunt, dass hier oben ein Motorboot liegt, bin umso mehr erstaunt, als dieses bei dem rauschenden Wasser in Betrieb genommen werden soll, sieht -
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anders als das Photo vermuten läßt - nicht ganz ungefährlich aus. :no:

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Heinz und Andrej dort, wo mal der Island Pool war.

Fische eine Strecke oberhalb, bevor Andrej Heinz am anderen Ufer absetzt und mich nachholt, wir laufen zum Pine Pool.
"Here you need a very fast sinker, the fastest you have!"
Mmmhmm, das hätte mir Andrej auch etwas früher sagen können, der Int/5/6 liegt auf dem Bett, hab jetzt nur einen H/INT dabei... ;)

Ist ein schöner Pool
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auch ohne passendes Gerät, beim nächsten mal...
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Wir machen Lunch am unteren Ende des Long Pool, ein riesiger Pool von 500 m Länge und 200 m Breite, den man bei entsprechendem Wasserstand bestimmt toll befischen kann...
Steh bis zum Bauchnabel im Wasser, sehr schattig, Wasser schiebt von hinten, Watstock steht am Island Pool, rutsche über den Kies, bin eindeutig zu klein für den Pool - definitiv nicht mein Ding!! :lol:

Mach lieber noch einen Durchgang am Pine Pool,
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bevor wir mit dem Boot wieder das Ufer wechseln, noch ein paar Würfe am Office Pool - mit dem Intermediate-Kopf bei dem Wasserstand aber arg sinnlos...

Sind zeitig wieder in der Lodge, kurz nach 6 bin ich Office Pool,
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schon wieder so ein kitschiger Sonnenuntergang! :grin:

Abends in der Lodge zaubert Heinz einen Selbstgebrannten hervor,
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wir quatschen noch bis 22:00 Uhr, sind da aber schon die Letzten - was ist nur mit den Spaniern los? :grin:
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