Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Hier geht es um Traumziel, Traumreisen und Traumfische aus aller Welt. Wer hätte nicht gerne Bonefish am Golf von Mexiko, Lachs in Kanada oder die fetten Salmoniden in Patagonien. Wer sie hatte - soll unbedingt darüber berichten.

Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon gonefishing » 09.03.2014, 21:05

Shine on, you crazy diamond

Am nächsten Tag soll es herrliches Wetter geben, und nachdem ich beim Fischen mein Highlight hatte ist klar dass ich Wandern gehe. Ich will früh los, sitze beim Kaffee und denke an die Ereignisse des letzten Tages zurück. Ich schaue zum Fenster raus und whow, manchmal ist es fast zu viel...
Wo gerade noch nur Nebel zu sehen war, Rauhreif an den Gräsern, leichter Morgennebel und die Bergspitzen in der Morgensonne. Was für eine Stimmung, was für ein Licht, ich muss los!

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Für die Fahrt zum Ausgangspunkt meiner Wanderung habe ich eine Stunde veranschlagt. Zweieinhalb Stunden und 200 Fotos später bin ich da...

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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon gonefishing » 09.03.2014, 21:07

Ich laufe zum Mirador Torres del Paine, der Weg ist anstrengend aber sehr schön. Dadurch dass die Transporte zu Refugios und Campamentos mit Pferden gemacht werden gibt es keine Forststrassen und kein Helikoptergeknatter.
Der Blick auf die Torres del Paine ist schlicht atemberaubend. Ich hatte anfangs gedacht es bedeute ‚Türme der Schmerzen’ und beziehe sich irgendwie auf die Erstbesteigungsgeschichte. Aber ‚Paine’ bedeutet in der Sprache der Tehuelche-Indiander ‚himmelblau’. ‚Türme des blauen Himmels’, ja, das passt viel besser.

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Ich muss den gleichen Weg zurückfahren und trotzdem zigmal anhalten. Die Cuernos del Paine sehen aus wie eine schlechte Photoshop-Montage, unten schwarzer Basalt, dann heller Granit und oben wieder schwarzer Basalt.
Was für ein Traumtag!

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Am Abend lerne ich in der Hosteria noch zwei andere Alleinreisende kennen und wir haben einen lustigen Abend. Ein eher seltenes Erlebnis und eine der ganz wenigen Enttäuschungen die es auf dieser Reise gab. Als ich vor 15 Jahren durch Neuseeland gereist bin hat man in den Hostels noch jede Menge Leute kennengelernt, man hat gemeinsam gegrillt, Bier getrunken und Spass gehabt. Heute sitzt jeder nur noch mit seinem IPad oder IPhone rum.
Die ‚sozialen Medien’ lassen das soziale Leben asozial den digitalen Bach runtergehen...
Für den nächsten Tag, mein letzter hier, ist wieder schlechtes Wetter angesagt. Was tun? Beim Fischen habe ich mehr erreicht als erhofft und wollte eigentlich nicht mehr gehen. Aber nach dem Traumtag ist eine Wanderung bei schlechtem Wetter auch nicht der richtige Abschluss.
Und irgendwie reizt es mich herauszufinden ob mein Lachs ein Glückstreffer war, oder ob ich tatsächlich alles richtig gemacht, die richtige Fliege gefunden und den Dreh raus habe.
Am Morgen bringe ich Michele noch zum Ausgangspunkt seiner Tour. Die Transfers im Park sind sehr teuer und für einen alleine kaum erschwinglich.
Dann fahre ich zurück zum Rio Serrano und habe den Platz für mich alleine.

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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon gonefishing » 09.03.2014, 21:11

Natürlich montiere ich wieder die blaue Intruder und beginne zu fischen. Der Wind ist wieder heftig und ich bringe kaum einen brauchbaren Wurf zu Stande. Vielleicht war es gestern auch ein Pisco Sour zu viel...
Aber fast jedes Mal wenn ich die Fliege über die Kante befördere bekomme ich einen Biss. Unglaublich, habe ich tatsächlich die magische Fliege gefunden oder ist es die Ruhe? Leider habe ich ständig einen Bogen in der Schnur und nur einmal kurz einen guten Fisch dran sowie eine schöne Rainbow die sich mit einem gewaltigen Sprung befreit.
Dann hören die Bisse auf und mir fällt auch auf dass hier kaum mehr Lachse buckeln. Weiter oben Richtung See ist aber jede Menge los. Ich laufe dort hoch, komme aber nicht an die Fische ran, bzw. muss ich so tief im Wasser stehen dass ich gar nicht mehr werfen kann.
Hier oben ist das Ufer mit Büschen bestanden und dazwischen jede Menge Müll. Im ganzen Nationalpark sieht man kein Fitzelchen und hier wo die Fischer sind ein Saustall, traurig. Da gibt es die Möglichkeit mit einer sehr günstigen Fischereierlaubnis an einem Weltklasse-Lachsfluss in traumhafter Umgebung in einem Nationalpark zu fischen und sogar mit dem Auto direkt hinzufahren, und dann kann man nicht mal seinen Dreck wieder mitnehmen.
Wenn dann das Fischen verboten, sehr teuer oder nur mit offiziellen Guide erlaubt wird ist die Empörung dann gross und es wird auf die Behörden geschimpft.
Ich sammle auf dem Rückweg hunderte Meter Schnurverhau, Blinkerverpackungen, Zigarettenschachteln und –kippen ein.
Mittagspause, schnell was kochen, ein Bierchen und die Taktik überdenken. So ein fahrbarer Hausstand ist schon eine tolle Sache. Da fällt mir auf dass fast alle Bisse im ersten Teil des Swings kamen wo ich noch keinen guten Kontakt zur Fliege habe (der Wind blies wieder flussauf), im zweiten Teil des Swings wo ich guten Kontakt habe kam fast nichts.
Na klar! Ich montiere eine langsamer sinkende Spitze, kontrolliere die Steckverbindungen, Vorfach, Haken und knote die Fliege sorgfältig neu dran, weiter geht’s!
Zweiter Wurf und im letzten Drittel des Swing, Rawumms! Es ist doch von Vorteil ab und zu das Hirn einzuschalten, die Fische stehen bei dem trüben Wetter heute offensichtlich etwas höher...
Zunächst denke ich an einen Fisch wie den letzten, doch dann marschiert er unwiderstehlich ab. Die Bremse noch zwei Rasten zugedreht, interessiert ihn überhaupt nicht...
Huiii, auf der Rolle ist ja sogar Backing drauf, sogar sehr viel Backing, aber ich will jetzt eigentlich gar nicht nachschauen ob das Ende angeknotet ist. Der Fisch zieht voll flussab und ich könnte ihm eigentlich am Ufer folgen. Aber soweit ich sehen kann ist das Ufer da steiler und ich weiss nicht was dann kommt. Wenn es irgendwie geht will ich hier bleiben. Ein Blick auf die Rutenbiegung, der Knoten ist frisch und alles gerade durchgecheckt, ein bischen kann ich die Bremse noch zudrehen. Mehr kann ich dem Material nicht zumuten, und meinen Armen auch nicht...
Aber es reicht gerade um den Fisch zu stoppen. Ein Blick auf die Rolle, vielleicht noch 20m Backing sind drauf, wenn er noch mal geht muss ich sofort hinterher.
Wie weit ist der flussab, 150m, 200m? Habe ich überhaupt eine Chance so einen Fisch gegen die Strömung hoch zu bringen? Keine Ahnung, im Moment kann ich eh nichts machen ausser den Druck aufrecht zu erhalten und abwarten was der Fisch macht.
Mann ist das anstrengend mit dem langen Stecken, wie lange halte ich das eigentlich durch?
Doch dann merke ich wieder wie der Fisch unruhig wird, nicht mehr so kraftvoll bockt und etwas hektisch hin und her schwimmt. Dann kommt er tatsächlich gegen die Strömung hoch, erst langsam, dann gewinne ich zügig Schnur zurück.
Aufpassen wenn er in’s flachere Wasser kommt, die Bremse ein bischen lockern. Und da zieht er auch schon ab, aber nur in die Flussmitte und nicht flussabwärts. Ich gewinne die Schnur schnell zurück, zu einer guten Stelle dirigieren, rückwärts gehen, Bremse zu, beschleunigen, rückwärts laufen und ziehen was geht.
Ich bekomme den Fisch bis fast an’s Ufer, dann sitzt er im flachen Wasser fest. Ich laufe hin, greife nach der Schwanzwurzel und komme gerade mal halb rum. Ich kann ihn nicht hochheben und schiebe ihn Kopf voraus an’s Ufer.

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Was für ein unglaublicher Fisch! Schnell ein weiteres doofes Foto ‚dreckiger grosser Lachs mit Gänsekacke und 46er Watlatsche’ und so schnell wie möglich zurück mit ihm.
Denn die Entscheidung ist längst gefallen, dieses Land war so grosszügig zu mir, ich muss es auch sein. Das ‚grosse Finale’, der Fisch meines Lebens soll weiter schwimmen. Ausser Dank und Respekt ist es das einzige was ich zurückgeben kann, im wahrsten Sinne des Wortes...

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Noch ein Foto, aber ich brauche beide Hände um ihn gegen die Strömung zu halten. Die Kiemen gehen ruhig und er will weg, aber ich will ganz sicher sein und halte ihn noch, lange, sehr lange. Erhol’ dich grosser Fisch!
Er wird ganz ruhig und versucht gar nicht mehr wegzukommen. Irgendwann lasse ich einfach los und jaaa, er kippt nicht zur Seite und treibt nicht ab, er schwimmt langsam gegen die Strömung und hat noch nicht realisiert dass er frei ist.

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Ich bekomme doch noch ein schönes Erinnerungsfoto, es ist als würde er mir mit den Flossen winken und Danke sagen.
Aber ich bin es der Danke sagen muss, will, darf... Danke grosser Chinook, danke Rio Serrano, danke Patagonien!
Dann realisiert er dass er frei ist und zischt ab in’s tiefe Blau.

Ich liege im Gras, bin kaputt, glücklich, überwältigt.
Irgendwann rapple ich mich auf und schaue ungläubig um mich. Ich bin den ganzen Tag schon alleine hier, kein Mensch, nur riesige Lachse und grandiose Natur. Dass es so etwas noch gibt. Das ist Patagonien, und deswegen bin ich hier!

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Ich sammle meine Rute auf, schaue mir die magische Fliege an. Der Haken ist fast aufgebogen, soll ich ihn wechseln und noch weiter fischen, es ist erst früher Nachmittag?
Nein, was willst du noch? Noch einen Lachs, noch einen grösseren? Das wäre hier sogar möglich, aber würde es das Erlebte noch besser machen?
Nein, es geht gar nicht mehr besser, ich habe so viel mehr bekommen als ich erwartet habe. Es ist Zeit zusammen zu packen, ich schneide die Fliege vom Vorfach, montiere die Rolle ab und das fühlt sich richtig an.

Ich fahre zurück zur Hosteria, hänge die Watklamotten zum Trocknen auf, chille ein bischen und gehe noch schön Essen.
Am nächsten Tag bringe ich Michele noch nach Cerro Castillo und wir fahren bei schönstem Wetter noch einmal durch den Nationalpark.

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Mein Mietwagen hat mir beste Dienste geleistet, ich hatte nicht einmal eine Reifenpanne, aber er sieht irgendwie so aus als wäre er froh dass die Tour zu Ende geht.

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Ich hatte eigentlich vor ein paar Tagen beschlossen auf dem Rückweg noch einmal am Rio del Medio vorbei zu schauen, da wo der ganze Traum begonnen hat.
Aber jetzt merke ich dass eine mehr als perfekte Reise ihren mehr als perfekten Abschluss schon hatte.
Besser geht’s nicht, es ist Zeit nach Hause zu fliegen und ich fahre direkt nach Punta Arenas.
In Ruhe packen und ich leiste mir noch eine King Crab und eine gute Flasche Wein.
Am nächsten Tag sitze ich bei einem letzten Austral am Flughafen und die Gedanken schweifen zurück. Das ist alles so unglaublich, wunderschön, ein Traum und ich bin glücklich. Da drückt es mir auf einmal das Wasser in die Augen und es schnürt mir die Kehle zu.
Gibt’s doch gar nicht. Du hast doch gespürt dass es der perfekte Zeitpunkt ist um abzureisen, und jetzt Wehmut und Abschiedsschmerz.
Mir kommt ein Spruch in den Sinn, ‚Weine nicht dass es vorbei ist, sei glücklich dass du es erleben durftest’.
Ja, ich bin glücklich, mehr als glücklich.

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Ich sitze im Flugzeug und schaue aus dem Fenster, schade dass die Wolken heute den Blick auf diese faszinierenden Landschaften verdecken. So schaue ich auf die Wolken und die Gedanken gehen zurück. Plötzlich übermannt mich dieses komische Gefühl wieder und ich könnte einfach losflennen.
Da merke ich dass das keine Wehmut ist sondern Dankbarkeit. Unendliche Dankbarkeit die mir die Kehle zuschnürt und das Wasser in die Augen treibt.
Ich bin so dankbar dass ich das alles sehen, spüren und erleben durfte. Dankbar, dass ich die Möglichkeiten habe so etwas zu machen und gleichzeitig dankbar dass ich es nicht einfach aus der Portokasse bezahlen kann und ich alles durch die Mühe und den Aufwand noch viel mehr schätzen kann. Dankbar für die Kraft die mir dieses Land gegeben hat, für den Respekt den mich die Natur gelehrt hat. Dankbar dass ich mich besser spüre denn je und weiss was ich will und was mir gut tut.
Und vor allem bin ich dankbar dass ich wieder den Mut und die Energie habe so etwas zu machen.
Ja, wieder. Denn ich hatte vor einigen Jahren einen Burnout, bin in ein tiefes Loch gefallen und es ging gar nichts mehr. Ich hatte keine Energie und Motivation mehr, habe nichts mehr unternommen, mich nur noch von Fastfood, Bier und Zigaretten ernährt und meine Kondition war auf dem Nullpunkt.
Ich hatte das Glück in eine super Klinik zu kommen und Ärzte und Therapeuten haben mir die Augen geöffnet, ich habe mich wieder gespürt und gesehen was falsch gelaufen ist. Unter anderem hatte ich meine Freizeit und meine Ferien so verbracht wie man es eben macht wenn man älter wird, habe mich angepasst und meine Individualität nicht mehr ausgelebt. Das hat mich aber nicht glücklich gemacht, hat mir keine Kraft gegeben und irgendwann war der Akku leer.
Mir ging es wieder bestens, ich habe das gemacht was mir gut tut. Aber da war immer noch diese Angst dass das wieder passieren könnte, und die Unsicherheit ob das wirklich ich bin und ich mir nicht nur irgendetwas beweisen will.
Und jetzt bin ich mir zu 100% sicher dass ich alles richtig mache, dass ich keine Angst mehr haben muss, dass ich weiss was mir gut tut und dass ich alles schaffen kann.
Dafür bin ich unendlich dankbar. Danke Patagonien!

Ich schaue immer noch aus dem Fenster, schade, der Ausblick beim Hinflug war grandios.
Was soll’s. Ich weiss ja dass da unten noch jede Menge unglaublicher Landschaften, wunderschöner Gewässer und toller Fische warten. Was bringt es da von oben drauf zu schauen?
Ich habe doch noch ein paar Urlaubstage dieses Jahr, wenn ich mir die aufspare dann könnte ich doch...

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Remember when you were young?
You shone like the sun
Shine on, you crazy diamond
Now there’s a look in your eyes
Like black holes in the sky
Shine on, you crazy diamond
...
Come on you raver, you seer of visions
Come on you painter, you piper, you prisoner
And shine!
...
Come on you boy child, you winner and loser
Come on you miner for truth and delusion
And shine!

Shine on, you crazy diamond


Fortsetzung folgt bestimmt irgendwann
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon gonefishing » 09.03.2014, 21:12

Nachwort

Ich habe diesen Bericht vor allem für mich geschrieben. Diese Reise war unglaublich emotional und bereichernd. Aber ich habe auch gelernt dass einem der eigene Kopf Streiche spielen kann, einem plötzlich erzählt das kannst du nicht, das willst du nicht oder das kannst du doch einfacher haben.
Deswegen musste ich das Erlebte aufschreiben um im Falle selbst nachlesen zu können was mir das alles bedeutet. Dadurch ist der Bericht aber sehr persönlich und emotional.
Ich habe mich negativ zu Pauschalurlaub und Fishing Lodges geäussert. Mir ist Freiheit sehr wichtig, und Ferien und Fischen sind meine grössten Freiheiten. Wahrscheinlich ist Pauschalurlaub oder hinter einem Fishing Guide herzutrotten für mich ein Sinnbild nicht mehr den eigenen Weg zu gehen, das eigene Leben aus der Hand zu geben.
Aber jedem Menschen sind andere Dinge wichtig und es ist toll dass es diese Möglichkeiten gibt. Ein anderer geht vielleicht nur zu Fuss durch die Wildnis und würde nie einen Mietwagen nehmen. Und für andere bieten Pauschalurlaub und Fishing Guides erst die Möglichkeit manche Orte oder Gewässer zu erreichen.
Auch klingt es vielleicht manchmal so als hielte ich meine Art zu Fischen für ‚besser’. Aber das waren nur meine Spielregeln die ich zum ersten Mal so konsequent durchgezogen habe weil gemerkt habe dass es für mich so stimmt. Andere sollen es auf ihre Art machen.
Auf der anderen Seite klingt vielleicht alles so traumhaft schön, das war es für mich auch. Ich habe natürlich auch nur fotografiert wenn es besonders schön war. Aber es war auch anstrengend, heiss, kalt und manchmal schmerzhaft. Nüchtern betrachtet besteht Patagonien vor allem aus Wind, Staub und Dornengestrüpp.
Was es braucht dass es einen so fasziniert und einem so viel gibt weiss ich nicht.

Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.

Und vielen Dank für all die tollen Kommentare!
Gruss, Matthias
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Rollo » 09.03.2014, 21:13

Vielen Dank Matthias für den wundervollen Bericht und die sensationellen Bilder. :+++: Ich hoffe für dich, dass du noch ein weiteres Mal nach Patagonien fährst.
Gruß, Rollo :wink:
Früher war mehr Lametta!
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon OnnY » 09.03.2014, 21:14

Matthias..... :+++: :+++: :+++:

Was für ein schöner Bericht und tolle Fotos...!!!!!!

Diese Eindrücke wirst Du Dein lebenlang nie mehr los :l: :l:

Noch einmal vielen ,vielen Dank für Deine Mühe ,uns an Deinen Eindrücken mit teilhaben zu lassen...

Sieht man nach solch einer Reise nicht die reale Welt mit anderen Augen..????

Habe mir dazu gleich noch die DVD von Mel Krieger ( Patagonia ) eingelegt......dazu ein Glas Rotwein.... :roll: :zsch:
Gruss Andreas
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Ammaluschi » 09.03.2014, 21:25

Besten Dank, war sehr kurzweilig und tolle Bilder.
Und wenn der Bericht im Wesentlichen für dich war, gilt mein Dank umso mehr, weil du uns mitgenommen hast auf diesem emotionalen Trip :+++:
Gruß Lutz :wink: :wink:

Der Frosch im Brunnen ahnt nichts von der Weite des Meeres.
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon mik1 » 09.03.2014, 21:52

Ich möchte Dir hiermit DANKE sagen!
Ein wundervoller Bericht,der nicht nur fesselt sondern auch zum Nachdenken und Reflektieren anregt!!!

Schade dass es "vorbei" ist!
Liebe Grüße Mik
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is better than the best day working!
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Thomas090883 » 09.03.2014, 22:08

Hey Matthias,
vielen dank für diese tollen Eindrücke. Jaa du hast alles richtig gemacht.
Eine tolle Zeit hattest du da und viele Bilder werden sicher noch eine Weile im Kopf rumgeistern...und das ist auch gut so.

Gruß Thomas
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Fliegenfischer » 09.03.2014, 22:58

Vielen dank! Sehr schön und persönlich geschrieben. Was ein grandioser Tripp!
Du hast alles richtig gemacht! Patagonien steht schon länger auf meiner Wunschliste aber jetzt bin ich richtig heiß. Habe jeden Tag mitgefiebert und auf den nächsten Teil gehofft.
Danke dafür :wink:
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Ace » 09.03.2014, 22:59

Ein ganz toller Bericht mit Eindrücken die du sicher nie vergessen wirst.
Vielen Vielen Dank fürs mitnehmen...hat sehr viel Spass gemacht :wink: :+++:
TL Mathias
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon NautiChris » 09.03.2014, 23:11

Danke noch mal für den schönen Bericht, gerade das du deine Emotionen, das faszinierende an der von dir gesehen Landschaft für uns so schön in Wort und Bild gebracht hast.
danke, Chris :+++:
Die Z Axis ist wie der Besen einer Hexe, erst wenn du richtig sitzt, kannst du mit ihm fliegen.
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon FALKFISH-THOR » 09.03.2014, 23:12

Ganz großen Dank das du DEINEN Trip mit uns geteilt hast! :+++:
...und ich hab mir fast schon so etwas gedacht, was deine Vorgeschichte betrifft!
Gab bei mir vor 4 Jahren auch ein sehr einschneidendes Erlebnis ( Herzinfarkt mit Anfang 40 - war knapp ).
Seit dem wird nichts mehr aufgespart, abgewartet bis irgendwann oder in sinnlose Rentenversicherungen gepumpt, sondern jedes
Jahr wird nach Möglichkeit die Welt bereist! Im MAI wartet Island auf mich! :wink:
....und starke Emotionen der Dankbarkeit bei der Rückkehr sind mir auch nicht fremd!

Gruß Thor
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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Maqua » 10.03.2014, 00:29

Vielen Dank, Matthias, schade das es vorbei ist.
Es hat sehr viel Freude bereitet, deine Reise in der Phantasie begleiten zu dürfen. :+++: :+++: :+++:
Gruss Manni :wink:





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Re: Patagonien auf eigene Faust – Letzter Teil

Beitragvon Jari_St.Pauli » 10.03.2014, 01:14

Einfach toll! :l:
Vielen Dank.
Es war schön mir Dir zu "reisen".

Tight Lines, Jan
Tight Lines, :)

Bild Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelheinzchen stieß.
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