Küste: Strecke laufen - Taktik

Ein Forum für diejenigen, die einen Haufen grundsätzlicher Fragen haben, nicht wissen sollen wie und womit sie überhaupt beginnen sollen und nach ausgiebiger Recherche hier und anderswo mit Ihrem Latein am Ende sind.
Grundsätzlich gilt - Es gibt keine dummen Fragen - aber eine Suchfunktion!

Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Lemar » 04.03.2016, 14:46

Hallo Leute!

Meine heutige Frage bezieht sich auf das Spinnfischen in der kälteren Jahreszeit! (Feb. - Mai)

Mich interessiert wie Ihr das ganze angeht!

Als Beispiel:

5 Würfe ► 5 Schritte
10 Würde ► 10 Schritte
20 Würde ► 5 Schritte
Viele Grüße von der Flensburger Förde
Leif
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Larsi » 04.03.2016, 17:08

Moin,

falls ich mal die Spinnrute in die Hand nehme, dann werfe ich aus, fange an einzukurbeln und gehe dabei langsam weiter !

Gruß
Lars
Wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten...
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon küstenjunge » 04.03.2016, 17:42

in der kalten jahreszeit musst du unbedingt liegestütze am strand machen, dann fällt dir das waten auch leichter. und zum waten im wasser . finde den mittelweg . zu langsam im wasser und es bringt dorsche. bist du aber zu schnell , verscheuchst du die fische . und gehe niemals rückwärts, weil der klabautermann stellt gerne beine ....
schönes Wochenende.
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon jjörg » 04.03.2016, 18:29

Also wenn Du "im Fisch" stehst am besten nicht
mehr laufen sondern Fische fangen :wink:

Ansonsten je nach Struktur. Bei
"verdächtiger Struktur" viele Würfe bei wenig Schritten und
bei eher langweiliger Struktur 1 zu 1 so wie in England...
one step one cast.... :zsch:

aber man kann auch einfach stehen bleiben und angeln
bis ne Mefo vorbeikommt...... Alles reine Gefühlssache.....
Was besser fängt war am Ende richtig :zsch:

und weiter geht's
JJ
Wenn die Mefo ne Kuh wäre hätten wir mehr
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Olli » 04.03.2016, 18:53

Ich bleibe ja lieber länger an einem Spot.Nicht selten so lange wie ich am fischen bin.Macht mir mehr Spaß als waten.Wenn ich wate dann sehr langsam.
Gruß Olli
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon MagicMefo » 04.03.2016, 18:53

jjörg hat geschrieben:Also wenn Du "im Fisch" stehst am besten nicht
mehr laufen sondern Fische fangen :wink:

Ansonsten je nach Struktur. Bei
"verdächtiger Struktur" viele Würfe bei wenig Schritten und
bei eher langweiliger Struktur 1 zu 1 so wie in England...
one step one cast.... :zsch:

aber man kann auch einfach stehen bleiben und angeln
bis ne Mefo vorbeikommt...... Alles reine Gefühlssache.....
Was besser fängt war am Ende richtig :zsch:

und weiter geht's
JJ


Ich halte es eigentlich genau so. Je nachdem wie die Struktur ist mehr bzw. Weniger Schritte pro Wurf.
Wenn du die Fische gefunden hast, würde ich versuchen so wenig wie möglich zu bewegen.
Oft stellt sich diese Frage aber auch nicht wenn viele Leute am Strand stehen. :p

Gruß :wink:
"The Finest Gift You Can Give To Any Fisherman Is To Put A Good Fish Back, And Who Knows If The Fish That You Caught Isn´t Someone Else´s Gift To You?" Lee Wulf
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Reverend Mefo » 04.03.2016, 19:26

Ich wate bei passendem (Strecken-)Strand beim Spinnen gerne mal ein paar hundert Meter, um an relativ gleichmäßig verdächtigen Stränden ohne offensichtliche Hot-Spots die Fische zu lokalisieren. Am liebsten dann sogar in Turnschuhen und Jeans, ist nur blöd, wenn das Ufer voller Blasentang ist. Beim Waten gehe ich dann langsam weiter, so Ca 5-10 kleine Schritte pro Wurf. Je klarer und unfischiger das Wasser ist, desto schneller gehe ich.

Ach ja, mehr Fische fange ich deswegen aber nicht :oops :wink:
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Pattegrisen68 » 04.03.2016, 20:43

Auch ne gute Taktik ist sich einen Strand auszusuchen zu dem man ordentlich hinlaufen muss, dadurch umgeht man die "Massen" :)
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon OnnY » 04.03.2016, 21:06

Moin....

Beim Spinnfische bin ich zu 90% nur vom Ufer aus unterwegs ...mit Wanderschuhen oder Gummistiefeln .

Die meisten Bissen kommen sowieso nur ein paar Meter vom Ufer entfernt...

Kann man sich schön mal auf einen Stein stellen o.ä.und dann schön die Nachläufer sichten..ohne die Trutten zu vertrampeln.. ;)

Beim Flifi auch immer in Ufernähe ,einige Spots müssen natürlich erwatet werden...Riff o.ä.

Wenn es der Spot erlaubt vom Ufer zu Fischen ,hat man mehr Kontrolle über den Köder und kann ihn bis in den Spühlsaum führen.

Ich hatte oft schon Situationen wo die Anfasser auf 30m zu spüren waren ,der Biß kam dann direkt 2m vor dem Ufer.
Gruss Andreas
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Loop-Freak » 05.03.2016, 14:47

fino ...

Taktik hier ist beim Spinnflitzen brauche ich nicht unbedingt im Wasser zu gehen (feuer halt Weit mit guten Equiptment) und setze alle 50m weiter......ist halt Gefühlssache :grin: .Auf der Jagt muss man sich bewegen und Beute finden wenn man die nicht sieht!-----------

Fliegenfischen fast das Gleiche......aber beim flifi hast du eine Distance von max. 30m und das Warten geht in schleichweise vor sich/jedenfalls hier ;) --------Du musst dir vorstellen (Urzeit) : Jagst du mit den Speer (gut Deckung-also langsam/flifi......oder mit den Bogen(Spinnflitze) hast mehr weite und kannst dich mehr bewegen.
Hinzu kommt noch deine Deckung/klares oder aufgewültes Wasser.

Hoffe habe mich deutlich und verständich gemacht.... :roll:

Weiter gehts auf der Jagt ....Gruss Ralf-Dk
Vi ses:)
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon meyfisch » 05.03.2016, 16:16

kenne ich die spots, fische ich eher stationär.

befische ich unbekannte strände werfe ich vorher einen blick in das satellitenbild und versuche mir vorzustellen wo ich fisch treffen könnte. klappt das nicht, fange ich an zu wandern und befische "vielversprechende" stellen für ca. ne halbe stunde oder so.

da ich übernächste woche auf bornholm bin und in den letzten jahren der druck auf die üblichen verdächtigen spots stark zugenommen hat, teilweise mit forellenpuff feeling, wenn ich mir die zahl der angler anschaue, werde ich vermehrt vielversprechende strecken erwandern (viele angler gehen ja nicht gerne weit) und gehe davon aus, dass das gut funktionieren wird.

also mal schauen

gr

mf
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon Frank Buchholz » 05.03.2016, 21:53

Ich habe mehrfach beobachten können dass aktive Meerforellen aus ca. 20-30m auf einschlagende Blinker mit einer blitzartigen Inspektion reagieren. Bei leiser aufschlagenden Fliegen mag der Radius kleiner sein. Andererseits habe ich es auch schon oft erlebt dass bei mehreren hintereinander watenden Anglern der 2. oder 3. einen Fisch fängt den die anderen scheinbar übergangen haben oder das nach 5-10 Würfen am selben Platz eine geänderte Führung plötzlich Erfolg brachte. Es hängt für mich daher von der Struktur ab wie intensiv ich einen Platz befische. Am Kanal z.B. plaziere ich mich mit jedem Wurf zwischen 10 und 20m weiter.
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon knorke » 22.03.2016, 17:49

also ich wate auch sehr gern... Das stationäre Fischen fetzt nur wenn man einen wirklich fischigen Spot direkt vor der Nase hat. Aber auch dann fische ich maximal eine halbe Stunde. Das ist aber sicher merh Kopfsache bzw. persönliche Vorliebe.
Wichtig ist nur sich beim Waten wirklich ruhig und langsam durchs Wasser zu bewegen. Sonst sind die Fische natürlich schnell vergrämt bzw die Nachläufer, die du nicht siehst drehen schon von weitem ab und verlieren ihr Interesse. Darauf sollte besonders bei sehr klarem ruhigem Wasser geachtet werden.

Im Prinzip hängt es wie auch die anderen schon erwähnt haben stark vom Strand ab. Monotone weitläufige Strände sollte man schon absuchen, weil die Fische sich überall aufhalten können. Ein sehr strukturierter nahrungsreicher Spot dagegen wird immer wieder von den Mefos aufgesucht und kann auch mal länger stationär beackert werden.
So fische ich z.B. im Gegensatz zu den meisten anderen Mefoanglern sehr akriebisch jede verdächtige Rinne aus... Oft bin ich der einzige der das tut, während alle anderen weit draußen an der Außenkante der Sandbank stehen. Das hat mir schon oft Fische gebracht an denen alle anderen weit vorbeiangeln. Und eine Mefo, die im knietiefen Wasser einsteigt ist schon ziemlich geil.
Solche Strukturen müssen natürlich zunächst mal erkannt werden. Daher ist eine Polbrille unbedingt zu empfehlen. Außerdem glaube ich, dass ein gewisser Abstand zu den Strukturen von Vorteil ist. Zum einen weil man wie schon gesagt nicht die Fische verscheucht und zum anderen kann man die Nachläufer, die dem Köder auf die Sandbank folgen auch besser erkennen und dann dementsprechend mit der ein oder anderen Finesse in der Köderführung reagieren.

Im Großen und Ganzen also verdächtige Stellen intensiver und langsamer befischen und den Rest schnell durchwaten und alle 3-4m einen Wurf ansetzen.
...auf der Couch hat noch keiner was gefangen ;)
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Re: Küste: Strecke laufen - Taktik

Beitragvon orkdaling » 22.03.2016, 22:15

Eigentlich hat Knorke alles schon gesagt.
Ich meine auch das man keine Schrittregel aufstellen kann und alle paar Meter ins Ungewisse wirft.
Gerade bei eintønigen Grund ist es wichtig die kleinsten Rinnen, Steinsammlungen usw. zu finden und abzufischen.
Sollte man sich vom erhøhtem Ufer vorher ausmachen und markante Stellen am Strand merken.
Auch das sofortige weite rauswaten ist ein Fehler den ich oft sehe. Gerade im Fruehjahr sowie in Sømmernæchten findest du Futter und Fisch dicht unter Land an solchen Plætzen. Leicht auflandiger Wind der das Wasser an der ersten Rinne vorbeidrueckt bringen oft mehr Erfolg als weit,weiter, am weitesten gegen den Horizont geworfen. Spielt hierbei keine Rolle ob du mit Fliege oder Blech unterwegs bist.
Gruss Hendrik
Willst du morgen noch lokal handeln musst du heute daran denken !
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