Kleine Anleitung zum Gerben

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Beitragvon Salmondieter » 05.04.2008, 21:07

Eh Papabär
Pornos sind ja hier wohl fehl am Platze. :lol: :lol: :lol: Es gibt ja hier auch minderjährige ;)
Gruß u.TL Dieter

Go Fishing everyday the Rest is Bullshit OK
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Beitragvon Ostsee-Silber » 05.04.2008, 21:17

Gunther :lol: , ganz ganz fein!

Das zu lesen ist der Grund sich zu freuen, wieder "zuhause" zu sein. Klingt komisch, ist aber so :grin: Danke! :wink:
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Beitragvon hauki » 06.04.2008, 21:43

Danke, sehr hilfreich für mich und zudem wahnsinnig lustig :lol: .
Bei mir liegt auch noch ein Fasanenflügel im TK-Fach...

Tight Threads
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Beitragvon No.1 » 07.04.2008, 11:54

saubere arbeit, kollegah meyer!
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Beitragvon hauki » 07.01.2009, 10:33

Moin Männer!

Mein Fasanenflügel liegt noch immer im Gefrierfach. Es hat sich außerdem noch ein Grünfink dazugesellt. Die müssen nun aber definitiv ausziehen, sonst gibt´s Ärger für mich.

Daher noch folgende Fragen zum Vorgehen:
Ist eine bestimmte Temperatur erforderlich zum Gerben?
Funktioniert das auch in einem kalten, aber frostfreien Raum?

Danke & TL
Olaf
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Beitragvon knoesel » 07.01.2009, 10:58

Moin Olaf,
wenn schon Flügel, dann sollten es stets ein linker und ein rechter sein, sofern Du "geflügelte Fliegen" binden möchtest.
Das Abbalgen von Kleinvögeln und Konservieren der Federn lohnt sich nicht.
Ich hab das in meiner "Anfängerzeit" auch gemacht und es liegen noch Star, Fink, Eichelhäher etc. (damals wurde ich von meinen Kindern flyfi-mäßig noch unterstützt!) herum - wurden jedoch ganz selten für Flügel in Trockenfliegen benutzt.
Zum Gerben sollte der Raum schon frostfrei sein :wink:
Petri-Heil ~~ Alleweil
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Beitragvon hauki » 07.01.2009, 11:08

Danke, Knoesel.

Dann werde ich die Tage mal zur Tat schreiten.

LG Olaf
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häuten

Beitragvon romeo » 28.05.2009, 23:46

hola

Ich muss unbedingt wissen wie man den Hasen überhaupt häutet. Also ich meine natürlich, ich muss wissen wie sich der Hase das Jäckchen auszieht.
Und noch eine Frage: muss das Fell wirklich 4 Wochen lang in diesem Salz - Alaune Gemisch liegen? geht das nicht schneller?^^

Danke schonmal!
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Beitragvon Kim » 11.01.2010, 21:07

Hallo,

also die Anleitung zum Ausziehen hätte ich auch gerne.
Wir hatten zwar früher auch Kaninchen, aber die sind irgendwann angeblich weggelaufen und die aus der Pfanne waren immer welche vom Jäger. Ich glaub jetzt im nachhinein aber doch, dass sind unsere gewesen. Auf jeden Fall hab ich das Häuten nie mitbekommen und würde die Anleitung grene mal sehen.

Und dann noch ne' Frage: " Wie werden Fuchsschwänze gegerbt ? Ist das die gleiche Vorgehensweise ? "

Freue mich auf Antwort

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schönes ding

Beitragvon schöngeist » 11.01.2010, 22:16

hallo meyer (gunther?)
ich möchte mich meinen vorgängern anschließen!
deine beiträge zum thema fliegenbinden /material sind sehr geil geschrieben und hochinformativ. da mir diesen winter zwei eichhörnchenschwänze zugelaufen sind (hängen wegen mutti und meiner bisherigen ratlosigkeit noch in der garage) und ich sie gerne in meine matkiste integrieren möchte, hier meine fragen. was mache ich mit den schwänzen? ausziehen? oder angezogen rein in den eimer? und dann selbes vorgehen? :q:

mir fällt auf, dass ich meine einstellung zu geflügel und wildtieren noch mal präzisieren muss. :oops
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Beitragvon Svensk » 11.01.2010, 22:47

@ Kim

Vorsicht mit Fuchsschwänzen !!! Faß bloß keinen hiesigen Rotfuchs mit der bloßen Hand an wenn Du mal ein verendetes Tier finden solltest. Höchste Übertragungsgefahr von Fuchsbandwürmern. KLICK MICH
Tight Lines wünscht....... Anders

Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss schließlich auch mit jedem Ar*** klar kommen!
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Beitragvon Polar-Magnus » 12.01.2010, 08:04

Moin.

Also das mit dem Fellabziehen bzw. schlachten von Karnickeln und Hasen hier zu erklären würde wahrscheinlich
zu weit führen. Kennst Du keinen Jäger oder Kaninchenzüchter :?: Schau am besten da ein paar mal zu, so
schwer ist das nämlich gar nicht.

---

Zum Gerben von Schwänzen: Das Fleich und die Knochen sollte da sicher schon nach Kräften raus
zum gerben. Sonst kommt die Lösung ja nicht an die Haut (von unten, meine ich). Ich würde mit einem Skalpell auftrennen.

Das mit dem Fuchsbandwurm sollte man nicht ganz außer acht lassen. Ich meine, Marder können die auch bekommen.

Gruß,

Ingo :wink:
Ein Fliegenfischer ist manchmal glücklich, aber nie wunschlos.

Du bestimmst das Ziel, du bestimmst den Weg und du bestimmst die Regeln. Es ist dein Spiel, dein Leben.
Zitat von gonefishing aus seinem sagenhaften Patagonien Reisebericht.
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Eigentlich war ich's nicht...
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Beitragvon meyer » 12.01.2010, 17:04

Moin

Momentan habe ich leider keinen pelzigen Freund zum ausziehen und die Zeit fehlt mir auch. Aber ...HIER... gibt es eine prima Anleitung.
Wenn ihr Schwänze gerben wollt, solltet ihr unbedingt den Knochen entfernen und dann wie in meiner Beschreibung.

Das man natürlich nur Stücke vom befreundeten Jäger o.ä. verarbeitet sollte genau so klar sein wie Handschuhe tragen !

:wink:
Nicht ganz dicht...!
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Beitragvon Kim » 15.01.2010, 19:54

@ Svensk : Danke für den Tipp, davon hab ich schon gelesen, aber die Beschreibung veranschauligt das nochmal .

@ meyer: Der Link ist klasse. Sehr interessant.

Schöne Grüße
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Gerben

Beitragvon Fliegenjeck » 30.01.2010, 19:09

Hallöchen Herr Meyer,kann ich das auch so mit einem Rebhuhn machen???Oder haben Geflügelte Kandidaten noch mal extra was am Fell?
Quasi einen Balg herstellen,das muß möglichst Zeitnah...
MfG Nobby...
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