Beringungsplan gesucht...

Viele der edlen Wekzeuge und Hilfmittel, mit denen wir bei unserem Hobby hantieren, müssen nicht unbedingt von der Stange aus dem Ladenregal sein.
Watstock, Schnurkorb, Kescher und Co. können auch aus eigener Produktion sein, die gemeinsam mit Freunden oder allein eisige Winterabende füllen kann.

Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon orkdaling » 19.01.2020, 09:07

Moin,
also erstmal vorab, hab Null-Ahnung vom Rutenbau. Diese Zeit widmete ich lieber der Erforschung der Bedingungen vor Ort bzw des Fang`s der Zielobjekte. Irgendwie muss man ja die jærhlich einfallenden hungrigen Berliner satt bekommen, die nun mal keine Lust auf Hering sondern mehr auf sowas wie Forelle, Lachs, Dorsch oder auch andere Meeresfische haben die sich in der Tiefsee rumtreiben. Da wird uebrigens auch so ein Drama veranstaltet was die beste Ausruestung betrifft. Und da fangen nicht unbedingt die teuersten (Meeres) Ruten/Rollen. Da schwørt auch der Eine auf was von Uebersee, der Andere bevorzugt was aus Frankreich oder Schweden. Also, jeder wie er will, was er will… wenn nur das Gejammre nicht wære wenn sie mal wieder leer ausgehen.

Bei hilevel sehe ich gerade Tabellen (ohne dabei irgendwie auf die verwendeten Rohlinge ein zu gehen was Material/Aktion betrifft)
https://www.hilevel.se/avstandstabeller.html
Bei den Neuheiten sehe ich Kork mit und ohne Løchern, fertige Griffteile….https://www.hilevel.se/nyheter/
Ringe in allen møglichen Varianten ...usw. (Da sind wir hier wohl echt zu faul bzw gehen lieber fangen, haha)

Was mich mal interessiert ist die Verwendung von Einstegern und Snake-Ringen bzw deren Einfluss auf das Endprodukt. ( EH und DH )
Da liest man zB das GL bei den 16 und 17ft Lanzen auf Einsteger setzt um Gewicht zu sparen und die Rute nicht zu versteifen !
Bei GL gibt es aber auch 18ft CND Ruten und die verwenden Snake , muesste doch noch schwerer werden und noch steifer - oder?
Ausserdem fællt mir auf das es weniger am Blank/Aktion liegt, einige Hersteller verbauen immer 2 Ringe mehr - warum?
Preis glaube ich nicht, hab ja auch gute preiswerte EH und DH die mehr Ringe haben als meine teuren Knueppel.

Was mir in der Diskussion vøllig wurst ist sind die Kosten. Da kann von mir aus jeder das Zeug kaufen was er denkt haben zu muessen.
Im Rutenbauforum las ich … stelle mir seit langem die Frage warum Leute 1000 Euro und mehr fuer eine Rute ausgeben wenn man sich doch fuer die Hælfte was eigenes aufbauen kann… Kønnte ich kontern, warum bauen, meine meisten Ruten von der Stange liegen in der Preisklasse, fangen sofort wenn ich den Laden verlasse. Aber warum haben die einen Einsteger und die anderen Snake? Und das quer durchs Gemuese, egal ob 300, 500,800 €.
Ich werfe egal mit welcher nicht weiter, ich denke auch das ich keinen Unterschied im Drill habe und die 800 fangen nicht mehr als die 300 € Teile.
Wenn jemand nichts fængt ist er selber schuld, da hat er keine Ahnung von den ørtlichen Gegebenheiten, liegt zu lange in der Kiste, kann nicht werfen, jedenfalls liegts nicht an der Rute oder Schnur ( bei richtiger Zusammenstellung )
Bisher hab ich meine Ruten immer nach dem Einsatzgebiet ausgewæhlt, Aktion entsprechend Wurfstil, Længe entsprechend Wasserstand bzw Schnurfuehrung usw.
Ueber die verbauten Ringe hab ich mir nie einen Kopf gemacht, warum auch, die sind ja schon dran und wie es aussieht macht da jeder Hersteller in Form und Anzahl sein eigenes Ding.
Der hier hat aufgegeben , haha, (mein Hændler) er nimmt eine Auszeit zum Nachdenken und hat sich fuer die næchsten 1000 Tage in die Natur verabschiedet
https://www.bing.com/videos/search?q=10 ... ORM=WRVORC
Weil ihr alle rumbastelt ! kaufen sollt ihr ! Achim bist du noch da ?
Gruss Hendrik
Willst du morgen noch lokal handeln musst du heute daran denken !
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon Robby » 19.01.2020, 10:30

Ganz schön viel Text lieber Hendrick und viele offene Fragen...

Warum Ruten selber bauen? Weil es echt Spaß macht. Weil man sich dabei so vielleicht 20 Stunden (oder wie lange braucht ihr für einen Aufbau? So reine Arbeitszeit ohne Trockenzeiten) dem Hobby frönen kann.

Zur Frage Einsteg VS. Schlangenring kann ich ein wichtiges Argument beitragen zugunsten dem Einstegring: Mann oder Frau muss nur eine Wicklung machen pro Ring!
Mit den besten Grüßen
Robby
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon BlackZulu » 19.01.2020, 11:21

piscator hat geschrieben:Moin, wenn ich euch mal einen kleinen Tip geben darf: der chinese an sich hat ja so einen Satz Fliesen-Lochbohrer für ne lütte Mark. Die haben an der Schneide so Diamantsplitter, die wir nicht gebrauchen. Wenn man die also absägt (nur die 2mm mit dem Diamantkranz) und dann anschärft, dann hat man einen Satz Lochschneiden mit denen man die Korkscheiben genau am Blankdurchmesser ausstanzen kann (mit Akkubohrer). Hat 2 Vorteile: geht schnell (10 Min für einen Zweihandgriff) und liefert saubere Schnitte (braucht dann auch weniger Kleber).


Ok, kann man machen, hat meiner Meinung nach aber nix mit genauem Arbeiten zu tun.
Nehmen wir man an, es geht um einen Zweihandgriff von 52cm Länge.
Wieviele Lochschneiden willst du dafür haben, um alle Scheiben passgenau zu lochen?
Wenn du jetzt sagst 3Stück, dann wird's aber nichts mit weniger Kleber :lol:

Ich bohre z.B. mit entsprechende Zentrierbohrern vor, die sind scharf an den Schneiden und trotzdem wird es oft kein glattes Loch.
Dann nehme ich einen konischen "Schnirgelstab", da ist Schleifpapier drauf, und Schmirgel es passgenau auf.
Jede Scheibe, eine nach der anderen, schiebe ich auf den Blank, nur so passt es wirklich genau.
Das dauert allerdings länger als 10 Min, aber ich bin ja noch Jung, habe Zeit :lol: :lol:

Ich will dich auf keinen Fall kritisieren Jürgen, deine Arbeiten sind schon perfekt.
So wie ich vorgehe, finde ich es halt besser, wenngleich man von außen keinen Unterschied sehen wird ;)

@ Robby
Der Unterschied ist nicht nur eine Wicklung weniger ;)

Gruß Holger
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon BlackZulu » 19.01.2020, 11:24

@ Hendrik
Ich kenne hier leider keinen Händler, der zum Saisonende einen Rabatt von 70% gibt.
Dann würde ich vielleicht auch eher fertige Ruten kaufen :grin:

Gruß Holger
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon sprottenfan » 19.01.2020, 13:31

Moin, vielleicht sind die 70% ja gar keine wirklichen 70 % , und das Ganze ist eine Mogelpackung , so ähnlich wie beim früher hier stattfindenden Wsv . :grin: :grin: . Wer so naiv ist , und das glaubt, gehört wieder zu Mutti an den Herd. ;)

Da werden 150% drauf gepackt und dann im sog. Sale der übrigens das ganze Jahr über stattfindet, 70% abgezogen und es bleibt noch eine schöne Gewinnspanne über. Rein betriebswirtschaftlich gesehen wäre sowas auch gar nicht machbar und das erwartet auch niemand ernsthaft, denn auch Händler muss es geben und die haben natürlich ihre Berechtigung . Wer soll denn sonst für den ganzen Service sorgen, wenn mal etwas kaputt geht? Firma S ....oder Firma T&T , die irgendwo in Amerika sitzen? Erst durch den Service identifiziert man sich mit dem Produkt, nicht mit irgendeiner Vertriebsmasche, die Firma xy sich ausgedacht hat, um z. B. Ruten zum Direktvertriebspreis auf den Markt zu schleudern. Und außerdem geraten diese Ruten sowieso in Vergessenheit, da sie nur ein Drittl vom üblichen Marktpreis gekostet haben, getreu dem Motto: Was nix kostet, taugt auch nix. ;)
Wenn ich dagegen selber eine Rute produziert habe, und mit dieser nachher auch Fische fange, habe ich alles geplant, die Eigenschaften der Ringe und des Rhs und des Blanks entsprechen meinen Vorstellungen.usw. Das finde ich im Laden aber selten, der hat meist nur Sage oder nur Scott und dann auch nicht in allen Gewichtsklassen, sondern nur in den üblichen und ich muss meistens wohl oder übel einen Kompromiss eingehen, wenn ich nicht ewig warten will.
Wenn Fliegen zu Forellen fliegen, kann es nur an der Kunst des Fischers liegen.
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon Robby » 19.01.2020, 13:47

BlackZulu hat geschrieben:@ Robby
Der Unterschied ist nicht nur eine Wicklung weniger ;) r


;-)
Mit den besten Grüßen
Robby
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon wofi » 19.01.2020, 14:33

Hey Robby den Vorschlag von Hendrik finde ich klasse. 1000 Tage Auszeit. Meinst du das Allgäu ist dafür groß genug.

Hey Hendrik ich finde die links in deine wundervolle skandinavische Heimat immer klasse. Danke fürs Fernweh machen.
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon orkdaling » 19.01.2020, 15:06

Moin nochmal, also viel kuerzer gings nicht.
Mal abgesehen von den 70%, das waren LTS Ruten die bei Angler.no verkauft wurden, hier gibts max 40%. Also eine DH von Scott 15,1ft 10# die ich sonst fuer 850 in www sehe (oder auch bei in D. bekannten Hændlern), also fuer umgerechnet 450 € da muesste man ja doof sein wenn man da nicht zuschlægt.
Aber um den Preis geht es nicht ! Mir ist auch klar das jeder sein Hobby hat, der eine baut seine Rute, der andere sein Gewehr, der næchste seinen Angelkahn.
Die erwæhnte Scott hatt Snake Ringe und auch noch 2 mehr als die LPXe die Einsteger hat.
Ich denke mal, ohne die +2 Snake, hætte die Scott eine andere Aktion (medium) Die LPXe oder gar meine 6 teilige LXi sind da ganz anders und das mit Einstegern. Da denkt man besonders bei den unteren Teilen das es sich um steife Rohre handelt. Von einer durchgehenden Aktion kann da keine Rede sein. Genau darum fische ich die Scott auch mit langen Scandi bzw Long belly, die GL`s eher mit was kuerzeren, da kønnte man sogar einen kurzen klobigen sauschweren Skagit abfeuern.
Mal zur EH, da ist es ja auch ein Unterschied ob ich kurze Keulen/Køpfe schiesse oder was langes zum Ablegen verwende und darum suche ich mir auch die jeweilig passende Aktion aus. Bei gleicher Klasse/ Længe !
Ich hatte es an Anfang mal erwæhnt, die Scott (EH) haben Snake, die GL Einsteger, Salmologic Snake, Polar (was schwedisches) Einsteger usw.
Kostenfrage? Heute wo vieles auch China, Korea kommt, volle Container und wie man oben sieht mit reichlich Spannen drauf ??
Daher war meine Annahme ,das man je nach verwendetem Rohling bzw dessen Eigenschaften, mit den verschiedenen Ringen in Typ und Anzahl, die Rute so hin bekommt wie der Designer sie haben will.
Was mich nur wunderte, weder bei Bartsch, auch nicht in den Tabellen der dænischen Rutenbauer, oder wie bei hilevel.se zu sehen, man geht auf die Abstænde ein aber nicht auf den Ringtyp und dessen Auswirkungen.
Ein Argument was man øfter hørt, Køpfe/Running-Verbindungen hakeln an Einstegern mehr als an Snake.
Also H.Mortensen fischt gern mit Køpfen und daher seine Salologic mit Snake - kann ja sein das er eine andere Philosophie hat?
Die GL`s gabs frueher ja auch mit Snake, aber heute mit Nano, IM-8, Fuji und dem ganzen Zeugs, mit Einstegern.
Rætselhaft!
Ich bin nur froh das es meinen Fischen egal ist. Wenn nur das Eis verschwinden wuerde.
Gruss Hendrik

Nachtrag - ja mein lieber Hændler und Vereinskollege macht das wovon viele træumen. Lesen/sehen wir nun regelmæssig auf den FB Seite der Vereins.
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon fly fish one » 19.01.2020, 15:18

orkdaling hat geschrieben:Moin,
also erstmal vorab, hab Null-Ahnung vom Rutenbau.
.....
Gruss Hendrik


Wann holt den endlich mal einer vor der Strasse und bringt ihm Rutenbauen bei? Dann werden die Ruten länger und die Texte kürzer! :zsch:

Dein Frank

Es gibt 2 Typen von Rutenfricklern:
a) Die blutleeren Technokraten
b) Die Schöngeister
Lachsheini, Lachslehrling, Fliegenfischer, lange Leinen an langen Ruten - neigt zu Extremen jeglicher Art
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon SIMPLE SHRIMP » 19.01.2020, 15:42

BlackZulu hat geschrieben:
piscator hat geschrieben:Moin, wenn ich euch mal einen kleinen Tip geben darf: der chinese an sich hat ja so einen Satz Fliesen-Lochbohrer für ne lütte Mark. Die haben an der Schneide so Diamantsplitter, die wir nicht gebrauchen. Wenn man die also absägt (nur die 2mm mit dem Diamantkranz) und dann anschärft, dann hat man einen Satz Lochschneiden mit denen man die Korkscheiben genau am Blankdurchmesser ausstanzen kann (mit Akkubohrer). Hat 2 Vorteile: geht schnell (10 Min für einen Zweihandgriff) und liefert saubere Schnitte (braucht dann auch weniger Kleber).

Ok, kann man machen, hat meiner Meinung nach aber nix mit genauem Arbeiten zu tun.
Nehmen wir man an, es geht um einen Zweihandgriff von 52cm Länge.
Wieviele Lochschneiden willst du dafür haben, um alle Scheiben passgenau zu lochen?
Wenn du jetzt sagst 3Stück, dann wird's aber nichts mit weniger Kleber :lol:

Ich bohre z.B. mit entsprechende Zentrierbohrern vor, die sind scharf an den Schneiden und trotzdem wird es oft kein glattes Loch.
Dann nehme ich einen konischen "Schnirgelstab", da ist Schleifpapier drauf, und Schmirgel es passgenau auf.
Jede Scheibe, eine nach der anderen, schiebe ich auf den Blank, nur so passt es wirklich genau.
Das dauert allerdings länger als 10 Min, aber ich bin ja noch Jung, habe Zeit :lol: :lol:

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Moin Holger,

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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon orkdaling » 19.01.2020, 16:29

Hahaha Frank,
ich werd das wohl nicht mehr erlernen. Keine Zeit, wer fuettert nun die Vøgel entlang unserer Lieblingstrecken? Auf den Wiesen kannst du Schlittschuh fahren!
Meine Lieblinge - Switch11,6ft 8# Scott - Snake , dann 13,6ft 7# Redington - Einsteg fuer die 16m LB Sommerfischerei, 13,9ft 8/9# GL - Einsteg fuer die Scandikøpfe von F bis S3 und 15,1ft 10# Scott - Snake fuer længere Scandi und LB Fischerei.
Das ganze Zahnstocherzeug und das steifere Gerødel lasse ich mal unbeachtet. Wie du siehst, unterschiedliche Længen, unterschiedliche Klassen bzw WG, fuer unterschiedliche Wurfstile - aber auch verschiedene Ringe angebaut!
Das war die Frage - warum, haben die sich was dabei gedacht (ausser Kosten) - kurz genug ?
Gruss Hendrik

Und einer geht noch - bau du mal deinen 18m Eumel, ich fang den ersten dann eben mit der unberingten, hahaha.
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon BlackZulu » 19.01.2020, 16:52

SIMPLE SHRIMP hat geschrieben:
BlackZulu hat geschrieben:
piscator hat geschrieben:Moin, wenn ich euch mal einen kleinen Tip geben darf: der chinese an sich hat ja so einen Satz Fliesen-Lochbohrer für ne lütte Mark. Die haben an der Schneide so Diamantsplitter, die wir nicht gebrauchen. Wenn man die also absägt (nur die 2mm mit dem Diamantkranz) und dann anschärft, dann hat man einen Satz Lochschneiden mit denen man die Korkscheiben genau am Blankdurchmesser ausstanzen kann (mit Akkubohrer). Hat 2 Vorteile: geht schnell (10 Min für einen Zweihandgriff) und liefert saubere Schnitte (braucht dann auch weniger Kleber).

Ok, kann man machen, hat meiner Meinung nach aber nix mit genauem Arbeiten zu tun.
Nehmen wir man an, es geht um einen Zweihandgriff von 52cm Länge.
Wieviele Lochschneiden willst du dafür haben, um alle Scheiben passgenau zu lochen?
Wenn du jetzt sagst 3Stück, dann wird's aber nichts mit weniger Kleber :lol:

Ich bohre z.B. mit entsprechende Zentrierbohrern vor, die sind scharf an den Schneiden und trotzdem wird es oft kein glattes Loch.
Dann nehme ich einen konischen "Schnirgelstab", da ist Schleifpapier drauf, und Schmirgel es passgenau auf.
Jede Scheibe, eine nach der anderen, schiebe ich auf den Blank, nur so passt es wirklich genau.
Das dauert allerdings länger als 10 Min, aber ich bin ja noch Jung, habe Zeit :lol: :lol:

Ich will dich auf keinen Fall kritisieren Jürgen, deine Arbeiten sind schon perfekt.
So wie ich vorgehe, finde ich es halt besser, wenngleich man von außen keinen Unterschied sehen wird ;)

@ Robby
Der Unterschied ist nicht nur eine Wicklung weniger ;)

Gruß Holger

Moin Holger,

Jürgens Vorschlag ist so 'blöd' nicht, ich habe mir gleich mal DIESEN SATZ bestellt. Kann man immer brauchen.

Klaus :wink:


@ Klaus
Das habe ich auch nicht sagen wollen.
Mit deinem Set hast du aber einfach nicht genug Bohrer, um jeden Durchmesser abdecken zu können ;)
Wenn du den Bereich der Diamantbeschichtung entfernst, wo schleifst die Dinger scharf, nur außen, oder auch innen :?:

Gruß Holger
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon Thomas. » 19.01.2020, 21:28

orkdaling hat geschrieben:Da liest man zB das GL bei den 16 und 17ft Lanzen auf Einsteger setzt um Gewicht zu sparen und die Rute nicht zu versteifen !
Bei GL gibt es aber auch 18ft CND Ruten und die verwenden Snake , muesste doch noch schwerer werden und noch steifer - oder?

Die CND Ruten werden zugekauft. Bei uns (z.B.: ADH) unter CND gelistet in EH & ZH.
Ausserdem fællt mir auf das es weniger am Blank/Aktion liegt, einige Hersteller verbauen immer 2 Ringe mehr - warum?
Preis glaube ich nicht, hab ja auch gute preiswerte EH und DH die mehr Ringe haben als meine teuren Knueppel.

Der Preis (Montage) könnte eine Rolle spielen. Beim Gewicht reden wir um 5/100 Gramm + Bindung und Lack.
https://www.tackle24.de/Onlineshop/tack ... cation.htm
Ich finde es gut, wenn die beiden Spitzenteile mehr Ringe haben, da ich glaube, dass die Krafte beim Landen besser eingeleitet werden, wenn der Spitzenbereich zum Halbkreis wird. Natürlich selten bei denen, die dann einen Rückwärtsgang einlegen oder einen Helfer haben.
Schön finde ich es, wenn an beiden Spitzenteilen ein Ring nahe beim Überschub ist. Ist ein gutes Widerlager für den Handballen, wenn die Verbindung mal schwer zulösen ist.
Im Rutenbauforum las ich … stelle mir seit langem die Frage warum Leute 1000 Euro und mehr fuer eine Rute ausgeben wenn man sich doch fuer die Hælfte was eigenes aufbauen kann… Kønnte ich kontern, warum bauen, meine meisten Ruten von der Stange liegen in der Preisklasse, fangen sofort wenn ich den Laden verlasse.

Der Spruch ist wohl aus den 70ern. Heute liegt normaler Weise schon der Blankpreis bei 50%. Wenn ich dann noch bessere Kork- und Ringqualität möchte, spare ich vielleicht 20%, und habe natürlich nur 2 Jahre Garantie auf das Material.

Gruß
Thomas
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon orkdaling » 20.01.2020, 00:17

Hallo Thomas,
ja das ist so das die unteren Teile nur 2 Ringe haben, da geht es ja auch fast nur um Schnurfuehrung bzw das die leine nicht schlægt und erhebliche Reibung verursacht (jedenfalls wenn ich die DH betrachte) Natuerlich werden es zu Spitze hin mehr Ringe, also da wo die Rute am meisten arbeitet. Bei EH und DH so.
Mir gings ja auch nur darum ob die Snake die Aktion so beeinflussen das die gesante Rute etwas steifer gegenueber denen mit Einstegern ist.
Zum Gewicht, glaube da spielt es nicht eine so grosse Rolle, heutige Titanringe sind nicht schwer und bei Ruten von 15 oder 18ft kommt es auf`s Gramm nicht so an. Hatte ja am Beispiel 16ft LpXe gezeigt das die leichter ist als manch kuerzerer Knueppel.
Kurz gesagt, Gewicht und Kosten werden wohl von den Ringen weniger beeinflusst, da gibt es andere Faktoren wie zB Material und Ueberschuebe.
Bei der Aktion der Rute bin ich mir aber immer noch unsicher, da wird kaum was geschrieben.
Denke mal, 2 Stege und 2 Bindungen bei Snake verstærken mehr als 1 Steg/Bindung. Aber ob das wirlich soviel ausmacht, bei 9ft und 9+1 oder auch bei den langen DH mit 12 oder 14 Ringen, absolut keine Ahnung.
Bisher hab ich meine Stecken auch noch nie nach der Ringart bzw der Anzahl ausgewæhlt, mehr nach Aktion und Einsatzgebiet.
Was ich so interessant finde, gibt viele Bauplæne von Rutenbauern und Marken, Meinungen von den Gurus wie Mortensen usw., aber so richtig einig sind die sich auch nicht.
Was ich aber definitiv weiss, selbst mehrfach getestet habe, nicht die zu kleinen Ringe sind das Problem, nee, verhæltnismæssig grosse Snake oder Einsteger in Verbindung mit recht duenner Running. Dann schlægt bzw schlingt es und die Wuerfe werden kuerzer.
Also nicht nur die Anzahl und Ringtyp sind entscheident, auch die Grøsse, bzw muss man die Running anpassen. (Stærke und Steifheit)
Als Rutenbauer hat man ja Einfluss drauf, man weiss ob man das Teil meist mit WF oder Running wirft.
Bei Stangenware halt weniger Einfluss aber genuegend Møglichkeiten der Abstimmung. Mich haben jedenfalls meine Støcke (egal ob Snake oder Einsteg) noch nicht enttæuscht. Aber vielleicht kocht mich Frank mit dem neuen Rieseneumel ab ?
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Re: Beringungsplan gesucht...

Beitragvon sprottenfan » 20.01.2020, 11:44

https://m.youtube.com/watch?v=xEVAbgAjo_g

Moin, nachdem da nun außer mir gar keiner ein Statement zu abgeben wollte . Guck mal , dieser Angelpromi hat mit Balzer zusammen Raubfischruten entwickelt und so schlecht sind die gar nicht. Die können sich zumindest mit den Ruten in gleicher Preisklasse messen. Ich denke für deine Dh gilt das gleiche, gerade bei der Megalänge. ;) und den dicken Wäscheleinen, die ihr verwendet.
Umso mehr Ringe und umso mehr Bindungen, desto steifer ist der BLank, aber es kommt ja auch auf Wurfweite an und Reibung ist dem ja dann auch nicht so förderlich, also muss ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Wie auch immer das jeder für sich definiert.
Wenn Fliegen zu Forellen fliegen, kann es nur an der Kunst des Fischers liegen.
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